DE894522C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Putzmoerteltraegern mit durch Gitter verbundenen Moertelhaftkoerpern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Putzmoerteltraegern mit durch Gitter verbundenen Moertelhaftkoerpern

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DE894522C
DE894522C DEJ4550A DEJ0004550A DE894522C DE 894522 C DE894522 C DE 894522C DE J4550 A DEJ4550 A DE J4550A DE J0004550 A DEJ0004550 A DE J0004550A DE 894522 C DE894522 C DE 894522C
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Emmerich Tropp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/0012Producing brick netting

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Putzmörtelträgern mit durch Gitter verbundenen Mörtelhaftkörpern Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren zur Herstellung von Putzmörtelträgern mit durch Gitter verbundenen Mörtelhaftkörpern sowie eine zurDurchführung desVerfahrens besonders vorteilhafte Einrichtung.
  • Bisher erfolgte die Herstellung des als Putzmörtelträger vorzugsweise verwendeten Drahtziegelgewebes in mehreren miteinander organisationsmäßig nicht zusammenhängenden Arbeitsgängen. Insbesondere ist es bekannt, das Drahtziegelgewebe in der Weise herzustellen, daß nach dem Aufbringen von im Rohzustand befindlichen, für den Mörtel vorgesehenen Haftkörpern auf die Kreuzungsstellen des Drahtgewebes die so erhaltenen fortlaufenden Gitterbahnen gerollt und in Stücke von abgemessener Länge zerschnitten werden, wonach die weiteren #Arbeitsvorgänge, wie Brennen und Ausfertigen, für jede einzelne Rolle getrennt eingeleitet werden müssen.
  • Ein derart robuster Arbeitsvorgang, wie ihn das Zusammenrollen der mit den noch rohen Mörtelhaftkörpern versehenen . Drahtgewebebahnen in Bunde von verhältnismäßig kleinem Durchmesser erfordert, hat besonders große Nachteile, wenn, wie bisher üblich, die Mörtelhaftkörper, z. B. aus Ton, Lehm od. dgl., geformt werden. Ein solches Zusammenrollen ist in diesem Rohzustand derMörtelhaftkörper überhaupt nur möglich, wenn sowohl die Homogenität als auch die Kohäsion des Rohmaterials der Mörtelhaftkörper durch besondere Bearbeitungsvorgänge, wozu auch ein - Zusammenpressen an der Oberfläche gehört, gütemäßig weitgehend gesteigert werden, nur ein solches Material vermag den hohen Beanspruchungen, wie sie der Einrollvorgang mit sich bringt, im allgemeinen noch standzuhalten. Dennoch ist es in der Praxis bekannt, daß sich bei noch so großer Sorgfalt und noch so großer Verbesserunig der durchschnittlichen Materialgüte Verletzungen der rohen Haftkörper beim Einrollen nicht ausschließen lassen, so daß Ausschuß in der Fabrikation unvermeidbar ist oder aber an das Aussehen und die Beschädigungsfreiheit des Endproduktes nur verhältnismäßig geringe Anforderungen gestellt werden #dürfen.
  • Aber auch das iDrahtmaterial der Gitter erleidet bei der bisherigen Herstellungsmethode empfindliche Veränderungen, welche sich sehr nachteilig auswirken. Da das Brennen der Mörtelhaftkörper an den inRollenformgebrachtenZwischenprodukten erfolgt, 'ist eine so lange Brenndauer erforderlich, bis die Hitze der die Rollen umgebenden Retortenwände auch bis an die in der Rolle innenliegenden Haftkörper herangekommen ist und diese in ihren gebrannten Endzustand übergeführt hat; da die innenliegenden Haftkörper von den auf der Rollenbahn weiter außenliegenden Haftkörpern jedoch gegen das radial nach innen gewünschte Vordringen der Biennhitze mehr oder weniger abgeschirmt werden, ist eine sehr lange Brennzeit, etwa in der Größenordnung Von '/2 Stunde, erforderlich. Eine so lange Erhitzung hat jedoch nicht nur ein übermäßiges Ausglühen des Gitterdrahtes zur Folge, sondern, was sich viel schwerwiegender auswirkt, auch eine erhebliche Herabsetzung. des Drahtquerschnittes. Daraus ergeben sich einerseits Festigkeitsverluste und andererseits unerwünschte Formwandlungen durch Längung der Drahtpartien.
  • Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile. Das die Erfindung kennzeichnende Verfahren besteht darin, daß erfindungsgernäß auf fortlaufend erzeugte, ununterbrochene Gitterbahnen in den Kreuzungsbereichen der Gitterelemente zunächst plastische Substanzen in dosierten Mengen aus einem fortlaufend ergänzten Materialvorrat aufgebracht und der Form nach zu Mörtelhaftkörpern gestaltet werden, worauf die Anwendung von auf die Mörtelhaftkörper einwirkenden Erhärtungsmaßnahmen unter im wesentlichen gerader Weiterbewegung der Gitterbahnen erfolgt, welche diese gerade Bewegungsrichtung erst als fertige Putzmörtelträger nach Ablängung zwecks Einrollung in Bunde verlassen.
  • Die Vornahme der für die Erhärtung ider Mörtelhaftkörper vorgesehenen Vorgänge auf das grundsätzlich als Flachbahn fortlaufend bewegte, mit den rohen Mörtelhaftkörpern versehene Gitterband gewährleistet die denkbar schonendste Behandlung sowohl derHaftkörper als auch des Gittermaterials, so daß der Fabrikationsausschuß auf ein Mindestmaß herabgedrückt werden kann. Denn wesentliche Formveränderungen an der Gewebebahn, wie sie das Einrollen derselben darstellt, werden erst nach dem Erhärtungsprozeß vorgenommen, so daß nennenswerte Kridte auf die Mörtelhaftkörper nicht ausgeübt werden, solange sich diese im Rohzustand befinden. Im Fall der Verwendung von Tonpreßlingen als Mörtelhaftkörper ist eine sehr wesentliche Verkürzung der Brenndauer möglich, weil das als Flachbahn durch die Brennzone geführte Gitterband von beiden Seiten unmittelbar aufgeheizt werden kann; es genügt deshalb eine Brennzeit von einigen Minuten; diese ist jedenfalls so kurz, daß zwar der Zweck eines leichten Ausglühens der Drähte zwecks Biegbarkeit des fertigen Drahtziegelgewebes ohne Verletzung der Tonpreßlinge erreicht, jedoch jede Schädigung des D#rahtmaterials hintangehalten wird und keinerlei Querschnittsverminderung desselben erfolgt.
  • D.urch die Vornahme der beschriebenen Vorgänge- auf das als Flachbahn geführte Gitterband ist es möglich, das Material für die Haftkörper auch bei geringerer Güte und weniger sorgfältiger Vorbereitung selbst gesteigerten Beanspruchungen gewachsen zu halten, wodurch eine Verbilligung des Endproduktes erreicht wird. Die Folge davon ist aber auch die, daß sowohl für den Haftkörper als auch für das Gitter andere Stoffe als die beschriebenen Anwendung finden können. Ferner ergibt sich die Möglichkeit, sämtliche Arbeitsvorgänge aneinanderschließend im Fließverfahren .durchzuführen und damit an die Stelle einzelner voneinander getrennter Herstellungsschritte ein wohlorganisiertes, alle Erzeugungsvorgänge einheitlich umfassendes, neues Herstellungssystem züi setzen.
  • Das Herstellen der Gitterbahnen, das Aufbringen der plastischen Substanzen für -die Mörtelhaftkörper, die Formung und Erhärtung derselben auf den Gitterbahnen sowie das Ablängen der fertigen Putzmörtelträger erfolgen insbesondere mit synchronisierter Arbeitsgeschwindigkeit. Für die Gitterbahnen, welche während aller Verfahrensschritte vorteilhaft unter einheitlicher Spannung gehalten werden sollen, ist jedes Material geeignet, das einer solchen;Spannung gewachsen ist und ein Festhalten der Mörtelhaftkörper an seinen Kreuzungsstellen gewährleistet. Ohne Einschränkung der Erfindung darauf werden die Gitterbahnen vorteilhaft als Drahtgitter hergestellt, wobei für die fortlaufende Erzeugung des Gitters beispielsweise Schweißverfahren oder Webveffahren herangezogen werden können; das im letzteren Fall erhaltene Drahtgewebe entspricht dern. für Drahtziegelgewebe allgemein üblichen AusgangsprodukL Für die Mörtelhaftkörper ist jede plastische, durch Erhärten in einen Dauerzustand überführbare Masse geeignet, also nicht nur der übliche Ton oder Lehm, der durch einen Brennvorgang verfestigt wird. Die Erfindung wird im weiteren jedoch gerade unter Verwendung an sich bekannter Draht.gewebe und an sich bekannter Tonpreßlinge als 11förtelhaftorgane beschrieben, um den in den besonderen neuen Verfahrensmaßnahmen der Herstellung und in den zugehörigen neuen Einrichtungen gelegenen technischen und erfinderischen Fortschritt besonders deutlich hervortreten zu lassen. Eine solche mit den für die Bildung der Mörtelh#aftkörper vorgesehenen weichen Tonpreßlingen versehene Draht-itterbahn wird fortlaufend als Flachbahn vorteilhaft vorerst durch eine Trocknungszone, sodann durch eine Brennzone und schließlich durch eine Abkühlungszone geführt, und zwar insbesondere mit einer im wesentlichen horizontalen Bewegungsrichtung. Diese gewährleistet die größtmögliche Schonung der Tonpreßlinge; die Erfindung soll jedoch nicht nur auf diese vorteilhafteste horizontale Bewegung der Flachbahn beschränkt sein, sondern auch eine schräge Balinführung bis zum Extremfall einer lotrechten Bahnbewegung, eine Bahnbewegung in Wellenform od. dgl. umfassen.
  • Eine besonders schnelle und gleichmäßige Trocknung der Gitterbahn bzw. der mit ihr verbundenen rohen Mörtelhaftkörper kann erzielt werden, wenn nach einem weiteren vorteilhaft anwendbaren Kennzeichen der Erfindung beim Durchlaufen derTrocknungszone abwechselnd von beiden Seiten Luftströme gegen die Gitterbahn und durch diese hin-,durch geführt werden. Erfolgt im Gegensatz zur Bewegungsrichtung der Gitterbahn zwischen geeigneten Ummantelungen derselben auch in der Auskühlzone eine ähnlicheLuftführung, so kann dieAbkühlungdesfertiggebranntenDrahtziegelgewebesbeschleunigt, die Länge der Abkühlzone verringert werden und eine Ausnutzung des indie Abkühlzone eintretenden Luftstromes nach Aufheizung durch die abzukühlenden Gitterbahnen durch Überleitung indie Trockn:ungszone erfolgen. Hierbei ist es von Bedeutung, die Rückführung dieses Luftstromes unter weitgehender Verhinderung eines Zutritts zur Brennzone zu besorgen, damit dort keine übermäßige Oxydation der Drahtpartien eintreten kann. Die 0--"ydation kann dann innerhalb jenes leichten ,Ausmaßes gehalten wer-den, welches einen den Draht gegen rasches Verrosten schützenden Oberflächenüberzug bildet, ohne daß ein Verzundern eintreten würde. Auch für die dauernde Haftung dieser Oberflächenschutzschicht ist die Flachbahnführung von Vorteil, weil sich diese,Schutzschicht an den geradlinigen zylindrischen Drähten bildet und daher bis nach Verlassen der Abkühlzone keinen ungleichmäßigen Spannungen ausgesetzt ist wie im Fall von eingerollten Bunden, welche nachVerlassen der Brennzone einer Verformung beim Abkühlen unterliegen und dabei ein Absprengen der verhältnismäßig spröden Oberflächenschutzschicht zur Folge haben würden.
  • Zur richtigen Steuerung der Anwesenheit geringer Luftmengen in der Brennzone, wie sie zu obigem Zweck vorteilhaft sind, kann in die Brennzone ein Schutzgas, z. B. Stickstoff oder Wasserdampf, regelbar eingeblasen werden.
  • Vor der endgültigen Erhärtung der Mörtelhaftkörper können auf diese derartige Mittel zur Einwirkung gelangen, welche eine Oberflächenvergrößerung der HaftkÖrper zur Folge haben. So kann ein Aufspritzen von Sand verschiedener Beschaffenheit, z. B. von 0,uarzsand, mit einer Art Sandstrahilgebläse ein Aufspritzen von in der Hitze verkohlenden und damit in der Oberfläche der Haftkörper poreilbildenden Substanzen oder ein Aufzischen von Luft oder ;Gasen, gegebenenfalls unter rasch wechselndem Druck, auf die im fortlaufenden Arbeitsgang an Strahlorganen vorbeilaufenden Haftkörper erfolgen, wobei im letzteren Fall eine unregelmäßige Veränderung und damit Vergrößerung der Oberfläche derselben erfolgt. Alle diese Maßnahmen dienen der Erzielung möglichst großer Haftflächen für den Mörtel.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch einedas Verfahren besonders vorteilhaft ermöglichendeEinrichtung. Sie ist dadurch gekennzeichnet ' daß einer Preßvorrichtung zumAufpressen geformter Mörtelhaftkörper auf die Kreuzungsstellen der Gitterelernente sowohl eine Gitterherstellungsvorrichtung als auch eine Materialbeschickungsvorrichtung für die Mörtelhaftkörper unmittelbar vorgeschaltet sowie eine Erhärtungsanlage mit im wesentlichen geradliniger Arbeitsbahn unmittelbar nachgeordnet und Mittel zum gemeinsamen, automatisch-kontinuierlichen Betrieb der Vorrichtungen mit der Anlage vorgesehen sind.
  • In der Zeichnung sind an Ausführungsbeispielen für den Fall der Verwendung von Drahtgeweben und gebrannten Lehmkörperchen als MörtelhaftorganeVariationen der Einrichtung, wie sie die Erfindung ermöglicht, schematisch dargestellt. Hierbei sind die Fig. 1, 4, 5, 6, 7 und 8 Längsschnitte, Fig. 2 eine Draufsicht und die Fig. 3 und 9 Querschnitte.
  • Von dem zur Bildung der Kette vorgesehenen Gestell i laufen die Kettendrähte in den Webstuhl 2, in dem sie in bekannter Weise mit den Schußdrähten zu einem Drahtgewebe 33 vereint werden. In an sich bekannter Weise durchläuft dieses Drahtgewebe 33 nunmehr ein Aufpreßwalzwerk 3 für die aus einem gegebenenfalls fortlaufend gespeisten Materialbehälter 31 über eine Beschickungsvorrichtung, 32 in den Bereich der Knotenpunkte des Gewebes zugeführten rohen Lehmkörperchen. Die nach Verlassen dieses Aufpreß-#"alzwerkes 3 sich fortlaufend ergebende, im Wesen ebene Bahn 1-8, ,die aus dem die rohen Mörtelhaftkörper an den Kreuzungsstellen tragenden Drahtgewebe besteht, bleibt gemäß der Erfindung auch für die weiteren Arbeitsgänge bis zur Fertigstellung des versandfähigen Drahtziegelgewebes erhalten. Sie tritt in einen Flachbahnofen ein, der eine Vorwärm- bzw. Trocknungszone 4, eine Breiinzone 5 und eine Abkühlzone 6 umfaßt.
  • Da das Gewebe in zusammenhängender Bahn ohne die Gefahr einer Statlungsmöglichkeit durch den aus wärmetechnischen Gründen in verhältnismäßig großer Länge bedingten Flachbahnofen von nur sehr geringem Durchgangsquerschnitt (Fig. i) zum Durchlauf gebracht werden muß, sind Mittel erforderlich, durch welche das Gewebe während seines gesamten Durchganges durch den Flachbahnofen untereine gewisse Zugspannung gesetzt wird. Als solches Mittel ist beim Ausführungsbeispiel eine Transportkette 7 vorgesehen, -die aus beiderseitigen Kettengliedern mit quer im Ofen parallel zueinander fortbewegten, rostartig angeordneten Verbindungsstäben 8 besteht. Zum Durchziehen des Gewebeanfangs durch den Flachbahnofen bei Beginn einer Arbeitsperiode wird das Gewebe an einem Ofenende an einem beliebigen Roststab befestigt, bis derGewebeanfang nach Durchlauf durch den Ofen an dessen anderem Ende zum Vorschein kommt. Hierauf wird die Verbindung zwischen Gewebeanfang und Roststab gelöst und das Gewebe zwischen die angetriebenen Tran#sportwalzen 9 ein-P a führt, welchen nunmehr die Ausübung der er -forderlichen leichten Zugspannung für den Weitertransport der Bahn 18 obliegt. Sowohl die Transportkette 7 als auch die Transportwalzen 9 laufen mit dem Webstuhl :2 und dem Preßwalzwerk 3 synchron, beispielsweise mittels entsprechend gesteuerter Motoren 34. An die Transportwalzen 9 können sich eiide Aufwickeleinrichtung undeine mit dieser zusammenwirkende Abschneideeinrichtung zur Bildung von Bunden anschließen. Es ist jedoch auch möglich, an Stelle der Transportwalzen 9 unmittelbar die Aufrolleinrichtung anzuordnen.
  • Aus der Zeichnung sind die Heizorganeio,ii für die bevorzugte elektrische Heizung zu entnehmen, auf welche die Erfindung jedoch keinesfalls eingeschränkt sein soll.-Aus der Zeichnung sind eine Heizeinrichtung io, ii zur direkten Beheizung der Brennkammer 5 sowie gegebenenfalls eine Heizeinrichtung 1:2 zur Erzielung zusätzlicher Warmluft für dieVortrocknung in der Trocknungskammer 4 ersichtlich; die Heizeinrichtung 12 ist für den Fall vorgesehen, falls die aus der Abkühlkammer 6 in die Trocknungskammer 4 geführte Warmluft allein für die Erzielung der in der Trockn-ungskammer4 erwünschten Temperotur nicht ausreichen sollte; sie wird vorteilhaft unter Beeinflussung durch einen in der Trocknungskammer vorgesehenen Thermostaten 44 ein- bzw. ausgeschaltet.
  • Zur Verhinderung unerwünschter Oxydationen ,des Drahtgewebes in der B-rennkammer 5 ist für die Umleitung der aus der Abkühlkammer 6 in die Trocknungskammer 4 rückgeführten Luft ein Umleitkanal 15, 16 vorgesehen. Zu seiner Absperrung gegenüber der Brennkammer 5 ist die Anwendung von mechanischen Schiebern nicht möglich, weil das Band 18 ununterbrochen durch den ganzen Ofen durchläuft. Deshalb ist beim Ausführungsbeispiel eine Einrichtung vorgesehen, welche die er,wünschteAbsperrung auf aerodynamischemWege gestattet; sie enthält einen Ventilator 14 im Bereich der Umleitkanäle 15, 16. Bei aerodynamisch richtiger Bemessung der verschiedenen Kanalquerschnitte und der Ventilatorleistung kann die Anordnung so getroffen werden, daß im Betrieb der Luftdruck vor und hinter der Brennkammer 5 der #, le u iche ist. Dann kann eine Luftsträmung,durch die Brennkammer selbst überhaupt nicht zustande kommen. Das hat außer der bereits erwiihntenwichtigen Verhinderung der Oxydation der Drähte auch noch den weiteren Vorteil, daß die Brennkammer selbst nicht durch die durchströmen-de Luft abgekühlt wird, sondern die erforderliche hohe Brenntemperatux gleichmäßig (dauernd) behält.
  • ,Ist jedoch eine ganz geringe Luftzufuhr zur Brennkammer zwecks Erzielung einer ganz leichten Oxydation der Drahtoberfläche, zum Zwecke eines Oberflächenschutzes erwünscht, so kann -die eintretende Luftmenge in beliebigen Grenzen -durch entsprechende Einschaltung des Ventilators 14 geregelt werden.
  • Zur Unterstützung der Luftbewegung durch den Ofen könnte außer dem normalen, z. B. durch einen Schornstein 36 bewirkten Zug noch eine Unterstützung durch weitere Ventilatoren 37 an geeigneter Stelle erfolgen. Der Ventilator 14 als solcher hat bloß die Funktion, dafür zu sorgen, daß der Gesamtdruckabfall zwischen Ein- und Austritt zur Erennkammer auf Null bzw. auf den nach Wahl im geringen Ausmaß hiervon abweichenden Wert kompensiert wird.
  • Das Absaugen der durch das Abkühlen der Gitterbahn in der Abkühlkammer 6 erhitzten Luft mittels des Ventilators 14 erfolgt vorteilhaft zu beiden Seiten der Abkühlkammer 6, wie dies Fig..2 zeigt; die Luftleitungen 15 führen z. B. schräg nach unten (Fig. i). Die Weiterleitung der Luft in die Vorwärm- bzw. Trocknungskammer 4 kann durch einen Kanal 16 von gleichbleibendem Querschnitt erfolgen; jedoch kann jeder Mündungsquerschnitt dieses Kanals 16 auch, so wie in Fig. 6 angedeutet, zu einer düsenaxtigen Einrichtung 17 gestaltet sein; sie ist durch die Reihe der Stäbe 8 hindurch wirksam; die Anordnung ist vorteilhaft so getroffen, daß kein Luftaustritt an den Spalten, in denen sich die Stäbe 8 bewegen, erfolgt, sondern im Gegenteil ein zusätzliches Luftansaugen bewirkt wird. Dies bringt,den weiteren Vorteil mit sich, daß die Austrocknung des feucht-en Gutes in der Trocknungskammer 4 noch weiter begünstigt wird.
  • Fig. 3 veranschaulicht im Querschnitt und Fig. 4 im zugehörigen Längsschnitt durch den Ofen die Anordnung der Transportketten 7, die durch die Transportstäbe 8, auf denen das bandförmige Gut 18 aufliegt, verbunden sind. Rollen ig, die auf Glei-sen.2o laufen, tragendie Kette. Diese läuft an beiden Enden über Rollen 21, die sie in Spannung halten und für sie als Antrieb- dienen. Fig. 3 zeigt ferner die oberen Deckisolierplatten 2:2 und an diese befestigte Ösen 23; um die Deckisolierplatten 22 im Bedarfsfall leicht abheben zu können, ist eine Laufkatze 13 (Fig. i) vorgesehen. Gemäß Fig. 3 ist noch eine :Sicherungseinrichtung 24 zur Gewährleistung der richtigen Lage der Deckplatten 22 angeordnet.
  • Um in der Abkühlkammer 6 und* in der Trocknungskammer 4 ein mehrmaliges Durchdringen des Luftstromes durch die Gitterbahnen zu bewirken, zeigt die Ausbildung nach Fig. 5 entsprechende Umlenkflächen 26 an der Decke und am Boden des Durchtrittskanals für die Gitterbahn. Der Luftstrom wird hierdurch zwangsweise in gelinder Wirbelung mehrfach durch das Band hindurchgelenkt. Solche Umlenkflächen26 können mittels geeigneter Einbauten aus Blech, Schamotte od. dgl. in die Kanäle gebildet sein. Fig. 5 zeigt als beispielsweise Möglichkeit eine Anordnung mit Isoliersteinen 25 am Boden und an der Decke, welche mit gegeneinander versetzter, gegengewölbter Oberfläche :26 als Umlenkflächen eingebaut sind. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn Umlenkflächen.26 beispielsweise nur an der Decke des Kanals vorgesehen sind, während dessen untere Fläche eben ausgebildet, jedoch im Bereich der Wölbungsstellen mit querschnittsvermindernden Mitteln ausgestaltet ist; als solche Mittel können u. a. auch Rollen bzw. Rollenpaare vorgesehen sein, welche gleichzeitig auch eine Funktion für den Transport des Bandes innehaben.
  • ,Der beschriebene Ofen kann mit einer Reihe zusätzlicher Einrichtungen ausgestattet sein, welche den Betrieb erleichtern bzw. das Endprodukt weiter verbessern.
  • So ist es vorteilhaft, am Ein- und Ausgang der Brennkammer5 Luftdruckmeßeinrichtungen39 vorzusehen und mit diesen geeignete Steuereinrichtungen für den Ventilator 14 im Umleitweg 15, 16 zusammenwirken zu lassen, um für die Brennkammer automatisch die Einhaltung des gewünschten Ausmaßes der Luftabsperrung dauernd zu gewährleisten.
  • Im Zuge derMaterialbeschickungsvorrichtung 32 ist ein Kontrollorgan 40, z. B. nach dem Röntgenprinzip, zur ständigen Überwachung der Homogenität des zugeführten Materials von Vorteil, welches im Fall von Fremdkörpern im zugeführten Material über einen Abstellmechanismus ein Stillsetzen der Anlage bewirkt.
  • Zur Erzielung einer möglichst großen Oberfläche der Mörtelhaftkörper können insbesondere in die Brennkammer 5 mündende Einblasorgane 38 für Sand, insbesondere #Quarzsand, oder zum Aufblasen von Luft, gegebenenfalls mit rasch veränderlicher Intensität, vorgesehen sein; im letzteren Fall soll eine möglichst große, unregelmäßige Oberfläche der Haftkörper erhalten werden; die Einblasorgane müssen also in diesem Fall im Anfangsbereich der Brennkammer 5 oder am Ende der Trocknungskammer 4 vorgesehen sein.
  • Um dem Feuchtigkeitsgehalt des Materials der Mörtelhaftkörper entsprechend die Brenndauer zu regeln, ist in die Brennkammer vorteilhaft einLuftfeuchtigkeitsmesser 42 eingeführt, der eine Steuerungsvorrichtung 43 für die Arbeitsgeschwindigkeit der zusammenwirken-den Vorrichtungen:2,32, 41 beeinflußt.
  • Eine Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Einrichtung kann in der Weise erfolgen, daß sie zum gleichzeitigen Durchlauf mehrererBahnen ausgebildet ist. Ein diesbezügliches Beispiel zeigt Fig. 7, und zwar für zwei Bahnen, in der Gesamtanordnung. In diesem Beispiel liegen die- beiden Bahnen unmittelbar aufeinander und werden durch ein und dieselbe Kettenanordnung, wie sie bereits beschrieben ist, durch den Ofen 4, 5, 6 transportiert. Es ist vorteilhaft, in diesen Fällen die Web- und Aufpreßwalzeinrichtungen, die in diesem Fall doppelt vorhanden sein müssen, auf einem erhöhten Podium 27 aufzustellen; die Bahnen 18 werden durch in diesem Podium vorgesehene Schlitze 28 über Rollen 29 dem Ofen zugeleitet. Ebenso werden nach Verlassen,des Ofens die Bahnen mittels geeigneter Rollen 29 auseinan-dergezogen und getrennt ,den Aufwickelvorrichtungen 30 zugeführt; Abschneideeinrichtungen für vorbestimmte Längen können vorgesehen sein.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig, 7 sind sowohl die Brennkammer 5 als auch die Trocknungskammer 4 und die Abkühlkammer 6 mit engem Durchgangsquerschnitt des Kanals ausgebildet. Hierbei ist in der Heizkammer 5 vorteilhaft eine Zwischenheizplatte 35 vorgesehen; soll der Ofen von mehr als zwei Bahnen durchlaufen werden, so können zwischen je zwei Bahnen weitere Zwischenheizkörper angeordnet sein. Die Trocknungskammer 4 und die Abkühlkammer 6 müssen nicht unbedingt mit dem geringen Durchlaßquerschnitt, wie er aus den Figurenersichtlich ist, ausgebildet sein.
  • Bei allen bisher geschilderten Beispielen wurde eine einzige über die Kettenräder 21 gespannte Transportkette angenommen, die über die ganze Ofenlänge durchläuft. Ein Nachteil idieser Anordnung liegt darin, daß die Transport- bzw. Roststäbe 8 erst die Vorwärmkammer 4, dann die Brennkammer 5 und endlich die Abkühlkammer 6 passieren müssen, wobei sie in dauerndem Werhsel ,erhitzt und wieder abgekühlt werden. Dieser Nachteil ist bei der Anordnung gemäß Fig. 8 vermieden, indem, wie ersichtlich, für jede der drei Kammern 4, 5, #6 eine getrennte Kette vorgesehen ist, wobei freilich an den Stellen, wo zwei Ketten aneinanderstoßen, durch Deckel 45 verschließbare öffnungen im Ofen zum Einziehen des Gewebes und für etwaige Betriebsstörungen vorgesehen sein müssen.
  • Es sind selbstverständlich auch andere Anordnungen zum Transport des Drahtgewebes r8 durch den Ofen möglich. Beispielsweise können die Transportketten in jeder der Kammern 4, 5, 6 in kürzere Schleifen weiter unterteilt bzw. in Rollen 46 aufgelöst -sein, auf denen das Drahtgewebe ig unmittelbar anfliegt. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, können einzelne Rollen 46 oder alle gemeinsam durch eine außerhalb des Ofens, insbesondere außerhalb der Brennkammer gelagerte Antriebswelle 41 über Schnecken 47 angetrieben werden; auch ein anderer Antriebsmechanismus, z. B. mittels Ketten und Zahnrädern, könnte vorgesehen sein. Eine noch bessere Anordnung mit Rücksicht auf die hohen Temperaturen insbesondere in der Brennkammer könnte beispielsweise mittels einer Lenkereinrichtung mit #Stäben vorgesehen sein, wodurch eine schrittweise Fortbeweg gung des Drahtge-webes erfolgt.
  • Die Erfindung kann in mannigfachen Varianten verwirklicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zurHerstellung vonPutzmörtelträgern mit durch Gitter verbundenen Mörtelhaftkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß auf fortlaufend erzeugte, ununterbrochene Gitterbahnen in den Kreuzungsbereichen der Gitterelemente zunächst plastische Substanzen in dosierten Mengen aus einem fortlaufend ergänzten Materialvorrat - aufgebracht und der Form nach zu Mörtelhaftkörpern gestaltet wer-,den, worauf die Anwendung von auf die Mörtelhaftkörper einwirkenden Erhärtungsmaßnahmen unter im wesentlichen gera"der Weiterbewegung der Gitterbahnen erfolgt, welche diese gerade Bewegungsrichtung erst als fertige Putzmörtelträger nach Ablängung zwecks Einrollung in Bunde verlassen. - 2. Verfahren nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß das Herstellen ider Gitterbahnen, das Aufbringen der plastischen Substanzen für die Mörtelhaftkörper, die Formung und die Erhärtung derselben auf den Gitterbahnen sowie das Ablängen der fertigen Putzmörtelträger mit synchronisierter Arbeitsgeschwindigkeit erfolgen. 3. Verfahren nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterbahnen als Drahtgitter hergestellt und während aller Verfahrensschritte unter einheitlicher Spannung gehalten werden. 4. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3, da.-idurch gekennzeichnet, daß die Drahtgitter als Drahtgewebe hergestellt werden, 5. Verfahren nach Ansprüchen i bis 3, da-,durch gekennzeichnet, daß für die Herstellung ,der Mörtelhaftkörper eine plastische, durch Erhitzen erhärtbare Masse dient. 6. Verfahren nach Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß -die plastische Masse Ton enthält und das Erhärten durch einen Brennvorgang erfolgt. 7. Verfahren nach Ansprücheni und 6, dadurch gekennzeichnet"daß die mit den weichen, zur Bildung der Mörtelhaftkörper vorgesehenen Tonpreßlingen versehene Drahtgitterbahn als Flachbahn fortlaufend durch eine Trocknungszone, eine Brennzone und eine- Abkühlzone hindurchgeführt wird. 8. Verfahren nach Ansprüchen i und 7, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen horizontale Bewegungsrichtung der Gitterbahn ,durch die Trocknungszone, Brennzone und Abkühlzone. g. Verfahren nach Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die die Trocknungszone und die Abkühlzone. durchlaufende Bahn abwechselnd von beidenSeiten eine Luftströmung zur Einwirkung gebracht wird. io. Verfahren nach Ansprüchen i und 9, gekennzeichnet durch gegensinnige Bewegungsrichtungen der Gitterbahn und der zwischen Ummantelungen derselben geführten Luftströmung. ii. Verfahren nach Ansprüchen i und 7, gekennzeichnet durch Mittel zur Verhinderung von Luftzutritt zur Brennzone zwecks Herabsetzung,der Oxydation des Drahtes. .12. Verf a-hren nach Ansprüchen i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennvorgang in Anwesenheit eines Schutzgases gegen Oxydation des Drahtes durchgeführt wird. 13- Verfahren nach Ansprüchen i und 12, gekennzeichnet durch die Anwendung vonWasserdampf als #Schutzgas in der Brennzone. 14. Verfahren nach Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß vor der endgültigen Erhärtung der Märtelhaftkörper auf diese obe-rflächenvergrößernde Mittel zur Einwirkung gelangen. 15. Einrichtung zum Verfahren nach Anspruch i und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß einer Preßvorrichtung (3) zum Aufpressen geformter MörtelhaItkörper auf ,die Kreuzungsetellen- der Gitterellemente sowohl eine Gitterherstellungsvorrichtung (.2) als auch eine Materialbeschickungsvorrichtung (3:2) für .die Mörtelhaftkörper unmittelbar vo-rgeschaltet sowie eine Erhärtungsanlage (4, 5, 6) mit im wesentlichen geradliniger Arbeitsbahn nachgeordnet und Mittel (34) zum gemeinsamen, automatisch-kontinuierlichen BetrieW der Vorrichtungen (24 32) mit der Anlage (4, 5, 6) vorgesehen sind. -. 16. Einr ' ichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Erhärtungsanlage als, Flachbahnofen- mit einer Brennkammer (5) für -Ton enthaltende Mörtelhaftkörper, einer der Erennkammer vorgeschalteten Trocknungskammer (4), einer der Brennkammer nachgeordneten Abkühlkammer (6), Mitteln .(36, 37) zur Erzielung eines aus der Abkühlkammer (6) zur TrQcknungskammer -(4) - gerichteten Luftstromes, UInleitInitteln (14:, 15, 16) zur Überführung des die Abwärme tragen-,den Luftstromes aus der Abkühlkammer (6) in ,die, Trocknungskaminer (4) - unter Umgehung ,der Brennkammer (5) sowie Mitteln (7, 8) zur Auflagerung- und -zum Transport der Gitterbahn (ig) im Ofen. 17. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch _dieAusbildung derBrennkammer (5) -mit die -Gitterbahn (18) allseitig dicht timmantelnden, mit Heizorganen (io) ausgestatteten Wandungen. 18. Einrichtung- nach Ansprüchert 15 und 17, gekennzeichnet durch,die Ausbildung der Heizorgane (io) als elektrische Heizkörper. ig. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 17 und x8, gekennzeichnet durch die Ausbildung von beheizten Zwischenplatten (35) in Brennkammern (5), die zum gleichzeitigen nurchlauf von mehreren Gitterbahnen (18, 18') vorgesehen sind. 2o. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch in die Brennkammer (5) mündende Einblasorgane (38) für die Oberfläche der Mörtelhaftkörper . vergrößernde Mittel. 21. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch Anordnung eines Ventilators (i-1) in den Umleitkanälen (15, 16) für die Luf tumleitung, um im Zusammenwirken mit den eine Luftströmung bewirkenden Mitteln (36, 37) aerodynamisch die Brennkammer (5) ,cregen Luftzutritt regelbar schützen zu , el können. :22. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, aekennzeichnet durch schräge Anordnung der ti Umleitkanäle (15, 16). 23. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 16 und 22, 'gekennzeichnet durch die Ausbildung der Mündung des gegen die Trocknungszone (4) gerichteten Umleitkanals (16) in idiese als Düsen (17). 24. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 16 und 18, gekennzeichnet durch eine Zusatzheizung (12) im gegen die Trocknungskammer (4) gerichteten Umleitkanal. (16) und einen diese von der Trocknungskammer (4) aus steuernden Thermostaten (44). 25. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 16 und 21, gekennzeichnet durch am Ein- und Ausgang der Brennkammer (5) vorgesehene Luf tdruckmeßeinrichtungen (39) und mit,diesen zusammenwirkende Steuereinrichtungen. :26. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch die Ausbildung der zum Transport der #Gitterbahn (i S) dienenden Mittel als Transportkette- (7) mit rostartiggen Verbindungsstäben (8). 27. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch die Ausbildung der zum Transport der Gitterbahn (18) dienenden Mittel als Transportrollen (46). 28. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 16, 26 und 27, gekennzeichnet durch einen außerhalb des Brennraumes (5) vorgesehenen Antriebsmechanismus (41) für die Transportmittel. 29. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet (X durch synchronisierte Antriebe ;aller die Gitterbahn (18) erzeugenden, bewegenden und beeinflussenden Vorrichtungen (2, 32, 41). 30. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, gekennzeichnet durch eine in die Brennkammer (5) geführte Luftfeuchtigkeitsmeßvorrichtung (42) zur Beurteilung des Feuchtigkeitsgehaltes des Materials der rohen Mörtelhaftkörper sowie eine Steuerungsvorrichtung (43) für die Arbeitsgeschwindigkeit der zusammenwirkenden Vorrichtungen (2, 32, 4 entsprechend der dem jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt des Materials zugehörigen Brenndauer. 31. Einrichtung nach Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknungskammer (4) und die Abkühlkammer (6) Umlenkflächen (26) zur Erzielung eines mehrmaligen Durchdringens des Luftweges durch,die Gitterbahnen (18) aufweisen. 32. Einrichtung nach Ansprüchen 15, 16 und 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkflächen (26) an gegeneinander versetzt angeordneten, gegengewölbten Boden- und Deckenformsteinen (25) ausgebildet sind.
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