DE89642C - - Google Patents

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DE89642C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D49/00Sheathing or stiffening objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
7c ^ 2 S ' ■
In vielen Fällen, in denen die Anwendung von Holz, der Leichtigkeit und der leichten Formfä'higkeit dieses Materials wegen, erwünscht wäre, verbietet sich dieselbe, weil Holz dem Werfen, dem Reifsen, dem Faulen und der Zerstörung durch Luft, Hitze und Nässe leicht unterworfen ist; zur Verhinderung dieser Nachtheile ist bisher Imprägnirung oder, der Anstrich des Holzes das einzige Mittel gewesen, das aber in vielen Fällen unzuträglich ist und der Erneuerung bedarf, wenn es auf die Dauer helfen soll.
Nach der Erfindung sollen die durch Luft, Hitze und Nässe hervorgerufenen nachtheiligen Veränderungen der aus Holz hergestellten Gegenstände dadurch abgewendet werden, dafs man sie mit einem nahtlosen Ueberzug von Aluminium oder Aluminiumlegirung im Drückverfahren überzieht. Die Gegenstände, welche diesen schützenden Ueberzug erhalten sollen, können auch aus Cellulose, Holzstoff, Celluloid u. dergl. Massen, welche Leichtigkeit mit leichter Formfähigkeit verbinden, aber den oben angeführten Nachtheilen ausgesetzt sind, bestehen.
Das Ueberziehen der Holzgegenstände mit Aluminiumblech geschieht am besten auf der Drehbank, und es eignen sich hierzu am meisten Körper von runder oder ovaler Form; für letztere kommt die mit Ovaldreherei versehene Drehbank zu Anwendung. Auf der Stirnseite des mit Aluminiumblech zu überziehenden Holzkörpers wird das Blech von entsprechender Gröfse in der Drehbank mit eingespannt und dann durch den Drückstahl auf die Aufsenwand des Holzkörpers gedrückt, wobei die Stärken des letzteren sehr verschieden sein können, da sich Aluminium infolge seiner grofsen Dehnbarkeit auf Erhöhungen und Vertiefungen des zu bedeckenden Körpers durch den Druck auf- bezw. einlegen läfst. Die Gröfse des Bleches kann so gewählt werden, dafs sich dasselbe vollständig um den Körper drücken läfst, so dafs es letzteren von allen Seiten einschliefst; es kann aber auch auf der der Anfangsstirnfläche entgegengesetzten Stirnfläche nur als Rand zur Umbiegung gelangen, wenn beispielsweise diese Stirnseite bei Verwendung des überzogenen Holzkörpers als Auflagerungsfläche dient und dadurch anderweitig geschützt ist.
In Fig. ι ist eine decorative Spitze angegeben, welche nach Fig. 2 aus den Theilen abc zusammengesetzt ist, die, jeder für sich, zunächst auf der Drehbank mit Aluminiumblech überzogen und dann mit Durchbohrungen auf einer Spindel f mit Kopf d und Mutter e zu einer Spitze vereinigt sind. Bei dieser Ausführung braucht sich das Aluminium um die Körperflächen χ χ yy \ ^ nur als Rand zu schmiegen, der bei dem Zusammenschrauben der Körper zu einer Spitze einen Dichtungsrand gegen äufsere Einflüsse bildet. Fig. 3 zeigt einen decorativen Knopf aus Holzkern mit Aluminiumblechüberzug,
Fig. 4 einen knopfartigen Griff, wie solcher zum Erfassen der Schubladen an deren Vorderflä'chen angebracht werden kann.
Ausgeschlossen sind nicht solche Körper, welche einen vielkantigen Querschnitt haben. Wenn das Drückverfahren hierbei nicht angewendet werden kann, so mufs das Ziehverfahren zur Anwendung kommen, wobei die anzuwendende Hohlform den Querschnitt des zu überziehenden Körpers hat, welcher nach Auflegen des Bleches auf die Hohlform mit dem Blech in letztere eingezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Unter Anwendung des bekannten Drückverfahrens mit Aluminiumblech nahtlos überzogene Holzkörper.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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