DE894026C - Verfahren zum hermetischen Abdichten von Instrumenten- und Apparaten-, insbesondere von Uhren- und Seechronometerglaesern - Google Patents

Verfahren zum hermetischen Abdichten von Instrumenten- und Apparaten-, insbesondere von Uhren- und Seechronometerglaesern

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DE894026C
DE894026C DED10492A DED0010492A DE894026C DE 894026 C DE894026 C DE 894026C DE D10492 A DED10492 A DE D10492A DE D0010492 A DED0010492 A DE D0010492A DE 894026 C DE894026 C DE 894026C
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Germany
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glass
instruments
glasses
chronometer
sea
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Expired
Application number
DED10492A
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English (en)
Inventor
Ernst Dunisch
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses
    • G04B39/02Sealing crystals or glasses
    • G04B39/025Sealing crystals or glasses without special sealing parts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Um die Gläser von Uhren, Chronometern: und anderen. Instrumenten bz-,v. Apparaten in, ihren Fassungen n:gegen ,das Eindringen von Staub, Wasser u. dgl. abzudichten, werden'zwischen Glaisirand und Fassung irre den Falz der letzteren eireg erbrachte Dichtungs:rirnge ,der verschiedensten Art verwendet. Die Erfindunggeht einen anderen Weg. Es gilbt eine Reihe von absolut transparenten Lacken, die bei Wärme gut fließen und nach erfolgter Erstarrung einen glasklaren Film ,bilden, ider gegen Feüeah:tigkeit immun ist. Ein derartiger Lack, ider ibei:spiiolisweise auf Aceton- oder Aceto:nbasis beruhen kann, wird; nachdem das Glas in seine Fassung eingeklemmt ist, auf die Mitte der leicht erwärmten Glasrückseite dosiert aufgebracht. Durch zweckmäßig taumelnde Bewegung des Glases fließt der Lack allseitig über idiie Glasrückwand zum Rand edier Fassung und bildet nach erfolgter Erstarrung einen Film, der am Fassungsrand einen wuls:tartigen Ring bildet und idie Fuge zwischen Glasrand und Fassung luft- und wasserdampfdicht abdichtet. Wenn die Gläser aus Kunststoff, beispielsweise aus dien im Handel unter der Bezeichnung Plexiglas bekannten Kunststoff bestehen, wird dabei noch der Vorteil erzielt, daß iderartige Gläser durch ,dien Film imprägniert, insbesondere wasserdampfunidurchläissig werden.
  • In -der Zeichnung ist. beispielsweise ein Uhreniglas mit seiner Fassung im Schnitt dargestellt, und, zwar zeigt Abb. i Idas Aufbringen ides Lackeis auf ,die Innenseite ides Glases und, Aibb. 2@ iden gebildeten Film.
  • In Pfeilrichtung p wird der Lack auf die Mitte; der Rückseite ,des Uhrenglases i aufgebracht, welches ,bereits in seine Fassung 2 eingeklemmt ist. Durch geeignetes, z. B. taumelndes Bewegen des Glases i wird :der Lack allseitig radial, also in Richtung des Pfeiles p`, p" zum Rand ,der Fassung 2 zum Fließen geibracht, um nach. erfolgtem Erstarren auf der Rückseite des Glases i einen glasklaren imprär gnierenden- Film 3a und am Rand einen wulstartigen Ring 3b zu bilden.
  • Das Aufbringen des Lackeis kann durch Auiftröpfeln, Spritzen oder Streichen; od-. idgl. erfolgen. Das Bewegen ides Glases geschieht entwedieir von Hand oder in einer Schleuder od. idgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLCIIE: i. Verfahren zum hermetischen Abdichten von Instrumenten- und Apparaten-, .insbesondere Uhren- rund Seechro:nometergläsern, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rückseite ides bereits in seiner Fassung *befindlichen, angewärmten Glases -(i) ein. gegen Feuchtigkeit und, Wasseridampf immuner Lack aufgebracht und idäs Glas -derart bewegt wird, daß sich auf seiner Rückseite ein Film (3a) bildet, der sich am Innenrand der Fassung (2) zu einem wulstartigen Ring (3'b) verdichtet. Glas für Instrumente und Apparate, da-,durch gekennzeichnet, daß id'as -aus Kunststoff ,bestehende Glas (i) auf seiner Rückseite mit einem 'gegen Feuchtigkeit und Wasserdampf immunen Film (3 a) iiberzogen ist, der am Fassungsrand einen wul:startigen Ring (3 b) bildet.
DED10492A 1951-10-26 1951-10-26 Verfahren zum hermetischen Abdichten von Instrumenten- und Apparaten-, insbesondere von Uhren- und Seechronometerglaesern Expired DE894026C (de)

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