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Zusammensetzbares Regal Die Erfindung bezieht sich auf Regale, die
in beliebiger Länge entweder einseitig als Wandregale oder zweiseitig als frei stehende
Regale aus Einzelteilen zusammensetzbar sind und vorzugsweise als Verkaufsregale
für die Darbietung der Waren in Selbstbedienungsläden bestimmt sind.
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Es sind zusammensetzbare Regale bekannt, die aus in Abständen angeordneten
Ständern bestehen, in welche abstehende Halter bz:w. Arme eingesetzt sind, auf denen
die Fachböden aufliegen. Die Erfindung hat ein derartiges Regal zum Gegenstand,
das in erster Linie dadurch gekennzeichnet ist, daß jeder Arm an der Oberseite mit
einer längs verlaufenden Nut versehen ist, in die die Enden von zwei benachbarten
Fachböden mit nach unten gerichteten Rändern eingreifen, Es ist an sich bekannt,
Fachböden an den Enden mit abwärts gerichteten Rändern zu versehen, um, sie in Rillen
einzuhängen, die durch Hochbiegen der Unterkanten von in die Ständer eingesetzten
Seitenblechen gebildet werden. Hierbei ist jede Facheinheit an jedem Ende mit einem
Seitenblech versehen, so daß: sich also zwischen zwei benachbarten Facheinheiten
zwei derartige Seitenbleche befinden. Im Gegensatz hierzu ermöglicht die erfindungsgemäße
Anordnung, glatt durchlaufende Fächer zu schaffen, die durch keine hemmenden Zwischenwände
unterbrochen sind, was die Übersichtlichkeit erhöht und für viele Zwecke vorteilhaft
ist. Außerdem kann bei dieser Anordnung gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
die Längsnut auf der Oberseite des Arms eine solche Breite erhalten, daß die beiden
benachbarten Facheinheiten mit ihren Rändern darin einen klemmenden Halt finden
und,dadurch zugleich. der
stabilisierenden Verbindung der einzelnen
Ständer dienen.
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Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der Zeichnungen, in denen die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht
ist.
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Die Erfindung ist. in den Zeichnungen an Ausführungsbeispielen veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. i eine schaubildliche Ansicht eines Wandregals, Fig. 2 eine
Seitenansicht eines Ständerfußes, teilweise im Schnitt, um die Befestigung eines
Auslegers erkennen zu lassen, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie a^a in Fig. i,
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Arms mit Bruchstücken einer daran befestigten
Facheinheit und Befestigungsleiste, -Fig.5 eine schaubildliche Ansicht des Eckabschnitts
einer Facheinheit mit angesetzter Bezeichnungsschiene, Fig. 6 einen Schnitt nach
der Linie b-b in Fig. i, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie c-c in Fig. 6, Fig.
8 eine schaubildliche Ansicht des Ständerkopfes mit zwei unmittelbar übereinander
eingesetzten Armen, Fig. 9 eine schaubildliche Teilansicht eines Inselregals, Fig.
io einen Schnitt nach der Linie d-d in Fig. 9, Fig. i i einen Schnitt nach der Linie
e-e in Fig. i o, Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie f-f in Fig. 9, Fig. 13 im
Schnitt eine schaubildliche Ansicht der Vorderkante einer abgeänderten Facheinheit
mit zugehöriger Bezeichnungsschiene, Fig. 14 eine schaubildliche Teilansicht eines
Regals@ bei dem eine der Facheinheiten nach Fig. i durch einen Korbersetzt ist,
Fig. 15 eine schematische Endansicht des Regals nach Fig. i, das mit einer Beleuchtungseiniichtung
für die Fächer versehen ist.
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Das in Fig. i dargestellte Regal umfaßt mehrere Ständer oder Pfosten
i, die in gleichen waagerechten Abständen voneinander angeordnet sind. Am Fuß jedes
Ständers ist ein Ausleger 2 befestigt, und über jedem Ausleger sind an dem betreffenden
Ständer in geeigneten Abständen übereinander mehrere Arme 3 angeordnet. Auf den
Auslegern und den Armen sind aus einzelnen Einheiten 4 bestehende waagerechte Fächer
5; 6, 7, 8 und 9 angebracht.
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Jeder Ständer besteht aus einem Profilstab aus Aluminium, und an einer
Rückseite, mit der er gegen die Wand oder eine ähnliche Fläche stößt, sind zwei
parallele Kanäle io (in Fig. 3) ausgebildet, die vom oberen bis zum unteren Ende
des Ständers verlaufen. An der Vorderseite jedes Ständers sind auf die ganze Länge
desselben Öffnungen i i paarweise in gleichen Abständen übereinander angeordnet,
und die beiden Öffnungen jedes Paares münden in je einen der beiden Kanäle ro. Die
Trennwand i2 zwischen den beiden Kanälen io weist mindestens ein Schraubenloch auf,
durch das eine Holzschraube 13 od. dgl. in die Wand oder sonstige Fläche geschraubt
werden kann. Ferner ist außerhalb jeder Seitenwand des Ständefis, und zwar ebenfalls
auf seine ganze Länge, ein Paar paralleler Rippen 14 ausgebildet. Wenn der Ständer
sich am Ende des Gestells oder Regals befindet, werden die Rippen derjenigen Seitenwand,
die an der Außenseite des Regals liegt, durch eine geeignete Bearbeitung entfernt.
Längs der freien Kante jeder Seitenwand des Ständers verläuft eine abgeschrägte
Rippe i5.
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Jeder Ausleger 2, ist ein Guß:teil aus @demselben Metall, aus dem
die Ständer gefertigt sind: Jeder Ausleger besitzt einen hinteren Schenkel 16 und
einen vorderen Schenkel 17. Der hintere Schenkel ist am. Fuß des Ständers an der
gelochten Vorderseite -mittels Bolzen 18 befestigt, die in entsprechendenLödhern
i i sitzen untd mit länglichenMuttern@i9 im Innern der Kanäle (Fig. 2 und io) versehen
sind. Der Ausleger verläuft senkrecht zu der gelochten Vordersaite dLs Ständers,,
und; die unteren, Enden der Schenkel 16 und 17 liegen mit demjenigen des Ständers
in einer Flucht, so daß alle drei Enden beim Aufrichten des Regals auf dem Fußboden
ruhen.
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Der vordere Schenkel 17 jedes Auslegers ist nach oben zu von (dem
hinteren Schenkel weggeneigt, so daß der Ausleger oben länger ist als unten. Zwischen
den oberen Enden der Schenkel 16 und 17 verläuft eine waagerechte Strebe 2o, die
an der Oberseite eine Nut 21 aufweist, unterhalbiwelcher Bolzenlöcher 22 und- Öffnungen
23 ausgebildet sind, die dazu dienen, Heizröhren und. elektrische Leitungen einfach,
schnell und ohne Kostenaufwand zu verlegen.
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In gewissem Abstand von den unteren Enden der Schenkel 16 und' 17
sind diese durch eine zweite Strebe 24 verbunden, und in Höhe der Streben 2o und
24 sind an der Vorderkante des Schenkels 17 ein mit Wange versehener Vorsprung 25
und ein mit Kopf versehener Vorsprung 26 vorgesehen. Die Vorderschenkel 17 weisen
Öffnungen 27 auf, so daß gegebenenfalls eine Täfelung (nicht dargestellt) schnell
und bequem an und zwischen den Außenkanten der vorderen Schenkel durch geeignete
Befestigungsmittel, die in die Löcher 27 eingreifen, angebracht werden kann.
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Jeder Arm 3 ist ein Gußteil, das an der das Fach aufnehmenden Oberkante
eine Längsnut _28 (Fig. 4) aufweist. Dieselbe verläuft vom äußeren Ende des Arms
bis zu einer Tasche 29, die in dem verdickten und vertieften inneren Ende des Arms,
mit dem dieser an dem entsprechenden Ständer angebracht ist, ausgebildet ist. Zwei
waagerechte Knaggenpaare 30 springen am inneren Ende des Arms vor und haben
denselben Abstand wie benachbarte Paare der Öffnungen ii im Ständer, in die die
Knaggen eingesetzt werden. Jede Knagge hat an der Unterseite einen Absatz 31, so
daß nach dem Einsetzen der Knaggen in die Öffnungen und Senken des Arms die Absätze
über die unteren Ränder der Öffnungen greifen und so das Herausziehen der Knaggen
verhindern. Unterhalb der Knaggen ist der Arm mit einer Flosse 32 verseben, deren
innere senkrechte Kante an der Vorderseite des Ständers
anliegt,
wenn der Arm in den Ständer eingesetzt ist. Das äußere Ende des Arms besitzt einen
mit Wange versehenen Vorsprung 33, der dem Vorsprung 25 der Ausleger 2 gleicht.
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Bei der in Fig. r dargestellten Anordnung sind die mit jedem Ständer
r vereinigten Arme 3 verschieden lang, und zwar befindet sich der längste Arm in
der Nähe des Auslegers 2 und der kürzeste Arm nahe dem, oberen Ende des Ständers;
doch können statt dessen gegebenenfalls die in gleicher Höhe in einer Reihe liegenden
Arme verschieden lang sein.
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Aus Fig. 8 ist ersichtlich, cdaß, wenn zwei Arme in demselben Ständer
unmittelbar übereinander angebracht werden, die Flosse 32 des oberen Arms in die
Tasche 29 des unteren Arms eindringt.
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Jedes der Fächer 5 bis 9 besteht aus mehreren Einzelblechen 4, die
auf den Oberkanten der Ausleger 2 oder Arme 3 aufliegen und deren Breite etwas größer
als die Länge der entsprechenden Oberkante ist. Jedes Einzelblech ist an jedem Ende
nach unten zu einem Flansch 34 umgebogen und die Vorderkante zu einem entsprechenden
Flansch 35 (Fig. 5), während die Hinterkante nach oben gebogen ist, so daß ein Rand
36 entsteht, der das Herabfallen von Waren an der Rückseite des Faches verhindert.
Die nach unten gebogene Vorderkante überdeckt die äußeren Enden der Oberkanten der
entsprechenden Ausleger und Arme, so daß die Flansche 35 in die Wangen der Vorsprünge
25 bzw. 33 eindringen.
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Die Länge jedes Einzelblechs ist gleich dem Abstand zwischen den senkrechten
Mittellinien der Ständer, und die Flansche 34 an den Enden dringen in die Nuten
2r bzw. 2,8, wodurch das Blech mit .den beiden angrenzendenAuslegern oderArmen fest
zusammengefügt wird. Die Dicke der Bleche ist gleich der halben Breite der Nuten:
2 i und 28, unid infolgedessen sitzen: die Flansche 34 zwei benachbarter Blechenden
desselben Faches in derselben Nut (vgl. Fig. 7).
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Eine Auszeichnungsschiene 37 mit einem rechtwinkligen Dreieck als
Querschnittsform ist längs der Vorderkante jedes Einzelblechs angebracht, so daß
Preis- oder Namensschilder, wie in Fig. 5 bei 38 angedeutet, in Nuten 39 eingeschoben
werden können, die an der Außenseite der Schiene ausgebildet sind und an deren Enden
offen auslaufen. Ein Schlitz 40 mit einem Querschnitt in Form, eines umgekehrten.
L ist längs der Rückseite der Schiene ausgebildet, so daß diese auf das mit Flansch
versehene Ende des entsprechenden Einzelblechs geschoben werden kann (Fig. 5), bevor
dasselbe in das Regal eingesetzt wird. Jede Schiene ist ebenso lang wie ein Einzelblech,
so: daß sie sich zwischen zwei Armen oder Auslegern erstreckt. Die Unterseite jeder
Schiene sitzt auf dem Boden der Wangen der Vorsprünge 25 oder 33 benachbarter Ausleger
oder Arme auf. Um eine Längsverschiebung der Schiene zu verhindern, ist an jedem
Schienenende ein Absatz 41 ausgebildet, der an der Seite des Vorsprungs anliegt.
Gegebenenfalls kann die Länge jeder Bezeichnungsschiene gleich der Länge des Regals
sein, so daß an der Außenkante jedes Faches eine einzige Schiene vorgesehen ist.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. r ver--, läuft jedes Fach der
Länge nach über die ganze Breite des Regals in derselben waagerechten Ebene. Doch
können auch eines oder mehrere der Einzelbleche weggelassen werden oder durch Anbringung
zusätzlicher Arme in einer anderen waagerechten Ebene als die übrigen Einzelbleche
des Regals angeordnet werden.
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Eine Rückwand 42 (Fig. 3) aus Blech oder einem anderen geeigneten
Werkstoff ist zwischen den Fächern des Regals und der Wand oder sonstigen Fläche
angeordnet, vor der das Regal aufgestellt wird. Diese Rückwand besteht aus einer
Mehrzahl von getrennten Einheiten, deren Breite zweckmäßig gleich dem Abstand zwischen
zwei benachbarten Ständern ist. Die Seitenkanten jeder Einheit dringen zwischen
die parallelen Rippen an den Seiten der entsprechenden Ständer und sind darin durch
Schrauben 43 befestigt.
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Die Oberkante der Rückwand 42 erstreckt- sich bis über die Enden der
Ständer und sitzt in einem nach unten offenen Schlitz 45 einer Deckleiste 44 (Fig.
6 und 8), die auf den Ständern befestigt ist und sich über die ganze Länge des Regals
erstreckt. Die dargestellte Deckleiste besteht aus mehreren Teillängen, die etwas
länger als der Abstand zwischen zwei benachbarten Ständern sind, so daß die Enden
jeder Teilleiste über die oberen Enden der Ständer greifen und in Öffnungen von
Kappen 46 eindringen, die auf den Ständern befestigt sind. Die eine Flanke des Schlitzes
45 ist abgestuft, so. daß die Deckleiste zur Aufnahme von Rückwänden verschiedener
Dicke geeignet ist.
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An der Unterseite ist jede Kappe mit zwei Zapfen 47 versehen, die
in die oberen Enden der Kanäle zo des entsprechenden Ständers eindringen, und zwischen
den Zapfen 47 weist die Kappe 46 ein durchgehendes Loch 48 auf, durch das eine Schraube
49 in ein Gewindeloch in der Oberkante der Zwischenwand 12 zwischen den beiden Schlitzen
so (Fig.3) eingeschraubt werden kann.
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Gegebenenfalls kann gemäß Fig.6 in das Loch 48 von oben her ein Stab
50 eingesetzt und durch eine Schraube 51 befestigt werden. Eine Bezeichnungstafel
52 (Fig. g) für irgendeinen Zweck, beispielsweise zur Kennzeichnung der Art der
Waren, die auf den einzelnen Fächern unmittelbar unterhalb des Stabs ausgelegt sind,
kann an dem Stab befestigt werden.
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Zur Vervollständigung ist eine Schutzschiene 53 (Fig. z) an den äußeren
Enden der mit Kopf versehenen Vorsprünge 26 an den vorderen Schenkeln der Ausleger
2 befestigt, um zu verhindern, daß Rollwagen od. dgl. mit den äußeren Kanten der
Fächer in Berührung kommen. Platten 54 sind an jedem Ende des Regals angebracht
und durch Bolzen oder Schrauben gehalten, die in Gewindelöcher der am Ende der Regale
befindlichen Ständer und Ausleger eingeschraubt sind. Diese Platten besitzen solche
Form und Größe, daß sie das Herabfallen von Waren an den Enden der Fächer verhindern.
Die
Fig.9 zeigt ein Inselregal, daß also zwecks frei stehender Aufstellung im Raum beiderseits
mit Fächern versehen ist. Dieses Inselregal unterscheidet sich von dem Wandregal
nach Fig. i hauptsächlich dadurch, daß jeder Ständer noch einen mit Kanälen versehenen
Profilstab 55 (Fig. 12) umfaßt, der an dem Profilstab i so befestigt ist,
daß die offenen Seiten der Kanäle aufeinanderliegen.
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Die Verbindung erfolgt durch mehrere Paare von Bolzen 56 (Fig. i i),
die durch die Kanäle hindurchgehen und gegebenenfalls zugleich zwei Ausleger 2 an
den entgegengesetzten Seiten desselben Ständers befestigen. An den freien Kanten
- der Ständerstangen 55 sind Längsnuten ausgebildet, in die die abgeschrägten Rippen
15 (Fig. 12) zu liegen kommen, so daß die Ständer i und Stangen 55 in der richtigen
Lage zueinander gehalten werden.-Die Außenseiten der Stangen 55 sind in derselben
Weise wie die Ständer i mit Öffnungen versehen, so, daß auf beiden Seiten des Ständers
Armei befestigt werden können. Die Stangen 55 sind, in der Tiefe des Regals gemessen,
schmäler als die Ständer i, so daß der komplette Ständer bezüglich der Rippen 14
an den Seitenflächen der Ständer i symmetrisch ist.
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Im. allgemeinen ist, wie Fig. 9 zeigt, ein Inselregal niedriger als
ein Wandregal, und die Zahl der Fächer ist dementsprechend geringer. Die geringere
Höhe ermöglicht dem Ladenpersonal,. beispielsweise den ganzen Laden unter Aufsicht
zu haben, auch wenn mehrere solcher Inselregale aufgestellt sind.
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Auf den oberen Enden der zweiteiligen Ständer (in Fig.9 und 12, mit
i .und 55 bezeichnet) sind Kappen 57 zum Halten von Leisten in derselben Weise wie
die Kappen 46 (Fig. 6 bis 8) befestigt, doch haben die Kappen 57 größere Abmessungen
entsprechend dein, größeren Querschnitt der zweiteiligen Ständer: Das in Figg. 9
und 1o dargestellte Inselregal ist am Ende außerhalb der Platte 54 mit einem zusätzlichen
Fach 58 versehen, das sich ungefähr in derselben Höhe wie das auf den Auslegern
ruhende unterste Fach 5 befindet. Ein solches zusätzliches Fach kann an jedem Ende
des Inselregals vorgesehen sein.
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Das Fach 58 besteht aus einer flachen halbkreisförmigen Metallplatte
59. (Fig. 1o), die auf einer Unterlage 6o aus Holz od. dgl. von derselben Form angebracht
ist. Die Unterlage wird von einem Ausleger 61 gehalten, der den Auslegern 2 gleicht
und an,der Außenseite des am Ende des Regals befindlichen Ständers durch Bolzen
62 (Fig. i i) und durch Winkelstreifen 63 und 64 gehalten ist, die an der Platte
54 sowie an beiden Seiten des Auslegers 61 befestigt sind. Der Befestigung der Streifen
an der Unterlage dienen Schrauben 65 (Fig. 9 und 1o).
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Um das Herabfallen von Waren an der Außenkante ides Faches 58 zu verhindern,
ist am Umfang der Unterlage 6o ein Blechstreifen 66 angelbracht, dessen Unterkante
in die Klaue .des Vorsprungs 25 amAusleger 62 eindringt. Außerdem ist Idas Fach
58 in derselben Weise wie :die Fächer 5 bis 8 gegen Be-Schädigung durch Rollwagen
u. dgl. durch eine gebogene Schutzschiene 67 -gesichert, die an dem mit Kopf versehenen:
Vorsprung 2,6 des Auslegers 61 und den entspreehend@en Vorsprüngen der an den Regalenden
befindlichen Ausleger 2 befestigt ist.
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Gegebenenfalls können statt des einen auch mehrere halbkreisförmige
Fächer an den Regalenden vorgesehen werden. Zu diesem Zweck können an den Außenseiten
der an den Enden befindlichen zweiteiligen Ständer je eine weitere gelocht;. Stange
55 durch Bolzen oder in anderer Weise befestigt werden und an diesem in der üblichen
Weise ein Ausleger :2 und mehrere Arme für die Unterstützung der Fächer angebracht
werden.- _ In Fig. 14 ist ,ein Korb 70 dargestellt, der in das Wandregal nach Fig.
i oder das Inselregal in Fig. 9 an Stelle eines der Einzelbleche 4 eines Faches
eingebaut werden kann. Die Seiten 71 und die Enden 72 des Korbes sind aus miteinander
durchflochtenen waagerechten und senkrechten Drahtenden hergestellt. Um zu ermöglichen,
daß der Korb in die Nuten.2z oder 28 der entsprechenden Ausleger 2 oder Arme 3 eingehängt
werden kann, ist an jedem Ende 72 außen am: Korb ein Z-förmiger Streifen 73 befestigt,
dessen, einer Schenkel in der dargestellten Weise in die Nut eingreift, Der in Fig:
14 als Ausführungsbeispiel dargestellte Korb ist im Innern durch zwei ebenfalls
aus Draht geflochtene Zwischenwände 74 in drei Abteile unterteilt, jedoch ist selbstverständlich
die Zahl der Abteile und der Trennwände 74 beliebig. Die Enden der waagerechten
Drähte jeder Trennwand 74 sind zu Haken umgebogen, die über entsprechende waagerechte
Drähte in den Korbseiten 71 greifen, und die unteren Enden von. zwei oder mehreren
senkrechten Drähten können mit Fort-Sätzen 75' versehen sein, die an einen
der von vorn nach hinten verlaufenden Bodendrähte des Korbes anstoßen, der ebenfalls
aus geflochtenen Drähten gefertigt ist. Auf diese Weise sind die Trennwände gegen
seitliche Verschiebung gesichert und können trotzdem leicht herausgenommen werden.
Der aus Draht geflochtene Böden 7:6 des Korbes ist gleichfalls mit Haken 77 versehen,
die über die unteren Ränder der Seiten 7z greifen, so: daß der Boden ebenfalls herausnehmbar
ist.
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An den Enden der waagerechten Drähte 78 der Seiten 71 sind Augen 79
ausgebildet, welche die senkrechten Drähte in den Korbecken umfassen, so daß die
Korbseiten 71 um die Vorder- und Hinterkanten der Korbenden 72 geschwenkt werden,
können. Auf diese Weise ist es möglich, durch Abnehmen der Trennwände 74 und des
Bodens 76 den Korb zusammenzuklappen und bei geringstem Raumbedarf zu lagern.
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An der Vorderseite des Korbes ist außen ein rinnenförmiger Streifen
befestigt, der mit dem L-förmigen Schlitz 40 einer Bezeichnungsschiene 37 (Fig.
5) in Eingriff kommt, die an den Armen 3 befestigt ist, zwischen die der Korb eingehängt
ist. Dadurch sind die Vorder- oder Außenkante des Korbes weitgehend unterstützt.
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Aus Fig. i und 9 ist ersichtlich, daß die Bezeichnungsschienen an
den Außenkanten der Fächer nach
oben über die Ablageflächen der
Ein!zel@bleche q. hinausragen. Während dies in den meisten Fällen vorteilhaft ist,
gibt es Fälle, in denen es nachteilig ist, beispielsweise wenn Schuhschachteln auf
den Fächern gelagert werden, da dieselben dann nur mühsam aus dem Regal herausgenommen
werden können. Fig. 13 zeigt eine abgeänderte Form des Einzelblechs und der Bezeichnungsschiene,
durch die der geschilderte Nachteil behoben wird.
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Bei dieser Ausführungsform ist der nach unten gerichtete Flansch des
Einzelblechs d. an der Unterkante mit einer zurückgebogenen Lippe 8o versehen und
der Wörmige Schlitz in der Schiene anstatt nach rückwärts in diesem Fall nach oben
offen, so daß die Schiene ganz unterhalb der oberen Ablagefläche der Einzelbleche
4. zu liegen. kommt.
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In Fig. 15 ist eine andere Ausführungsform eines Wandregals
dargestellt, das mit einer Beleuchtungseinrichtung für die Fächer ausgestattet ist.
Bei dieser Anordnung sind die Ständer i um ein ziemliches Stück über das obere Fach
hinaus verlängert und an den oberen Enden mit zusätzlichen Armen 3 versehen, an
und zwischen denen eine Art Baldachin 81 angebracht ist. Letzterer besteht aus mehreren
Teilen ähnlich den Einzelblechen q., von denen sie sich jedoch dadurch unterscheiden,,
daß der Abstand zwischen den Vorder- und Hinterkanten größer als die Länge der zusätzlichen
Haltearme ist und daß an diesen Kanten nach oben und unten gerichtete Flansche 8?ia
und 8iU ausgebildet sind. Der Flansch 8ia an der Außenkante des Baldachins trägt
eine mit Rillen versehene Bezeichnungsschiene 82, die sich über das ganze Regal
erstreckt und unter den Baldachin herabreicht. Ein System von elektrischen Lampen
83 und 8¢, beispielsweise Röhrenlampen mit Fluoreszenzlicht, ist in den Winkelräumen
untergebracht, die durch die Schiene 82 und den Baldachin an der Unter- und Oberseite
desselben gebildet werden. Somit beleuchten die Lampen 8,3 die einzelnen Fächer
und die Lampen 8.4 die Bezeichnungsschilder 52 (Fig. g) und gegebenenfalls die Decke
des Raumes, so- daß eine indirekte Beleuchtung entsteht.
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Im übrigen sind die Ausleger 2 nicht unbedingt erforderlich für die
Abstützung der Ständer, da diese auch in anderer Weise standfest gemacht werden
können; so können beispielsweise die StInder bei den Wandregal nach Fig. i an einer
vorhandenen Wand angeschraubt oder in anderer Weise befestigt werden.