DE89254C - - Google Patents
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- DE89254C DE89254C DENDAT89254D DE89254DA DE89254C DE 89254 C DE89254 C DE 89254C DE NDAT89254 D DENDAT89254 D DE NDAT89254D DE 89254D A DE89254D A DE 89254DA DE 89254 C DE89254 C DE 89254C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B1/00—Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
- C25B1/01—Products
- C25B1/34—Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis
- C25B1/36—Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis in mercury cathode cells
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B11/00—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
- C25B11/02—Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by shape or form
- C25B11/033—Liquid electrodes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach
dem D. R. P. Nr. 78906, nach welchem das an der Kathode gebildete Amalgam in dünner
Schicht mittelst eines in Bewegung versetzten Metallkörpers mit amalgamirter Oberfläche
durch die Waschflüssigkeit geführt wird.
Die nachstehend beschriebene Ausführungsform des Apparates unterscheidet sich von dem
; vom Erfinder früher beschriebenen im wesentlichen dadurch, dafs der amalgamirte Metallkörper
vollständig in einem seitlich zum elektrischen Felde angeordneten Räume sich befindet, indem
das zur Aufnahme des Kathodenquecksilbers dienende Becken (Elektrolysirbehälter) durch
einen Kanal mit einem seitlich angeordneten anderen Becken verbunden ist, in welchem der
Metallkörper (Waschtrommel) arbeitet, wodurch die Gestaltung und Handhabung des Apparates
einfacher und zweckmäfsiger wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen solchen Apparat in verticalem Längsschnitt und Vorderansicht;
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte durch den Waschraum bezw. durch den Elektrodenraum.
Der Apparat wird gebildet aus einem länglichen Metallgefäfs A, welches durch Querwände
B in drei Abtheilungen getheilt ist, die jedoch durch die kleinen Spalten W mit einander
in Verbindung stehen. Innerhalb des mittleren Raumes befindet sich die elektrolytische Zelle C,
die aus nichtleitendem Material besteht und unten offen ist. Die Zelle besitzt eine Nische D,
in welche das zu behandelnde Salz (ζ. B. Kochsalz) eingebracht wird, so dafs die Lösung sich
stets concentrirt erhalten kann. Durch den Rohransatz E kann das an den Elektroden entwickelte
Gas abgesaugt werden. F stellt die Anoden dar. Das die Kathode bildende Quecksilber
befindet sich am Boden des mittleren Raumes und wird daselbst von dem Blech G
in Form einer sehr dünnen Schicht gehalten; es füllt auch die Spalten W aus und tritt durch
diese in die Waschräume H ein, deren Boden jedoch derart gestaltet ist, dafs das Quecksilber
bezw. Amalgam sich wesentlich nur in der Mitte sammeln wird (Fig. 2).
In den Waschräumen H ist eine aus Blech mit amalgamirter Oberfläche hergestellte Trommel
/ auf einer hohlen Welle J gelagert. Diese Trommel besteht aus zwei spiralförmig gebogenen
Blechen, die in eine centrale, konische Trommel K zusammenlaufen. Wenn die Welle
in Richtung des Pfeiles sich dreht, wird das am Boden der Zersetzungszelle befindliche
Amalgam an der amalgamirten Oberfläche der Trommel haften, durch die Bewegung der
letzteren durch die Zersetzungsflüssigkeit geführt werden und sein Alkalimetall an die Flüssigkeit,
abgeben, während das Quecksilber wegen der Form der Trommel allmälig gehoben und
in die konische Trommel befördert werden wird. Das weitere Ende der letzteren ragt
aufserhalb der übrigen Trommel etwas heraus gegen die Scheidewand B, an welcher eine
etwas geneigte Rinne L angegossen ist. An diese schliefst sich das Rohr M, das in der
Mitte des Bodens der elektrolytischen Zelle
einmündet. Das von der Trommel an die Rinne L abgegebene' Quecksilber fliefst also
durch das Rohr M in die Zelle C zurück.
Die Waschflüssigkeit (Wasser z. B.) wird durch die hohle Welle eingeführt. An diese
schliefsen sich die perforirten Vertheilungsröhren N, die sich axial zwischen den Spiralwänden
der Trommel erstrecken, so dafs neue, ungebrauchte Flüssigkeit von innen nach aufsen
bewegt wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein elektrolytischer Zersetzungsapparat zur Ausführung des durch Patent Nr. 78906 geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs der das gebildete Amalgam durch die Reactionsflüssigkeit befördernde und während der Elektrolyse mit dem gröfsten Theil seiner Oberfläche sich mit genannter Flüssigkeit stets in Berührung befindende Metallkörper vollständig in einem seitlich zum elektrischen Felde angeordneten und mit dem Elektrolysirbehälter durch einen Kanal in Verbindung stehenden Räume sich befindet, wobei der als Trommel ausgebildete Metallkörper aus spiralförmig gebogenen Blechen hergestellt sein kann, welche das Quecksilber allmälig heben und an eine mit dem Elektrolysirbehälter in Verbindung stehende Rinne oder ähnliche Vorrichtung wieder abgeben.
2. Eine Ausführungsform des durch vorstehenden Anspruch geschützten Apparates, nach welcher die Reactionsflüssigkeit durch die hohle Welle (J) der Trommel eingeführt wird, mit welcher Welle perforirte Zweigröhren (N) verbunden sind, aus welchen die Flüssigkeit in das Trommelinnere austritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89254C true DE89254C (de) |
Family
ID=361083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89254D Active DE89254C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89254C (de) |
-
0
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