DE894493C - Mitlaufende Drehbankspitze fuer Dreh- oder Schleifbaenke - Google Patents

Mitlaufende Drehbankspitze fuer Dreh- oder Schleifbaenke

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DE894493C
DE894493C DEN3378A DEN0003378A DE894493C DE 894493 C DE894493 C DE 894493C DE N3378 A DEN3378 A DE N3378A DE N0003378 A DEN0003378 A DE N0003378A DE 894493 C DE894493 C DE 894493C
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DE
Germany
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bearing
conical
bearings
revolving lathe
revolving
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Expired
Application number
DEN3378A
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English (en)
Inventor
Hans Jungbluth
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B23/00Tailstocks; Centres
    • B23B23/04Live centres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/008Bearings
    • B23B2260/0082Sliding contact bearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/008Bearings
    • B23B2260/0087Preloading of bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Mitlaufende Drehbankspitze für Dreh- oder Schleifbänke Mitlaufende Drehbankspitzen für Dreh- oder Schleifbänke besitzen bei den :bisher bekanntgewordenen Konstruktionen. Wälzlager in verschiedener Ausführungsform und Anordnung. Allen Lagerkonstruktionen ist das Bestreben gemeinsam, eine beständige, Rundlaufgenauigkeit zu erreichen, die dem Rundschlag Null möglichst nahe-kommt. Diese Rundlaufgenauigkeit ist aber in erster Linie ab, hängig von der Güte der Wälzlager und erst in zweiter Linie von der Lageranordnung. Alle Wälzlager sind einem merklichen Verschleiß unterworfen., so daß die Rundlaufgenauigkeit derartiger Drehbankspitzen beim Gebrauch abnimmt und die Dreh banksp tzen nach verhältnismäßig kurzer Benutzungszeit wegen zu starker Abnahme der Genauigkeit unbrauchbar werden. Es wurden deshalb. Wälzlageranordnungen konstruiert, die sich nachstellen lassen, um auf diese Weise den. Verschleiß auszugleichen. Es wurde ferner versucht, dem übelstand dadurch zu begegnen, daß neben .der Wälzlagerung im Konus.schaft ein starres Gleitlager eingebaut wurde, um auf diese Weise für die mitlaufenden Körnerspitzen einen möglichst ruhigen Lauf zu gewährleisten. Eine wirklich beständige, d. h. auch nach längerem Gebrauch der Spitzen, gleichbleibende Rundlaufgenauigkeit wurde mit .diesen bekannten Konstruktionen. jedoch nicht erreicht.
  • Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wurden auch bereits Kombinationen von Gleit- und Wälzlagern vorgeschlagen. Bei diesen Kombinationen wurde jedoch kein einwandfreier Lauf erzielt da entweder die Gleitlager nicht mit genügender Genauigkeit nachgestellt werden konnten oder sich der Axialdruck auf die Wälzlager und die konischen Gleitlager verteilte.
  • Gemäß der Erfindung können alle Schwierigkeiten dadurch vermieden werden, daß bei Verwendung von zwei Gleitlagern und einem dazwischenliegenden Wälzlager das Wälzlager allein den Achsdruck aufnimmt, während die nur Querkräfte aufnehmenden Gleitlager ein- und nachstellbar sind, so,daß sie seitliche Bewegungen der Spitze verhindern. Da die größte Genauigkeit erreicht wird, wenn die Gleitlager möglichst weit auseinander liegen, wird zweckmäßig das eine Gleitlager möglichst nahe an der Vorderseite des Spitzengehäuses, :das andere im Konus möglichst nahe dem Ende :des Konus angeordnet. Um die Gleitlager jederzeit ein- und nachstellen zu können, sind gemäß der weiteren Erfindung die äußeren Umflächen der Lagerbüchsen der Gleitlager kegel.ig gestaltet; sie Hegen dabei in entsprechend hohlke@gelig geformten Ringen, wobei die Lagerbüchsen und die Ringe durch Einschnitte federnd gestaltet sind. Da ein Ring mit außen, konischem Querschnitt, wenn er federnd erweitert oder verengt, seine Form derart ändert, daß seine Oberfläche innen nicht mehr zylindrisch bleibt, beim Verengen der konischen Lagerbüchse also eingleichmäßiger Lauf nicht mehr gewährleistet wäre, sinddie Einschnitte in den kegeligen ringförmigen Lagerbüch-:sen zweckmäßig so weit geführt, daß Materialbrücken mit rechteckigem Querschnitt stehenbleiben.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der -Erfindung ist in den Abb. i bis B. dargestellt, und zwar zeigt Abib. i die erfindungsgemäße Drehbankspitze in Seitenansicht, teilweise .im Schnitt, Abb. 2 bis q. das Gleitlager im Konus in verschiedenen Ansichten, Abb.5 bis 8 die Einzelteile des im Spitzengehäuse angeordneten Gleitlagers in verschiedenen Ansichten.
  • Die mitlaufende Drehbankspitze i ist_in dem Gehäuse 2 mittels beliebiger Wälzlager 3 drehbar gelagert. Diese WäUlager 3 haben die Aufgabe, die auf :die Spitze i wirkenden Längsdruckkräfte zu übertragen. Um eine hohe Rundlaufgenauigkeit zu erreichen, sind zusätzlich zu diesen Wälzlagern zwei Gleitlager angeordnet, von denen sich das eine Gleitlager q. unmittelbar unter :dem Deckel 5 des Spitzemgehäuses befindet, während sich das andere Gleitlager 6 im Konus 7 nahe an dessen der Drehbankspitze abgewandten Ende befindet. Dadurch, daß diese beiden Gleitlager so weit auseinander liegen, als es die Abmessungen der Spitze nur irgend zulassen, wird in weitestgehendem Maße verhindert, daß sich die Achse der mitlaufendem, Spitze schräg stellen oder seitliche Bewegungen ausführen kann.
  • Um zu verhüten, daß durch Abnutzung .der Lager die Rundlaufgenauigkeit der Drehbankspitze leidet, sind beide Lager ein- und nachstellbar. Bei dem vorderen Lager liegt, wie aus den Abb. 5 bis 8 ersichtlich, die ringartige Lagerbüchse q., deren äußere Umfläche kegelig gestaltet ist, in einem entsprechend hohlkegelig geformten Ring B. Beide Ringe sind durch Einschnitte 9, io und 14 federnd gestaltet, so daß durch Anziehen des aufgeschraubten Deckels 5 die Lagerbüchse ¢ mehr oder weniger tief in den äußeren Ring 8 hineingedrückt und dadurch entsprechend mehr oder weniger stark verengt wird, wogegen der äußere Ring 8 gespreizt wird und dadurch im Gehäuse festen Sitz erhält.
  • Wie aus Abb. 6 ersichtlich, sind die Einschnitte so weit geführt, daß rechteckige Materialbrücken stehenbleiben, wodurch sichergestellt ist, daß sich die Büchse, wenn sie sich federnd verengt oder erweitert, nichit derart vierformt, daß der gleichmäßige Lauf der Spitze beeinträchtigt wird. Efs ist bekannt, bei derartigen mitlaufenden Drehbankspitzen vor dem den Axialdruck aufnehmenden Wälzlagier ein Kegelrollenlager so. .anzubringen., d.aß dessen Axialdruckkomponente gegen das Drucklager gerichtet ist, so daß also dieses Kegelrollenlager nicht den auf :die Spitze i ausgeübten. Axialdruck aufnimmt, sondern die Spitze durch dieses Kegelrollenlager lediglich seitlich geführt und an Axialverschiebung nach vorn gehindert wird. Ist ein solches Wälzlager vorgesehen, so ruht zweckmäßig der kegelige Außenring 8 auf lern äußeren Laufring dieses Kegelrollenlagers, wodurch erreicht wird; daß die auf den Außenring durch den Schraubdeckels ausgeübten Stellkräfte teilweise auf den äußeren Laufring des Kegelrollenlagers übertragen werden, so daß .gleichzeitig mit der Ein- oder Nachstellung des vorderen Gleitlagers auch eine Ein- oder Nachstellung des Kegelrollenlagers erfolgt. Um einem Ausfließen :des Schmiermittels aus dem Gehäuse vorzubeugen, kann im Deckel 5 eine Stopfbüchsenpackung iri vorgesehen sein.
  • Das im Konus befindliche Gleitlager besteht aus einer ebenfalls kegelig geformten Lagerbüchse 6, die in eine entsprechend kegelige Bohrung des Konus 7 eingesetzt wird. Die Lagerbüchse 6 ist, wie aus den Abb. 2 bis q. ersichtlich, abwechselnd von beiden Seiten .geschlitzt, so daß sie sich, je nachdem ob sie mehr oder weniger stark in die kegelige Bohrung gepreßt wird, entsprechend verengen kann. Der Konusschaft 7 ist an seinem Ende durch eine Schraube i2 :abgeschlossen. In diese Schraube 12 ist eine zweite Schraube 13 eingesetzt, deren innerer Rand auf der Lagerbüchse 6 aufsitzt, so daß es, .ohne die Schraube 12 zu lösen, möglich ist, durch die Mittelbohrung dieser Sehraube hindurch die Schraube 13 mehr oder weniger stark anzuziehen und dadurch das Lager ein- oder nachzustellen.
  • Der Gegenstand der Erfindung bietet :den besonderen' Vorteil, daß die Rundlaufgenauigkeit nicht nur bei der fabrikneuen Spitze gewährleistet ist, sondern auch im Betrieb, ohne die Spitze selbst auseinandernehmen zu müssen, jederzeit, wenn erforderlich, durch Nachziehen des Gehäusedeckels 5 hzw. der Schraube 13 wiederhergestellt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mitlaufende Drehbankspitze für Dreh-oder Schleifbänke mit zwei Gleitlagern und dazwischienlieagenden Wälzlagern, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Wälzlager den Achsdruck aufnehmen und die nur Querkräfte aufnehmenden Gleitlager ein- und nachstellbar sind.
  2. 2. Mitlaufende Drehbankspitze nach Anspruch i, dadurch @ge ,ennzeichnet, daß das eine Gleitlager möglichst nahe der Vorderseite: des Gehäuses, das andere möglichst nahe,dem 'Ende, :des Konus angeordnet ist.
  3. 3. Mitlaufende Drehbankspitze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Umflächen der Lagerbüchsen der Gleitlager kegelig sind und in entsprechend hohlkegelig geformten Ringen liegen, wobei die Lagerbüchse und die Ringe durch Einschnitte federnd sind.
  4. 4. Mitlaufende Drehbankspitze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d,aß -die Einschnitte so weit in den kegeligen Lagerbüchsen geführt sind, daß Materialbrücken mit rechteckigem Querschnitt stehenbleiben.
  5. 5. Mitlaufende Drehbankspitze nach einem der Ansprüche i bis 4, die außer dem den. Achsdruck aufnehmenden Wälzlager noch ein. Kegelro-llenl.ager enthält, dessen axiale Druckkomponente gegen. :das Drucklager gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der hohlkegelig geformte Außenring des vorderen Gleitlagers auf dem äußeren Laufring des Kegelro:llenlagers ruht. 6:. Mitlaufende Dreh'bankspitze nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim hinteren Gleitlager der Konusschaft selbst das hohlkegelige: Gegenlager der geschlitzten, außen kegeligen Lagerbüchse: bildet. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 238 877, 259524.
DEN3378A 1951-01-16 1951-01-16 Mitlaufende Drehbankspitze fuer Dreh- oder Schleifbaenke Expired DE894493C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH238877A (de) * 1943-04-01 1945-08-31 Roterberg Werner Körnerspitze.
CH259524A (de) * 1947-03-11 1949-01-31 Kiene Sen Max Drehbankspitze.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH238877A (de) * 1943-04-01 1945-08-31 Roterberg Werner Körnerspitze.
CH259524A (de) * 1947-03-11 1949-01-31 Kiene Sen Max Drehbankspitze.

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