DE88734C - - Google Patents
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- DE88734C DE88734C DENDAT88734D DE88734DA DE88734C DE 88734 C DE88734 C DE 88734C DE NDAT88734 D DENDAT88734 D DE NDAT88734D DE 88734D A DE88734D A DE 88734DA DE 88734 C DE88734 C DE 88734C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H3/00—Other air-treating devices
- B60H3/02—Moistening ; Humidity control
- B60H3/022—Moistening ; Humidity control for only humidifying the air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Dampfzerstäuber für Eisenbahnwagen, bei welchem
in Verbindung mit der vorhandenen Dampfheizung ein Rohr an der einen Seitenwandung
des Wagens emporgeht und an seinem oberen Ende mit drei bis vier ganz kleinen Löchern versehen ist, durch welche, wenn das
am Rohre angebrachte Ventil geöffnet ist, feine Dampfstrahlen gehen und in der Luft zerstäuben,
zum Zwecke, statt der jetzt durch die Dampfheizung entstehenden trockenen Wärme eine
etwas feuchte und für die Insassen angenehmere und gesundere Luft zu schaffen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar ist:
Fig. ι eine Ansicht eines Zerstäubers mit Schutzhülle,
Fig. 2 eine Ansicht eines Zerstäubers ohne Schutzhülle mit Wasserablaufrohr,
Fig. 3 ein am Dampfrohr angebrachtes Stellventil, Ansicht des Ventilsitzes,
Fig. 4 ein Stellventil, Ansicht des Ventilkörpers.
An der einen Seitenwand der betreffenden . Wagenabtheilung ist ein Dampfrohr α ungefähr
bis in die Mitte der Wagendecke emporgeleitet, welches durch das Rohr b mit der
Dampfheizung A in Verbindung steht, an seinem etwas nach oben gebogenen Ende c
mit drei bis vier feinen Löchern e zum Ausströmen des Dampfes versehen ist und in bequem
erreichbarer Höhe ein Ventil f zum An- und Abstellen des Dampfes besitzt. Es ist nun
entweder um das Dampfrohr α in Rohrform eine Schutzhülle g (Fig. 1) aus Blech mit einem
einfach gedichteten Loch h zum Freilassen des Ventilhahnes i angebracht, welche an ihrem
oberen Ende in eine hohle, schaufelartige Erweiterung m ausläuft und mit ihrem unteren
Ende η durch den Boden des Wagens ins Freie mündet, oder es ist neben dem Dampfrohr
α ein anderes, auch am Ende schaufeiförmig gestaltetes und durch den Wagenboden
ins Freie mündendes Rohr r angeordnet, welches mit dem Dampfrohr α zusammen umwickelt
wird.
Die Wirkungsweise des Dampfzerstäubers ist nun folgende:
Der Dampf steht in dem mit der Heizung A durch Rohr b verbundenen, aufrecht stehenden
Rohre α unter dem Ventil f. Wird dieses, wenn die Luft zu trocken geworden,
mittelst des Hahnes i geöffnet, so strömt der Dampf auch durch das obere Ende a des
Rohres und durch die an dessen Ende c befindlichen Löcher e in feinen Strahlen heraus
und zerstäubt in der Luft. Da nun Anfangs das Rohrstückchen α noch verhältnifsmäfsig
kalt ist, wird während der ersten 1 bis 2 Minuten der Dampf in demselben condensiren und
in Form von Wasser aus den Löchern e herauskommen, Welches Wasser durch die schaufelartige
Erweiterung m der Schutzhülle oder m des Ablaufrohres r und durch die Schutzhülle
oder durch Rohr r durch deren durch den Wagenboden mündende Enden ins Freie geleitet
wird. Damit nach dem Abstellen der Heizung und Schliefsen des Ventils f der
Dampf, der sich infolge der durch Abkühlung hervorgerufenen Condensation in Form von
Wasser im oberen Ende a des Rohres gesammelt hat, dort nicht gefriert, ist der Ventil-
körper ρ des Ventils oder Hahnes f (Fig. 3 und 4) so geschnitzt, dafs bei »zu« das von
oben kommende Condensationswasser durch einen an dem ■ Ventilkörper ρ befindlichen
kleinen Rohransatz s (Fig. 2 und 3), der in die Schutzhülle g oder das Ablaufrohr r mündet,
und dann durch eines der letzteren beiden ablaufen kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Dampfzerstä'uber zum Anfeuchten der Luft in Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch ein mit der Dampfheizung durch ein Rohr (b) verbundenes, und an seinem oberen Ende mit feinen Löchern (e) versehenes, durch ein Ventil (f) absperrbares Dampfrohr (a), um welches eine Schutzhülle (g) oder neben welchem ein anderes Rohr frj, deren beide obere Enden hohlschaufelartig ausgebildet sind, angebracht ist, um den condensirten Dampf in den Raum zwischen der Schutzhülle (g) und Rohr (s) bezw. in das Rohr (r) und durch eines der beiden ins Freie zu führen.Eine Ausführungsform des durch Anspruch 1 gekennzeichneten Dampfzerstä'ubers, bei welcher die Entwässerung des Rohres (a) durch das Absperrventil (f) mittelst einer im Ventilkörper (p) befindlichen Oeffnung und eines kleinen Rohrendchens (s) in die Schutzhülle (g) oder in das Ablaufrohr (r) geschieht. ... ..,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88734C true DE88734C (de) |
Family
ID=360600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88734D Active DE88734C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88734C (de) |
-
0
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