DE893079C - Laeufergespeister Drehstromnebenschlussmotor - Google Patents

Laeufergespeister Drehstromnebenschlussmotor

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Publication number
DE893079C
DE893079C DES9559D DES0009559D DE893079C DE 893079 C DE893079 C DE 893079C DE S9559 D DES9559 D DE S9559D DE S0009559 D DES0009559 D DE S0009559D DE 893079 C DE893079 C DE 893079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
motor
fed
shunt motor
runner
Prior art date
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Expired
Application number
DES9559D
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Dipl-Ing Michelsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE893079C publication Critical patent/DE893079C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/12AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
    • H02K27/18AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation in shunt connection with rotor feeding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Bekanntlich ist bei#Drchstromnebznschlußmotoren bei gleichbleibendem Drehmoinent dier Sekundärstr#om des' Motors ungefähr verhältnisgleich dem Drehmoment. Die Schwankungen des Sekundärstromes bei Drehmomentänderungen können daher benutzt werden, um unerwünschteDrehzahlschwankungen zu unterdrücken.
  • Anordnungen zum Auf rechterhalten der Drehzahl eines Drehstromnebenschlußmotors', die die Abhängigkeit zwischen dErn Dr-ehmoment und dem Sekun-.därstrom ausnutzen, sind. bereits bekanntgeworden. In Fig. i ist z. B. eine bekannte Anordnung dargestellt, bei der bei einem läufergespeisten Drehstrommotor mit der Sekundärwicklung i eine Bürstenverstellvorrichtung:2 in Reihe geschaltet ist. Dem Läufer 3 dieses Motors wird über die Schleifringe 4 aus dem Drehstromnetz 5 die Spannung zugeführt. Wie aus dem Schaltschema ersichtlich, ist die Bürstenverstellvorrichtung 2 von dem Sekundärstrom direkt,durchflossen. Wird als Verstellvorrichtung beispielsweise ein vom Sekundärstrom gespeister Universahnotor oder aber auch, wie in Fig. i dargestellt, eine Magnetspule gewählt, so wird je nach der Größe des die Verstellvorrichtung durchfließ,enden Sekundärstromes das Bürstenpaar 6 verstellt, wodurch die Drehzahl des Motors nachgeregelt wird. Bei normalem Strom wird die Verstellkraftder Vorrichtung 2 durch eine Feder 7 oder auch durch einen zweiten Elektromagneten im Gle-ichgewichtgehalten. Steigthingeggien der Sekundärstrom an, so überwindet das Moment der Verstellvorrichtung 2 das Gegentnoment des Kraftspeichers 7 und -die Bürstenbrücke wird derart verschoben, daß die D#rehzahlschwankung ausgeglichen wird. Die Folge hiervon ist, daß dier Motor selbst mit gleichbleibender Drehoahl arbeitet. Um das Drehmoment des Motors auf einen bestimmten Betrag einstellen zu können, ist es zweckmäßig, die Spannung des Kraftspeichers regilbar zu madlien.
  • Die' vorbiczeielmete bekannte Anordnung hat aber einen Nachteil, weil die Schnelligkeit der Verstellung -der Bürsten abhängig ist von den auftretenden Kräften und, den zu erwartenden Massen. Dieser Nachteil kann gemäß der Erfindung vermieden werden, wenn man dem Stromwender des Motors mindestens zwei in einem einstellbaren Winkel zueinander angeordnete Bürstenpaare zuordnet, die wechselweise erregt werden. Diese Lösung ist zulässig; denn bekanntlich verträgt der Motor eine sehr plötzliche Verschiebung der Bürsten, was praktisch einem plötzlichen Ein- oder Ausschalten gleichkommt. Die Folge hiervon wird sein, daß der Motor sich schon in kürzester Zeit auf eine gleichbleibende mittlere Drehzahl,Ic#instellen wird.
  • In Fig. 2 ist die Schaltanordnung gemäß der Erfindung dargestellt, in der wiederum die gleichen Teile die gleich-en Bezugszeichen, wie in Fig. i tragen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist hier ,die Verstellvorrichtung 2 im Gegensatz zu der bekannten Anordnung abweichend ausgebildet, so daß dun:h ihren Anker wechselweise entweder das BürstenpaarI-I" oder aber das BürstenpaarII-II' eingeschaltet wiTid. Hieribei dist idas Bürstenpaar IT in ein-cm einstellbaren Winkel zu dem Bürstenpaar II-II' angeordnet. jeweils eines der Bürstenpaare bleibt unerregt, während -das andere Bürstenpaar von der Verstellvorrichtung in Abhängigkeit vom Sel#undärstrom eingeschaltet wird.
  • Bekanntlich kann man ein scilches in den Sekundärstromkreis eines Drehstromnebensehlußmotors eingeschaltetes Stromrelais:2 auch dazu benutzen, um eine "selb#sttäti.ge Steuerung &,s Anlaßwiderstandes des Motors durchzuführen. Hierzu schaltet man b--ispil.-Isweis-c zwecks Erhöhung des Anfahrmomentes der Sekundärwicklung einen Widerstand parallel, wodurch der Drehstromnebenschlußmotor ,ein zusätzlich-es Drehmoment erhält, das von seiner Eigenkhaft als Asynchronmotor herrührt und das ihn sicher hochlaufen läßt. Bei der Schaltanordnung gemäß Fig. 3 wird die in den Sekundärkreis eingeschaltete Magnetspule:2 dazu benutzt, die Ohmschen Widerstände 8 und 9 parallel zur Sekundärwick- lung i zu schalten. Beim Anlauf wird mit Hilfe -der Magnetspule 2 die Stromspitze zur Steuerung des Schalters io benutzt, der jieweils ein-en der parallelen Widerstände zuschaltet und nach erfolgtem Anlauf wieder ausschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Läufergespeister Dr.#hstromnebenschlußmotor, mit -dessen Sekundärwicklung zwecks Unterdrückung von Drehzahlschwankungen eine Vorrichtung zum Verstellen der Bürsten in Reifie geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stromwender des Motors mindestens zwei in einem einstellbaren Winkel zueinander angeordnete Bürstenpaare =geordnet sind, die wechselweise erregt werden. :2. Läufergespeister Drehstromnebenschlußmotor nach Anspruch i, da-durch gekennzeichnei:, .daß beim jeweiligen Einsehalten eines Bürstenpaarzs durch die Schaltvorrichtung gleichzeitig ein Widerstand parallel zur Sekundärwicklung gelegt wird.
DES9559D 1942-07-21 1942-07-21 Laeufergespeister Drehstromnebenschlussmotor Expired DE893079C (de)

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