DE894523C - Vorrichtung zum Kuehlen von Schuettgut, vornehmlich Zementklinker - Google Patents

Vorrichtung zum Kuehlen von Schuettgut, vornehmlich Zementklinker

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DE894523C
DE894523C DEM8884A DEM0008884A DE894523C DE 894523 C DE894523 C DE 894523C DE M8884 A DEM8884 A DE M8884A DE M0008884 A DEM0008884 A DE M0008884A DE 894523 C DE894523 C DE 894523C
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DE
Germany
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conical
turntable
grate
gratings
channels
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Expired
Application number
DEM8884A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Luettke
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Miag Vertriebs GmbH
Original Assignee
Miag Vertriebs GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D15/00Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
    • F27D15/02Cooling
    • F27D15/0286Cooling in a vertical, e.g. annular, shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D15/00Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
    • F27D15/02Cooling
    • F27D15/0286Cooling in a vertical, e.g. annular, shaft
    • F27D2015/0293Cooling in a vertical, e.g. annular, shaft including rotating parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Kühlen von Schüttgut, vornehmlich Zementklinker Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen von Schüttgut, vornehmlich Zementklinker, wobei dieses aus dem Drehofen kommend auf einen mit der Spitze nach oben stehenden kegeligen Rost geleitet wird, an diesem herabrieselt und dabei durch Kühlmitte'1, welches durch denf Kegefrost hindurchgeleitet wird, auf niedrige Temperaturen gebracht wird.
  • Solche Vorrichtungen sind an sich bekannt, haben aber den Nachteil einer geringen Kühlwirkung, so daß der Bauaufwand für solche Anlagen groß ist. Außerdem sind Treppenroste bekannt, bei denen bewegliche und unbewegliche Stufen miteinander abwechseln, um eine Weiterförderung des Kühlgutes zu ermöglichen. Diese Treppenroste werden auch kegelig ausgeführt, wobei die beweglichen Stufen auf einem zum festen Kegel exzentrischen Kegel angeordnet sind, der seinerseits eine parazyklische Bewegung macht. Auch hier ist die Wirkung wegen des einmaligen Durchtrittes der Kühlmittel gering und der Aufwand, bedingt durch den Antrieb des oszillierenden Rostes, groß.
  • Die Erfindung schlägt demgegenüber vor, das zu kühlende Gut mehrfach zu durchströmen, und für seinen Weitertransport durch eine langsame, .gleichmäßige Drehbewegung zu sorgen. Dies kann. in einer Vorrichtung geschehen, bei der ein mit seiner Spitze nach oben zeigender Kegelrost über einem mit seiner Spitze nach unten zeigender Kegelrost etwas größeren Durchmessers unter Zwischenschaltung eines drehenden Tellers, im weiteren Drehscheibe genannt, angeordnet ist. Das heiße Gut wird an der Spitze des oberen Kegels zugeführt, rieselt an seinem Außenmantel herab auf den unten hervorsehenden Rand der Drehscheibe. Hier sind Durchbrechungen oder Aussparungen angeordnet, in die das Gut hineinfällt und auf die Innenfläche des unteren Kegelrostes gleichmäßig verteilt wird, worauf das Gut die Vorrichtung durch. den an der Spitze des unteren Kegelrostes angeordneten Auslaß verläßt. Die Kühlung geschieht dadurch, daß das Kühlmittel durch den Kegelrost und das auf ihm ausgebreitete Gut hindurchtritt, in den Innenraum zwischen den beiden Kegeln hinein, worauf es die Vorrichtung durch den oberen Kegelrost unter nochmaliger Aufnahme von Wärme verläßt. Zur Steuerung des Vorganges sind, verschiedene Wege des Kühlmittels möglich; so kann z. B. das durch den unteren Kegelrost -eingeführte Kühlmittel durch zusätzliches, vom Auslaßschacht her eintretendes Kühlmittel unterstützt werden, welches auf diese Weise unmittelbar in den Kegelinnenraum geleitet wird. -Weiterhin kann die Zusatzluft durch Kanäle in der Drehscheibe unter Umgehung des unteren Kegelrostes eingeführt werden. Auch kann man zwei getrennte Kühlmittelströme führen, indem der eine radial durch die bis auf die Randdurchbrechungenvoll ausgebildete Drehscheibe in den Innenraum des oberen Kegelrostes eintritt, um das heiße Gut zu kühlen, während der andere Kühlmittelstrom durch; den unteren Kegelrost nach innen geführt wird und diesen durch die Randdurchbrechungen der Drehscheibe hindurch verläßt, um mit dem erstgenannten Kühlmittelstrom zusammen abgeleitet zu werden.
  • Diese Vorrichtung benötigt wenig Raum, besitzt eine .gute Kühlwirkung, und der konstruktive Aufwand für die beweglichen Mittel ist gering. Der erfindungsgemäße Gegenstand ist an Hand der Ablyil,d'ung als Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Im Gehäuse 3 ist der Einfülltrichter i angebracht, durch den das heiße Gut in die Vorrichtung hineingeleitet wird. Unter diesem Einfülltrichter befindet sich der mit der Spitze nach oben stehende feste Kegelrost4, dessen Roststäbe4' so ausgebildet sind, daß sie im Sinne der Luftströmung an Querschnitt abnehmen, so daß am Rande, wo sich das Schüttgut ausbreitet, eine möglichst große Eintrittsfläche des Kühlmittels in das Schüttgut hinein sich -ergibt. Unter dem oberen Kegelrost 4 ist die Drehscheibe 7 angebracht, die mit ihrem schräg nach außen führenden Kragen 7' das Schüttgut auffängt. In der ebenen Randzone der Drehscheibe 7 sind Durchbrechungen bzw. Aussparungen 7" angebracht, die das Gut unter Mitnahme und Umwälzung auf die Innenfläche des unteren Kegelrostes. ä hineinleiten, aus dem es durch den Abfluß 13 abgeführt wird.
  • DieAbbildung zeigt auf ihrerlinkenHälfte-die erfindungsgemäßeVorrichtung mit einer Drehscheibe, die bis auf die Durchbrechungen 7" der Randzone geschlossen ausgebildet ist und mit radial von außen zur Mitte führenden Kanälen 15 versehen ist, durch die die Kühlluft in den Innenraum des: oberen Kegelrostes hineingelangen kann. Ebensogut ist es denkbar, die Scheibe auch in ihrer Mitte mit Durchbrechungen ziz versehen, so daß ,gemischte Kühlmittelführung ermöglicht wird.. Die Drehscheibe selbst ist auf Rollen 16 an ihrem Außenumfang gelagert und kann dort in bekannter Weise angetrieben werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCH9: z. Vorrichtung zum Kühlen von Schüttgut, insbesondere Zementklinker, auf kegelförmigen Rosten, `dadurch gekennzeichnet, daß unter dem nach oben spitzen Kegelrost (4) ein nach unten sich verengender Kegelrost (2) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkreis des unteren Kegelrostes (2) größer ist als der des oberen Kegelrostes (4).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch @i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und untere Kegelrost (4, 2) mittig zueinander liegen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, d'aß zwischen den beiden Kegelrosten (2, 4) eine Drehscheibe (7), ein Drehteller, eine Drehpfanne, ein Trog od. dgl. vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) Mittel (7") zur Weiterleitung des Kühlgutes vom oberen (4) auf den. unteren Kegelrost (2) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) Kanäle (7") bzw. Aussparungen im. Radiusbereich der Kegelrostgrun.dkreise aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) Kanäle (15) bz.w. Aussparungen aufweist, die den Raum außerhalb der Kegelroste (2, 4) mit dem Raum innerhalb der Kegelroste, vornehmlich des oberen Kegelrostes (4) verbinden. B. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) ringförmig ist und/oder Kanäle bzw. Durchbrechungen in ihrem Mittelhereich hat. g. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Kegelrost (2) in einen Auslaßkanal (13) mündet. io: Vorrichtung nach. Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Auslaßkanal (13) Kühlmittel zugeführt wird. i i. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) außerhalb@ der Kegelroste (2, 4) gelagert ist, z. B. auf am. Gehäuse (3) gelagerten Rollen (16.). 12. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder i i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (7) durch eine Kraftmaschine, z. B. Elektromotor, antreibbar ist. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Roststäbe (q.') der Kegelrosten (2, 4) schneidenartig oder schneidenähnlich ist. 14. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oben im Gehäuse (3) Auslässe (3') für den Abzug des Kühlmittels vorgesehen sind.
DEM8884A 1951-03-16 1951-03-16 Vorrichtung zum Kuehlen von Schuettgut, vornehmlich Zementklinker Expired DE894523C (de)

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