DE886133C - Selbstbinder - Google Patents

Selbstbinder

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DE886133C
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DE
Germany
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narrow
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Expired
Application number
DEE4442A
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Ing Ewert
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/003Neckties provided with holding devices, e.g. button holes or loops for securing them to a shirt or for holding the two ends of the necktie

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Selbstbinder Die Erfindung betrifft die als Selbstbinder bekannten Krawatten. Sie ist auch auf andere Bekleidungsstücke ähnlicher Art, z. B. Schlipse, Kragenschoner u. dgl., anwendbar.
  • Es wurden schon verschiedene Vorschläge gemacht, .die beiden lappenförmigen Teile eines fertig geschlungenen Selbstbinders @so festzuhalten, daß sie nicht flattern können und beim Arbeiten in gebückter Stellung nicht störend herabhängen. Die Festhaltemittel sollen äußerlich nicht sichtbar sein; sie dürfen also nicht aus Nadeln, Klammern usw. bestehen.
  • Zu diesem Zweck hat man an der Rückseite des vorderen breiten Binderteils eine oder mehrere Schlaufen zum Hin.durchschieben des hinteren schmalen Teils angebracht und an der Rückseite des schmalen Teils ein Knopflochband oder eine Knopflochschnur zum Anknüpfen am Hemd befestigt. Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art haben sich jedoch nicht gut bewährt. Durch die Erfindung wird eine Verbesserung geschaffen, welche gegenüber den älteren Vorschl'a'gen einen erheblichen Fortschritt bedeutet.
  • Das freie Ende des schmalen Binderteils ist so ausgebildet, z. B. verbreitert, verdickt oder verriegelt, daß es nicht durch den Knoten des Selbstbinders hindurchschlüpfen kann. Demzufolge kann an Odem fertigen Selbstbinder dessen schmaler Teil bis auf Kopfweite herausgezogen und der Binder über den Kopf hinweg in die Gebrauchslage geschoben werden. Hierauf wird er durch Anziehen. seines schmalen Teils festgemacht. Man braucht also den Binder nur einmal in Form zu bringen und kann ihn dann beliebig oft verwenden.
  • Bei jeder Wiederverwendung hat man lediglich an -dem schmalen Binderteil zu ziehen. Eine weitere Handhabung entfällt. Der Gebrauch des Binders ist somit auf däs äußerste vereinfacht. Da nur der schmaleTeil beweglich sein muß, so kann gegebenenfalls der Binder im übrigen konfektioniert sein.
  • Weiter ist gemäß der Erfindung die Knopflochreihe an dem schmalen Binderteil selbst angebracht, so daß der sonst erforderliche band- oder schnurförmige Knopflochträger beseitigt ist. Dadurch wird eine Vereinfachung in der Ausführung des Binders erreicht und der Vorteil geschaffen, daß beim Gebrauch des Binders dessen beide Teile flacher als bisher aufeinanderliegen.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel `der Erfindung. Fig. r zeigt den in Gebrauchslage befindlichen Selbstbinder von vorn. In Fig. 2 ist der Binder in Rückansicht dargestellt, wobei sein schmaler Teil auf Kopfweite durch den Knoten hindurchgezogen ist. Fig. 3 ist wiederum eine Rückansicht des Binders, dessen schmaler Teil in Gebrauchslage durch den Knoten hindurchgezogen ist. Fig. q: und 5 sind rückseitige Teilansichten des schmalen Binderteils mit verschiedener Endgestaltung.
  • Der fertig geschlungene Selbstbinder weist einen breiten Teil a und einen. schmalen Teil b auf. Der Teil a liegt vorn, der Teil b hinten. Das die beiden Teile verbindende Mittelstück c .dient zur Bildung des Knotens d und umgreift den Kragen, wenn die Krawatte sich in Gebrauchslage befindet. Der Teil a ist rückseitig mit Schlaufen e versehen, durch welche der Teil b hindurchgezogen werden kann. An der Rückseite des Teils b befindet sich eine Knopflochre'ihe f, die unmittelbar an b angebracht ist.
  • Das freie Ende des Teils b hat eine Verbreiterung g (Fig. 3) oder einen Knopf h (Fig. q) . oder- einen mittels eines Randes i angefügten Riegel h (Fig: 5). Die Mittel g, h, h sind vorgesehen, um zu verhindern, daß das Ende des Teils b durch den Knoten d bindurchschlüpfen kann, wenn -das Mittelstück c auf Kopfweite aus .dem Knoten d herausgezogen ist (Fig. 2).
  • Der beschriebene und dargestellte Selbstbinder wird beim erstmaligen Anlegen in üblicher Weise gebunden, wobei unter dem Knoten d der breite Teil a vorn, der schmale Teil b hinten liegt. Nun wird der Teil b .durch die Schlaufen e- hindurchgeschoben und mittels der Knopflöcher f an .dem Hemd angeknöpft. Der Selbstbinder ist nun mit beiden Teilen a und b an dem Hemd befestigt.
  • Will man den Selbstbinder abnehmen, so knöpft man den Teil b vom Hemd ab und schiebt ihn durch ,die Schlaufen e hindurch nach oben. Hierauf zieht man das Mittelstück c mit dem Teil b durch den Knoten d hindurch, bis das Ende g des Teils b an dem Knoten d anstößt, ohne durch diesen hindurchschlüpfen zu können. Jetzt kann der Selbstbinder über den Kopf hinweg abgehoben werden. Das Mittelstück c und das aus dem Knoten d herausragende Stück des Teils b gleiten über den Kopf hinweg. Der Knoten d wird nicht gelöst (Fig. 2).
  • Beim Wiederverwenden des Selbstbinders braucht dieser nicht neu gebunden zu werden. Vielmehr streift man den Selbstbinder mit den Teilen c und b über den Kopf, erfaßt.das aus dem Knoten d herausragende Ende g ,des Teils b und zieht den Teil b ,durch den Knoten d hindurch, bis .das Mittelstück c an :dem Kragen anliegt. Dann. schiebt man den Teil b durch die Sehlaufen e hindurch und knöpft ihn am Hemd an.
  • Abweichend von Fig. 3 und 5, welche zeigen, wie die Knopf lochreihe f ,an dem Birnderteil b selbst angebracht ist, zeigt Fig. q., wie .die Knopflochreihe f in einem besonderen Band m liegt, das an dem. Teil b rückseitig befestigt ist. Die Endlappen des Teils b sind gegeneinander umgeschlagen und mittels des Knopfes h befestigt. Dadurch wird, auch bei Anbringung eines besonderen Knopflochbandes, eine Verbreiterung des Teils b an dessen freiem Ende g gebildet, um ein Durchschlüpfen durch den Knoten d des Binders zu verhindern.
  • Nach Fig. 5 ist die Endverbreiterung g des Teils b ersetzt durch einen Riegel h, der quer liegend an einem Band i befestigt ist. Dieses ist an dem Ende des Teils b angefügt. Der Riegel h verhindert, daß der Teil b, wenn er in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise herausgezogen wurde, durch den Knoten d hindurchschlüpfen kann: Das Ende g des Binders b kann auch so verdickt sein, .daß es,den Knoten d nicht passieren kann.

Claims (2)

  1. PATEN TAN SPRÜCHE-: i. Selbstbinder, bei welchem der breite, in ,der Gebrauchslage des Binders vorn befindliche Teil rückseitig mit Schlaufen zum Hindurchschieben des dahinterliegenden schmalen Teils und dieser mitKnopflöchern zumAnknöpfen am -Hemd -versehen ist, dadurch gekennzeichnet, .daß der schmale hintere Teil (b) an seinem Ende (g) so ausgebildet, z. B. verbreitert, verdickt oder verriegelt, ist, daß er nicht durch den Knoten (d) des Binders .bindurchschlüpfen kann.
  2. 2. Selbstbinder nach Anspruch i, dadurch gelcennzeichnet, daß die Knopflöcher (f) an dem Binder selbstangebracht sind.
DEE4442A 1951-10-10 1951-10-10 Selbstbinder Expired DE886133C (de)

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