DE892056C - Mechanisches Oberflächenprüfgerät - Google Patents

Mechanisches Oberflächenprüfgerät

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DE892056C
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Germany
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Expired
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DENDAT892056D
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Inventor
Wetzlar Dipl.-Ing. Arnold Rudolf Forster
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/28Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Mechanisches Ob erflächenprüfgerät Die Erfindung betrifft ein mechanisches Oberflächenprüfgerät, bei dem die Tastspitze zwischen zwei Berührungen und der Prüffläche in eine feste Bezugshöhe gehohen und aus ihr durch Eigengewicht oder Federkraft aufgesetzt wird. Bei der Verwendung solcher Geräte hat sich gezeigt, daß in vielen Fällen der zulässige Flächendruck beim Aufsetzen der Tastspitze überschritten wird, besonders bei der Untersuchung von Leicht- und Weichmetallen und Lackschichten. Dadurch wird nicht nur die Oberfläche beschädigt, sondern auch das Lesergebnis gefälscht. Die Fehler können z. B. auf ein Absinken der Tastspitze auf sehr steilen Flanken der Oberflächenrauhigkeiten, auf unterschiedliche Härte oder auf unterschiedliche Dicke von Oberflächenschichten oder auf verschieden tiefes Eindringen infolge von Punkt zu Punkt wechselnde Fallhöhe von der festen Bezugshöhe bis zur rauhen Oberfläche zurückzuführen sein. Besondere Störungen ergeben sich in den Fällen, in denen die Oberflächenmessungen einen Istwert, d. h.
  • Längen-, Dicken- oder Abstandsmaß, ergeben sollen.
  • Diese Verwendungsschwierigkeit der beschriebenen Oberflächenprüfgeräte wird nun gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß zwischen Anzeigevorrichtung und Tastspitze Steuermittel für die Anzeigevorrichtung eingeschaltet sind, die auf die Abbremsung der Tastspitze durch die Oberfläche ansprechen. Während iiblicherweise die Messung bei vollständiger Abbremsung der Tastspitze, also bei größter Eindringtiefe erfolgt, wird gemäß der Erfindung die Anzeigevorrichtung bei der ersten Berührung und damit bei der ersten Bremsung beeinflußt. Dadurch werden die erwähnten Fehlerquellen ausgeschaltet.
  • Die beim Aufsetzen der Tastspitze auf die Oberfläche auftretende plötzliche Verzögerung kann beispielsweise zur Beeinflussung elektrischer Steuermittel benutzt werden, die den Stromkreis der Anzeigevorrichtung beeinflussen. Hierzu benutzt man zweckmäßig eine mit dem Taster gekuppelte, an der Fallbewegung teilnehmende Masse und sieht zwischen dem Taster und der Masse Kontakte vor, die bei der Verzögerung des Tasters geschlossen werden.
  • Eine pneumatische Steuerung erhält man, wenn man die Tastspitze als Austrittsöffnung für einen Gas stahl ausbildet und diesen durch die Annäherung der Tastspitze an die Oberfläche auftretende Drucksteigerung zur Steuerung derAnzeigevorrichtung benutzt. Wenn man hierbei die Austrittsgeschwindigkeit des Luftstrahles hinreichend noch wählt und die druckabhängige Vorrichtung empfindlich genug einstellt, kann man schon die vor dem eigentlichen Aufsetzen der Spitze auf die Oberfläche auftretende Druckänderung zur Betätigung der Anzeigevorrichtung ausnutzen. Die Einrichtung nach der Erfindung ist sowohl bei Geräten zur Prüfung der Oberflächenrauhigkeit als auch bei Geräten zur Feststellung von Istwerten, z. B. als Längen-, Dicken- und Abstandmesser, anwendbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mechanisches Oberflächenprüfgerät, bei dem die Tastspitze zwischen zwei Berührungen mit der Prüffläche in eine feste Bezugshöhe gehoben und aus ihr durch Eigengewicht oder Federkraft aufgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anzeigevorrichtung und Tastspitze Steuermittel für die Anzeigevorrichtung eingeschaltet sind, die auf die Abbremsung der Tastspitze durch die Oberfläche ansprechen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Steuermittel vorgesehen sind, die den Stromkreis der Anzeigevorrichtung beeinflussen.
  3. 3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Taster eine an der Fallbewegung teilnehmende Masse über eine Feder gekoppelt ist und daß zwischen dem Taster und der Masse Kontakte vorgesehen sind, die bei der Verzögerung des Tasters geschlossen werden.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieTastspitze als Austrittsöffnung für einen Gasstrahl ausgebildet ist, dessen durch die Annäherung der Tastspitze an die Oberfläche auftretende Drucksteigerung zur Steuerung der Anzeigevorrichtung dient.
DENDAT892056D Mechanisches Oberflächenprüfgerät Expired DE892056C (de)

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DE892056C true DE892056C (de) 1953-08-20

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