DE890601C - Vorfluegel fuer Flugzeuge - Google Patents

Vorfluegel fuer Flugzeuge

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Publication number
DE890601C
DE890601C DED9122D DED0009122D DE890601C DE 890601 C DE890601 C DE 890601C DE D9122 D DED9122 D DE D9122D DE D0009122 D DED0009122 D DE D0009122D DE 890601 C DE890601 C DE 890601C
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DE
Germany
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slat
wing
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span
aircraft
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Expired
Application number
DED9122D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Bausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Publication date
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Publication of DE890601C publication Critical patent/DE890601C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
    • B64C9/14Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders forming slots
    • B64C9/22Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders forming slots at the front of the wing
    • B64C9/24Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders forming slots at the front of the wing by single flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, daß der maximale Auftriebswert eines Tragflügels durch geeignete Anbringung eines Vorflügels gesteigert werden kann. Der Vorflügel bewirkt, daß die Strömung am Flügel bis zu größeren Anstellwinkeln als ohne Vorflügel anliegt und somit größere c".""-Werte erreicht werden. Dabei wird der Vorflügel vor derjenigen Zone des Flügels angebracht,. in der die Strömung am frühesten abzureißen droht.
  • Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Vorflügels. Erfindungsgemäß ist die Breite des Vorflügels auf höchstens 5 °/a der Flügelhalbspannweite bemessen. Die bisher benutzten Vorflügel hatten wesentlich größere Breite; beiEpielsweise solche von 2o % der Flügelhalbspannweite. Man hat zwar auch schon vorgeschlagen, die Vorflügelbreite zu verringern, mit dem Ziel, dadurch die bei Verwendung des größeren Vorflügels auftretende Spitze in der c"-,-Kurve (Abb. i) zu beseitigen und an ihre Stelle einen abgerundeten Kurventeil treten zu lassen. Dabei nahm man einen gewissen c""."-Verlust in Kauf. Der gewünschte Erfolg trat allerdings nicht ein. Mit der Vorflügelbreite war man dabei bis auf etwa 611/, der Flügelhalbspannweite herabgegangen. Von einer weiteren Verringerung der Vorflügelbreite nahm man jedoch Abstand, da ganz allgemein zu erwarten war, daß, wie es im gestrichelten Teil der in Abb. 2 wiedergegebenen Kurve veranschaulicht ist, diese weitere Verringerung mit einem sehr steilen und starken Abfall des c"","x-Wertes verbunden sein würde. Der Erfinder konnte in völligem Gegensatz. zu dieser ganz allgemeinen Auffassung der Fachwelt den Nachweis erbringen, daß, wie es der stark ausgezogene linksseitige Teil der in Abb.2 wiedergegebenen Kurve zeigt, bei einer Verringerung der Vorflügelweite unterhalb von 5 % Flügelhalbspannweite ein nur sehr allmählicher Abfall des c" ",""-Wertes eintritt. In Abb. 2 ist auf der Abszisse die Vorflügelbreite in Prozent der Flügelhalbspannweite und auf der Ordinate der c" ",""-Wert aufgetragen. Die Meßpunkte i bis q. beziehen sich auf die bereits vorgeschlagenen Herabsetzungen der Vorflügelbreite, während der Punkt 5 den bei einer Vorflügelbreite von 1,4 °/o der Flügelhalbspannweite durch den Erfinder gemessenen c"m",;-Wert wiedergibt. Die Vorteile des Vorflügels nach der Erfindung liegen erstens in einer wesentlichen Gewichtsersparnis, die durch Wegfall des größten Teiles der sonst üblichen Vorflügellänge und der Befestigungsorgane zustande kommt, und zweitens in einer ebenfalls erheblichen Widerstandsersparnis bei einer trotz der Kleinheit des Vorflügels ansehnlichen c"",""-Steigerung.
  • Da im Schnellflug die Strömung am Flügel nicht abreißt, hatte man die bisher benutzten Vorflügel zwecks Widerstandsverringerung beim Schnellug so angeordnet, daß sie in den Haupttragflügel eingezogen werden konnten. Diese Einziehbarkeit war aber wenig befriedigend, da dabei stets mit einer Paßungenauigkeit und damit auch mit einer Profilverschlechterung des Hauptflügels gerechnet werden mußte.
  • Die Erfindung sieht eine Ausschaltung dieser Paßschwierigkeiten und der damit verbundenen Profilverschlechterung des Hauptflügels vor, indem sie den Vorflügel am Rumpf und in diesen einziehbar anordnet. Sie setzt voraus, daß in erster Linie eine in Rumpfnähe zuerst abreißende Strömung verbessert werden soll. Durch die vorgesehene Einziehbarkeit des Vorflügels in den Rumpf wird der an sich schon sehr kleine Vorflügelwiderstand im Schnellflug vollständig beseitigt.
  • In Abb. 3 ist die Anbringung des erfindungsgemäßen Vorflügels i am Rumpf 2 eines Flugzeuges 3 in Draufsicht dargestellt. Die Weite, mit welcher der Vorflügel aus dem Rumpf herausragt, beträgt 30 mm. Die durch Pfeile angedeutete Gesamtflügelspannweite beträgt 43=o mm. In Abb. 3 a ist ein in Richtung A-A der Abb.3 geführter Schnitt wiedergegeben.
  • Der erzielte c" "-Gewinn betrug noch ungefähr 6o')/, von dem des größten untersuchten Vorflügels von 2o0/,) Flügelhalbspannweite bei nur 70/, vom Widerstand des letzteren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorflügel für Flugzeuge zur Erhöhung des maximalen Auftriebsbeiwertes, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Vorflügels höchstens 50/, der Flügelhalbspannweite beträgt.
  2. 2. Vorflügel für Flugzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß der Vorflügel am Rumpf und in diesen einziehbar angeordnet ist.
DED9122D 1944-07-18 1944-07-18 Vorfluegel fuer Flugzeuge Expired DE890601C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5496001A (en) * 1994-01-28 1996-03-05 Skow; Andrew T-38 aircraft modified with an F-5 wing

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