DE892069C - Tonfilm 'mit AmplitUidenaufzeichnung - Google Patents

Tonfilm 'mit AmplitUidenaufzeichnung

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Publication number
DE892069C
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Authority
DE
Germany
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gap
recording
light
push
pull
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Expired
Application number
DENDAT892069D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin-Mariendoif Paul Glass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
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Klangfilm GmbH
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 5. OKTOBER 1953
K 5027 IXa/42 g
(Ges. v. 15. 7. 51)
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tonfilm und eine Anordnung zur Aufnahme von Tonfilmen entsprechend einem älteren 'Vorschlag. Nach jenem Vorschlag soll der Aufnahmespalt über seine übliche Länge hinaus an beiden Enden verlängert und das Lichtsteuerorgan so ausgebildet werden, daß das auf die Verlängerungen des Spaltes entfallende Licht ebenso moduliert wird wie das Licht, das innerhalb der üblichen Länge des Spaltes auf den der betreffenden Verlängerung gegenüberliegenden gleich langen Teil des Spaltes entfällt.
Diese neue Regel ist nach dem älteren Vorschlag nur an Hand einer Mehrzackenblende erläutert. Sie gilt aber ganz allgemein, also auch für Einzackenblenden.
Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf eine Anwendung dieses Prinzips auf Gegentaktblenden. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι und 3 zeigen Tonaufnahmeblenden gemäß der Erfindung;
Fig. 2' und 4 zeigen schematische Tonaufzeichnungen, die mit dargestellten Blenden gemacht worden sind.
Der Tbnaufnahmespalt A ist über die Länge des Wiedergabespaltes, die bei W gekennzeichnet ist, um die Stücke α und b verlängert. In der Blende B sind die für die Lichtsteuerung erforderlichen Öffnungen 0 und p vorgesehen. Entsprechend der Verlängerung des Spaltes A sind auf die Länge der Teile α und b noch zusätzliche Öffnungen P1 und O1 angeordnet. Der Winkel α dieser Öffnungen P1 und O1 ist gleich dem doppelten Winkel β der Öffnungen 0 und p.
Die Tonaufzeichnung, die mit der Anordnung gemäß Fig. ι gemacht wird, sieht dann, aus, wie-in Fig. 2 schematisch dargestellt. In Fig. Z ist außerdem der Wiedergabespalt W eingezeichnet worden, und zwar in einer Lage, in der er gegenüber dem Film weit nach links verschöben erscheint.
Der Wiedergabespalt besteht aus einer rechten Hälfte r und einer linken Hälfte Z. Die fechte Hälfte r erhält, falls· der Spalt nicht verschoben ist, nur Licht, welches durch die Aufzeichnung c fällt, die der Öffnung ο (Fig. i) entspricht. Ist dagegen der Wiedergabespalt W gegenüber der Aufzeicl· nung verschoben, so erhält die rechte Hälfte r nicht alles Licht, welches durch die Aufzeichnung c geht, dafür aber zusätzliches Licht durch die Auf zeich-nung d. Das durch die Aufzeichnung d fallende Licht ist doppelt so groß wie das Licht, das durch den Anteil der Aufzeichnung c fällt, der nicht mehr auf die Spalthälfte r fällt, da α = a/?'. Andererseits erhält die linke Hälfte, die in dem in Fig* 2 dargestellten Augenblick bei nicht verschobenem Spalt kein Licht erhalten sollte, Licht durch den Teil der Aufzeichnung c, der nicht auf die rechte Spalthälfte r fällt.
Da die Aufzeichnungen durch ein Gegentaktsystem wiedergegeben werden, wird die· elektrische ' Energie, die durch das durch den Spaltteil ι fallende Licht erzeugt wird, und die der Energie entgegenwirkt, die durch das durch den Spaltteil r fallende Licht erzeugt wird, durch die Hälfte der Energie kompensiert, die durch das'Licht erzeugt wird, welches durch die Aufzeichnung ä fällt. Die Aufzeichnung d bewirkt also einmal, daß die Spalthälfte r das Licht erhält, was sie infolge der Verschiebung sonst nicht erhalten würde, und bewirkt ferner, daß die Wirkung des Lichtes kompensiert wird, welches die linke Spalthälfte erhält, die eigentlich in dem betreffenden Augenblick kein Licht erhalten sollte.
Während bei der Anordnung nach der Fig. ι und 2 zwar die unerwünschte Belichtung des einen Spaltteiles durch Licht, welches für den anderen Spaltteil bestimmt ist, verhindert wird, kann hierbei doch nicht verhindert werden, daß die andere Spalthälfte zuviel Licht erhält. Um diesen Nachteil wenigstens bei kleinen Verschiebungen zu vermeiden, kann eine Anordnung gemäß Fig. 3 und 4 benutzt werden. Auch hier ist der Aufnahmespalt A verlängert und tragen die Blendenöffnungen 0 und p seitliche Ansätze·, jedoch nicht nur nach außen, sondern auch nach innen hin. Die Wink«! dieser Ansätze α haben die gleiche Größe wie die Winkel β der Öffnungen 0 bzw. p. Der Wiedergäbespalt hat in der normalen Lage die in Fig. 4 dargestellte Form, besteht also aus zwei getrennten Teilen Wr und Wl. Falls dieser Spalt sich gegenüber der Aufzeichnung um einen Betrag χ verschiebt, so erhält in der gezeichneten Stellung die rechte Hälfte Wr auf der einen Seite so viele Anteile an der Aufzeichnung hinzu, wie er auf der anderen Seite verliert.
In Fig. 3 und 4 ist noch eine Ergänzung dieser Anordnung in der Weise getroffen, daß die Teile O1 und P1 in Richtung des Spaltes A länger sind als die Teile O2 und p2. In diesem Falle erhalten die Begrenzungsteile der Teile O1 und P1 auf einer Länge, die der Länge der Teile O2 und p2 entspricht, die Steigung α = β, im weiteren Verlauf aber die Steigung a = 2 ß. Es "tritt daher, sobalddieVerschiebung des Wiedergabespaltes die Größe χ überschreitet, der gleiche Effekt auf wie es in Fig. 1 und 2 beschrieben ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Tonfilm mit Amplitudenaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gegentakttonauf-zeichnungen das auf die zusätzlichen Verlängerungen des Aufnahmespaltes entfallende Licht, soweit die andere Spalthälfte einen Anteil des Lichtes erhält, welches für die eine Spalthälfte bestimmt ist, doppelt so stark moduliert ist.
2. Film nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gegentakttonaufzeichnungen voneinander durch einen Zwischenraum getrennt sind und daß jede Gegentakttonaufzeichnung auf ihren beiden Seiten Aufzeichnungsteile trägt, die dem Teil der ihr gegenüberliegenden Seite ihrer Aufzeichnung entsprechen.
3. Anordnung zur Aufnahme von Filmen nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß die Gegentaktblende an der Außenseite ihrer Steuerkante für jede Aufzeichnung besondere Steuerkanten trägt, die eine doppelt so starke Modulation bewirken.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der lichtmodulierten Dreiecksöffnungen (0 und p) zusätzliche Dreiecke (O1 und P1) angeordnet sind,
. deren Winkel (α) doppelt so groß ist wie der Winkel (/?) der" Dreiecke (0 und p).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5443 9. 53
DENDAT892069D Tonfilm 'mit AmplitUidenaufzeichnung Expired DE892069C (de)

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DE892069C true DE892069C (de) 1953-08-20

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