DE895119C - Verfahren und Einrichtung zur UEberwachung und Regelung der korngroessenmaessigen Zusammensetzung der Zuschlagstoffe fuer Betongemische - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur UEberwachung und Regelung der korngroessenmaessigen Zusammensetzung der Zuschlagstoffe fuer Betongemische

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DE895119C
DE895119C DEL2439D DEL0002439D DE895119C DE 895119 C DE895119 C DE 895119C DE L2439 D DEL2439 D DE L2439D DE L0002439 D DEL0002439 D DE L0002439D DE 895119 C DE895119 C DE 895119C
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DEL2439D
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Hans Dr-Ing Lange
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/0007Pretreatment of the ingredients, e.g. by heating, sorting, grading, drying, disintegrating; Preventing generation of dust

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Überwachung und Regelung der korngrößenmäßigen Zusammensetzung -der Zuschlagstoffe für Betongemische Die Festigkeit des Betons hängt in erster Linie von der richtigen Zusammensetzung der Zuschlagstoffe (Sand, Kies und Splitt) bzw. von der Art und Menge seines Mörtels ab. Die Träger der Festigkeit sind im allgemeinen die im Beton vorhandenen Zuschlagstoffe der Körnungen 7 bis 15 mm und 15 bis 30 mm (evtl. auch größer). Je höher der Anteil dieser Körnungen ist, desto günstiger wird die Festigkeit, insbesondere dann, wenn der zur Verkittung benötigte Mörtelanteil, d. h. die Mischung aus Bindemittel und Sand, vom feinsten Korn angefangen bis 7 mm, dadurch ein Geringstwert wird und der Mörtelaufbau durch geeignete Kornzusammensetzung und richtige Zementzugabe einen Höchstwert erreicht. Er bestimmt also die Festigkeit des Betons. Hochwertiger Beton wird daher sorgfältig aus Zuschlägen verschiedener Korngrößen nach bestimmten Verhältniswerten zusammengesetzt. Die Einhaltung bestimmter Verhältniswerte wird jedoch in der Praxis dadurch erschwert, daß die verschiedenen Korngrößensorten der Zuschläge in der Regel korngrößenmäßig in sich nicht ganz einheitlich sind. So befinden sich z. B. in den gröberen Zuschlagstoffen feine und feinste Körnungen, die zur Folge haben, daß ein nach theoretischen Gewichtsverhältnissen der verschiedenen Korngrößensorten aufgebautes Betongemisch und insbesondere sein Mörtelaufbau in der Zusammensetzung von den gewünschten Werten mehr oder weniger abweicht. Der Mörtelaufbau im Beton ist dadurch ständigen Schwankungen bezüglich seiner Festigkeit und Dichte und auch seiner Menge ausgesetzt. Durch regelmäßige Siebanalysen, Eignungsprüfungen und Mischkontrollen soll deswegen der Bauleitende Ingenieur die Zusammensetzung des Betons überwachen und je nach Änderung der Kornzusammensetzung der Zuschlagstoffe Korrekturen an der Mischung vornehmen. Da die Prüfungen jedoch umständlich und zeitraubend sind, werden sie erfahrungsgemäß auf der Baustelle meist unterlassen, so daß auch eine Korrektur der theoretisch festgelegten Mischungsverhältnisse unterbleibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren mit den zugehörigen Einrichtungen zu schaffen, das die Überwachung und Regelung der korngrößenmäßigen Zusammensetzung der Zuschlagstoffe auf der Baustelle, insbesondere bei Groß= betonierungsanlagen, erheblich erleichtert und beschleunigt. Das Verfahren der Erfindung, das diese Aufgabe löst, besteht in seinem Grundgedanken darin, daß bestimmte Probemengen der verschiedenen Korngrößensorten nach gemeinsamen Korngrößenstufen ausgesiebt und unter gleichzeitiger Feststellung der Summen der in gleichen.. Korngrößenstufen ausgesiebten Mengen mehr oder weniger ergänzt werden, bis diese Summen die vorgeschriebenen Verhältniswerte erreichen.
  • Zweckmäßig wird dieses Verfahren in der Weise durchgeführt, daß die ausgesiebten Mengen der verschiedenen Korngrößenstufen durch Waagen mit elektrischen Meßgebern festgestellt werden und die Summenbildung auf elektrischem Wege erfolgt, indem die gleichen Korngrößenstufeji zugeordneten Waagen der verschiedenen Korngrößensorten auf ein gemeinsames Anzeigegerät einwirken. Dabei wird man vorteilhafterweise dafür sorgen, daß auch die Summen der ausgesiebten Mengenteile ein- und derselben Korngrößensorte gebildet werden, indem die verschiedenen Korngrößenstufen, jedoch gleicher Korngrößensorte zugeordneten Waagen durch ihre Meßgeber ebenfalls auf gemeinsame Anzeige- oder Regelgeräte einwirken. Entsprechend den durch die letzteren Anzeige- oder Regelgeräte festgestellten Mengenverhältnis.Sen wird dann schließlich selbsttätig oder halbselbsttätig die Zufuhr der einzelnen Korngrößensorten zu der -Mischmaschine mengenmäßig geregelt.
  • Diese Verfahren und die zugehörigen Einrichtungen gemäß der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben und erläutert.
  • Fig. i zeigt schematisch im Schnitt eine Sieb- und Wiegeeinrichtung zur Feststellung der korngrößenmäßigen Zusammensetzung der verwendeten Korngrößensorten von Zuschlagstoffen. Der Schnitt ist in Längsrichtung durch das der ersten Korngrößensorte A zugeordnete Siebfeld gelegt; Fig. 2 zeigt im Grundriß das zu der Einrichtung der Fig. i gehörige Sieb, dessen Siebfelder A1-A5, Bi B5, C,-C., Dl D5 den verschiedenen Korngrößensorten zugeordnet sind; Fig..3 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Wiegevorrichtung mit zwei elektrischen Meßgebern; Fig. 4 zeigt die Schaltungsanordnung für die Meßgeber der Waagen zur Summenbildung der verschiedenen Korngrößenstufen; Fig. 5 zeigt die Schaltungsanordnung für die Meßgeber zur Summenbildung der verschiedenen Korngrößensorten; Fig.6 bis m zeigen verschiedene Siebformen in mehreren Ansichten; Fig. 12 und 13 zeigen in zwei verschiedenen Ansichten eine andere Ausführung einer Sieb- und Wiegeeinrichtung, wobei ebenfalls nur das Feld der. ersten Korngrößensorte A dargestellt ist; Fig. 14 ist die schematische D?Lrstellung des zur Einrichtung der Fig. i2 und 13 gehörenden Meßgebers. In Fig. i ist a ein auf einem beweglichen Rahmen befestigtes Sieb, das in geneigter Lage von dem Motor b mittels der exzentrischen Schwinge c in eine leichte Schüttelbewegung versetzt wird. Der Rahmen des Siebes ist durch Blattfedern e, d, die der Bewegung der Schwinge c folgen, an dem Gestell f befestigt. Das Sieb a besteht,' wie aus Fig. 2 hervorgeht, aus mehreren Feldern- A-D, deren Anzahl der Zahl der verwendeten Korngrößensorten entspricht. Bei dem dargestellten Beispiel sind vier Felder für vier Korngrößensorten angenommen worden. Jedes Feld besteht aus einer Reihe von Sieben i bis 5, die von der feinen zur groben Körnung fortschreitend, verschiedene Maschenweiten besitzen. Das Sieb 5 ist in dem Beispiel durch eine einfache Durchfallöffnung ersetzt. Selbstverständlich könnten die einzelnen Siebe auch entsprechend ihrer Maschenweite übereinander angeordnet sein, wobei das Siebgut den Waagen durch Rinnen od. dgl. zugeleitet werden kann.
  • Auf dem obersten Sieb i jeden Feldes ist ein Schüttrichter L angeordnet, dessen Auslauföffnung mit von außen bedienbaren Verschlußklappen versehen sein kann.
  • Unterhalb jedes Siebes ist eine Waage 0170, aufgestellt, so daß insgesamt zwanzig Waagen vorhanden sind. Jede Waage trägt eine Wiegeschale n, -n" die das durch das darüberliegende Sieb anfallende Mischgut aufnimmt" wobei Führungstrichter Ml -M4 vorgesehen sein können. Diese Trichter können zweckmäßig noch mit (nicht gezeichneten) Ablenkplatten ausgerüstet sein, die ein allzu kräftiges Aufschlagen des Siebgutes, auf die Wiegeschalen verhindern. Demselben Zweck dient die treppenförmige Anbringung der Waagen, die aus Fig. i hervorgeht. Die zwanzig Waagen sind hier auf einem treppenartigen Gesell q mit Wangen angebracht, die auch den Motor b tragen.
  • Die Wiegeschalen n der Waagen sind kippbar ausgebildet. Sie sind zu diesem Zweck schaufelförmig ausgebildet und mittels eines Anschlagscharnieres x, das weit außerhalb ihres Schwerpunktes liegt, mit dem Stengel der Waage verbunden. Die Waagen können, , wie in Fig. 3 dargestellt, Neigungsgewichtswaagen und mit einem Staubschutz p versehen sein. Selbstverständlich können jedoch auch Federwaagen Verwendung linden. Um die Wiegeschalen gleichzeitig auszukippen, sind zwei seitliche Holme r vorgesehen und durch Sprossen s so verbunden, daß jeweils eine Sprosse. so unter der Vorderseite einer Reihe von Wiegeschalen liegt, daß bei einer durch Lenker t geführten Bewegung der Holme nach oben alle Wiegeschalen gleichzeitig durch einen einzigen Handgriff ausgekippt werden.
  • Es sei beispielsweise angenommen, daß das Feld A für die Körnung o bis 3 mm, das Feld B für die Körnung 3 bis 7 mm, das Feld C für die Körnung 7 bis 15 mm und das Feld d für die Körnung 15 bis 30 mm eingerichtet ist. Wird nun in den Trichter i jedes Feldes eine vorher im Röstapparat vorbehandelte Probemenge der betreffenden Korngrößensorte eingeschüttet wobei die Mengen der einzelnen Sorten annähernd den gewünschten Verhältniswerten der einzelnen Körnungen entsprechen, so entstehen in jeder Reihe fünf, also insgesamt zwanzig Kornhaufen. Hierbei entstammen innerhalb jedes Feldes die Kornhaufen einer Zuschlagsorte, während in den Querreihen A,- Dl, A2 D2 usw. die Haufen gleiche Körnung haben und in der Reihe 5 eine bestimmte Korngröße überschreiten.
  • Addiert man nun die Haufen der Querreihen A,-D1 bzw. A2 D2 USW- so erhält man die Teilmengen gleicher Korngröße aller Zuschlagsorten. Addiert man jedoch die Haufen innerhalb der Felder, also die Haufen der Siebe A1 A5, Bi B5 usw., so erhält man die verschiedene Korngrößen umfassenden Teilmengen der einzelnen Zuschlagsorten. Da nun die Summen der bei einer Untersuchung anfallenden Teilmengen gleicher Korngröße in der Regel nicht den gewünschten Verhältniswerten entsprechen werden, müssen von den zu wenig vertretenen Korngrößensorten in den betreffenden Feldern zusätzliche Probemengen unter ständigem Wiegen und Addieren nachgeschüttet werden, bis die vorgeschriebenen Verhältniswerte der einzelnen Korngrößensorten erreicht sind. Werden dann durch Addieren innerhalb der Felder die aufgewendeten Mengen der einzelnen Zuschlagsorten ermittelt, so ist damit festgestellt, in welchen anteiligen Gewichtsverhältnissen die verschiedenen Zuschlagsorten der Mischmaschine zugeführt werden müssen, um die vorgeschriebenen Verhältniswerte der einzelnen Korngrößen zu erzielen.
  • Um die Summenbildung zu erleichtern, sind gemäß der Erfindung die Waagen mit elektrischen Meß-.. gebern ausgerüstet, die so zusammengeschaltet werden, daß sie auf gemeinsame Anzeige- oder Regelgeräte einwirken. Bei der in Fig.3 schematisch gezeigten Waage bestehen die Meßgeber beispielsweise aus zwei Schleiffedern oder Schleifbürsten, die über eng gewickelten Widerständen g, -g, gleiten und je nach der Lage der Wiegeschalen einen größeren oder kleineren Teil des Geberwiderstandes einschalten. Die Widerstände g1 aller Waagen sind nach der Anordnung der Fig. 4, die Widerstände g2 aller Waagen entsprechend der Anordnung der Fig. 5, zu je einem Meß- bzw. Regelkreis verbunden.
  • In dem Meßkreis i (Fig. 4) sind die Widerstände g1 der Meßgeber aller Waagen in den Querreihen A1 Dl, A2 D2 usw. hintereinanderliegend mit je einem Strommesser verbunden, so daß der Ausschlag jedes dieser Strommesser der Summe der in der betreffenden Querreihe gewogenen Zuschlagstoffe gleicher Körnung entspricht. Die Stromzweige i bis 5 werden parallel über einen Spannungsteiler i oder über einen Regelwiderstand von einer Batterie gespeist, so daß durch dessen Verstellung die Ausschläge aller Strommesser i bis 5 gemeinsam geregelt werden können.
  • Eine Untersuchung mit der beschriebenen Einrichtung geht beispielsweise in der folgenden Weise vor sich: Es sei angenommen, daß für die Betonmischung folgende Anteilmengen der vier Körnungen i bis 4 vorgeschrieben wurden.
    Körnung I r I z I 3 . I 4
    Korngröße ... o bis 3 bis 7 bis 15 bis
    3 mm 7 mm 15 mm 30 mm
    Anteilmenge. . 30% 2-5% 25010 20 0/0
    An jedem der Strommesser Wird die betreffende Anteilmenge durch eine Einstellmarke kenntlich gemacht. Der Bedienungsmann der Anlage schüttet nun diesen Anteilmengen ungefähr entsprechend die gerösteten Zuschlagstoffe in die Trichter über den Siebfeldern A-D ein. Nach Inbewegungsetzen der Siebe wird er beispielsweise feststellen, daß der Zeiger der Körnung i die Einstellmarke erreicht hat, während sich die anderen Zeiger noch unterhalb ihrer Einstellmarke befinden. Der tiefste Zeiger sei z. B. der der Körnung 4. Der Bedienungsmann regelt darauf den Spannungsteiler i so weit zurück, daß der Zeiger für die Körnung i nunmehr unter der Einstellmarke, d. h. unter 30 % steht, z. B. auf 24 0/0. Hierauf schüttet er von der Zuschlagsorte D, die voraussichtlich das Korn der Reihe i am wenigsten beeinflussen wird, zu und wird danach bemerken, daß der Zeiger für das Korn 4 lebhaft steigt. Er beobachtet weiterhin auch die anderen Zeiger, die entsprechend den Verunreinigungen der Sorte D ebenfalls steigen werden, aber nicht in dem Maße, wie der Zeiger für das Korn 4. Kurz bevor der Zeiger 4 seinen Sollwert erreicht, beobachtet er nochmals alle Zeiger, wobei er bemerken wird, daß vielleicht die Zeiger 2 und 3 am weitesten bzw. mehr oder weniger weit von ihren Sollwerten entfernt sind. Er Wiederholt dann dasselbe Spiel mit dem am tiefsten stehenden Zeiger, beispielsweise für Korn 2.
  • Liegen die Zeiger aller Körnungen noch unter ihren Einstellmarken, so können sie durch Regelung des Spannungsteilers i gleichzeitig ihren Marken genähert und gegebenenfalls durch geringe Kornzugaben auf ihre Sollwerte gebracht werden.
  • Da jede Einzelregelung in einer halben bis einer Minute durchführbar ist, kann die Gesamtregelung mit hoher Genauigkeit in 5 bis io Minuten durchgeführt werden, so daß praktisch ohne weiteres jede dritte bis vierte Charge der Mischmaschine korngrößenmäßig untersucht bzw. geregelt werden kann.
  • In ähnlicher Weise sind die Widerstände g2 aller Waagen nach der Anordnung der Fig. 5 innerhalb der Felder A-D hintereinanderliegend mit einem Anzeigegerät verbunden, wobei alle Stromzweige parallel über einen Spannungsteiler k von einer Batterie gespeist werden. In der gemeinsamen Speiseleitung liegt ein weiteres Anzeigegerät S. Sind nun die Skalen aller Anzeigegeräte z. B. in Prozente geteilt, so braucht nur durch Verstellung des Spannungsteilers k der Ausschlag des Summenanzeigers S auf xoo °/o geregelt zu werden, wobei an den einzelnen Anzeigegeräten die anteiligen Mengen der verschiedenen Zuschlagsorten für eine Charge der Mischmaschine abgelesen werden können. Der Regler k kann auch mit dem Regler i der Fig. q. derart mechanisch gekuppelt werden, daß k mit i zwangsläufig geregelt wird, aber auch für sich geändert werden kann, damit sich die Gesamtmenge bei einer Verstellung von .i nicht zu ändern braucht. Selbstverständlich können an Stelle der Anzeigegeräte auch Regelgeräte treten, die mit Hilfe an sich bekannter Mittel, wie Relais usw., selbsttätig die Zufuhr der Zuschlagsorten zu der Mischmaschine entsprechend den gemessenen Verhältniswerten regeln.
  • Das in Fig. 2 dargestellte Sieb kann natürlich auch beispielsweise in drei Gruppen so aufgeteilt werden, daß die Felder Al A5 und Dl D5 sich zu den Feldern B1 B5 und Cl C; gegenläufig bewegen. Es sind dann statt des Exzenters am Motor b und der einen Schwinge c im Beispielsfalle eine Kurbelwelle mit drei Kurbeln und drei Schwingen erforderlich, wobei die Kurbeln um z8o° versetzt sind.
  • In Fig. 6 bis 8 ist in mehreren Ansichten eine rostartige Siebform veranschaulicht, die gegenüber gewöhnlichen Sieben den Vorteil hat, daß sie sich nicht zusetzen kann bzw. daß, wenn doch gelegentlich einzelne Steine hängenbleiben und dadurch der Wägung entzogen werden, sie leicht mit der Schaufel in die nächstgrößere Teilung geschoben werden können. Die Anordnung ist beispielsweise als dreiteiliges Siebfeld gezeigt.
  • Fig. g bis xz zeigen eine andere rostartige Siebform, bei der der Rost durch spitz zulaufende T- und Winkeleisen mit sich stetig erweiternder Durchlaßbreite gebildet wird. Um zu verhindern, daß trotz des Schüttelns einzelne Körner auf den Flächen liegenbleiben, können diese auch dachförmig ausgebildet werden, wie dies in Fig. gb angedeutet ist. Diese Siebform kann auch mit gewöhnlichen Maschensieben oder Rostsieben kombiniert werden.
  • In Fig. 12 und 13 ist eine andere Ausführung einer Sieb- und Wiegevorrichtung dargestellt, bei der, abweichend von der Einrichtung der Fig. z, nicht die durch das Sieb fallenden Teile, sondern die im Sieb verbleibenden Teile der Zuschlagstoffe gewogen und in der oben beschriebenen Weise addiert werden. Die Fig. 12 und 13 zeigen auch wieder nur das für eine bestimmte Kornsorte vorgesehene Siebfeld, während beispielsweise für vier Zuschlagsorten vier solcher Felder vorgesehen werden müßten.
  • In Fig. z2 und 13 sind u, -u, Siebe verschiedener Maschenweite, welche so aufgehängt sind, daß.jeweils die größere Teilung über der kleineren liegt. Das Sieb u1 hat die Teilung Null, ist also eine geschlossene Wanne. Die Siebe werden mittels des Motors v und der Kurbelwelle w, deren Exzentrizität in der Darstellung übertrieben ist, in Schüttelbewegung gebracht, so daß das in acs eingebrachte Gut durch alle Siebe fallen kann und, der Teilung entsprechend, in jedem Sieb eine Teilmenge zurückgehalten wird.
  • Die Kurbeln der Kurbelwelle sind so zueinander versetzt, daß die Siebe stets paarweise eine gegenläufige Bewegung ausführen, so daß die Unruhe der ganzen Maschine auf das Maß vermindert wird, das zur Verringerung der Reibung in den Lagern und an den Schleifkontakten günstig ist. Die Schale u1 erfordert keine Schüttelbewegung, da sie nur das feinste Restgut aufzunehmen hat. Die Kurbel w kann auch waagerecht angeordnet werden. Auch kann jeweils eine Kurbel über Schwingen eine waagerechte Reihe Siebe in Schüttelbewegung bringen.
  • Die Siebe selbst sind an den Waagebalken x1, x2 usw. von Neigungs- oder Federwaagen aufgehängt, deren Neigungen, wie oben beschrieben, durch je zwei veränderliche Widerstände abgegriffen und ausgewertet werden. Die Widerstandsabg-iffe sind in Fig. 13 nicht eingezeichnet. In Fig. z¢ ist ein Widerstandsabgriff angedeutet, der im Gegensatz zu Fig. 3 keine leichtflexiblen Leitungen erfordert, da jeweils zwei Federn y und zwei Federn x leitend verbunden sind, die je zwei Widerstände abgreifen. Diese Art des Abgriffes ist auch bei der Vorrichtung der Fig. 3 anwendbar. _ Das Auskippen des Siebgutes erfolgt durch Aufklappen einer Wand der Siebschale oder durch entsprechende Kippvorrichtungen an den Sieben, die aber in der Fig. 12 und 13 nicht näher dargestellt sind.
  • Es sei noch erwähnt, daß eine Reihe des Gerätes, z. B. A2 bis D2, ein vollkommenes Analysiergerät darstellt, durch das man die Anteile der verschiedenen Körnungen evtl. auch einschließlich der Bindemittel in Prozenten messen kann. In diesem Falle würde nur der Stromkreis I benötigt. Ein solcher Fall der Ausnutzung des Gerätes zum Analysieren der Mischung ist deshalb wichtig, weil auch fertige Mischungen zwecks Stichproben häufig auf ihre Kornzusammensetzung von Zeit zu Zeit untersucht . werden müssen. Das fertige Material muß selbstverständlich dann vorher geröstet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Überwachung und Regelung der korngrößenmäßigen Zusammensetzung der Zuschlagstoffe für Betongemische, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Probemengen der verschiedenen Korngrößensorten nach gemeinsamen Korngrößenstufen ausgesiebt und unter gleichzeitiger Feststellung der Summen der in gleichen Korngrößenstufen angefallenen Mengen mehr oder weniger ergänzt werden, bis diese Summen die vorgeschriebenen Verhältniswerte erreichen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgesiebten Mengen der verschiedenen Korngrößenstufen durch Waagen mit elektrischen Meßgebern festgestellt werden und die Summenbildung auf elektrischem Wege erfolgt, indem die gleichen Komgrößenstufen zugeord neten Waagen der verschiedenen Korngrößensorten auf je ein gemeinsames Anzeigegerät einwirken. 3.
  3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der ausgesiebten Mengenanteile ein und derselben Korngrößensorte gebildet wird, indem die verschiedenen Korngrößenstufen, jedoch gleicher Korngrößensorte zugeordneten Waagen durch elektrische Mittel auf je ein gemeinsames Anzeige- oder Regelgerät einwirken. q..
  4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter den mit den Probemengen beschickten Sieben Waagen mit elektrischen Meßgebern aufgestellt sind, deren Wiegeschalen mittels einer Kippvorrichtung durch eine gemeinsame Betätigung gleichzeitig ausgekippt werden können.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe übereinander angeordnet sind und zugleich die Wiegeschalen von mit elektrischen Meßgebern ausgerüsteten Waagen bilden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Summenstromkreise der verschiedenen Meßgeber aus einer z. B. durch einen Spannungsteiler regelbaren Spannungsquelle parallel gespeist werden.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe als Rostsiebe ausgebildet sind. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe mit stetig zunehmender Durchfallbreite angeordnet sind. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. aus T- oder Winkeleisen bestehenden Roststäbe auf ihrer Oberseite dachförmig ausgebildet sind. io. Einrichtung nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe als Rüttelsiebe ausgebildet sind. ii. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Teilmengen der Korngrößensoiten feststellenden Regelgeräte durch elektrische Mittel, wie Relais od. dgl., die Zufuhr der betreffenden Zuschlagsorten zu dem Mischgefäß entsprechend regeln.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000091C2 (en) * 1995-04-07 1996-10-08 Dekker Zandbaggerbedrijf B V Sepn., grading and recombination of sand and gravel mixes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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NL1000091C2 (en) * 1995-04-07 1996-10-08 Dekker Zandbaggerbedrijf B V Sepn., grading and recombination of sand and gravel mixes

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