DE8809700U1 - Elektrisches Bügeleisen mit einer Leitungswickeleinrichtung - Google Patents

Elektrisches Bügeleisen mit einer Leitungswickeleinrichtung

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/28Arrangements for attaching, protecting or supporting the electric supply cable

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

BOSCH-SIEMENS HAUSGERA'fE tJMBH 8ÖÖO München 80, 12.07.1988
Hochstraße 17
TZP 88/502
Vei/hü
Elektrisches Bügeleisen mit einer Leitungswickeleinrichtung
Die Neuerung betrifft ein elektrisches Bügeleisen gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
v/V/ Ein derartiges Bügeleisen ist bekannt aus der deutschen Offenlegungsschrift 34 24 743. Dabei ist eine Endplatte über einen Wickelkern fest mit dem Hauptteil des Gerätegehäuses verbunden, wobei die Wickelnut zwischen der Endplatte und dem Hauptteil des Gerätegehäuses um den Wickelkern ausgebildet ist. Diese Bauart hat den Nachteil, daß auch bei abgewickelter Netzanschlußleitung im Betrieb die Endplatte relativweit nach hinten auskragend angeordnet ist und die Handhabung des Gerätes beim Bügeln verkomplizieren kann. Der untetc Teil der hakenartig nach unten vorspringenden Endplatte kann sich an hochstehenden Teilen des Bügelgutes verhaken und dieses mitziehen. Ferner besteht der Nachteil, daß der Schwerpunkt des mit der Endplatte auf einer Unterlage abgestellten Bügeleisens relativ hoch liegt und das Bügeleisen daher leichter umfällt, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Auch kann sich der Ärmel eines Benutzers beim Bügeln an der Endplatte verhaken.
Aus der deutschen Auslegeschrift 29 34 520 ist ein dem vorstehend beschriebenen Bügeleisen sehr ähnliches Bügeleisen bekannt, das die gleichen Nachteile aufweist.
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Aus der deutschen Offenlegungsschrift 31 48 682 ist weiter ein Bügeleisen bekannt, bei dem die Netzanschlußleitung bei Nichtgebrauch um einen hinteren Endabschnitt des Gerätegehäuses gewickelt wird, ohne daß hierfür eine besondere Wickelnut zur Aufnahme vorhanden wäre. Das Gehäuse weist hierzu lediglich in seinem Bodenbereich hinter der Bügelplatte eine ansatzweise Nut auf, damit der Leitungswickel nicht abrutscht. Aus dem Handgriff des Bügeleisens ist ein Hakenteil ausklappbar ' oder ausschiebbar, vor das die Netzanschlußleitung gewickelt wird und das ein Abte rutschen derselben nach hinten verhindert. Nachteilig ist hierbei, daß der um den
iff Hauptkörper des Bügeleisens liegende Wickel recht voluminös wird, was unschön aus-
1I sieht und einen größeren Platzbedarf des bei Nichtgebrauch beiseite gestellten
j! Bügeleisens ergibt. Ferner ist von Nachteil, daß der obere ausgefahrene Haken die
f Benutzung des Bügeleisens stark behindert, wenn ein ungeschickterer Benutzer nicht
ij weiß, daß der Haken versenkbar ist oder wie er versenkt wird.
&xgr;- Aus der deutschen Patentschrift 30 20 666 ist fen »r eine Vorrichtung zur Aufnahme
£ der Anschlußleitung von Elektrogeräten bekannt, wobei in einem Endabschnitt des
k' Hauptkörpers des Gerätes ein Aufnahmeraum für eine Kabeltrommel mit aufgewikkelter Netzanschlußleitung vorgesehen ist. Bei Anwendung einer derartigen Vorrich-
* tung bei einem Bügeleisen wäre das Gerätegehäuse auf jeden Fall auch im Bügelbe-
p trieb nach hinten um den Raum für den Kabelwickel verlängert. Dementsprechend
I läge der Schwerpunkt des abgestellten Bügeleisens sehr hoch, wodurch das Bügelei-
I sen leichter umkippen kann. Der Kabelwickel ist bei dieser Konstruktion zwar ganz
¥■ im Gerätegehäuse unterbringbar und damit auch gegen Verstauben weitgehend ge-
\- schützt, jedoch sind durch das vergrößerte Gehäuse auch die Herstellungskosten er-
'": höht.
r\ Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Bügeleisen gemäß dem
ä ' 4 »
I Oberbegriff des aanspruches 1 zu schaffen, das die vorstehend geschilderten
I Nachteile beseitigt, wobei insbesondere die Handhabung erleichtert ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung gelöst durch die Merkmale der Kennzeichnungsteile des Patentanspruches 1 oder des Patentanspruches 11.
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Diese Lösungen haben den Vorteil, eine im Gebrauch kompakte Baufc/m zu schaffen, die wegen der niedrigeren Schwerpunkt lage beim Abstellen mit der Rückseite auf einer Stellfläche auch weniger leicht umfällt. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn das Bügeleisen mit der relativ kleinen hinteren Stellfläche auf einem gepolsterten Teil eines Bügelbrettes abgestellt wird, wie dies häufig in Bügelpausen vorkommt. Falls ein Benutzer nicht weiß, daß die Wickeleinrichtung versenkbar ist, kann er das Bügeleisen ohne zu starke Behinderung auch mit ausgefahrener Wickeleinrichtung benutzen und mit der Rückseite auf einer Stellfläche abstellen.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 2 hat den Vorteil, daß der aus einzelnen Stegen bestehende Wickelkern leicht im eingeschobenen Zustand im Hauptteil des Gerätegahäuses unterbringbar ist und der dazwischenliegend Platz füi andere Bauteile, wie z.B. elektrische Anschlußeinrichtungen verwendbar ist. Hierdurch wird die kompakte Bauform des Gerätes weiter gefördert.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 verringert den Herstellungsaufwand.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 bringt eine gute Standfestigkeit des Gerätes im auf den Endplattenabschnitten abgestellten Zustand, wenn der Wickelkern der ausgefahrenen Wickeleinrichtung mit dem Hauptteil des Gerätegehäuses verrastet bzw. verriegelt ist. Zur Entriegelung kann eine Entriegelungseinrichtung im Hauptteil des Gerätegehäuses vorhanden sein, die z.B. durch eine Drucktaste bedienbar ist. Eine leichte Einrastung der eingefahrenen Wickeleinrichtung verhindert, daß dies;, beim Bügeln versehentlich aus dem Hauptteil des Gerätegehäuses herausgezogen wird.
Bei der Weiterbildung gemäß Anspruch 5 wird die Elastizität der den Wickelkern bildenden Stege ausgenutzt, um eine Einrastung mir Federvorspannung zu erzielen. Bei Ausbildung der Stege aus Kunststoff, insbesondsre zusammen mit einer Endplatte oder Endplauen-Abschnitten können die Herstellungskosten durch Einsparung zusätzlicher Rastfedern gesenkt werden. Indem jeweils zwei benachbarte Stege gemäß Anspruch 6 zur Ausrastung gegen ihre Federvorspannung gegeneinander drückbar sine*, können die Stege nicht nur den Wickelkern und Vorspannfedern, sender: ,?--' Betätigungselemente zur Ent rastung bilden. Durch die Mehrfachfunktion der Stege wird der Fertigungsaufwand gering gehalten.
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Die Endplatte kann im wesentlichen geschlossen oder mit Durchbrechungen gitteraptig oder sternförmig ausgebildet sein. Die Durchbrechungen sparen dabei Material. Die Endplatte kann ferner wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 4 dargestellt, gegenüber dem Haupt gehäuse allseitig etwas überstehen oder in Teilbereichen oder in allen Bereichen bündig mit diesem abschließen. Ein bündiger Abschluß kann insbesondere im unteren Bereich zweckmäßig sein, um einen Vorsprung nach unten zu verindern, der möglicherweise an der Wäsche hängen bleibt.
Der Wickelkern bzw. die diesen bildenden Stege können mit dem Haupt gehäuse in der ausgefahrenen Stellung verriegelbar sein, um die Standfestigkeit zu erhöhen.
Die Lösung gemäß Anspruch 11 bietet die gleichen Vorteile wie die Lösung gemäß Arspruch 1.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 12 hat den Vorteil, daß die Wickelhaken selbsttätig nach Abwickeln der Netzanschlußleitung sich an das Gerätegehäuse anlegen oder in dieses einsenken und nicht mehr im Weg sind. Teile der Wickelhaken können dabei die Abstellfläche des Gerätes beim Abstellen in Bügelpausen bilden. Alternativ oder zusätzlich können jedoch die Wickelhaken auch in ihrer ausgeklappten Stellung verriegelbar sein, wobei dann andere Teile der Wickelhaken als im eingeklappten Zustand als Endplattenabschnitte zum Abstellen des Gerätes in Bügelpausen dienen.
Die Weiterbildungen gemäß den Ansprüchen 14 und 15 zeigen wie auf einfache Weise die Wickelhaken ohne Vertiefungen oder mit geringen Einsenkungen im Hauptgehäuse am Hauptgehäuse unterbringbar sind.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 15 zeigt eine weitere Möglichkeit der Unterbringung der Wickelhaken, die zusätzlich oder als Alternative zu der Anordnung der Wikkelhaken gemäß den Ansprüchen 14 und 15 anwendbar ist.
Im folgenden werden Ausfuhrungsbeispiele der Neuerung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigt:
Fig- 1 eine Seitenansicht eines Bügeleisens mit eingefahrener Wickeleinrichtung, wobei die ausgefahrene Stellung der Wickeleinrichtung in unterbrochenen Linien zusätzlich eingezeichnet ist.
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen sich vertikal und in Längsrichtung des Bügeleisens erstreckenden Schnitt durch den hinteren Teil des Bügeleisens mit der Wickeleinrichtung;
Fig. 3 ausschnittsweise einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie III-
III in Fig. 2;
Fig. 4 ausschnittsweise einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie IV- IV in Fig. 3 und
Fig. 5 in einer Seitenansicht entsprechend der der Fig. 1 eine abgewandelte Ausführungsform mit ausgeklappten Wickelhaken, wobei die Wickelhaken in ihrer eingeklappten Stellung in unterbrochenen Linien zusätzlich angedeutet sind.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform eines Bügeleisens besitzt ein Gerätegehäuse 2 mit einem Hauptteil 4 und einer Wickeleinrichtung 6. Die im Betrieb untere Seite des Hauptgehäuses 4 ist durch eine Bügelsohle 8 verschlossen, an deren Oberseite eine elektrische Heizung 10 angeordnet ist. Das Hauptgehäuse 4 besitzt ferner eine Griffdurchbrechung 12 und einen darüberliegenden Handgriff 14. Hinter der Griffdurchbrechung 12 besitzt das Hauptgehäuse 4 einen Raum, in dem ein elektrisches Klemmbrett und eine Leitungsführugn Id, durch die eine nicht dargestellte elektrische Netzanschlußleitung von der Seite in den Hauptkörper 4 einmündet, enthält. Rückseitig ist dieser Raum durch eine Endplatte 20 verschlossen, die in eine deckseitige Abdeckung 22 des Handgriffes 14 übergeht und mit den übrigen Teilen des Hauptteiles 4 durch Schrauben verbunden ist-
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Die Wickeleinrichtung 6 besitzt eine geschlossene Endplatte 24, deren Rückseitenfläche 26 als Stellfläche zum Abstellen des Gerätes in Bügelpausen dient. Die Endplatte 24 ist aus einem elastischen Kunststoff hergestellt und besitzt vier daran ausgebildete von der Stellfläche 26 abgewandten Seite normal vorspringende elastische Stege. Es handelt sich dabei um einen unteren linken Steg 28ol und einen unteren rechten Steg 28rl, die auf der gleichen Höhe im Abstand voneinander und von den Rändern der Endplatte 24 angeordnet sind sowie ein linker oberer Steg 281o und ein rechter oberer Steg 28or, die im Abstand von den Rändern der Endplatte 24 und in einem gericgeren Abstand voneinander als die beiden unteren Stege 28 angeordnet sind, da das Bügeleisen sich insgesamt nach oben verjüngt. In der in Fig. 1 in unterbrochenen Linien und in den Fig. 2 bis 4 in durchgehenden Linien dargestellten Stellung mit der Wickeleinrichtung in der ausgefahrenen Position greifen die Stege 28 mit Endabschnitten 32 durch vier Durchgangsöffnungen 30 der Verschlußplatte 20 des Hauptkörpers 4 und sind mit dieser verriegelt. Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, ist der überwiegende, hintere Bereich 34 jedes Steges flach rechteckig im Querschnitt aussebildct, wobei die längere Erstreckung des Rechtecks sich quer zur Bügelsohle 8 erstreckt. Die Endabschnitte 32 sind als gegen den nächstliegenden Rand der Verschlußplatte 20 hin vorspringende Verdickungen bzw. Köpfe ausgebildet mit jeweils einer zum Rand der Verschlußplatte 20 hinweisenden Nut 36, deren Breite in Längsrichtung der Stege etwas breiter als die Dicke der Verechlußplatte 20 ist. Von der Nut 36 aus verjüngt sich der Kopf bzw. Endabschnitt 32 mit einer Rampe 38 gleichmäßig zum hinteren schmaleren Stegabschnitt 34. Der Stegabschnitt 34 besitzt in einem Abstand von der Endplatte 24, der der Dicke der Verschlußplatte 20 entspricht, eine gegen den Rand der Verschlußplatte 20 hin leicht vorspringende Rastnoppe 40. Im nur in Fig. 1 dargestellten eingefahrenen Zustand der Wikkeleinrichtung 6 liegt die Endplatte 24 an der Verschlußplatte 20 an und wird in dieser Stellung verrastet durch die Rastnoppen 40, die mit der Innenkante der Durchgangsöffnungen 30 der Verschlußplatte 20 zusammenwirken. Wird die Endplatte 24 an ihren Rändern ergriffen und in ihre ausgefahrene Stellung gezogen, gleiten die Stege 28 durch die Durchgangsöffnungen 30, wobei sie schließlich durch die Rampen 38 elastisch gegeneinander hin verbogen werden bis die Nut 36 über einen äußeren Randabschnitt der Durchgangsöffnungen 30 greifen kann und die Stege 28 in eine verriegelte Stellung springen, in der sie im wesentlichen wieder entlastet sind. Die Breite der Durchgangsöffnung 30 ist so bemessen, daß die Rampen 38 hindurchtreten
können.
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An der Innenseite der Verschlußplatte 20 ist in nicht näher dargestellter Weise ein Riegelschieber 42 in etwa vertikaler Richtung verschiebbar geführt, der durch eine Druckfeder 44 an seinem unteren Ende nach oben vorgespannt ist und mittels einer am Hinterende des Handgriffes 14 vorgesehenen Drucktaste 46 zur Entriegelung nach unten verschiebbar ist. Der Riegelschieber 42 besitzt den Durchgangsöffnungen 30 der Verschlußplatt«; 20 zugeordnete Durchgangsöffnungen 48, in denen sich im ausgefahrenen Zustand der Wickeleinrichtung 6 die innersten Teile der Endabschnitte bzw. Köpfe 32 der Stege 28 befinden. In der Ruhestellung des Riegelschiebers 42 befinden die Köpfe 32 sich im unteren Bereich der öffnungen 48, die so angeordnet sind, daß Köpfe 32 sich in ihrer verriegelten Stellung befinden müssen, hei der die Nut 36 den Rand der Durchgang'öffnungen 30 übergreift und verhindern Bewegungen der Köpfe 32 aus dieser Stellung. Die öffnungen 48 sind doppelt so hoch wie die Stege 28 bzw. die Köpfe 32. Die oberen Bereich der öffnungen 48 sind gegenüber den unteren Teilen der öffnungen so versetzt angeordnet, daß in ihnen die Köpfe 32 nur in der entriegelten Stellung Platz finden. Schräge, außenliegende Kanten 50 der öffnungen 48 sind nach oben gegeneinander geneigt und bewirken, wenn mitteis der Drucktaste 46 der Riegelschieber 42 nach unten geschoben wird, daß die Köpfe 32 in Richtung auf eine vertikale Mittelebene des Bügeleisens hin verschoben werden und die Nuten 36 außer Eingriff mit der Verschlußplatte 20 bewegt werden. In dieser Stellung kann die Wickeleinrichtung 6 durch Druck auf die Endplatte 24 eingefahren werden. Beim Ausfahren der Wickeleinrichtung 6 wird zweckmäßigerweis« die Drucktaste 46 ebenfalls gedrückt.
Die Durcktaste 46 und der Riegelschieber 42 können auch weggelassen werden. Zur Entriegelung werden in diesem Fall jeweils die beiden unteren Stege 28ur und 2l3ul gegeneinander und ebenso die oberen Stege 28ol und 28or gegeneinander gedrückt, um die Entriegelung zu bewirken und gleichzeitig die Wickeleinrichtung 6 eingeschoben. Die Verriegelung erfolgt beim Ausziehen automatisch über die Rampen 38 der Stege 28. Es sind auch verschiedene andere Konstruktionen von Verriegelungseintichtungen für nie Stege 28 denkbar.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Bügeleisen mit einem Grundgehäuse 54, an dessen Unterse.te eine Bügeisohle 58 angebracht ist und das eine Grifföffnung 62 und einen Handgriff 64 aufweist. An der Rückseite des Grundgehäuses 54 sind zwei Wickelhaken 55 und 57 um horizontale Achsen
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verschwenkbar angelenkt, die zusammen eine Wickeleinrichtung 56 bilden. Der obere Wickelhaken 55, der entsprechend der oberen schmaleren Breite des Bügeleisens schmaler ausgebildet ist als der untere Wickelhaken 57, besitzt einen in der eingeklappten Stellung sich entlang dem oberen Bereich der Verschlußplatte erstreckenden Stegabschnitt 70 und einen außen daran anschließenden Endplattenabschnitt 72, der sich in der eingeklappten Stellung entlang der Oberseite des Handgriffes 64 erstreckt. Der untere Wickelhaken 57 besitzt einen an der Verschlußplatte angelenkten Stegabschnitt 74 und einen daran anschließenden Endpiattenabschnitt 76, wobei in der eingeklappten Stellung der Stegabschnitt 74 sich entlang dem unteren Teil der Verschlußplatte des Hauptkörpers 54 und der Endplattenabschnitt 76 entlang einer rückwärtigen unteren Schrägfläche des Hauptkörpers 54 hinter der Bügelsohle 58 erstreckt. Im ausgeklappten Zustand liegen die Endplattenabschnitte 76 in einer Ebene, die sich etwa parallel zur Ebene der hinteren VersrMußplatte des Hauptgehäuses 54 erstreckt. Mit dem oberen Wickelhaken 55 ist ein sich in das Innere des Bügeleisens erstreckender Steuerarm 80 starr verbunden, während mit dem unteren Wickelhaken 57 ein entsprechender Steuerarm 82 verbunden ist. Die Steuerarme 80 und 82 werden durch eine mittels einer unterbrochenen Linie 84 angedeuteten Zugfeder gegeneinander gezogen, wodurch die Wickelhaken in ihre eingeklappte Stellung vorgespannt sind. Wenn das Kabel abgewickelt ist, klappen sie automatisch an den Hauptkörper 54 an. Der Kabelwickel hält sie im ausgeklappten Zustand. Zusätzlich sind zur Erhöhung der Bedienungsbequemlichkeit Riegelschieber 86 und 88 vorhanden. Diese können mittels außen am Haupt gehäuse angeordneter Drehknebel 90 und 92 jeweils in Stellungen gedreht werden, in denen sie die Steuerarme 80 bzw. 82 der Wickelhaken 55 bzw. 57 in ihrer ausgeklappten oder der eingeklappten Stellung arretieren.
In Abwandlung der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 4 kann anstelle zweier oberer Stege auch nur ein oberer Steg vorhanden sein, wegen der Schmalheit des Gerätes im oberen Bereich. Ferner können die Stege so ausgebildet sein, daß ihre elastische Verbiegung nicht zur Seite sondern nach oben oder unten erfolgt und zur Entriegelung die oberen und unteren Stege gegeneinander gedrückt werden. Es ist ferner denkbar, die Netzanschlußleitung in die Endplatte einmünden zu lai^en und über eine elastische Verbindungsleitung mit dem Hauptgehäuse zu verbinden.

Claims (17)

··■··· ■· · ft a« TZP 88/502 Schutzamsprttche
1. Elektrisches Bügeleisen mit einem Gerätegehäuse, an dessen Unterseite eine Bügelsohle befestigt ist und in das eine Netzanschlußleitung einmündet und an dessen hinteren Endbereich eine außerhalb eines Hautpteils des Gehäuses angeordnete offene Leitungswickeleinrichtung in Form einer sich quer zur Bügelsohle erstreckenden Wickelnut für die Netzanschlußleitung angeordnet ist, wobei tf.'e Wickelnut sich zwischen dem Hauptteil des Gehäuses und im Abstand davon angeordneter Endplattenabschnitten um einen Wickelkern erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelkern (28) bei abgewikkelter Netzanschlußleitung mindestens zum Teil in den Hauptteil (4) des Gerätegehäuses (2) einschiebbar ist.
2. Bügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelkern aus im Abstand voneinander angeordneten Stegen (28) besteht.
3. Bügeleisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (28) in einem Stück mit einer Endplatte (24) aus Kunststoff hergestellt sind.
4. Bügeleisen nach einesm der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (28) mit dem Hauptteil (4) des Gerätegehäuses (2) zusammenwirkende Rasteinrichtungan (32, 36, 38) aufweisen.
5. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (28) oder Teile (34) derselben quer zur Verschieberichtung der Endplatte (24) elastisch federnd verbiegbar sind, um ihre Rasteinrichtungen (32, 36, 38) außer Rasteingriff mit dem Hauptgehäuse (4, 20) zu bringen.
IS»·· W 2 *— «· r
TZP 88/502
6. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine RiegeleirAchtung (42) mittels der der Wickelkern (28) in der ausgefahrenen Stellung verriegelbar ist.
7. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausrastung jeweils zwei Stege (28) durch gegeneinander Drücken in Richtung aufeinander zu elastisch verbiegbar sind.
8. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatte eine im wesentlichen geschlossene Platte (24) ist.
9. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatte mit Durchbrüchen gitterartig oder mit Randausnehmungen ausgebildet ist.
10. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endplatte mindestens in Teilbereichen, vorzugsweise im oberen Bereich mit Randabschnitten über den Hauptteil (4) des Gehäuses (2) übersteht.
11. Elektrisches Bügeleisen mit einem Gerätegehäuse an dessen Unterseite eine Bügelsohle befestigt ist und in das eine Net anschlußleitung ei.«mündet und ~n dessen hinterem Endbereich eine außerhalb eines Hauptteils des Gehäuses angeordnete offene Leitungswickeleinrichtung in Form einer sich quer zur Bügelsohle erstreckenden Wickelnut für die Netzanschlußleitung angeordnet ist, wobei die Wikkelnut sich zwischen dem Hauptteil des Gehäuses und im Abstand davon angeordneten Endpla^.enabschnitten um einen Wickelkern erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Hauptkörpers (54) des Gerätegehäuses Wickelitlaken (55, 57) verschwenkbar angelenkt sind und i«n eingeschwenkten Zustand am oder im Gehäuse liegen und im ausgeschwenkten Zustand die Wickelnut bilden.
12. Bügeleisen nach Anspruch 11, gekennzeichnet, durch eine Vorspanneinrichtung, die die Wickelhaken permanent in ihre eingeschwenkte Lage vorspannt.
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iflt M Lt J «. »» ·&igr;
TZP 88/502
13. Bügeleisen nach Anpruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch Verriegelungseinrichtungen (86, 88, 90, 92) mittels denen die Wickelhaken (55, 57) mindestens in ihrer ausgeschwenkten Stellung ver- und entriegelbar sind.
14. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wickelhaken (55) sich in der eingeschwenkten Stellung mit einem einen Teil des Wickelkerns bildenden Stegabschnitt (70) entlang der Rückseite des Hauptteils (54) des Gerätegehäuses und mit einem Endplattenabschnitt (72) entlang der Oberseite eines hinteren Endahschnittes des Griffes (64) erstreckt (Fig. 5).
15. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wickelhaken (57) sich in der eingeklappti_,i Stellung mit einem einen Teil des Wickelkerns bildenden Steg (74) entlang einem unteren Bereich der Rückseite des Hauptteils (54) des Gerätegehäuses und mit einem daran anschließenden Endplattenabschnitt (76) entlang einem nicht von der Bügelsohle (58) eingenommenen Bereich der Unterseite des Hauptteils (54) des Gerätegehäuses erstreckt.
16. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wickelhaken sich im eingeklappten Zustand jeweils zum Teil entlang der Rückseite des Hauptteils des Gerätegehäuses und zum Teil entlang einer Seitenwandflache des Hauptteils des Gerätegehäuses erstrecken.
17. Bügeleisen nach einem der Anspruch 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelhaken (55, 57) in einem mittleren Bereich der Rückseite des Hauptkörpers (54) des Gerätegehäuses verschwenkbar angelenkt sind und vorzugsweise in das Innere des Hauptteiis (54) des Gerätegehäuses ragende Steuerabschnitte (80, 82) aufweisen.
DE8809700U 1988-07-29 1988-07-29 Elektrisches Bügeleisen mit einer Leitungswickeleinrichtung Expired DE8809700U1 (de)

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