DE8912065U1 - Rolladen für ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster - Google Patents

Rolladen für ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster

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DE8912065U1 DE8912065U DE8912065U DE8912065U1 DE 8912065 U1 DE8912065 U1 DE 8912065U1 DE 8912065 U DE8912065 U DE 8912065U DE 8912065 U DE8912065 U DE 8912065U DE 8912065 U1 DE8912065 U1 DE 8912065U1
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
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    • E06B9/11Roller shutters

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
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Description

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Dipl'om-Physiker Reinfried Frhr. &ngr;. Schorlemer
D-350O Kassel Brüder-Grimm-Platz &Lgr; Telefon (&Ogr;561) 1 5335
D 6046
Franz Vorsmann, 3538 Marsberg Rolladen fOr ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster
Die Erfindung betrifft einen Rolladen für ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster, mit einer Rolladenbahn, die aus zur Bildung von Lichtschlitzen auseinanderziehbaren Rolladenstäben od.. dgl. zusammengesetzt ist, einer Rolladenwelle zum Auf- und Abwickeln der Rolladenbahn, einem Rolladenkasten zur drehbaren Lagerung der Rolladenwelle, einem Führungskörper, der zwei an dem Rolladenkasten anschließende, parallel zueinander angeordnete Führungsteile zur Führung der seitlichen Enden der Rolladenbahn aufweist, und mit einer Betätigungseinrichtung, die einen zum öffnen und ggf. Schließen des Rolladens bestimmten Mechanismus und eine das Schließen des Rolladens unterstützende oder herbeiführende Zugvorrichtung enthält, die wenigstens ein am Vorderende der Rolladenbahn befestigtes Zugorgan und eine durch eine Feder vorgespannte Aufwickeleinrichtung für das Zugorgan aufweist.
Bei einem bekannten Rolladen dieser Art (DE-GM 89 01 61* und 89 01 615) besteht die Zugvorrichtung aus einer am Vorderende des Führungskörpers drehbar gelagerten Federwelle, auf die Zugorgane in Form von Zugbändern aufgewickelt sind, deren freie Enden am Vorderende der Rolladenbahn angreifen. Dadurch wird die Roliadenbahn in Richtung Schließstellung vorgespannt, was
z.B. bei Rolläden vorteilhaft ist, die zusätzlich mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung zum sicheren Schließen der Lichtschlitze im geschlossenen Zustand der Rolladenbahn versehen sind (DE-GM 89 01 615). Aber auch bei Dachfenstern, die eine nur geringe oder gar keine Schräglage aufweisen oder beim öffnen über die Horizontale hinaus verschwenkt werden können, sind derartige Zugvorrichtungen mit Vorteil anwendbar, um die Schließbewegung des Rolladens zu unterstützen oder herbeizuführen.
Für die praktische Anwendung sind derartige Zugvorrichtungen allerdings noch nicht voll zufriedenstellend. Da sie am vorderen, freien Ende des Führungskörpers gelagert sind, muß der Roiladen insgesamt verlängert werden, wodurch -^ auch das beim öffnen und Schließen des Dachfensters zu bewegende Gewicht
vergrößert wird. Außerdem muß die Federwelle bei geschlossenem Rolladen eine gewisse Vorspannung haben, was zur Folge hat, daß diese Spannung beim öffnen des Rolladens ständig vergrößert wird und bei längeren Rolläden einen erheblichen zusätzlichen Kraftaufwand beim öffnen erfordert.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Zugvorrichtung unter Anwendung einfacher konstruktiver Mittel derart auszubilden, daß die von ■; der Feder aufgebrachten Zugkräfte weitgehend frei wählbar sind bzw. den
; Erfordernissen des Einzelfalls angepaßt werden können und keine vordere Verlängerung des Führungskörpers erforderlich ist.
'$> Zur Lösung dieser Aufgabe ist der eingangs bezeichnete Rolladen dadurch
Ii gekennzeichnet, daß die Aufwickeleinrichtung eine über die Feder mit einem
V; Ende der Rolladenwelle gekoppelte Scheibe ist und das Zugorgan mittels weil nigstens eines am Vorderende des Führungskörpers angebrachten Umlenkele-
U ments zum Vorderende der Rolladenbahn geführt ist.
fe Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteran-
Sprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Rolladen; Fig. 2 und 3 vergrößerte Schnitte längs der Linie A-B bzw. C-D der Fig. 1;
Fig. 4 eine grob schematisierte Seitenansicht in Richtung eines Pfeils jx in Fig. 1;
Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform der Rolladenbahn des Rolladens nach Fig. 1; und
Fig. 7 einen schematischen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform der Aufwickeleinrichtung der erfindungsgemäßen Zugvorrichtung in einem gegenüber Fig. 1 stark vergrößerten Maßstab.
Nach Fig. 1 bis 5 enthält ein insbesondere für schwenkbare Dachfenster bestimmter Rolladen einen Rolladenkasten 1 und einen vorzugsweise schwenkbar mit diesem verbundenen Führungskörper 2, der aus zwei parallelen, seitlichen Führungsteilen 3,4 und einem deren freie Enden verbindenden, senkrecht zu ihnen angeordneten Fußteil 5 besteht. Im Rolladenkasten 1 ist eine Rolladenwelle 6 drehbar gelagert, an der das rückwärtige Ende einer üblichen Rolladenbahn 7 befestigt ist. Die Rolladenwelle 6 kann zum öffnen bzw. Schließen des Rolladens mittels einer nicht näher dargestellten Betätigungsvorrichtung f hin- und hergedreht werden, die z.B. eine Handkurbel oder einen Elektromotor
und ggf. ein zwischengeschaltetes Getriebe aufweist. Die seitlichen Enden der abgewickelten Teile der Rolladenbahn 7 werden dabei in seitlichen Längsnuten der Führungsteile 3 und H geführt.
Die Rolladenbahn 7 ist nach Fig. 6 aus üblichen Rolladenstäben, Lamellen 8 od. dgl. zusammengesetzt, die untereinander bzw. mit je einem vorderen bzw. hinteren Endstab 9,10 in üblicher Weise verhakt und gelenkig · verbunden sind, obwohl auch andere Konstruktionen angewendet werden können. Daher sind die einzelnen Lamellen 8 parallel zur Bewegungsrichtung der Rolladenbahn 7 begrenzt relativ zueinander verschiebbar, damit sich an ihren Stoßfugen 11 die charakteristischen Lichtschlitze bilden können, die das Aufwickeln der Rolladenbahn 7 auf die Rolladenwelle 6 erleichtern bzw. erst ermöglichen.
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Gemäß Fig. 6 sind der vordere und rückwärtige Endstab 9,10 der Rolladenbahn durch wenigstens ein Zugseil 12 verbunden, dessen rückwärtiges Ende fest und dessen vorderes Ende über eine Feder 13 an der Rolladenbahn 7 befestigt ist und z.B. in deren Mittelachse verlaufen könnte. Vorzugsweise sind zwei derartige Zugseile 12 vorgesehen, die an den seitlichen Enden der Lamellen 8 angeordnet und mit ihren rückwärtigen Enden am Endstab 10 befestigt sind. Diese Zugseile 12 sind außerdem über je ein am vorderen Endstab 9 befindliches Umlenkelement 1&PSgr; geführt, das vorzugsweise aus einer im Endstab 9 drehbar gelagerten Umlenkrolle besteht.
In einem mittleren Teil des vorderen Endstabs 9 ist ein mit dessen Wandungen durch Nieten od. dgl. verbundenes Rohr 15 mit einer zu seiner Längsrichtung parallelen Achse angeordnet. In der einen Hälfte dieses Rohrs ist eine der Federn 13 angeordnet, deren eines Ende sich an einer am Rohrende vorgesehenen Stirnwand 17 abstützt und deren anderes Ende an einer im Rohr 15 verschiebbar gelagerten Scheibe 18 anliegt, an der das freie,vorn Umlenkelement I^ kommende und durch ein Loch in der Stirnwand 17 geführte Ende des einen Zugseils 12 befestigt ist. In der anderen Hälfte des Rohrs 15 ist eine entsprechende Einrichtung für das andere Zugseil 12 untergebracht.
Im übrigen ist der Rolladen vorzugsweise bis auf die nachfolgend beschriebene Zugvorrichtung entsprechend den deutschen Gebrauchsmustern 89 01 614 und 89 01 615 ausgebildet, auf deren Gesamtoffenbarung hiermit zur Vermeidung von Wiederholungen ausdrücklich verwiesen wird.
Gemäß Fig. 1 bis 5, in denen die Zugseile 12, Federn 13 und Umlenkelemente 14 zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen sind, weist der Rolladen eine Zugvorrichtung auf, die wenigstens ein weiteres Zugorgan 21 und eine Aufwickeleinrichtung in Form einer Scheibe 22 enthält, die einen vorzugsweise zylindrischen, zum teilweisen Aufwickeln des Zugorgans 21 bestimmten Umfang besitzt. Das Zugorgan 21 besteht dabei z.B. aus einem Seil, insbesondere Drahtseil, oder auch aus einem Band, während die Scheibe 22 vorzugsweise als Rillenscheibe ausgebildet ist, d.h. eine in ihrem Umfang ausgebildete Nut 23 aufweist, in der das Zugorgan 21 in mehreren Lagen oder auch spiralförmig in nur einer Lage aufgewickelt und gleichzeitig gegen seitliches Abrutschen gesichert ist.
• · · ■
Gemäß Fig. k und 7 ist die Scheibe 22 über eine Feder 2k mit der Rolladenwelle 6 gekoppelt und koaxial mit dieser angeordnet. Wie insbesondere Fig. 7 erkennen läßt, ist die Scheibe 22 vorzugsweise dosenförmig ausgebildet und mit einem senkrecht zur Rolladenwelle 6 angeordneten Boden 25 versehen, an den sich ein hohlzylindrischer, den Umfang der Scheibe 22 bildender und die Nut 23 aufweisender Wandabschnitt 26 anschließt, an dessen vom Boden 25 entfernten Ende ein Deckel 27 lösbar befestigt ist. Im Boden 25 und Deckel 26 sind Mittelöffnungen ausgebildet, mittels derer die Scheibe 22 auf ein Ende der Rolladenwelle 6 drehbar aufgesteckt ist. Die Rolladenwelle 6 ist an diesem Ende vorzugsweise als zylindrischer Lagerbolzen 28 ausgebildet, obwohl dieser ,. auch aus einem separaten, durch Nieten 29 od. dgl. an der Rolladenwelle 6 befestigten Teil bestehen könnte.
Um eine leichtgängige Drehbarkeit der Scheibe 22 relativ zur Rolladenwelle 6 sicherzustellen, ist an der vom Wandabschnitt 26 abgewandten Seite des Bodens 25 eine Nabe 30 vorgesehen, die mittels Kugellagern 31 auf dem Lagerbolzen 28 abgestützt ist. Dabei ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß sich der Deckel 27 am axial außen liegenden Ende der Scheibe 22 befindet.
Die Feder 2'f ist in einem Hohlraum 32 untergebracht, der von dem Boden 25, dem Wandabschnitt 26 und dem Deckel 27 gebildet wird, und mit ihrem einen Ende 33 am Lagerbolzen 28, mit ihrem anderen Ende 3k dagegen am Wandabschnitt 26 befestigt. Wie insbesondere Fig. k zeigt, in der die Scheibe 22 gegenüber Fig. 1 stark vergrößert und ohne Deckel 27 dargestellt ist, ist die Feder 2k vorzugsweise als Spiralfeder ausgebildet, die den Lagerbolzen 28 umschlingt. Daher kann die Feder 2k durch relative Drehung zwischen der Scheibe 22 und der Rolladenwelle 6 gespannt oder entspannt werden.
Beim Ausführungsbeispiel (insbesondere Fig. 1 und k) ist das eine Ende des Zugorgans 21 am Umfang der Scheibe 22 befestigt und teilweise auf diese aufgewickelt. Von dort ist das Zugorgan 21 über ein erstes Umlenkelement 36 zu einem zweiten Umlenkelement 37 geführt und schließlich mit seinem anderen Ende am vorderen Endstab 9 der Rolladenbahn 7 befestigt. Bei Anwendung nur eines Zugorgans 21 erfolgt die Befestigung dabei zweckmäßig entgegen Fig. 1 in der Mitte des Endstabs 9, um beim Ausüben eines Zugs Verkantungen zu vermeiden. Da in diesem Fall das Zugorgan 21 jedoch in der
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jeweils nicht abgedeckten Fensteröffnung zu liegen kommen würde, ist das Zug-&psgr; organ 21 etwa ab einer Stelle 38 (Fig. 1) zweiteilig ausgebildet, wobei ein
jfe Teil 21a über das Umlenkelement 37 zum einen Ende des Endstabs 9 und ein
·:.',· anderes Teil 21b um das Umlenkelement 37 und ein drittes Umlenkelement 39
zum anderen Ende des Endstabs 9 geführt ist. Dabei sind die Längen der Teile 21a,b so bemessen, daß sich beim Verschieben des Zugorgans 21 parallel zur Bewegungsrichtung der Rolladenbahn 7 (Pfeil _v in Fig. 1) eine verkantungsfreie Bewegung des Endstabs 9 ergibt.
Gemäß Fig. 1 bis 5 sind die Umlenkelemente 36 und 39 vorzugsweise als Rillenscheiben ausgebildet, während das Umlenkelement 37 aus zwei übereinander angeordneten Rillenscheiben 37a,37b besteht, um die beiden Teile 21a,b auf Abstand zu halten. Im übrigen sind die Umlenkelemente 37 und 39 entsprechend Fig. 1 in den beiden vorderen Ecken des rahmenförmigen, aus den Führungsteilen 3,&PSgr; und dem Fußteil 5 bestehenden Führungskörper 2 gelagert, während das erste Führungselement 36 am Rolladenkasten 1 gelagert ist. Werden Rillenscheiben als Umlenkelemente verwendet, dann sind diese vorzugsweise in Lagerklötzen *0,*l (Fig. 2,3) drehbar gelagert, die in die vorzugsweise U-förmigen Führungs- bzw. Fußteile 3,&PSgr; bzw. 5 eingesetzt bzw. im Rolladenkasten 1 befestigt werden.
Die Feder 2* ist entsprechend Fig. * so angeordnet, daß sie bei stillstehendem Lagerbolzen 28 (bzw. Rolladenwelle 6) durch Drehen der Scheibe 22 in Richtung eines Pfeils w (Uhrzeigersinn) oder bei stillstehender Scheibe 22 durch Drehen des Lagerbolzens 28 bzw. der Rolladenwelle 6 entgegen dem Pfeil w (Gegenuhrzeigersinn) gespannt wird. Dabei ist das Umlenkelement 36 so angeordnet, daß der von ihm kommende Abschnitt des Zugorgans 21 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise bei Drehung der Scheibe 22 im Gegenuhrzeigersinn auf diese aufgewickelt und bei Drehung der Scheibe 22 im Uhrzeigersinn von dieser abgewickelt wird. In Fig. 1 entspricht das Aufwickeln des Zugorgans 21 einer Bewegung der Rolladenbahn 7 in Richtung eines Pfeils _y_ (Schließbewegung), das Abwickeln dagegen einer Bewegung der Rolladenbahn 7 in Richtung eines Pfeils £ (Öffnungsbewegung).
Die Wirkungsweise der beschriebenen Zugvorrichtung ist nach Fig. 1 und ^ im wesentlichen wie folgt:
J* f · t · · ft*
Cl ft ft t ft ·
In der Offenstellung des Rolladens ist die gesamte Rolladenbahn 7 auf die Rolladenwelle 6 aufgewickelt und daher das Zugorgan 21 so weit wie möglich ;(;
von der Scheibe 22 abgewickelt. In diesem Zustand ist die Feder 2h mit einer fe
gewissen Vorspannung so eingestellt, daß die Scheibe 22 bestrebt ist, sich relativ zur stillstehenden Rolladenwelle 6 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Dadurch ist das Zugorgan 21 gespannt. Wird nun die Rolladenwelle 6 entgegen dem Pfeil w gedreht, um den Rolladen zu schließen (Pfeil y_ in Fig. 1), dann bewirkt die Feder 2k ein Weiterdrehen der Scheibe 22 entgegen dem Pfeil w und damit ein Aufwickeln des Zugorgans 21, so daß dessen Spannung erhalten bleibt. Bei ausreichend starker Vorspannung der Feder 24 werden außerdem die *- Lamellen 8 auf Abstand gehalten. Dies geht so lange, bis der vordere Endstab
9 am Fußteil 5 anschlägt und das Zugorgan 21 so weit wie möglich auf die Scheibe 22 aufgewickelt ist. Wird darauf die Rolladenwelle 6 noch etwas weiter entgegen dem Pfeil w gedreht, dann schließen sich die Lichtschlitze zwischen den Lamellen 8 entweder unter dem Einfluß der Schwerkraft und/oder unter dem Einfluß der Zugseile 12 und Federn 13 nach Fig. 6.
Beim nachfolgenden öffnen des Rolladens durch Drehen der Rolladenwelle 6 in Richtung des Pfeils w ergeben sich die umgekehrten Verhältnisse. Die Kraft der Feder 2h hält den vorderen Endstab 9 zunächst am Fußteil 5, so daß sich die Lamellen 8 in Richtung des Pfeils z_ (Fig. 1) auseinanderziehen und sich die Lichtschlitze bilden. Danach wird die gesamte Rolladenbahn 7 zwangsweise in Richtung des Pfeils z_ auf die Rolladenwelle 6 aufgewickelt, wobei der End-(" stab 9 das Zugorgan 21 mitschleppt und allmählich wieder von der Scheibe 22
abwickelt, die sich dadurch in Richtung des Pfeils w (Fig. h) dreht.
Sowohl beim Schließvorgang als auch beim Öffnungsvorgang des Rolladens drehen sich somit die Rolladenwelle 6 und die Scheibe 22 in dieselbe Richtung. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, daß die Rolladenwelle 6 einen Abwickelvorgang durchführt, während gleichzeitig die Scheibe 22 einen Aufwickelvorgang durchführt, bzw. umgekehrt.
Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, daß durch Bemessung der Außendurchmesser der Rolladenwelle 6 und der Scheibe 22 die im Einzelfall gewünschten Verhältnisse vorgewählt werden können. Wird beispielsweise durch entsprechende Bemessung des Durchmessers der Scheibe 22 dafür gesorgt,
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daß der Durchmesser der auf der Scheibe 22 befindlichen Zugorgan-Wickels bei voll geöffnetem Rolladen im wesentlichen denselben Durchmesser wie der auf der Rolladenwelle 6 befindliche Rolladenbahn-Wickel besitzt, dann dreht sich die Scheibe 22 beim Abwickeln der Rolladenbahn 7 zunächst im wesentlichen genau so schnell wie die Rolladenwelle 6. Wegen des beim Schließen des Rolladens allmählich abnehmenden Durchmessers des Rolladenbahn-Wickels und des Gleichbleibens bzw. geringfügigen Zunehmens des Zugorgan-Wickels dreht sich die Rolladenwelle 6 dann jedoch - verglichen mit der Scheibe 22 - schneller, wodurch die Feder 24 immer stärker gespannt wird, bis sie im Schließzustand ihre höchste Vorspannung erreicht. Diese Vorspannung kann vorgewählt werden, indem die Scheibe 22 bei der Montage relativ zur Rolladenwelle 6 entsprechend verdreht wird, und daher bei Anwendung der Ausführungsform nach Fig. ^ 6 beispielsweise so eingestellt werden, daß sie im Schließzustand größer als die
von den Federn 13 aufgebrachte Kraft ist und daher beim öffnen des Rolladens zunächst die zum Aufwickeln der Rolladenbahn vorteilhaften Lichtschlitze gebildet werden. Beim weiteren öffnen des Rolladens wird diese Vorspannung dann wieder allmählich abgebaut. Alternativ können auch beliebige andere Zustände vorgewählt werden, insbesondere solche, bei denen die vorgespannte Feder 24 beim Schließvorgang zunächst etwas entspannt und dann wieder stärker gespannt wird.
Die Erfindung bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß die Anordnung so getroffen werden kann, daß die stärkste Zugwirkung erst beim Anschlagen des vorderen Endstabs 9 an das Fußteil 5 erreicht und beim öffnen des Rolladens / verringert wird, der schwenkbare Teil des Rolladens keine Verlängerung zur
Aufnahme der Zugvorrichtung benötigt und das Vorderende des Führungskörpers 3 nicht durch zusätzliches Gewicht belastet wird. Schließlich ist vorteilhaft, daß die beschriebene Zugvorrichtung ohne wesentliche konstruktive Änderungen für eine Vielzahl unterschiedlicher Fenstergrößen bzw. Rolladenlängen verwendet werden kann.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, von dem zahlreiche Abwandlungen möglich sind. Außerdem können alle beschriebenen Merkmale einzeln oder in verschiedenen Kombinationen für die Erfindung wesentlich sein. Anstelle des beschriebenen Zugorgans 21 könnten beispielsweise zwei völlig getrennte Seile oder Bänder vorgesehen sein, die mit derselben Scheibe 22 oder mit zwei separaten Scheiben zusammenwirken, die
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an demselben Ende oder symmetrisch an beiden Enden der Rolladenwelle 6 angeordnet sind. Auch bei dieser AusfQhrungsform können die Zugorgane, Umlenkelemente und Scheiben unsichtbar im Rolladenkasten 1 bzw. im Führungskörper 2 untergebracht werden. Außerdem könnten die Umienkeiemente anders ausgebildet und an anderen Steilen angeordnet und mehr oder weniger als die beschriebenen Umlenkelemente vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. ■ II··
    • t
    • 111
    % Ansprüche
    5 1) Rolladen für ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster, mit
    p einer Rolladenbahn, die aus zur Bildung von Lichtschlitzen auseinanderziehbaren
    # Rolladenstäben od. dgl. zusammengesetzt ist, einer Rolladenwelle zum Auf- und
    if Abwickeln der Rolladenbahn, einem Rolladenkasten zur drehbaren Lagerung der
    § Rolladenwelle, einem Führungskörper, der zwei an den Rolladenkasten an-
    Z schließende, parallel zueinander angeordnete Führungsteile zur Führung der
    6 . seitlichen Enden der Rollenbahn aufweist und mit einer Betätigungseinrichtung, |; ' die einen zum öffnen und ggf. Schließen des Rolladens bestimmten Mecha-
    !' nismus und eine das Schließen des Rolladens unterstützende oder herbeifüh-
    I rende Zugvorrichtung enthält, die wenigstens ein am Vorderende der Rolladen-
    % bahn befestigtes Zugorgan und eine durch eine Feder vorgespannte Aufwickel-
    ;: einrichtung für das Zugorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf-
    : wickeleinrichtung eine über die Feder (24) mit einem Ende der Roiladenwelle
    I (6) gekoppelte Scheibe (22) ist und das Zugorgan (21) mittels wenigstens eines
    I am Vorderende des Führungskörpers (2) angebrachten Umlenkelements (37) zum Sc
    Vorderende der Rolladenbahn (7) geführt ist.
    2) Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung an beiden Enden der Rolladenwelle (6) je eine mit ihr über je eine Feder gekoppelte Scheibe und je ein Zugorgan aufweist, das mittels eines am Vorderende des Führungskörpers (2) angebrachten Umlenkelements zum Vorderende der Rolladenbahn (7) geführt ist.
    3) Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (21) zumindest teilweise aus zwei Teilen (21a,21b) besteht, die über wenigstens zwei am Vorderende des Führungskörpers (2) vorgesehene Umlenkelemente (37,39)
    JP mit dem Vorderende der Rolladenbahn (7) verbunden sind.
    * &Oacgr; Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Zugorgane (21,21a,b) aus Zugseilen bestehen.
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    5) Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (22) eine Rillenscheibe ist.
    6) Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Scheibe (22) drehbar auf der Rolladenwelle (6) oder einem mit dieser ver-
    K bundenen Teil (28) gelagert ist. g
    7) Rolladen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (22) mit einem die Rolladenwelle (6) bzw. das Teil (28) umgebenden Hohlraum (32) versehen und die Feder (24) eine Spiralfeder ist, deren eines Ende (33) an der Rolladenwelle (6) bzw. am Teil (28) und deren anderes Ende (34) an der Scheibe (22) befestigt ist.
    8) Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldurchmesser der Scheibe (22) bei allen Rolladenstellungen größer als der Wickeldurchmesser der Rolladenwelle (6) ist.
    9) Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickeldurchmesser der Scheibe (22) bei voll geöffnetem Rolladen kleiner und bei voll geschlossenem Rolladen größer als der momentane Wickeldurchmesser der Rolladenwelle (6) ist.
    10) Rolladen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (28) ein Lagerbolzen ist und die Scheibe (22) eine mit Kugellagern (31) auf dem Lagerbolzen gelagerte Nabe (30) aufweist.
DE8912065U 1989-02-13 1989-10-11 Rolladen für ein Fenster, insbesondere ein schwenkbares Dachfenster Expired - Lifetime DE8912065U1 (de)

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AT90101397T ATE82038T1 (de) 1989-02-13 1990-01-24 Rolladen fuer wand- oder dachoeffungen, insbesondere mit einem schwenkbaren dachfenster.
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CA002009885A CA2009885A1 (en) 1989-02-13 1990-02-13 Rolling shutter for wall or roof openings, especially in connection with turnable roof window
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1681436A2 (de) 2005-01-14 2006-07-19 Roto Frank Ag Rolladen

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DE102005002922B4 (de) * 2005-01-14 2014-12-31 Roto Frank Ag Rollladen für ein Fenster, eine Tür oder dergleichen, insbesondere für ein Wohndachfenster

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