DE89133C - - Google Patents
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- DE89133C DE89133C DENDAT89133D DE89133DA DE89133C DE 89133 C DE89133 C DE 89133C DE NDAT89133 D DENDAT89133 D DE NDAT89133D DE 89133D A DE89133D A DE 89133DA DE 89133 C DE89133 C DE 89133C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K13/00—Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle
- B62K13/06—Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle to a quadricycle, e.g. by coupling together two bicycles side by side
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das im Nachfolgenden an Hand der Zeichnung beschriebene Zweirad kann zum Zwecke
des Waaren- und Krankentransportes dadurch auf einfache Weise in eine zweirädrige Karre
verwandelt werden, dafs das Fahrradgestell zwischen den Rädern getheilt ist und beide
Theile durch eine oder mehrere lösbare Kuppelstangen mit einander verbunden sind, welche
bei aufgestellter Karre beide Räder mit einander verbinden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines solchen Zweirades in
der Seitenansicht,
Fig. 2 das in eine Karre umgewandelte Zweirad in der Vorderansicht,
Fig. 3 dasselbe in der Ansicht von hinten,
Fig. 4 die Karre in der· Seitenansicht mit einer aufgesetzten Bahre, während die
Fig. 5 und 6 den zugehörigen Grundrifs versinnlichen.
Die Fig. 7 bis 17 stellen Einzelheiten in etwas
vergröfsertem Mafsstabe dar.
Um die Umwandlung des Fahrrades in eine Karre vornehmen zu können, ist das zwischen
den beiden Rädern 1 und 2 befindliche Gestell getheilt, so dafs jedem Rade ein Theil desselben
angehört. Das Gestell, welches im Allgemeinen dem bei Zweirädern üblichen Gestell ähnlich
ist, zeigt die bekannten Gestelltheile, und zwar die Vorderradgabel 7, das Steuerrohr 8, das
■Lenkstangenrohr g, die Lenkstange 10, die Hinterradgabel 11 und die Rahmenstreben 12
und 13.
' Die Rahmenstreben, welche das Steuerrohr 8 mit der Strebe 12 verbinden, bestehen aus zwei
Theilen, und zwar die obere aus den Theilen 16 und 17, die untere aus den Theilen 18 und
19, deren je einem Rade angehörige Theile, also 16, 18 und 17, 19, wieder durch je eine
Strebe 20, 21 mit einander verbunden sind. Die Querschnitte der Streben werden hierbei
vortheilhaft derart gewählt, dafs dieselben, wie in Fig. 7 ersichtlich, einander ergänzen bezw.
zur besseren Versteifung in einander passen. Diese Anordnung würde für sich eine völlige
Trennung des Fahrrades in zwei Theile zulassen, wenn nicht eine oder mehrere Streben 22
vorgesehen wären, welche an ihren Enden vermittelst der Scharniere 23 und 24 (siehe
auch Fig. 7) gelenkig mit den Rohren 8 und 12 verbunden sind. Diese Streben 22 bilden die
eine Hauptstütze des in eine Karre umgewandelten Fahrrades; die zweite Hauptstütze bildet
die abnehmbare Lenkstange 10.
Es ist selbstverständlich, dafs während der Benutzung des Zweirades als Fahrrad die
Möglichkeit der Trennung der Gestellhälften aufgehoben sein mufs; dies geschieht der dargestellten
Ausführungsform nach durch eine Art Riegelverschlufs, welcher in Fig. 7 veranschaulicht
ist. An einer der Streben (21) ist ein Riegel 25 federnd und (vermöge eines
Hebels 26) drehbar angeordnet, dessen Form in seinem unteren Theile aas Fig. 17 ersichtlich
ist. Er greift durch eine Oeffnung in die Strebe 22 ein und stellt nach seiner Verdrehung
um 90 ° die sichere Verbindung der Gestelltheile her.
Um bei aufgestellter Karre eine Lenkbewegung der Vorderradgabel 7 zu verhindern, ist
an der Strebe 19 eine Gabel 28 und 27 drehbar gelagert, deren Haken 29 in Oesen 30
eingesteckt werden, welche an der Vorderradgabel angeordnet sind. Normal wird die
Gabel 28 von einer Feder 31 an der Strebe 19
festgehalten. An der Vorderradgabel 7 ist eine Stütze 33 um 32 drehbar gelagert; ferner ist
an der Hinterradgabel 11 um 34 drehbar eine Stütze 35 angebracht; beide Stützen sind mit
Haken 36 versehen und dienen zur Verstrebung des in eine Karre umgewandelten Rades, indem
sie in Bohrungen 37 und 38 eines Ansatzes 39 der Strebe 22 hineingesteckt werden (Fig. 1,
q bis ii), wo sie infolge ihrer Ausnehmungen 40 und Federn 41 sicher rasch lösbar
festgehalten werden.
Aehnlich dem Riegelverschlufs 25 findet sich ein solcher 42 (Fig. 13 bis 16) zur lösbaren
Verbindung der Lenkstange 10 mit ihrer am Lenkstangenrohre 9 befestigten Lagerschale 43,
wobei die federnd auf der Lenkstange 10 aufliegenden Hebel 44 zur Bethä'tigung und Feststellung
des Riegels 42 dienen. Die hiernach rasch abnehmbare Lenkstange 10 besitzt in der
Fortsetzung ihrer Griffe Zapfen 45, welche beim Zusammenbauen der Karre in Hülsen 46
eingesteckt werden, die an Ansätzen 47 der Streben 20,21 angebracht sind und dadurch
die Anordnung der zweiten Hauptversteifung ermöglichen.
Das umgewandelte Fahrrad kann nun zum Transport von Kranken oder Lasten mit irgend
einem Gerüst verbunden werden, welches sich auf die Strebe 22 oder auf die Lenkstange 10
oder auf beide stützt. Für militairische Zwecke kann man vortheilhaft die in der Armee gebräuchlichen
Tragbahren hierzu verwenden, oder man benutzt eine ebenfalls leicht zerlegbare, aber einfacher mitzuführende Bahre; eine
solche nicht zum Patent gehörige Bahre ist in der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 2, 4
und 5 in Verbindung mit dem Fahrrad veranschaulicht. Zwei Träger 48 (vortheilhaft mit
Handhaben 49) sind durch ein Gewebe 50 verbunden, welches durch eine Querstütze 51
gespannt werden kann. Diese Stütze 51 trägt vortheilhaft eine Fufsstütze 52 und Riemen 53
zur Spannung des Gewebes in der Längsrichtung.
Die Träger 48 werden bei 54 am besten an der Rückseite der Anschläge 47 befestigt.
Bei 55 sind an dem Gewebe Riemen 56 (Fig. 6, 2, 3 und 4) befestigt, deren Haken 57, an der
Lenkstange 10 eingehakt, die Längsspannung vervollständigen. Von 55 an steigt das Gewebe
zur Bildung des Kopftheiles 58 aufwärts und trägt bei 59 Stützrohre 60, welche in
kurze Rohransätze 61 der Lenkstange 10 eingesetzt werden können, wodurch gleichzeitig
die Spannung des Kopftheiles 58 herbeigeführt wird.
Claims (3)
1. Ein in eine zweirädrige, mit einer Bahre oder einer Plattform zum Waarentransport
versehene Karre umwandelbares Zweirad, dadurch gekennzeichnet, dafs das Fahrradgestell
zwischen den Rädern getheilt ist und beide Theile durch eine oder mehrere lösbare Kuppelstangen (22) mit einander
verbunden sind, nach Lösen der Kuppelstangen jedoch beide Räder neben einander
gestellt und mit einander gekuppelt werden können, zu dem Zwecke, zwischen , den
Rädern eine Bahre oder eine Plattform lagern zu können.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Zweirades, bei welcher die Vorderradgabel mit den Streben (19) des
Gestelles durch gelenkig am Gestell befestigte Stangen (28) verbunden werden können, zu dem Zwecke, eine Lenkbewegung
der Vorderradgabel zu verhindern.
3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Zweirades, bei welcher die Lenkstange (10) durch Verbinden ihrer Enden
mit den Gestelltheilen beider Räder zum Kuppeln der neben einander stehenden
Räder benutzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89133C true DE89133C (de) |
Family
ID=360977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89133D Active DE89133C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89133C (de) |
-
0
- DE DENDAT89133D patent/DE89133C/de active Active
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