DE892197C - Kathodenstrahlschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalstroeme zugefuehrt werden - Google Patents

Kathodenstrahlschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalstroeme zugefuehrt werden

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DE892197C
DE892197C DET2481D DET0002481D DE892197C DE 892197 C DE892197 C DE 892197C DE T2481 D DET2481 D DE T2481D DE T0002481 D DET0002481 D DE T0002481D DE 892197 C DE892197 C DE 892197C
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DE
Germany
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cathode ray
switching contacts
suction
switch according
electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DET2481D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Jacob Von Dr Baeyer
Eberhard Dipl-Ing Dr Gundert
Otto Dr Phil Hachenberg
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/02Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused
    • H01J31/06Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused with more than two output electrodes, e.g. for multiple switching or counting
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators
    • H04J3/045Distributors with CRT

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Kathodenstrahlschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalströme zugeführt werden Es sind Kathodenstrahlschalter für die Zwecke der Vielfachtelephonie bekannt, deren einzelnen Schaltkontakten die den einzelnen Gesprächen zugeordneten Signalströme zuggeführt werden. Der abtastende Kathodenstrahl löst an diesen Schaltkontakten Sekundärelektronen aus, die zu einer in üblicher Weise als Wandbelag ausgebildeten gemeinsamen Absaugelektrode übergehen. Die Zahl der an den Schaltl.: ' ontakten ausgelösten Sekundärelektronen wird durch die Sianalströme beeinflußt, so daß an einem Widerstand im Kreise der Absaugelektrode eine Folge von Impulsen verschiedener Höhe entsteht, die z. B. über eine Drahtleitung einem EmPfänger zugeführt werden, der über einen weiteren synchron mit dem ersten Kathodenstrahlschalter arbeitenden Schalter verfügt, den sogenannten Verteiler, der die einzelnen in ihrer Höhe von den Signalströmen modulierten Impulse wieder einzelnen Kanälen zuführt.
  • Einem solchen Kathodenstrahlschalter mit an Steuerspannungen gelegten Einzelkontgkten Pl, P2, P3, zeigt die Abb. i schematisch. Strahlerzeuger und Ablenkeinrichtungen sind der Übersicht halber fortgelassen. Es ist ferner zu beachten,. daß die Kathode des Strahlerzeugers #um i bis 2 kV negativ gegenüber den Schaltkonta;kten vorgespannt ist. Die zu übertragenden Gespräche steuern die Einzelkontakte mit Hilfe der Transformatoren Trl, Tr2, Tr3. Die gemeinsame Absaugelektrode ist mit S bezeichnet, und an dem , in i4rem Stromkreis liegenden Widerstand R entsteht die erwähnte Impulsfolge. Der Abtaststrahl ist als ausgezogener Pfeil dargestellt, während die Sekundärtlektronenbahnen punktiert gezeichnet sind.
  • Es hat sich nuh herausgestellt, daß nach diesem Prinzip arbeitende Schalter ein erhebliches Übersprechen zeigen. Dieses Übersprechen entsteht -dadurch, daß die zur gemeinsamen Absaugelektrode S fließenden Sekundärelektronen auf ihrem Wege auch von den anderen Schaltkontakten mit beeinflußt werden.
  • Es sind - nun Kathodenstrahlschalter bekannt, deren ungesteuerte Schaltkontakte durch eine Ab- schirmung voneinander getrennt sind. Der vom Strahlerzeuger kommen-de Kathodenstrahl trittdurch Öffnüngen dieser Abschirmung hindurch und trifft auf die Schaltkontakte auf. Versuche, diese bekannte Abschirmung auf Katfiodenstrahlsichalter mit an Signalspannungen gelegten Schaltkontakten anzuwenden, führten nicht zu dem erwarteten Erfol-", weil sichungünstige Stromverteilunggsverhältnisse dadurch ergeben, daß die Abschirmung den Abtaststrahl aufnimmt, wenn * er von einem Schaltkontakt zum andern wandert. Eine solche Ab- schirmung ist in Abb. i mit W bezeichnet. Spannt man nämlich diese Abschirmun,- W negativ gegenü-ber den Schaltkontakten P" P21 P, vor, so gelangen die an der Abschirmung W ausgelösten SekundäTelektronen beim übergang ..des Strahles von einem Kontakt auf den benachbarten sowohl auf die Absatigelektrode S Albs auch an den SchaltkontaktP Bund verfälschen das Signal. Gibt man der Abschirmung W ein Potential, das zwischen dem Potential des Schaltkontaktes und der Absaugelektrode S liegt, so tritt eine Stromteilung der an den Absaugelektroden P ausgelösten Sekundärelektronen zwischen der Abschirmung W iund der Absaugelektrode S ein. Hierdurch wird zwar der Sekundärelektronenübergang von der Ab- schirmung W zu den Schaltkontakten P vermieden, je-doch wird durch die Stromteilung der Wirkungsgrad der Anordnung klein, und es läßt sich gegenüber dem Rauschpegel kein genügend starkes Signal an der Absaugelektrode S erzeugen. Eine dritte Möglichkeit ist noch dadurch gegeben, das Potential der Abschirmung W gegenüberden Schaltkontakten höher zu wählen als das Potential der Absaugelektrode S und den Signalwiderstand in den Stromkreis der Abschirmung W zu legen. Aber auch hierdurch ergeben sich keine befriedigenden Resultate, weil der Abtaststrahl beim Übergang von einem Schaltkontakt auf den anderen die als Absaugelektrode wirkend-- Elektrode W trifft und dadurch die Linpulse verkleinert. Die hierbei auftretende Impulsverkleinerung- ist so stark, daß praktisch überhaupt keine Impulse entstehen.
  • Um diese Mängel zu beheben, ist bei einem Kathodenstrahlschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalströme zugefiührt werden, die die von dem abtastenden Kathodenstrahl an den Schaltkontakten ausgelösten und zu einer Absaugelektrode flibßen#den Sekundürelektronen steuern, nach der Erfindung jedem Schaltkontakt eine besondere ihn umgebende Absaugelektrode zugeordnet, und ist zwischen Strahlerzeuger und Absaugelektrode unmittelbar vor der Absaugelelktrode eine negativ gegenüber den Schaltkontakten vorgespannte Blende angeordnet, (die den Abtaststrafil nur idort hindurchläßt, wo er auf einen Schaltkontakt trifft. Es ist zweckmäßig' die Blende auch negativ gegenüber der ihr vorangehenden Elektrode des Strahlerzeugers vorizuspannen, weil dann die an der Blendedurch denAbtaststiahl ausgelösten Sekundärelektronen zu jener Elektrode des Strahlerzeugers ab-gesogen werden.
  • Die Abb.:2 zeigt den Kathodenstrahlschalter nach der Erfindung schematisch, während Abb. 3 ein praktisch ausgeführtes Beispiel darstellt. In Abb.:2 ist die Absaugelektrode S nach Abb. i in einzelne Kästchen Sl, S2, S., auf-geteilt, die die Schaltkontakte P., P2, F3, umgeben. Der Baden der Kästchen kann aus Kapazitätsgründen weggelassen wer-den, da ja von den massiven Schaltkontakten aus 'keine Sekundärelektronen in der Richtung des ankommenden Kathodenstrahles fließen. Den Kästchen ist vorangehend eine auf konstantem Potential befindlichhe BlendeB1 angeordnet, die verhindert, daß der Abtaststrahl unmittelbar auf -die Absaugelektrodenkästchen S auftreffen kann. Der Abtaststrahl kann also entweder durch die Blendenöffnung hindurch auf die Schaltkontakte fallen und dort die gewünschten Sel#rundärel-ektronen erzeugen, --die zu den einzelnen Absaugelektroderilkästchen gelangen, oder er fällt auf die Blende Bl, wo er zwar auch Sekundärelektronen auslösen kann, die aber leicht durch eine positive Vorspannung der zweiten Anode des Strahlerzeugers der Röhre oder durch eine an entsprechen-des Potential gelegte Elektrode abgesaugt werden. Für die einwandfreie Funktion .des Schalters ist wichtig, daß diese Selkundärelektronen nicht auf (die Absau-gelektroden S gelangen können. Die Blende BI wirkt gleichzeitig Z, Zn als statische Abschirmung, so daß eine gegenseitige Beeinflussung der in den Kästchen angebrachten Schaltkontakte P nicht stattfinden kann und damit das Übersprechen völlig verschwindet. An der in Abb. 3 dargestellten, praktisch ausgeführten Röhre wurde kein Übersprechen mehr festgestellt. Das Verhältnis des Übersprechens zur Nutzamplitude ist sicher kleindr als i : 3000, wie durch Messungen festgestellt werden konnte. Die Blende BI schirnit außerdem noch statisch die Absaugelektrodenkästchen gegen das elektrostatische oder ma-gnetische Strahlablenksystem ab, dessen Ablenkspannungen sonst leicht den Impulsverstärker beeinflussen könnten.
  • Eine praktischeAusführungsformeines Kathodenstrahlschalters gemäß der Erfindung für acht Gespräche ist aus Abb. 3 ersichtlich. Auf einer Isolierplatte i, z. B. aus Keramik, sind acht Kästchen 2 befestigt, die die Absaugelektroden darstellen. Die Kästchen sind durch den Leiter 3 untereinander verbunden und an einen der Stifte 4 angeschlossen. Innerhalb eines jeden Kästchens befindet sich je ein Schaltkontakt, der z. B. mittels des durch die Isolierplatte i hindurchgefährten Leiters 5 an den Stift 6 angeschlossen ist. Sämtliche Schaltkontakte sind auf einem Kreis angeordnet. Unmittelbar über dem Absaugelektrodenkästchen 2 befindet sich die Blende 7, die durch vier Tragdrähte 8 gehalten ist und mit dem Kontaktstift 9 in Verbindung, steht. Die Blende besteht aus einer Kreisscheibe, die mit so viel radial nach ihrem Band verlaufenden Schlitzen versehen ist, wie Schaltkontakte vorhanden sind. Das ganze System Schaltkontakte-Absaugelektroden-Blende ist auf diese Weise zu einer mechanischen Einheit zusammengefaßt,die mit Hilfe des Glastellers io als Ganzes in das Vakuumgefäß eingeschmolzen wird.
  • Die Abhängigkeit des Sekundäremissionsstromes Is von der Spannung Up an den Schaltkontakten ist in Abb. 4 dargestellt. Das Potential der Schaltkontakte wird so eingestellt, daß man den steilsten Teil dieser Charakteristik benutzt. Die praktisch angewendeten. Potentiale sind folgende: Absaug,-elektrode o V, Schalfkontakt je nach Lage -der Charakteristik, in deren steilsten Teil (praktisch etwa o V), Blendenvorspannung i o V negativ, bezogen auf das Potential der Absaugelektrode, Spannungsdifferenz zwischen Blende und der zweiten Anode des Strahlerzeugers etwa 40 V.
  • Für sehr hohe Gesprächszahlen müßte man wegerf der großen Kapazität der miteinander verbundenen Absau,-elektrodeiikästchen einen sehr kleinen Außenwiderstand verwenden, um genügend kurze Impulse erzeugen zu können. Um dabei nicht zu nahe an die Ranschamplitude zu kommen und damit von vornherein zu großes Störn-iveau zu erhalten, ist vorteilhaft, die Albgaugelelktrodenkästchen nicht unmittelbar galvanisch miteinander zu verbindeen, sondern mit diesen jeweils eine kleine Induktivität in Reihe zu schalten, so daß die einzelnen Kapazitäten der Absaugelektroden zusammen mit den Induktivitäten einen Tiefpaß bilden, dessen Grenzfrequenz bei Abschluß mit einem Ohmschen Widerstand wesentlich höher zu legen ist als bei direkter P2rallelschaltung. Hierdurch läßt sich der Ausgangswiderstand des Schalters bei gleicherGrenzf requenz sehr viel größer wählen und damit auch das Verhältnis zwischen Nutzamplitude und Störamplitude günstiger gestalten. . U nter Umständen genügt bereits eine Zusammenf assung mehrerer Absaugelektrodenkästchen zu einer Gruppe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kathodenschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalströme izugeführt werden, die die von dem abtastenden Kathodenstrahl an den Schaltkontakten ausgelösten und zu einer Absaugelektrode fließenden Sekundärelektronen steuern, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schaltkontakt eine besondere, ihn umgebendeAbsaugelektrode zugeordnet ist und daß zwischen Strahlerzeuger und Absaugelektrode unmittelbaT vor der Absaugelektrode eine negativ gegenüber den Schaltkontakten vorgespannte Blende angeordnet ist, die den Abtaststrahl nur dort hindurchläßt, wo er auf einen Schaltkontakt triff t. ' :2. Kathodenstrahlschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende auch negativ gegenüber der hier vorangehenden Elektrode des Strahlerzeugers vorgespannt ist. 3. Kathodenstrählschalter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Absaugelektroden getrennt aus den Röhrenkolben herausgeführt sind. 4. Kathodenstrahlschalter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Absaugelektroden im Innern der Röhre gruppenweise zusammengefaßt sind und nur jede Gruppe besonders herausgeführt ist. 5. Kathodenstrahlschalter nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gel,#ennzeichnet, daß die Schaltkontakte auf dem Umfang eines Kreises angeordnet sind. 6. Kathodenstrahlschalter nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte, die Absaugelektroden und die Blende auf einer gemeinsamen Isolierplatte befestigt sind und daß dieses System als Ganzes in den Röhrenkolben eingeschmolzen ist. 7. Kathodenstrahlschalter nach Anspruch, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende aus einer Kreisplatte besteht, die mit so viel radial zum Band verlaufenden Schlitzen versehen ist, wie Schaltkontakte vorhanden sind, und daß jeder Schlitz einem SchaltIkantakt gegenübersteht.
DET2481D 1942-11-13 1942-11-14 Kathodenstrahlschalter, dessen einzelnen Schaltkontakten Signalstroeme zugefuehrt werden Expired DE892197C (de)

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