DE891759C - Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsler - Google Patents

Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsler

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DE891759C
DE891759C DEJ675D DEJ0000675D DE891759C DE 891759 C DE891759 C DE 891759C DE J675 D DEJ675 D DE J675D DE J0000675 D DEJ0000675 D DE J0000675D DE 891759 C DE891759 C DE 891759C
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DE
Germany
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tongue
cam
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tonearm
control member
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Expired
Application number
DEJ675D
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English (en)
Inventor
Erik Wennerbo
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Industriaktiebolaget Luxor
Original Assignee
Industriaktiebolaget Luxor
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsler Die Erfindung betrifft eine Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsler.
  • Bei @d@erartigen Sprechmaschinen ist -ein Tonärmmechanismus vorgesehen, der, wenn eine Platte abgespielt wordien ist, den Tonaren von der Platte, abhebt und ihn außerhalb des Randes der Platte schwenkt. Dann- bewirkt-,der Plattenwechsielin@echanismus, @daßeine neue Platte sauf Iden Plattenteller gelegt wird. Durch dien Tonarmmechanismus wird dann der Toniarm über den Rand .der neuen Platte hineinigeführt und derart niedergesenkt, daß eine Wiedergabenadel in die Anfangsrille der Platte eingreift, warauf,das.Abspelen ider(neuen Platte bieginut.
  • Derartige Sprechmaschinen werden mitunte@-1 mit Vorricht:un;gen ausgerüstet teils zum Abspielen .derselben. Platte :ein @oider mehrere Male, sog. WiederholunIgsvorri.cht!ungen, rund teils zur beliebigen Verlängerung derjenigen Pause, die zwischen zwei 2üufeinanderfolgenden Ab pielungenentsteht, VerzZgerwngsv!orrichtungen genannt. Weinn die Wiederholungsvorrichtung in Funktion ist, so. bedeutet dies, daß der Plattienwechselmechanismüs unwirksam gemacht wird, während der Tonarmmechanismus arbeiten soll. Zwischen zwei Abspielungen wird daran keine neue Platte lauf den Platten-eller gelegt, sondern der Tonarm wird her@aus;ggeschwenkt und wieder einwärts geschwenkt !und wird in die AnfanIgsrille der soeben abgespielten Platte nieiderges;enkt, wbrauf eine neue Abspielung derselben Platte begonnen wird.
  • Wenn die Verzögerungsvorrichtung in Funktion ,gesetzt wird, se bedeutet dies, @daß sowohl den Plattenwechsielmechanismus als auch der Tonarmmechanismus iaußer Funktion gesetzt werden während einer so langen Zeitperiode, wie sie zwischen zwei Abspielunlgen liegen soll. Bei Sprechmaschinen der loben rangegebenen Art ist es üblich, eine Nockenscheibe, die mit einer Mehrzahl verschiedenem, mit entsprechenden Steuergliedern zusammenwirkender Nockenformen versehen ist, sowohl -die Bewegung des PlattenwechseZ-mechanismus als auch .die des Tonarmmechanismus regeln zu lassen.
  • Wenn, der Wiederholungsmechanismus in Funktion, ;gesetzt wird, setzt eine Unterbrechung in der Bewe,gmngsübiertragung zwischen .der Nockenscheibe und den, Plattenwechselgliedern ein,.
  • Wenn die Verzögerungsvorrichtung in Funktion gesetzt wird, hatte @dies bei bisher bekannten Konstruktionen zur Folge, daß die Nockenscheibe in ihrer Bewegung während einer so,- langen Zeitperiode angehalten wurde, wie es die Absicht war, idie Pause zu verlängern. Dabei rußte ein Zählwerk irgendeiner Art vorgesehen werden, das bei dem Anhalten der Nockenscheibe selbsttätig in Wirksamkeit trlat rund das bei der Beendigung der Verzögerungsperiode das Starteen der Nockenscheibe bewirkt.
  • Dieses Zählwerk rußte dabei derart ;angeordnet werden, daß es von irgendeinem Teil der Sprechmaschine in Gang gehalten wurde, der in Bewegung ist, wenn die N ockenscheibe stillsteht. Diaß das Zählwerk nicht von ;der Nockenscheibe angetrieben; werden kann, ist insofern ein Nachteil, als der Mechanismus .dezentralisiert wird, was oft dazu führt, daß die Konstruktion kompliziert wird.
  • Ausdiesem Grund ist bereits vorgeschlagen worden; den Plattenwechsehnechanismus .derart auszubilden, daß er während der Verzögerungsperiode von der Nockeinscheibe .entkuppelt wird; so daß die Nockenscheibe sich während dieser Periode drehen kann. Es wird dadurch möglich, das Zählwerk derart ianzuordnen, daß es von :einer auf der Nockenscheibe ungeordneten Nockenkontur :angetrieben wird, was meine Vereinfachung bedeutet.
  • Die Drehung der Nockenscheibe während der Verzögerungsperlode hat jedoch dabei zur Folge, daß der Tonarm während dieser Perriode seinenormalen Bewegungen wie bei normalem Plattenwechsel ausführt, d. h. er wird über die Platte hin: und her gesehwclnkt, lohne jedoch mit ihr in Berührung zu komm-en. Dies ist ein Nachteil, der gemäß der Erfindung beseitigt wird. -Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß auf der Nockenscheibe außer dem festen Nocken sein bewegliches, Anschlagglied angeordnet, das irr seiner emeen Stellung über dlas Steuerglied dien durch -den festen Nocken nach Abspielen der Platte seitlich neben ,dem, Plattenteller herausgeschwenkten Tonarm über die Anfangsrille. -der Schallplatte einschwaenkt, während es in ,seiner anderen Stellung den Tonarm in der ausgeschwenkten Lage beläßt.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis auf -die Zeichnung beschrieben.
  • In der Zeichnung stellt i eine N,ockenscheibe dar, idie am Umfang mit Zähnen versehen ist, in welche ein nicht gezeugtes Ritzen eingreift, um die Nockenscheibe in Drehung zu versetzen, wenn !eine Platte abgespielt worden ist. Die Nockenscheibe. i ist auf einer Achse 2 gelagert. Eine drehbare Achse, 3 ist .mit einen: Arm 4 verbunden, der durch einen Bolzen 6 mit einer Stange 5 gekuppelt ist. Die Stange 5 ist mit einem Schlitz 7 versehen, in welchen,die Achsre 2 führend .eingreift. Die Stange 5 ist ferner mit einem Stift 8 versehen, welchler mit auf der Nockenscheibe i anigeordnetenNocken zusammenwirkt. Auf der Scheibe i ist ein aufstehender Rand 9 vorgesehen, sowie ein Nocken io. Zwischen dem Nocken io und dem Rand 9 wird, wie gezeigt, eine Rille i i gebildet. Ein Tals Wechselzuwnmge 12 ausgebildeter baeweglicher Anschlag ist .um einen Stift 13 drehbar. Ein anderer. Stift 14 ist in der Wechselzunge 12 befestigt und erstreckt sich ,durch einen Schlitz 15 in der Nockenscheibe. Die Wechselzunge 12 isst ferner mit .einer aufstehenden Zunge 16 versehen. Zwei Glieder 18 und i9 sind angeordnet, um die Wechselzunge 12 zu betätigen. Dias Glied 18 befindet sich auf aderunteren Seite der Scheibe i und ist mit einem aufstehenden schief gestellten Rand 20 versehen, der mit dem Stift 14 in Eingriff gelangen; kann. Das Glied i9 ist mit einer abgeschrägten Fläche 21 verstehen, .die mit dem aufstehenden Teil 16 der Wechselzung e in Eingriff .gelangen 1.
  • Wenn eine Platte auf :der Sprechmaschine abgespielt worden ist, wird die Scheibe i durch an, sich bekannte Vorrichtungen in Drehung naach'Iinks versetzt. Von dem Tonarm ist während :der Abspielung Ader Platte die Achse 3 nach links gedreht worden aus ihrer in der Zeichnung gezeigten Lage, so daaß -die Strange 5 schief nach hoben verschoben worden ist und der Stift 8 sich nahe ,am Zentrum der Scheibe i befindet. Wenn die Scheibe i sich dreht, kommt der Rand 23 des Nockens io mit dem Stift 8 in Berührung und bewegt diesen nach außen bis zu,der in der Figur gezeigten Lage. Dabei wird der Tonarm von der abgespielten Platte herausgeschwenkt. Es wird dabei vorausgesetzt, @daß er zunächst durch an sich bekannte Vorrichtungen von der Platte abgehoben worden. ist. Dann läuft der Stift 8 in. der Rille i i, wobei der Tonarm sich nicht bewegt. Wenn die Rille i i den Stift 8 verlassen hat, kommt der Stift mit der Wechselzunge 12 in Berührung, van -der jetzt angenommen wird; daß sie die Lage einnimmt, die in .der Zeichnung durch strichpunktierte Linien angedeutet und mit der Ziffer 24 bezeichnet ist. Dabei wird der Stift 8 von der Wechselzunge 12 soweit einwärts bewegt, daß die Wiedergabenadel des Tonarmes über den Rand einer niewen Platte gelangt, welche inzwischen auf den Plattenteller niedergelegt worden ist.
  • Wenn nun eine Verlängerung der Pause zwischen zwei Abspvelungen gewünscht wird, wird, durch eine an sich bekannte nicht gezeigte Vorrichtung das Glied 18 derart umgestellt, da@ß der Rand 20 jedesmal, wenn der Stift 14 sich an ihm vorbeibewegt, mit @diesem Stift in Eingriff kommt, wobei die Wechsielzunige 12 aus der strichpiunktierten Lage in die mit glanz ausgezogenen Linien gezeigte Lage bewegt wird. In dieser Lage der Wechselzunge. erfolgt kehle Einwärtsbewegung des Tonarmes; weil der Stift 8 jetzt zwischen der Wechselzunge und dem Rand g ,gleitet. Jedesmal, wenn die Wechselzunge an dein Stift vorbeigeht, wird infolge der gezeigten Ausbildung des hinteren Teiles der Wechselzunge diesle von dem Stift 8 in die mit einer strichpiunktierten Linie gezeigte Lage 24 zurückgeführt.
  • Ehe die Wechselzunge 12 ,das nächste Mal mit dem Stift 8 in Berührung kommt, ist sie aber wieder von dem Glied 18 rumgestellt worden. Solange das Glied 18 sich in ,einer -solchen Lage befindet, :dlaß der Rand 20 den Stift 14 betätigt, erfolgt ;also keine Einwärtsbeivegung,des Tonarmes. Wenn die Verzögerungsperiode, beendet sein soll, wird ,das Glied 18 aus der wirksamen Lageentfernt. Während ider nächsten Umdrehung der Scheibe i erfolgt @dann keine Umstellung der Wechselzunge 12, @sondern diesle nimmt ihre strichpunktierte Lage ein, wodurch der Tonarm einwärts geschwenkt wird.
  • Mittels ides Gliedes i9 kann, wenn dieses in eine solche Lage bewegt wird; daß es mit dem aufgebogenen Teil 16 der Wechselzunge 12 zusammenwirkt, die Wechselzunge 12 in die mit strichpunktierten, Linien gezeigte Lage 24 bewegt werden, nachdem sie voirher von dem Glied 18 in die mit ganz ,ausgezogenen Linien gezeigte Lage bewegt worden ist. Die Betätigung der Wechselzunge 12 durch das Glied i9, während die Scheibe i eine Umdrehung ausführt, erfolgt später Tals ,die Betätigung der Wechselzunge 12 durch das Glied 18. Das Glied i9 tritt in Wirksamkeit, weine die Sprechmaschine für Wiederholungeingestellt ist, ;also der Plattenwechsler nicht in Tätvgkeit tritt, und kann die Wirkung des: Gliedces 18 zeitweilig aufheben.
  • Bei Spirechmaschinen der -oben angegebenen Art ist es üblich, daß die den Plattenwechselvorgang regelnde Nockenscheibe i während jedes Plattenwechselvorganges eine Umdrehung rausführt. Am Anfang und ,am Ende jeder solchen Umdrehung befindet sich biet einer bisher bekannten Vorrichtung der Tonarm über dem Plattenteller eingeschwenkt. Eine selbsttätige Stillsetzvorrichtung, welche die Sprechmaschine nach Abspielen aller Platten stillsetzt, ist im: :allgemeinen derart ausgeführt, daß sie clie Sprechmaschine während derjenigen Periode der Umdrehung der Scheibe stillsetzt, in: welcher der Tonarm sich in Odem ausgeschwenkten Lage befindet.
  • Zu diesem Zweck kann man die Vorrichtung zum Stillsetzenderart ianordnen, daß sie die Wechselzunge 12 aus der wirksamten, strichpiunktierten Lage in die unwirksame mit ganz ausgezogenen Linien gezeigte Lage bewegt' Der Tonfarm verbleibt dann in: der :ausgeschwenkten Lage, obwohl die Scheibe i die ganze Umdrehung vollführt, rund die Sprechmaschine kann stillgesetzt werden mit der Scheibe uns ihrer normalen Ruhelage und dem Tonarm in der ausgeschwenkten Lage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sprechmaschine mit selbsttätigem Plattenwechsler sowie einer Nockenscheibe, mit der ,ein die Schwenkbewegungen des Tonarmes regelndes Steuerglied zusammenwirkt, gekennzeichnet durch ein auf der Nockenscheibe (i) ;außer dem festen Nocken (io) beweglich angeordnetes Anschlaggli@ed (12), das in seiner einen Stellung über d.as Steuerglied (8) den ,durch den festen Nocken (io) nach dem, Abspielen der Platte seitlich neben den Plattenteller heraausgeschwenkten Tonfarm über die Anfan;grillt der Schallplatte einschwenkt, während es in seiner anderen Stellung den Tonarm in ider ausgeschwenkten Lage beläßt.
  2. 2. Vorrichtung mach Anspruch i, dadnurcch gekennzeichnet, daß der feste* Nocken (i o) mit ,einem konzentrischen, von einem Flansch (9) der Scheibe (i) umgebenen Teil versehen ist, ;an den sich das zungenartig Ausgebildete bewegliche Anschlagglied (12) derart ;anschließt, daß sich in seiner eifien Lage die Zungenspitze an diesen, Flansch (9) anschmiegt, so daß sich das Steuerglied- (8) bei der Drehung der Nockenscheibe (i) der Innenseite der Zunge entlang nach innen bewegt, während in seiner zweiten Lage das Steuerglied (8) ,einte durch den konzentrischen Flansch (9) bestimmte Bahn unbehindert fortsetzen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, :dadurch gekennzeichnet, daß das Zungenglied (12) biet der Drehung der Nockenscheibhe (i) von d,em Steuerglied (8) in die wirksame Lage zurückgeführt wird, falls es sich in der unwirksamen Lage befunden hat. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein Regelglied (18), welches ,derart in,die Beweguingsbiahn des Zungengliedes (12) einführbar ist, daß das Zungenglied davon immer in die cunwirksame Lage geführt wird, ehe ces die Möglichkeit hat, das Steuerglied (8) zu betätigen. s. Vorrichtung nach Anspruch q., gekennzeichnet durch ein zweites in die Biewegungshahn des Zungengliedes (12) einführbares Regelglied (19), welches das Zungenglied (12) in die wirkeame Lage zurückführt, kurz nachdem es von ,dem erstgenannten Regelglied(i8) in, die unwirksame Lage geführt worden: ist.
DEJ675D 1944-03-20 1945-02-21 Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsler Expired DE891759C (de)

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DEJ675D Expired DE891759C (de) 1944-03-20 1945-02-21 Sprechmaschine mit selbsttaetigem Plattenwechsler

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