DE8908012U1 - Blumenkasten - Google Patents

Blumenkasten

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DE8908012U1
DE8908012U1 DE8908012U DE8908012U DE8908012U1 DE 8908012 U1 DE8908012 U1 DE 8908012U1 DE 8908012 U DE8908012 U DE 8908012U DE 8908012 U DE8908012 U DE 8908012U DE 8908012 U1 DE8908012 U1 DE 8908012U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Anmelderin: Frau Ingrid Gebauer
Bachstr. 22, 5489 Antweiler
Bezeichnung: "Blumenkasten"
Die Neuerung betrifft einen Blumenkasten aus Eternit, Holz oder Kunststoff für längliche Fensterbänke, wobei der Blumenkasten eine längliche, im wesentlichen rechteckcirtige Form aufweist, mit einem eine unterseitige Auflagefläche aufweisenden Kastenboden und am letzteren umlaufenden, von Uiesera seitlich in di«> Vertikale hochgelegenen Seitenvänden.
Derartige Blumenkästen besitzen im allgemeinen eine Auflagefläche, welche durch nach unten von der Unterseite des Kastenbodens vorstehende Füße oder Noppen gebildet werden. Die Blumenkasten sind dabei bzgl* ihrer Abmessung an den Seiten und den Höhen jeweils gleich ausgebildet. Dabei kommt ein auf einer Horizontalebene aufgestellter Blumenkasten mit seinem Kastenboden und der durch die gemeinsamen Oberkanten der Seitenwände geführten Ebene jeweils in einer Horizortalebene zu liegen. Insofern nimmt der Blumenkasten auf einer geneigten Fensterbank eine von dieser Horizontalebene abweichende Lage in einer Ebene ein, welche um einen Neigungswinkel entsprechend der Neigung der Fensterbank gegenüber der Horizontalebene abfällt.
Da Fensterbänke zum Ableiten von Regenwasser an dem Fenster nach außen abfallend montiert werden, wobei die Fensterbänke im allgemeinen einen Neigungswinkel von 2-5° aufweisen, besteht die Gefahr, daß aufgrund der insofern auf der Fensterbank aufliegenden,
zur Vertikalen mit einem entsprechenden Neigungswinkel geneigt ausgerichteten Seitenwänden des Blumenkastens
der Blumenkasten von der Fensterbank abrutscht oder auf dieser umkippt.
D-^ der Schwerpunkt des Blumenkastens nicht asymmetrisch zu liegen kommt, sondern auch bei Auffüllen mit Blumenerde sich in der Mitte net Breite des Blumenkastens befinden, wobei der Blumenkasten in Längsrichtung vollständig gleichmäßig ausgebildet ist, wirken im allgemeinen keine Kräfte dem Kippmoment am Blumenkasten entgegen, welche auf ihn aufgrund einer geneigten Fensterbank ausgeübt werden. Die Kippmomente können dabei noch durch Schneelast oder das Gewicht von einseitig am Blumenkasten nach außen wachsender Blumen vergrößert werden.
Dabei können auch Windkräfte dazu führen, daß der Blumenkasten von der Fensterbank fällt. Eine eigentliche Befestigung des Blumenkastens auf der Fensterbank ist dabei im allgemeinen nicht möglich, da entsprechende Halterungen dort nicht serienmäßig vorgesehen sind. Die nachträgliche Anbringung von Haltern erfordert einen hohen Montageaufwand, wobei z. B. die in der Fensterladu^g •ingebaute Fensterbank in geeigneter Weise an mehreren Stellen angebohrt werden muß, um entsprechende Halterungen befestigen zu können.
Eine derartige Montage ei folgt dabei insofern im allgemeinen nicht, als an den die Verschraubungen führenden Bohrungen leicht Wasser durch die Fensterbank in das darunter liegende Mauerwerk dringen kann.
Die Anbringung eines Gitters zwischen den gegenüberliegenden Leibungen zwischen den Fensterbrüstungen entfällt dabei im allgemeinen insofern, als ^ie Fensterleibung dadurch beschädigt wird und ein quer vor dem FensLer verlaufendes Gitters im allgemeinen die Optik des Fensters bzw. Hauses beeinträchtigt.
• I I · · t . &igr;
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Blumenkasten der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, der die vorerwähnten Mangel nicht aufweist. Er soll dabei so beschaffen sein, daß ohne Montageaufwand der Blumenkasten sich sicher auf herkömmlich nach außen unter eii'iem Neigungswinkel abfallenden Fensterbänken aufbringen läßt, wobei der Blumenkasten eine verbesserte Standfestigkeit besitzen soll, so daß Hie Gefahr praktisch nicht mehr besteht, daß der Blumenkasten von der zuir Ableiten von Regenwasser untn einer Neigung nach außen abfallenden Fensterbank abrutsci en oder nach unten kippen kann .
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß ein Blumenkasten dfi.« eingangs genannten Art eine unterseitige Auflagefläche aufweist, welche in Bezug auf die Horizontale bzw. Horizontalebene durch den Kasten boden geneigt verläuft und einseitig zur äußeren Längsseite des Blumenkastens abfällt.
Der Anstellwinkel zwischen dem Kastenboden bzw. dessen Unterseite und seiner unterseitigen Auflagefläche ist dabei etwa entsprechend der Neigung der nach außen abfallenden Fensterbank zu wählen. Entsprechend der nach den Normen vorgesehenen Neigung einer Fensterbank von 2-5° beträgt daher der Neigungswinkel im allgemeinen nicht mehr als 5°.
Die Seitenwände des Blumenkastens laufen insofern dann trotz der Neigung der Fensterbank wieder in einer Vertikalen zur Horizontalebene oder weisen sogar einen Anstellwinkel in die Leibung zum Hausfenster hin auf. Je nach Größe dieses Anstellwinkels und der Verteilung der Blumenerde über die Breite des Blumenkastens ergibt sich dabei im allgemeinen eine Verlegung des Schwer-
punktes des mit Blumenerde gefüllten Blumenkastens zur inneren Längsseite bzw. zur Seite der Fensterbank, wo das Fenster angelegt ist.
Aufgrund der exzentrischen Verlagerung des Schwerpunktes von der Mittellängsachse des Blumenkastens seitlich zum Fenster ergibt sich ein Drehmoment, welches den Blumenkastens gegen seitlich nach außen wirkende Drehkippmomente stabilisiert.
Dieser Vorteil ergibt sich auch bei leichten Blumenkästen, welche aus dünnwandigem, leichtem Kunststoffmaterial hergestellt sind. Dies, da in dem seitlich exzentrisch angeordneten Schwerpunkt das gesamte Gewicht der im Blumenkasten aufgenommenen Blumenerde wirksam wird .
Eine Stabilisierung des Blumenkastens ergibt sich aus dessen neuerungsgemäße Form also zum einen aufgrund der exzentrischen Verlagerung des Schwerpunktes außerhalb der Mittellängsachse und zum anderen aufgrund der Gewichtserhöhung des Blumenkastens durch die in ihm aufgenommene Blumenerde. Es ergibt sich insofern eine erhebliche stabilisierende Kraft, welche um einen außermittigen, seitlich versetzten Schwerpunkt wirksam wird, welche als solche einem größeren, den Blumenkasten an sich destabilisierenden Drehkippmoment entgegenwirkt und dieses auffängt.
Die Bildung der einseitig zur äußeren Längsseite unter Neigung gegenüber dem Kastenboden abfallenden unterseitigen Auflagefläche kann dabei in verschiedenartigster Form erfolgen. Insofern kann die gegenüber der Unterseite des Kastenbodens bzw. gegenüber der Oberseite des Kastenbodens geneigt verlaufende Auflagefläche durch einen vom Kastenboden ausgehenden keilartigen Längsaussatz gebildet werden. Dieser Längsaussatz kann dabei als
solcher Ausnehmungen aufweisen, so daß eine günstige Gewichtsverlagerung innerhalb des Blumenkastens sich unter geeigneter Schwerpunktsverlagerung ergibt. Der Ansatz kann dabei als Hohlraum ausgebildet sein oder auch lediglich durch einen ganz oder teilweise umlaufenden Auflagerand gebildet werden.
Es ist dabei möglich, den Kastenboden aus einer oder mehreren Wandungen herzustellen, von denen unterhalb der zum Inneren des Blumenkastens verlaufenden Innenwandung, welche die Oberfläche des Kastenbodens trägt, weitere Hohlräume anlegbar sind. Insofern weist der Kastenboden dann eine Innenwandung auf, welche zu. der äußeren Längsseite des Blumenkastens mit ihrer Oberfläche ansteigt, während die unterseitige Auflagefläche des Kastenbodens zu dieser äußeren Längsseite abfällt.
Der ganz oder teilweise umlaufende Auflagerand oder der unterseitig vom Kastenboden ausgehende, die unterseitige Auflagefläche bildende Ansatz können dabei in der Breite und Länge derart gegenüber der oberen Öffnung des Blumenkastens verringert sein, daß die Blumenkasten übereinander stapelbar sind, wobei der unterseitig?, die Auflagefläche bildende Ansatz in die obere Öffnung des unteren Blumenkastens einbringbar ist.
Eine derartige Steckverbindung kann auch zwischen den seitlichen Stirnwänden der Blumenkasten untereinander vorgesehen sein, wobei in jeder Stirnwand insofern eine Ausnehmung und ein Vorsprung angelegt ist, welche in entsprechende Vorsprünge und Ausnehmungen der Stirnwandung des angrenzenden Blumenkastens bringbar sind.
• · ♦ · B «
In der Zeichung sind fünf Ausführungsbeispiele des iieuerungsgemaßen Blumenkastens dargestellt. Dabei zeigt:
Figur 1: In einer Seitenansicht die Anordnung eines Blumenkastens auf einer schräg nach außen abfallenden Fensterbank, wobei die unterseitige Auflagefläche des Blumenkastens in Bezug auf den horizontalen Kastenboden mit einer Neigung entspre-
Figur 2 -
Figur 5: Vier Querschnittsdarstellungen weiterer Ausführungsformen des Blumenkastens geträß der Neuerung, wobei in Figur 2 und 3 die Anordnung eines Blumenkastens auf einer horizontalen und in Fig. und Figur 5 die Anordnung eines Blumenkastens auf einer schräg nach außpn abfallenden Fensterbank dargestellt ist und
Figur 2: den Querschnitt eines Blumenkastens darstellt, welcher einen unterseitig vorspringenden, die
nULldgClQIIU U C ö &KHgr; U £,
welcher an der äußeren Längsseite des Blumenkastens und seinen beiden Schmalseiten geführt ist;
Figur 3: Einen Querschnitt durch eine ab£.vii.uerte Ausführungsform des Blumenkastens gemäß Figur 2, wobei dessen Auflagefläche wiederum durch einen unterseitig vorspringenden Auflagerand gebildet wird, dabei aber an der äußeren Seitenwand des Blumenkastens im unteren Bereich ein Hohlraum angelegt ist, in welchem keine Blumenerde zu liegen kommt, so daß der Schwerpunkt des Blumenkastens sich nach rechts zum Fenster hin verschiebt;
&igr;&ogr;·-
Figur 4: Einen Querschnitt durch einen Blumenkasten mit sowohl zur Horizontalen geneigten, einseitig zur äußeren Längsseite des Blumenkastens abfallender Auflagefläche, als auch zur Horizontalen geneigten Oberfläche des Kastenbodens, wobei dieser aber zur äußeren Längsseite ansteigt;
Figur 5: Einen Querschnitt durch einen Blumenkasten mit sowohl zur Horizontalen geneigt verlaufenden und einseitig zur äußeren Längsseite abfallenden Auflagefläche als auch einer derartig abfallenden Oberseite des Kastenbodens;
In den Figuren 1-5 der Zeichnungen sind 5 verschiedene Ausführungsformen (10, 11, 12, 13, 14) des neuerungsgemäßen Blumenkastens dargestellt. Während herkömmliche Blumenkasten im wesentlichen rechteckartige Formen auf-' weisen und dabei bei einer schräg nach außen abfallenden Fensterbank der Kastenboden nicht zur Horizontalen ausgerichtet ist, sondern im allgemeinen die gleiche Neigung wie die der Fensterbank aufweist, und dabei der im wesentlichen rechtwinklig von seinem Kastenboden ausgehende Seitenwände aufweisende Blumenkasten auf der Fensterbank leicht ein seitliches Übergewicht nach außen bekommen kann, sind die neuerungsgemäßen Blumenkasten (10, H, 12, 13, 14) derart ausgebildet, daß ihre unterseitige Auflagefläche (5) in Bezug auf die durch den Kastenboden (1) gehende Horizontale (H) geneigt verläuft und einseitig zur äußeren Längsseite (2) des Blumenkastens unter einem Anstellwinkel (cC) abfällt.
Sofern nun der Anstellwinkel (cC ) der unterseitigen Auflagefläche (5) in etwa der abfallenden Neigung der Fensterbank entspricht, kommen die Seitenwände (6, 7)
der jeweiligen Blumenkasten in einer Vertikalen, also
JJ
senkrecht zur Horizontalen (H) durch den Kastenboden (1) zu liegen. Auf di se Weise wird der Schwerpunkt (S) des mit Blumenerde angefüllten Blumenkastens zur inneren Längsseite (3) des Blumenkastens bzw. zu dem dort angrenzenden Fenster der Fensterbank verschoben. Auf diese Weise wird eine Stabilisierung des Blumenkastess gegen nach außen auf den Blumenkasten wirkende Drehkippsomente erreicht.
Gemäß Figur 1 besitzt di« untersaitige Auflagefläche (5) des in Seiten- und Längsansicht dargestellter. Blumenkastens (10) zur durch den Kastenboden (1) gehenden Horizontalen (H) einen Anstellwinkel (&bgr;£), welcher dem Neigungswinkel ( &bgr; ) der Fensterbank (22) entspricht, auf welchen der Blumenkasten gestellt ist.
Der Blumenkasten (10) wird dabei aus den Kastenboden (1), diesen seitlich umgebenden, in die Vertikale hochgezogenen Seitenwänden (6, 7) und Stirnwänden (61, 7') sowie einen vom Kastenboden (1) unterseiÄg /länglichen Keilstreifen (23) gebildet. Der Keilstreifen (23) weist dabei den Anstellwinkel (oC ) der unterseitigen Auflagefläche (5) des Kastenbodens (1) auf und ist dabei mit diesem und den Seiten- und Stirnwänden (6, 7; 6', 7') einstückig ausgebildet.
Insofern wird der Kastenboden (1) durch den keilförmigen Längsstreifen (23) unterseitig verstärkt.
Sofern der Blumenkasten (10) gemäß dün Figuren 2 und 3 nicht auf einer unter einem Winkel ( |3 ) abfallenden Fensterbank abgestellt wird, sondern auf einer zur Horizontalen (H) ausgerichteten Fensterbank, so ist der Kastenboden (1) bzw. dessen innere Oberfläche (8) entsprechend dem Anstellwinkel (oC ) um diesen Winkel nach
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innen zum Fenster geneigt. Die Seitenwände an den Längsseiten (2, 3) sind dabei entsprechend nach innen angestellt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Figur 1 beträgt dabei der Anstellwinkel (CC ) etwa 7°. Da die Neigung der Fensterbänke allerdings im allgemeines geringer als 5° ist, ist im allgemeinen der Anstellwinkel zwischen dem Kastenboden (1) bzw, dessen Unterseite (21) und seiner unterseitigen Auflagefläche (5) weniger als 5°.
Tn den in den Figuren 2-5 dargestellten Ausführurgstormen der Blumenkästen 'Il - 14> beträgt dabei der Anstellwinkel (aC ) zwischen der Unterseite (21) des Kastenbodens (I) und der Äui','.· egwf l^che (5) 4°.
Der in Figur 2 dargestellte Blumenkasten (11) unterscheidet sich dabei fegenüber dem Blumenkasten (10) dadurch, daß die Auflagefläche (5) des Kastenbodens (1) durch einen Auflagerand (4) gebildet wird, welcher unterseitig von der Unterseite (21) des Kastenbodens (1) vorspiingt und lediglich längs der äußeren Längsseite (2) und den beiden Schmalseiten (17, 16) des Blumenkastens geführt ist.
Der Auflagerand verläuft dabei im unteren Bereich der Schmalseiten (17, 18) keilförnig, wobei er sich in seiner Höhe zu den an der inneren Längsseite (3) auslaufenden Randenden (19, 20) verringert. Dar Blumenkasten (11) kommt dabei an der inneren Längsseite (3) nicht auf einem besonderen Auflagerand zu liegen, sondern unmittelbar auf die Unterkante seiner dortigen Seitenwand (7).
Im Bereich zwischen dem teilweise umlaufenden Auflagerand (4) sowie der Auflagefläche (5) und der Unterseite (21)
des Kastenbodens (1) wird dabei ein Hohlraum (15) gebildet, welcher zur äußeren Längsseite (2) die größte Höhe aufweist. Der Kastenboden (1) als auch dessen Unterseite (21) sind dabei entsprechend dem Anstellwinkel (öC ) gegenüber der Auflagsfläche der Fensterbank (22) geneigt. Da die Wandung des Kastenbodens (1) über die gesamte
Länge und Breite die gleich«? Wandstärke (d) aufweist, F.
Si ist ebenfalls die innere Obeiiliche (8) des Kastenbodens
|&lgr; (1) unter dem Anstellwinkel (cC) zur Stellfläche der
Ii Fensterbank ausgerichtet.
& In Figur 2 ist im Innern des Blumenkastens der Schwer-
H punkt (S) des mit Blumenerde angefüllten Blumenkastens
; angedeutet. Dieser Schwerpunkt kommt dabei aufgrund
:'.; des Anstellwinkels des Kastenbodens (1) außermittig
•*f zu liegen, wobei der Schwerpunkt zur inneren Längsseite
ti, (3), also zum Fenster hin, verschoben ist.
Der in Figur 3 dargestellte Blumenkasten (12) entspricht / im wesentlichen dem Blumenkasten (11) gemäß Figur 2.
' Die Unterseite (21) des Kastenbodens (1) ist dabei gegenüber der Stellfläche der Fensterbank (22) wiederum um den Anstellwinkel (cC ) zur äußeren Längsseite (2) des Blumenkastens angestellt, wöbe, insofern die unterseitige Auflagefläche (5) des Blumenkastens zum Kastenboden (1) bzw, einer durch diesen geführten Paralel1 fläche geneigt verläuft und zur äußeren Unterseite (21) um den Anstellwinkel (oC) abfällt.
Es wird dabei ebenfalls durch den teilweise umlaufenden, unterseitig vorspringenden Auf^agerand (A) die Auflagefläche (5) auf der Fensterbank (22} gebildet, wobei zwischen dieser Auflagefläche (5) und der Unterseite (21) des Kastenbodens sowie dem Auflagerand (4) ein
zum Inneren (9) des Blumenkastens abgeschlossener Hohli
raum (15) gebildet wird.
Die Oberfläche (8) des Kastenbodens (1) läuft bei dem Blumenkasten (12) gemäß Figur 3 aber nicht parallel zur Unterseite (21) bzw. zur Auflagefläche (5), sondern steigt im Bereich der Seitenwandung (6) des Blumenkastens nach oben mit einem zusätzlichen Wandungsteil (24) an. Auf diese Weise wird zwischen der Wandung (24) und der Unterseite (21) des Kastenbodens ein zusätzlicher Hohlraum (16) gebildet. Da in diesem Hohlraum keine Blumenerde zu liegen kommt, verschiebt sich der Schwerpunkt (S) des Blumenkastens auf die r r.ei le (S1), sobald Ans restliche Innere (9) des Blumenkastens mit Erde angefüllt ist.
In den Ausführungsformen (13) und (14) des Blumenkastens gemäß Figur 4 und Figur 5 sind die Blumenkästen wiederum auf einer Fensterbank (22) angeordnet, welche mit ihrer Auflagefläche nicht in der Horizontalen liegt, sondern gegenüber dieser um einen Winkel (/3) nach außen abfällt.
Der Blumenkasten (13) gemäß Figur 4 besitzt dabei unterhalb des Kastenbodens (1) entsprechend der Ausführungsform (10) der Figur 1 einen keilförmigen Längsstreifen (23), welcher einen Anstellwinkel (jOC ) aufweist. Dieser Neigungswinkel entspricht dabei dem Neigungswinkel (ß. der Fensterbank (22).
Wie die Seitenwände (6, 7) des Blumenkastens (10) der Figur 1 kommen dabei die Seitenwände (6, 7) des Blumenkastens (13) im Gegensatz zu denen der Blumenkästen (11) und (12) in einer Vertikalen zur Horizontalebene (H) durch den Blumenkasten zu liegen. Der Anstellwinkel dieser Seitenwände (6, 7) gegenüber der Oberfläche der Fensterbank (22) ist insofern etwas größer als 90°. In der Ausführungsform des Blumenkastens (13) der Figur 4 ist dabei der Kastenboden (1) nicht, über seine gesamte Breite in der gleichen Wandstärke (D) ausgebildet. Viel-
mehr steigt die innere Oberfläche (8) des Kastenbodens (1) seitlich zur äußeren Längsseite (2) des Blumenkastens an, wobei sich &zgr;&mgr;&ggr; Horizontalebene (H) durch den Blumenkasten der dort eingezeichnete Anstellwinkel (fiC1) ergibt.
Insgesamt beträgt der Anstellwinkel zwischen der Unterseite (21) des Kastenbodens (1) bzw. dessen Auflagefläche (5) und der inneren Oberfläche (8) des Kastenbodens
Bei dieser Ausführungsform wird erreicht, daß im Bereich der inneren Längsseite (3) des Blumenkastens Blumenerde in einer größeren Höhe zu liegen kommt. Da das Gewicht dieser Blumenerde größer als das Gewicht der Kunststoffmasse der Wandung und des Bodens des Blumenkastens ist, verschiebt sich insofern der Schwerpunkt (S-) des Blumenkastens seitlich nach rechts, ähnlich wie dies bzgl. des Blumenkastens (11) und (12) dargestellt ist.
Der in Figur 5 dargestellte Blumenkasten (14) besitzt im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausführungsbeispie]. en einen Kastenboden (1), dessen innere Oberfläche (81) unter dem gleichen Anstellwinkel (gL. ) zur Längsseite
(2) abfällt, wie dies bzgl. der Auflagefläche (5) des Kastenbodens gegeben ist. Die Wandstärke (D) des Kastenbodens (1) ist dabei über die gesamte Breite gleich.
Obwohl insofern im Gegensatz zu dem Blumenkasten (13) der Figur A beim Blumenkasten (H) an der äußeren Längsseite (3) Blumenerde in einer größeren Höhe zu liegen kommt als an der inneren Längsseite (2) und sich insofern der Schwerpunkt des mit Blumenerde gefüllten Blumenkastens (S„) zur inneren Längsseite (3) verschiebt, ist bei der Anordnung des Blumenkastens (14) auf der Fensterbank (22) immer noch erreicht, daß die Längswände (6, 7) des Blumenkastens in einer Vertikalen zur Horizon-
•i 1*6 - -
talebene (H) zu liegen kommen. Da insofern der Blumenkasten (14) mit seinen Längs-Seitenwänden (6, 7) gegenüber der Vertikalen auf der Horizontalebene (H) nicht nach außen geneigt ist, ergibt sich immer noch eine relativ große Stabilität des Blumenkastens trotz des nach außen verschobenen Schwerpunktes.

Claims (9)

Anmelderin: Frau Ingrid Gebauer Bachstr. 22, 5489 Antweiler Schutzansprüche
1. Blumenkasten aus Eternit, Holz oder Kunststoff für längliche Fensterbänke, wobei der Blumenkasten eine längliche, im wesentlichen rechreckartige Form aufweist, mit einem eine unterseitige Auflagefläche aufweisenden Kastenboden und am letzteren umlaufenden, von diesem seitlich in die Vertikale hochgezogenen Sei fenwänden,
dadurch gekennzeichnet, daß die untersei, tige Auflagefläche (5) in Bezug auf die Horizontale (H) durch den Kastenboden (1) geneigt verläuft und einseitig zur äußeren Längsseite (2) abfällt.
2. Blumenkasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die innere Oberfläche (8) des Kastenbodens (1) seitlich zur äußeren Längsseite (2) des Blumenkastens in Bezuj, auf die Horizontale (H) durch den Kastenboden (1) ansteigt.
3. Blumenkasten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der einseitig zur äußeren Längsseite (2) abfallenden Auflagefläche (5) und der Innenwandung der zu dieser äußeren Längsseite (2) ansteigenden Oberfläche (8) des Kastenbodens (1) mindestens ein zum Innern (9) des Blumenkastens abgeschlossener Hohlraum (15, 16) gebildet ist.
4. Blumenkasten nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden (1) einen unterseitig vorspringenden, die Auflagefläche (5) bildenden, lediglich an den beiden Schmalseiten (17, 18) und/oder an der äußeren Längsseite (2) verlaufenden Auflagerand (4) besitzt, welcher entlang den Schmalseiten (17, 18) des Blumenkastens keilförmig angelegt ist und zu den dortigen Randenden (19, 20) in der Höhe abfällt.
5. Blumenkasten nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden (1) im wesentlichen mit durchgehend gleicher Wandstärke (D) ausgebildet ist und gleichmäßig mit der Auflagefläche (5) zur äußeren Längsseite(3) ab fällt.
6. Blumenkasten nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel (oC ) zwischen dem Kastenboden (1) bzw. dessen Unterseite (21) und seiner unterseitigen Auflagefläche (5) weniger als 5° beträgt.
7. Blumenkasten nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß Kastenboden, Seitenwände und der die unterseitige Auflagefläche bildende Ansatz bzw. der ganz oder teilweise umlaufende Auflagerand als einstückig zusammenhängendes Werkstück hergestellt sind.
8. Blumenkasten nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der die einseitig zur äußeren Längsseite/ abfallende unterseitige Auflagefläche /tragende Ansatz oder ganz- oder teilweise umlaufende Auflagerand/ gegenüber der äußeren Abmessung des Blumenkastens und dessen Längs-
ausnehmung (9) derart verjüngt ÄÄc, daß der Ansatz bzw. der umlaufende Auflagerand / in die obere Öffnung des Blumenkastens zur Stapelung einsteckbar ist.
9. Blumenkasten nach einsts der Ansprüche 1 - B,
dadurch g e k e &eegr; &ohgr; &zgr; e i c h &eegr; e t E ßa.6 an den äußeren Stirnwänden (6', 7') der Blumenkasten Vorsprünge oder Vertiefungen sur Bilduag einer gegenseitigen seitlichen Steckvorrichtung angelegt sind.
DE8908012U 1989-06-30 1989-06-30 Blumenkasten Expired DE8908012U1 (de)

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