DE89382C - - Google Patents

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DE89382C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
R. HOFFMANN in FINSTERWALDE. Einfach wirkende Dampfmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1896 ab.
Fig. ι zeigt den Cylinder einer einfach wirkenden Dampfmaschine, die mit vorliegender Neuerung versehen ist.
A ist der Dampfeintrittsstutzen, b ein Vertheilungsschieber, c der Eintritts- und d der Austrittskanal. Dieser führt in einen zweiten Schieberkasten J5, in welchem sich der Vertheilungsschieber e befindet. Der Kanal f führt entweder in die Aufsenluft oder zu einem Condensator. Der Dampfcylinder ist an der unteren Seite durch einen Deckel mit Stopfbüchse verschlossen.
Der Kesseldampf gelangt zunächst oberhalb des Kolbens zur Wirkung. Beim rückläufigen Hube stellt der Doppelschieber b e die Verbindung der Cylinderräume R und R1 unter einander her, während sowohl der Dampfeintrittskanal c als auch der Austrittskanal f geschlossen wird. Der Dampf wird daher während des Rückganges des Kolbens auf die andere Seite desselben befördert.
Der Zweck dieser Einrichtung ist, die Temperaturunterschiede des Dampfes auf der Arbeitsseite des Kolbens und dadurch den Dampfverlust durch Abkühlung innerhalb des Cylinders zu verringern. Dieser Zweck wird um so vollständiger erreicht, je geringer der Spannungsabfall des Dampfes während seines Uebertritts in den Raum R1 ist. Zu dem Ende ist es erforderlich, den schädlichen Raum auf der unteren Cylinderseite, nämlich den Zwischenraum zwischen Kolben und Deckel und den Kanal g so klein als möglich zu machen.
Kanal d und Schieberkasten B dienen als Dampfaufnehmer und haben nach erfolgter Füllung nur sehr geringen Einflufs auf Spannung und Temperatur des Dampfes.
Die Temperaturen des Dampfes auf der Arbeitsseite des Kolbens vorliegender Maschine sind im Diagramm Fig. 3 als Ordinaten und die Zeiten (proportional den Kurbelwegen) als Abscissen aufgetragen. Strömt bei derselben Maschine der Abdampf beim Kolbenrückgang direct in einen Condensator, so erhält man in gleicher Weise für die Dampflemperaturen das Diagramm Fig. 2. Die Theile η ο und qr entsprechen dem rückläufigen Hube:, die Ordinate xy ist die Temperatur des gesättigten Wasserdampfes bei Condensatorspannung und etwa = 6o° C, während X1J^1 die Temperatur bei einer Spannung darstellt, die nur wenig geringer ist als die Endspannung des Dampfes in der Expansionsperiode desselben.
Um die Wärmeüberleitung durch den Kolben hindurch zu verringern, ,wird derselbe hohl hergestellt. Der Hohlraum kann entweder Luft oder einen anderen schlechten Wärmeleiter enthalten. Auch ist es zweckmä'fsig, den Kolben möglichst hoch zu machen, damit derjenige Theil des Cylindermantels, der sich bei jeder Umdrehung einmal über und einmal unter dem Kolben befindet und die Condensation vermehrt, möglichst klein wird.
Vorliegende Neuerung kann auch beim grofsen Cylinder von Mehrfachexpansionsmaschinen angeordnet werden. An Stelle der
Muschelschieber können andere Steuerungsorgane Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einfach wirkende Dampfmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der Abdampf während des Rückganges des Kolbens unter Vermittelung eines besonderen Steuerungsmittels und mit möglichst geringem Spannungsabfall in den hinter dem Kolben gelegenen und mit einem Deckel verschlossenen Cylinderraum geführt wird, von wo er erst beim nächsten Hube in die Aufsenluft, in einen Condensator oder dergl. entweicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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