DE89260C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE89260C DE89260C DENDAT89260D DE89260DA DE89260C DE 89260 C DE89260 C DE 89260C DE NDAT89260 D DENDAT89260 D DE NDAT89260D DE 89260D A DE89260D A DE 89260DA DE 89260 C DE89260 C DE 89260C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- helmet
- diving
- mouthpiece
- hose
- smoke
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/18—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
- G10K11/22—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Die grofse Verbreitung und vielseitige Anwendung , welche der Rauchhelm, System
König, bei Feuerwehren aller Art, bei
Brauereien, chemischen Fabriken u. s. w. gefunden hat, geben ein beredtes Zeugnifs für
die Brauchbarkeit desselben. ■
Und doch zeigt diese vielfach erprobte Einrichtung insofern einen Mangel, als bei Verwendung
grofser Schlauchlängen es dem im Rauch oder anderen schädlichen Gasen arbeitenden
Manne nicht möglich ist, sich nach aufsen verständlich zu machen, über die vorgefundenen
Verhältnisse, wie z. B. Herd des Feuers, Undichtigkeit des Ammoniakbehälters u. s. w.
zu berichten bezw. von aufsen her Befehle und Verhaltungsmafsregeln entgegenzunehmen.
Dieser Mangel tritt bei grofsen Bränden von Lagerhäusern, an Bord von Schiffen und dergl.
ganz besonders hervor, da der betreffende Branddirector oder sonstige Befehlshaber sich
meistens entweder gar nicht oder nur sehr mangelhaft über den Ausgangspunkt and die
Entstehungsursache des Feuers unterrichten und dem in solchen Räumen Befindlichen keine
Befehle ertheilen kann. Man hat zwar, wie z. B. bei Tauchern, für diesen Zweck sich des
Fernsprechers bedient, doch bewährt sich derselbe nicht und führt häufig zu Mifsverständnissen,
welche die Benutzung sehr in Frage stellen.
Diese Mifsstände zu beseitigen und eine zuverlässige Vermittelung zwischen den erwähnten
Personen zu schaffen, ist der Zweck vorliegender Erfindung.
Die Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und besteht aus einem doppeltwirkenden
Blasebalg (Fig. 1) oder einer anderen Luftzuführung, dem damit durch einen Schlauch
verbundenen Rauchhelm (Fig. 2) bezw. Taucherhelm und dem zwischen beiden in die Schlauchleitung
eingeschalteten Rohrstück (Fig. 3), welches durch einen besonderen Schlauch mit dem
Sprech- und Hörrohr (Fig. 4) in Verbindung steht. Das Mundstück in der Maske des Rauchhelms
wird durch Fig. 5 in Rückansicht und durch Fig. 6 im wagerechten Schnitt veranschaulicht.
Zur Erzeugung eines continuirlichen gleichmäfsigen Luftstromes dient der doppeltwirkende
Blasebalg d mit Saugerohr b und Druckschlauch d. Derselbe wird mittelst des Hakensy
in den Leibgurt bezw. Riemen der betreffenden Hülfsperson eingehängt und von letzterer
mittelst des Handgriffes g gehandhabt.
Die gleichmäfsig zugeführte Luft strömt durch den Druckschlauch d zum Rauchhelm k (Fig. 2).
Dieser ist der bekannte König'sche Rauchhelm, dessen weiche Lederkappe mittelst eines
Riemens oder einer Schnur um den Hals des damit Bekleideten dichtschliefsend zusammengezogen
wird. Der Druckschlauch theilt sich auf der Rückseite des Helms in zwei Enden II1, welche einzeln mit dem an der Gesichtsmaske
angebrachten Mundstück m verbunden sind.
Das Mundstück (Fig. 2, 5 und 6) ist mit einem Flantsch oder auf andere geeignete Art
an der Maske des Rauchhelms befestigt und besteht aus einer halbkugel- oder trichterförmigen
Kammer, in welche die Rohrkrümmer m1 und m2 so einmünden, dafs ihre
äufseren Wandungen innerhalb der Kammer
eine scharfkantige Scheidewand m3 bilden.
Diese Construction des Mundstücks soll sich bei den zahlreichen Versuchen als vortheilhaft
erwiesen haben, da sowohl alle in dasselbe gesprochenen Worte nach aufsen hin deutlich
zu verstehen wie auch die von aufsen durch das Mundstück in den Helm gesprochenen
Worte klar vernehmbar sein sollen.
In der Druckleitung d ist ein Rohrstück η (Fig. 3) angeordnet, welches, in der Mitte erweitert,
sich an den Enden der betreffenden Schlauchweite anpafst. Innerhalb der Erweiterung
ist ein kegelförmiges, düsenartiges Rohr ο vorgesehen, dessen engeres Ende durch
das Zweigrohr 0l und den Schlauch ρ mit
dem Sprech- und Hörrohr q (Fig. 4) in Verbindung steht.
Letzteres setzt sich zusammen aus der mit ρ verbundenen Muschel ql, der Schallplatte q2
und dem Schalltrichter q3. Die Schallplatte schliefst die Zweigleitung ο1 ρ ql nach aufsen
ab, so dafs die von dem Blasebalg nach dem Rauchhelm gedrückte Luft nur allein durch
dessen Ueberdruckventil k1 entweichen kann.
Mit dem Schalltrichter q3 kann auch ein besonderes Hörrohr qi verbunden sein, welches
in ein Glas- oder Hartgummiröhrchen endigt. Letzteres steckt man in das Ohr und benutzt alsdann den Schalltrichter nur zum
Sprechen. Die in den Schalltrichter gesprochenen Worte und Befehle pflanzen sich durch
den Luftstrom fort und gelangen deutlich vernehmbar zum Ohr des mit dem Rauchhelm
bekleideten Mannes, ohne dafs in dem Helm besondere Hörmuscheln erforderlich sind. Umgekehrt
werden alle in dem Helm in das Mundstück m gesprochenen Worte nach aufsen
durch die Schallplatte so klar zu Gehör gebracht, dafs bei ganz geringer Uebung ein
Irrthum im Hören und Verstehen der übertragenen Laute kaum möglich sein wird.
Durch die Anordnung mehrerer Zweigrohre an dem Rohrstück η bezw. mehrerer Rohrstücke
η mit einem oder mehreren Zweigrohren o1 in der Schlauchleitung können
mehrere Personen von verschiedenen Punkten aus sich mit dem im Rauch oder in anderen
schädlichen Gasen arbeitenden Manne in Verbindung setzen. Dieses ist bei Schlauchleitungen
von über 40 m Länge von grofsem Vortheil, da beispielsweise bei dem Brande eines grofsen Lagerhauses der betreffende Zugführer
oder Leiter von beliebiger Stelle aus mit dem betreffenden Feuerwehrmanne in Verbindung
treten, demselben Instructionen und Befehle ertheilen und von demselben Mittheilungen
entgegennehmen kann.
Claims (3)
1. Sprachrohreinrichtung für Rauchhelme, Taucherhelme, Taucherglocken und ähnliche
Apparate, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zuführungsleitung für die Athmungsluft
zur Uebertragung von Gesprächen in der Weise benutzt wird, dafs letztere entweder
in einem geschlossenen Räume, wie Helm, Taucherglocke und dergl., oder
mittelst in die Leitung eingeschalteter Hörrohre zu Gehör gebracht werden.
2. Bei der durch Patent-Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung
eines oder mehrerer in die Leitung eingefügter Zwischenrohre (n) mit in einer
Erweiterung angebrachtem centralen Schalltrichter (0), welcher durch ein oder mehrere
nach aufsen führende Zweigrohre (01J mit geeigneten Sprech- und Hörrohren verbunden
ist.
3. Bei den Einrichtungen nach Patent-Anspruch 1 und 2 ein an dem Helme (k) angeordnetes
unverschlossenes Mundstück fm), bestehend aus einer Kammer mit zwei in diese einmündenden
Rohrkrümmern (m}m2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89260C true DE89260C (de) |
Family
ID=361089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89260D Active DE89260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89260C (de) |
-
0
- DE DENDAT89260D patent/DE89260C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69518582T2 (de) | Atemschutzmaske und Halterung für Mikrofon zur Verwendung davon | |
| EP0238937B1 (de) | Sprech- und Höreinrichtung für Atemgeräte | |
| DE2942072A1 (de) | Stethoskop | |
| DE19516485A1 (de) | Vorrichtung zur Wahrnehmung eines Druckabfalls in einem Atemschlauch | |
| DE69839170T2 (de) | Gasabgabeanordnung mit einem Geräuschverminderungsdiffusor | |
| EP3337576B1 (de) | Feuerlöscher | |
| DE89260C (de) | ||
| DE156627C (de) | ||
| DE102008017497B4 (de) | Haube für ein Atemschutzgerät | |
| EP0318646A3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels in ein Löschwasser | |
| DE1129376B (de) | Druckgasatemschutzgeraet mit mindestens einer vom Geraettraeger getragenen Druckgasflasche | |
| EP0122878A2 (de) | Mundstück für Sporttaucher und Verwendung desselben | |
| DE311912C (de) | ||
| DE2746075C3 (de) | An einem Helm, z.B. Schutzhelm für Motorradfahrer, angeordnetes Mikrofon | |
| DE1126739B (de) | Atemschutzgeraet mit zwei ueber zwei Membranen lungengesteuerten Atemgaszufuehrungsventilen | |
| DE174988C (de) | ||
| DE701689C (de) | Fernsprecheinrichtung an Gasschutzmasken | |
| DE894812C (de) | Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft und lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr | |
| DE728724C (de) | Vorrichtung an gasdichten Sprachrohrleitungen, bei der zum Anrufen der Gegenstation in der Sprachrohrleitung eine mechanische Signaleinrichtung angebracht ist | |
| DE922326C (de) | Atemmaske fuer Frischluftzufuehrung | |
| DE612888C (de) | Einrichtung an Gasschutzmasken mit Ausatemventil zur Erleichterung des Fernsprechens | |
| DE79040C (de) | Rohr- und Schlauchverband mit stulpenartig abdichtender Einlage | |
| DE270C (de) | Sprach- und Hörrohr für Taucherapparate | |
| AT64841B (de) | Schalltrichter für Mikrophone. | |
| DE1085427B (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines Druckgasatemschutzgeraetes mit einer Atemschutzmaske |