DE890935C - Transportable Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb - Google Patents

Transportable Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb

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DE890935C
DE890935C DEM5034D DEM0005034D DE890935C DE 890935 C DE890935 C DE 890935C DE M5034 D DEM5034 D DE M5034D DE M0005034 D DEM0005034 D DE M0005034D DE 890935 C DE890935 C DE 890935C
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bunker
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liquid
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shooting
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F11/00—Rescue devices or other safety devices, e.g. safety chambers or escape ways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Transportable Hilfsvorrichtung für Schießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb Das Patent 864687 betrifft eine transportable, gas:dichtverschließbareHilfsworrichtung fürSchießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb, und kennzeichnet sich dadurch, idaß sie aus einem vorzugsweise auf einem Fahrgestell angeordneten, aus starkem Werkstoff, z. B. Stahl, bestehenden, an der Stirnseite zweckmäßig mit einer besonderen Panzerung versehenen und während dies Schießens ;den Schießapparat (Zündvorrichtung) aufnehmenden Bunker gebildet ist, dessen Größenabmessungen so gewählt sind, daß eir von einem Förderkorb aufgenommen werden kann. Dieser Bunker kann unmittelbar vor Ort verwendet werden. Nach dem Vorbereiten des Schießens nimmt die Beleaschaft in dem Bunker Platz und; kann von hier aus die Schüsse auslösen und den Schießvorgang Überwachen. Die starken Wendungen, insbesondere die z. B. gepanzerten Stirnwände des Bunkers, schützen die Belegschaft vor den während des Schießens herumfliegenden Gesteinsstücken. Nach dem Schießen kann der Bunker dann rückwärts auf ein Nebengleis oder in einen Querschlag abgeschoben werden, so daß erbeim Aufräumen nicht im Wege ist. Der Bunker nach dem Patent 86q.687 soll in ähnlicher Weise wie dies bei den bekannten:, insbesondere als Gasschutzräume dienenden Sicherheitsräumen bekannt ist, im Innern mit einer Preßluftleitung mit entsprechendem Ventil und gegebenenfalls auch einem Reinigungsfilter ausgerüstet werden, die der Belegschaft die nötige Atemluft liefert und infolge ihres Überdruckes zur Gas-dschtung beiträgt. Auch Sauerstoffapparate sind vorgesehen, welche tdie Belegschaft indem Fall, wo die Preßluftzufuhr gestört sein sollte, mit Atemluft versorgen.
  • Gemäß der Erfindung wird der Bunker nach dem genannten Patent dadurch verbessert, daß in der Bunkerwandung Sprühdüsen zur Erzeugung eines Fl:üseigkeitsschleiers oder -nebels derart angeordnet sind"daß der gesamte von dem Bunker frei gelassene Streckenquerschnitt von einem Flüsisigkeitsschleier erfaßt wird. Der Bunker nach idem Patent 864 687 wird mithin einem, besonderen Zweck nutzbar gemacht, so @daß .die gemäß früheren Vorschlägen erforderlichen besonderen Windkessel oder Wasserstaubspeicher fortfallen. Da der Schießbunker seinem Verwendungszweck entsprechend einen erheblichen Teil des Streckenquerschnittes ausfüllt, ist von den. Sprühdüsen lediglich eine verhältnismäßig :schmale Randzone rings um den Bunker herum zu bestreichen. Es mst mithin eine wirksame Abriegelung des Streckenquerschnittes wesentlich einfacher und zuverlässiger herbeizuführen, als mit den Wasserstoffspeichern gemäß früherer Vorschläge und ohne daß man übermäßig hohe Drücke anzuweivden braucht. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht ,darin"daß (die Wandungen des Bunkers selbst gekühlt werden, so daß die bei dem genannten Patent vorgesehene Wärmeisolierung der Wandung ganz oder teilweise fortfallen kann.
  • Als Sprühflüsisigkeit kommt in: erster Linie Wasser in Frage, wobei die Berieselungsdüsen durch eine geedgnete Verbindung an die vielfach in (dien. Grubenstrecken bis vor Ort verlegte Wasserleitung angeschlossen wenden können. Es isst aber auch möglich:, dm Bunker .selbst Wasserbehälter für diesen Zweck mitzuführen. Das Versprühen der Flüssigkeit geischieht zweckmäßig durch Druckluft, wobei es am einfachsten äst, wenn diese (dem Druckluftnetz der Grube entnommen wird. Denkbar wäre es natürlich auch, den Bunker im Innern mit einem kleinen Apparat zur Erzeugung von Preßluft auszurüsten oder unter hohem Druck verdichtete Preßluft in einer Stahltasche mitzuführen.
  • An Stelle von Wasser kann man aber auch andere geeignete-Flüssigkeiten verwenden oder demWasiser irgendwelche Zusätze beifügen, die :das, Niederschlugen: oder Binden der Gase begünstigen.
  • In Fällen, in denen (beim Schießen mit dem Ausbrechen von Kohlensäure zu rechnen ist, kann man dem Wasser geeignete Bindemittel für Kohlensäure zusetzen.
  • Baulich wird, der Erfinidungsgedanke am besten in der Weise verwirklicht, daß der Bunker mit einer oder mehreren, :in Abständen angeordneten und vorzugsweise in der Bunkerwandung versenkten Ringleitungen umschlossen wird, die mit auf Aden Umfang verteilt angeordneten Spritzdüsen versehen sind. Diese Ringleitunbgen werden dann en die Preß= laftlaitung bzw. einen Preßluftbehälter einerseits und die Wasserleitung bzw. einen Waseerbehälter andererseits angeschlossen. Dabei soll die Flüssigkeit von dier Preßluft durch Ejektorwirkung (Einbau von Strahldüsen ad. rdgl.) mitgerissen werden. Hierbei kann :die zuzusetzende Wassermenge von Hand durch entsprechende Einstellung der Strahldüsen geregelt werden.. Überhaupt kann man durch Einstellung des Preßluftventils in Verbindung mit dem Wasserzusatz dem Flüssigkeitsschleier oder -nebel jede gewünschte Stärke und Dichte geben und dabei die von 'den einzelnen, hintereinandergeschalteten Ringleitungen erzeugten Schleier verschieden stark .bzw. verschieden dicht gestalten. Bei Verwendung mehrerer Ringleitungen kann man diese an eine gemeinsame Druckluft- bz:w. Wasserleitung anschließen. Es ist aber auch möglich, jede für sich mit entsprechenden Anschlüssen zu. versehen. In jedem Fall kann man :durch Einschaltung von Regelorganen Stärke und Dichte des Schleiers bzw. den Wassergehalt unabhängig voneinander regeln.
  • Bei .dem Bunker nach dem Patent 864687 ist bereits eine Sitzvorrichtung in Form eines waagerechten und in der Längsrichtung angeordneten Holmes vorgesehen. Durch Atvsbiddungdieses Holmes als Hohlkörper gewinnt man Raum zur Unterbringung der Flüssigkeit und/oder der Preßluftbehälter. Statt dessen oder zusätzlich können auch unterhalb rdes Bunkers, also zwischen diesem und dem Fahrgestell ein oder mehrere Vorratsbehälter für Flüssigkeit -.und,/oder Druckluft vorgesehen ,sein. Die Behälter- sind an :dieser Stelle verhältnismäßmg geschützt, so @daß Beschädigungen durch Gesteinsistücke nicht zu befürchten, sind.
  • Die Benutzung ebnes solchen Bunkers nach. der Erfirndung hat den weiteren Vorteil, daß etwa am Schießort entstehende Brände sofort vom Bunker aus. durch mitgeführte Lö.s:cha°eräte bekämpft werden können. Gegebenenfalls können von dem Bunker auch Trabbahren zur Beförderung von Verletzten oder Krankem. mitgeführt werden. Diese Tragbahren werden zweckmäßig an an den inneren Seitenwänden des Bunkers vorgesehenen Tragschienen federnd aufgehängt.
  • Ebenso können die etwa mitzuführenden besonderen Löschgeräte und Hilfswerkzeuge in dem Schießbunker so untergebracht werden, daß sie die Bewegungsfreiheit der Besatzung nicht behindern.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Ffg. z, 3 und 5 sind Längsschnitte, Fäg. a, q. und 6 sind die zugehörigen Querschnitte. In der Wandung w des Bunkers sind- vertieft Ringleitungen r angeordnet, die mit Spritzdüsen s versehen sind. Die Fig. i,3 und 5 zeigen verschnedene Anordnungen @dieser Ringleitungen.. Der Sitzholm a kann als Hohlkörper ausgehilidet sein, in welchem die zur Beaufschlagung der Spritzdüsen erforderliche Flüssigkeit mitgeführt wird. Ferner befindet sich unterhalb des.Bunkers zwischen diesem und dem Fahrgestell ein Flüssigkeitsbehälter t. In nicht näher dargestellter Weisse wird die Flüssigkeit durch Druckluft den Spritzdüsen zugeführt, derart, daß mehrere :den, gesamten Streckenquerschnitt erfassende Flü.ssdgkeitilsschl":ier oder -nebel u erzen gt werden, wie dies, (die Querschnitte der Zeichnung veranschaulichen,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. TrarnsportableHi.lfsvorrichtung für Schießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb, nach Patent 864 687, dadurch gekennzeichnet, @daß ,in der Bunkerwandung Sprühdüsen zur Erzeugung eines oder -neibels.derart an!geord@net sind"daß der gesamte von dem Bunker frei gelassene Streckenquerschnitt von einem Flüssigkei-ts:schlei,er,e.rfaßt wird. z. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i"daadurch gekennzeichnet, daß der Bunker von einer oder mehreren vorzugsweise versenkt in der Bunkerwandung liegenden- und mit auf den Umfang verteilt angeordneten Spritzdüsen; versehenen Ringleitungen (r) umschlossen ist, idurch welche die Flüssigkeit mittels Preßluft unter Erzeugung eines Schleiers oder Nebelsherausgepreßt wird. 3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i und, folgende, dadurch gekennzeichnet"daß ider Bunker mit Flüssigkeitsbehältern versehen ist. .4. Hilf s.vorrich,tung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @daß d@ür -Sitzholm (a) als Hohl- körper zur Aufnahme, von Flüssigkeit und/oder Preßluftbehältern ausgebdldet ist. 5. Hilfsvorrichtung nachAnspruch 3, adadureh gekennzeichnet, daß zwischen Bunkerwandung und Fahrgestell ein oder mehrere Vorratsbehälter für Flüssigkeit und/oder Druckluft vorgesehen sind. 6. HIlfsvorric.h:tung nachAnspruch i"d@aadurch gekennzeichnet, daß der Bunker mit einem An- @schlußstück für die Grubenwasserleitung ver- sehen ist. . 7. Hilfsvorrichtung nach den Ansprüchen i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß den R.ing- leitungen (r) Regelvorrichtungen zugeordnet sind, die eine Änderung (der Stärke und Dichte ,der erzeugtem Flüs@sn@gkeiitss-ch,leier ermöglichen. B. aBIilfsvorrichtung nach Anspruch. i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühflüssigkeit Mittel zur Bz -schleunigumg des Nie-derschlag@ens oder Schießschwaden bzw. Mittel zur Bindung derselben oder zur B.i.nidung von beim Schießen frei werdenden Grubengasen oder Kahlens,äure zugesetzt werden.
DEM5034D 1940-02-02 1941-01-12 Transportable Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb Expired DE890935C (de)

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BE440817D BE440817A (de) 1940-02-02 1941-03-10
BE450642D BE450642A (de) 1940-02-02 1943-05-15

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