DE885103C - Hohlrohr-Verzweigungsschalter - Google Patents

Hohlrohr-Verzweigungsschalter

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DE885103C
DE885103C DET2691D DET0002691D DE885103C DE 885103 C DE885103 C DE 885103C DE T2691 D DET2691 D DE T2691D DE T0002691 D DET0002691 D DE T0002691D DE 885103 C DE885103 C DE 885103C
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DE
Germany
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hollow
hollow pipe
line
branched
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Expired
Application number
DET2691D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr Wehde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Publication of DE885103C publication Critical patent/DE885103C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/10Auxiliary devices for switching or interrupting
    • H01P1/12Auxiliary devices for switching or interrupting by mechanical chopper
    • H01P1/122Waveguide switches

Landscapes

  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

  • Hohlrohr-Verzweigungsschalter Die Erfindung betrifft einen Hohlrohr-Verzweigungsschalter, durch den eine Hohlrohrleitung (im folgenden Hauptleitung genannt) wahlweise mit einer von mehreren seitlich abzweigenden Hohlrohrleitungen verbunden werden kann. Zum besseren Verständnis der Erfindung ist in Abb. i ein beispielsweise rundes, in Eö Wellen, also mit axialem elektrischem Feldvektor erregtes Hohlrohr i gezeichnet, von dem am Ende eine etwa rechteckige Leitung z im rechten Winkel abgezweigt ist, so daß in ihr der elektrische Feldvektor in Form einer HI-Welle quer verläuft. Zur Anpassung der beiden Leitungsstücke kann man in bekannter Weise eine Blindleitung 3 vorsehen.
  • Unter Berücksichtigung dieser Feldverhältnisse kann man nach einem älteren Vorschlag einen Verzweigungsschalter in der in Abb. a dargestellten Form ausführen. Hierbei sind an die Hauptleitung i kranzförmig vier Zweigleitungen q. bis 7 angeschlossen, und im Innern der Hauptleitung ist ein zweites Rohrstück drehbar, welches auf seinem Mantel eine Blendenöffnung g aufweist, die durch Drehung dieses Rohrstückes die Wellenfortleitung in jeweils eine der verzweigten Leitungen freigibt. Es werden somit die EO- Wellen der Hauptleitung in Form von H.-Wellen in beliebiger Richtung abgezweigt. Ein gewisser Mangel dieses älteren Vorschlages besteht darin, daß die Umschaltzeiten bei vorgegebener Winkelgeschwindigkeit des Hohlrohrstückes 8 nicht beliebig kurz gemacht werden können, weil die Öffnungen der Abzweigleitungen ein verhältnismäßig großes Bogenstück umfassen. Beim Hohlrohr-Verzweigungsschalter gemäß der Erfindung wird in dieser Hinsicht dadurch eine wesentliche Verbesserung erzielt, daß an die Hauptleitung in- Richtung der abgezweigten Leitungen Hohlrohrstücke angesetzt sind, die die Hohlrohrwellen in die abgezweigten Hohlrohrleitungen weiterleiten und mit solcher elektrischer Länge ausgeführt sind, daß sie ihren Abschlußwiderstand etwa betragsgleich Zu dem an ,der Hauptleitung liegenden Eingang transformieren und daß' die Enden dieser Leitungsstücke durch einen mit Blendenöffnüngen versehenen, um die Achse der Hauptleitung drehbaren Zylinder abwechselnd geöffnet und `verschlossen werden. Da sich der Umschaltvorgang beim Verzweigungsschaltergemäß .der Erfindung in größerem radialen Abstand von der Hauptleitung vollzieht; verkürzt sich die erforderliche Umschaltzeit gegenüber der Anordnung nach Abb.2 im Verhältnis der Radialabstände. Durch die angegebene Bemessung der Hohlröhrleitungsstücke; die an die Hauptleitung angesetzt sind; wird eine Störung der Anpassung durch die jeweils blind anhängenden Leitungsstücke vermieden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Verzweigungsleitungen ist in Abb.3 dargestellt. Von der runden Hohlrohrleitung 1, die mit Hilfe des axialen Dipols 1ö in HO- Wellen erregt Wird,. sind zwei rechteckige Leitungsstücke i 1 und 12 um iSo° gegeneinander versetzt seitlich abgezweigt. An diese beiden Leitungsstücke schließen sich mit kleiner Unterbrechung. die eigentlichen Zweigleitungen 13 und 14 an. Da in den Leitungsstücken i i und 12 Hl-Wellen auftreten, bei denen keine Längsströme fließen, wird die Wellenfortleitung durch die mechanischen Unterbrechungsstellen nicht verhindert.
  • Koaxial mit der Hauptleitung ist nun gemäß der Erfindung ein drehbarer Zylinder 15 vorgesehen, der einen Blendenausschnitt 16 hat und zwischen die Unterbrechungen der beiden abgezweigten Leitungen :greft. Inder gezeichneten Winkellage dieses Zylinders ist die Energieübertragung über das Leitungsstück i i durch .den Blendenausachnitt 16 zu dem Leitungsstück 13 freigegeben, während die Energieübertragung über das Leitungsstück 12 durch den Zylinder 1s gesperrt ist. Diese Länge des Leitungsstückes 12, ist so bemessen, daß der Kurzschluß des elektrischen Feldes, der an der Unterbrechungsstelle durch Aden Zylinder 15 bewirkt wird, auch an dem der Hauptleitung zugekehrten Eingang auftritt, so daßdieser Eingang wie metallisch abgedeckt wirkt.
  • Zwischen .den Leitungsstücken i i und 13, bzw. 12 und 14 ist nur eine elektrische, nicht aber eine mechanische Unterbrechung erforderlich: In Abb. ¢ ist gezeigt, daß die beiden Hohlrohre i2 und 14 beispielsweise mit Hilfe einer achsparallelen Verbindungsplatte 17 zusammengehalten werden können, wodurch die Festigkeit erhöht wird. In die schlitzförmige Unterbrechung taucht dabei .der Zylinder 15. Die Blendenöffnung 16 muß nicht einen ganzen Halbkreis umfassen,, sondern kann je nach der gewünschten Dauer der Anschaltung des Hohlrohres auch durch einen kleineren Sektor (Abb. 5) gebildet sein. Gegebenenfalls können mehrere solche Blendenöffnungen am Zylinder verteilt sein. Der Zylinder 15 wird zweckmäßig einseitig abgeschlossen, und an- der Abschlußplatte wird, wie Abb. 6, zeigt, die Drehachse 18 befestigt.
  • In Abb.7 ist noch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die Hauptleitung i wahlweise mit einer von drei Zweigleitungen verbunden werden soll. Der zylindrische Steuerkörper 15 hat hierbei eine Öffnung, die sich über 12,o° erstreckt, so daß bei der Rotation des Steuerkörpers: jeweils eine der Zweigleitungen 1g bis 2,1 freigegeben wird. Unter Umständen kann auch der zylindrische Steuerkörper feststehend' angeordnet werden, während- die Zweigleitungen samt der Hauptleitung rotieren. Das ist beispielsweise .der Fall, wenn man einen bestimmten Raumsektor in gleichbleibender Richtung mit Hilfe einer Richtcharakteristik abtasten will und dazu winkelmäßig gegeneinander versetzte Strahler abwechselnd mit dem verbindet, und zwar derart, däß jeweils der den Abtastselctor durchlaufende Strahler angeschaltet ist.
  • Die Hauptleitung muß in jedem Fall in einer solchen Wellenform erregt werden, daß das Feld bezüglich der Eintrittsöffnungen der einzelnen Hohlrohrstücke symmetrisch liegt. Das ist immer der Fall bei rotationssymmetrischer Feldverteilung, also beispielsweise bei E.-Wellen, bei HO-Wellen sowie bei gewissen, angenähert rotationssymmetrischen höheren Wellenformen. Beider Anordnung nach Abb.2, bei der nur zwei diametral versetzte Abzweigleitungen, vorhanden sind, kann man die Hauptleitung auch in HI-Wellen erregen. Sonst kann man die Hl-Wellen nur in drehpolarisierter Form benutzen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlrohr-Verzweigungsschalter, durch den eine Hohlrohrleitung (Hauptleitung) wahlweise mit einer von mehreren seitlich abzweigenden Hohlrohrleitungen verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an die Hauptleitung in Richtung der abgezweigten Leitungen Hohlrohrstücke angesetzt sind; die die Hohlrohrwellen in die abgezweigten Hohlrohrleitungen weiterleiten und mit solcher elektrischer Länge ausgeführt sind, daß sie ihren Abschlußwidergtand etwa betragsgleich zu dem an der Hauptleitung liegenden Eingang transformieren, und daß',die Enden dieser Leitungsstücke durch einen mit Blendenöffnungen versehenen, um die Achse. der Hauptleitung drehbaren Zylinder abwechselnd geöffnet und verschlossen werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die. Hauptleitung in einer Wellenform erregt wird, deren Feld bezüglich der Eingangsöffnungen in die Hohlrohrstücke symmetrisch liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptleitung mit einer wenigstens angenähert rotationssymmetrischen Feldverteilung erregt wird. .
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlrohrstücke mit den abgezweigten Leitungen mechanisch verbunden sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere für die periodische Raumabtastung mit Hohlrohrstrahlern, dadurch gekennzeichnet, daß der schaltende Zylinder feststeht, während die abgezweigten Hohlrohre um die Hauptleitung rotieren.
DET2691D 1944-09-22 1944-09-22 Hohlrohr-Verzweigungsschalter Expired DE885103C (de)

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DE885103C true DE885103C (de) 1953-08-03

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