DE8809033U1 - Mit Riegel versehener Tür- oder Fensterflügel - Google Patents
Mit Riegel versehener Tür- oder FensterflügelInfo
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E05B63/12—Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper
- E05B63/122—Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper with transverse, i.e. vertically movable bolt or dropbolt
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft einen in Form einer Tür oder eines
Fensters ausgebildeten Flügel ait ie zwischen Rahmen und
Flügel ausgebildetem Türfalz angeordneter Verriegelungseinrichtung,
welche mittels einer flügelseitigen Betätigungshandhabe bedienbar ist.
Ein derartiger Flügel ist in bekannter Weise derart ausgestaltet , daß z. B. eine in dem Türfalz angeordnete Verriege
lungseinrichtung in Form einer Treibstange oder dergleichen mit an ihr befestigten Riegelzapfen über eine flügelseitige
Bet&tigungshandhabe bedienbar ist. In Schließstellung greifen
diese Riegelzapfen in entsprechende rahmenseitige Gegen
schließteile ein. Da mittels Hebelwerkzeugen (z.B. Brecheisen) oder dergleichen, die im Bereich des Türfalzes angesetzt
werden, ein Beschädigen oder Zerstören der Verschlußeinrichtung bewirk* werdet* kann, ist eine derartige Ausgestaltung
des Flügels im Hinblick auf unberechtigte Öffnunge versuche nicht sicher genug.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Flügel der in Rede stehenden Art derart auszubilden, daß dieser gegenüber unberechtigten öffnungsversuchen siche
rer ist, wobei die Sicherungseinrichtung nicht störend in Erscheinung treten soll.
VNRi 162981 19 803 Gr./HO. 11.07.1968
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Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß vor der Schmalseite
des Aufdecke dee Flügels ein in Längsrichtung der Schmalseite
verlagerbarer Riegelschieber an Rannen angeordnet ist, der in Verriegelungszustand in ein vor der Schmalseite des
Aufdecks gelegenes Gegenschließteil eingreift.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Flügel der eingangs genannten Art von erhöhtem Sicherheitswert geschaffen. Neben
dem Schutz gegen unbefugtes Öffnen des Flügels mittels in dem Türfalz angeordneter Verriegelungseinrichtung ist eine
weitere Sicherung im Bereich der Schmalseite des Aufdecks des Flügels verwirklicht. Durch diese Ausgestaltung ist es
möglich, den Flügel bei Bedarf (z. B. bei längerer Abwesenheit) zusätzlich abzusichern. Der am Rahmen angeordnete, in
Längsrichtung der Schmalseite des Aufdecks verlagerbare Riegelschieber greift im Verriegelungszustand in das vor der
Schmalseite des Aufdecke gelegene an diesem befestigte Gegenechließteil
ein. Somit ist auf einfachste Heise eine Sicherung geschaffen, die von außen nicht zugänglich ist und
somit kein unbefugtes öffnen ermöglicht. Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß die zusätzliche
Verriegelung in Verstecklage des Seitenteils des Aufdecke liegt. Somit ist im Gegensatz z» handelsüblichen Querriegeln,
die z. B. bei Stalltüren in horizontaler Sretrackung
angebracht werden und daher optisch störend wirken, eine gute geetalterieche und auch bei unberechtigten öffnungsversuohen
schwer zugängliche Lösung geschaffen. Di« Erfindung
VNRt 162981 19 803 Or./HÖ. 11.07.198B
ist auch bei einer Doppelfenster- bzw. Doppeltür-Anordnung einsetzbar. Insofern wird der Rahmen gemäß Anspruch 1 dann
durch den zweiten Flügel ersetzt. Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, die Lage von Riegeleethieber und Gegenechließteil
auszutauschen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, das Gegenschließteil
an einem das Aufdeck Übergreifenden Winkelprofil zu befestigen. Hierbei wird das Gegenschließteil an dem
Schenkel des Winkelprofils angebracht, der der Schmalseite j des Auf decks zugeordnet wird. Hierdurch wird eine größere Jj
Auflagefläche des Gegenschließteils erzielt.
Eine weitere Möglichkeit, die Auflagefläche zu vergrößern,
besteht darin, das Gegenschließteil an einem das Aufdeck umgreifenden U-Profil an dessen Steg zu befestigen.
Des weiteren besteht noch der Vorteil, daß der auf der Front fläche des Aufdecks aufliegende Schenkel des Winkelprofile
oder U-Profils von den Befestigungsschrauben der auf diesem Schenkel angesetzten Betätigungshandhabe durchgriffen ist.
Zum einen ist durch diese Maßnahme der genannte Schenkel des Winkelprofils oder U-Profils durch die Betätigungehandhabe
zum Teil verdeckt und bildet daher mit der Betätigungshandha be eine optische Einheit. Zum anderen besteht der Vorteil
darin, daß keine zusätzlichen Bohrungen im Aufdeck vorzusehen
sind, da die schon vorhandenen Bohrungen zur Befestigung
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der Betätigungehandhabe genutzt werden können, überdies läßt
sieh so eine sichere Befestigung erzielen.
Der am Rahmen angeordnete Riegelschieber greift im Verriegelungszustand
in ein als Büchse ausgestaltetes Gegenschließteil ein.
Eine leichte Handhabung des Riegelschiebers wird dadurch
erzielt, daß der Riegelschieber von einem Querzapfen durchsetzt ist, dessen vorstehende Enden in Längsschlitzen einer
Riegelechieberhalterung geführt ist.
Die Riegelechieberhalterung weist eine Grundplatte auf, von der beidseitig Führungslappen im wesentlichen rechtwinklig
abgebogen sind, welche die Längsschlitze aufweisen.
Des weiteren ist es vorteilhaft, daß an der Grundplatte im Anschluß an die Längserstreckung der Führungslappen zwei die
Büchse zwischen sich aufnehmende, den Riegelabschnitt des Riegelschiebers im Verriegelungszustand umgreifende Hülsen
befestigt sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung dee Riegelschiebers besteht
darin, daß der Riegelschieber an seinen den Hülsen abgewandten Ende von einer Ausnehmung durchsetzt ist, welche von dem
Querzapfen durchgriffen wird und daß ein in die Ausnehmung
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eingreifender, auf dem Querzapfen schwenkbeweglich gelagerter Steg einendig eine Verbreiterung trägt, die in Bntriege»
lun$sstellung den benachbarten Seitenrändern der Führungslappen
gegenüberliegt, wobei der Abstand zwischen der Drehachse
des Querzapfens und der diesem zugekehrten Unterseite der Verbreiterung größer als der Abstand zwischen der Mittellängslinie
jedes Längsschlitzes und dem jeweiligen Stirnrand der FUhrungslappen ist. Die Verbreiterung dient einerseits
als Handhabe zur Verlagerung des Riegelschiebers und andererseits zum Festlegen des Riegelschiebers in Entriegelungsstellung,
wobei sich die Unterseite der Verbreiterung des Steges auf den Seitenrändern der FUhrungslappen abstützt. Zum Verlagern
des Riegelschiebers wird die Handhabe um 90* bis in Gegenüberläge zu den Stirnrändern der FUhrungslappen geschwenkt.
Die Verlagerung des Riegelschiebers erfolgt schwerkraftunter stützt, ggf. auch rein schwerkraftabhängig.
Zum Befestigen des Hinkelprofils oder U-Profils sind an dem
auf der Schmalseite des Aufdecks aufliegenden Bereich Befest igungs löcher für Halteschrauben ausgebildet, wobei zumindest
eines der Befestigungslöcher im Verriegelungezustand
von den Hülsen abgedeckt ist. Durch diese vorteilhafte Ausbildung der Befestigung ist ein Abschrauben des Hinkelprofils
oder U-Profils im Verriegelungszustand nicht möglich.
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Dee weiteren x«it ebenfalle die Grundplatte dee Riegelschiebere
gegen Abschrauben in Verriegelung·zustand dadurch gesichert,
daß an der Grundplatte Befeetigungedurchbrüche für
Halteschrauben ausgebildet sind, wobei zumindest ein Befestigungsdurchbruch
zwischen den Hülsen liegt. Dieser Bereich ist im Verriegelungszustand von der am Winkelprofil oder
fJ-Profil angeordneten Büchse abgedeckt.
Desweiteren ist es noch vorteilhaft, den Riegelschieber verschließbar
auszubilden.
Schließlich besteht noch ein Vorteil darin, daß die Befestigungsschrauben
vom Riegelschieber und/oder Gegenschließteil in im Inneren von Rahmen bzw. Flügeln angeordnete Verstärkungsprofile
eingreifen. Diese Maßnahme erlaubt die besonders haltbare Befestigung von Riegelschieber bzw. Gegenschließteil
. Dies insbesondere auch außerhalb des Bereiches der Betätigungehandhabe, wobei die in das Verstärkungsprofil
eingreifenden bzw. dieses durchgreifenden Befestigungsschrauben größere Kräfte schadensfrei aufnehmen können.
Nachstehend werden drei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Fig. 1-7 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in verkleinerter Darstellung einen in Form eines
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fr
Fensters ausgebideten Flügel mit einer Betätigungshandhabe und einer aus einem Riegelschieber und
einem Gegenschließteil bestehenden Verriegelungsvorrichtung, gemäß der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Ansicht der Verriegelungsvorrichtung in Verriegelungsstellung,
wobei das Gegenschließteil an einem Winkelprofil befestigt ist,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung in Entriegelungsstellung,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung in Verriegelungsstellung,
Fig. 6 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung jedoch die zweite AusfUhrungsform betreffend, wobei das
Gegenechließteil an einem U-Profil befestigt ist,
und
der dritten AusfUhrungsform, wobei die Festlegung
außerhalb der Betätigungehandhabe erfolgt.
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Das in Fig. 1 dargestellte Fenster 1 setzt sich aus eine« Rahmen 2 und eine« Flügel 3 zusammen. Mittig im Bereich dee
Aufdecks 4 des Flügels 3 ist eine Betätigungshandhabe 5
vorgesehen. Auf gleicher Hohe befindet sich eine aus eines
Riegelschieber 6 und einen Gegenschließteil 7 zusamnengesetzte
Verriegelungsvorrichtung 8. Überdies ist «it der Betätigungshandhabe
5 eine übliche, nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung
betätigbar, die im Falz z.B. mittels Treibstangen verlagerbare Zapfen aufweist, welche mit entsprechenden
Gegenschließteilen des Rahmens zusammenwirken.
Der Riegelschieber € besitzt einen kreisrunden Querschnitt, der sich in einem Endbereich 6* zu einem Kegelstumpf 9 verjüngt.
An seinem anderen Ende weist der Riegelschieber 6 eine schlitzförmige Ausnehmung 10 auf. Die hierdurch verbleibenden
Riegelstege 11 weisen jeweils eine Bohrung 12 auf, die von einem etwas querschnittskleineren Querzapfen 13
durchsetzt sind, dessen Länge etwa doppelt so groß ist wie der Durchmesser des Riegelschiebers 6. Auf dem Querzapfen
ist ein in die Ausnehmung 10 des RiegelSchiebers 6 eingreifender Steg 14 schwenkbeweglich gelagert. Dieser trägt einendig
eine als Handhabe 16 ausgebildete Verbreiterung 15, deren Querschnitt ebenfalls größer ist als der des Riegeleohiebers
6. Dem Riegelschieber 6 ist eine Riegelschieberhalterung 17 zugeordnet. Diese weist eine mit Befestigungedurchbrüchen
1&THgr; versehene Grundplatte 19 auf, von der, einseitig
ihrer Mittelqueraehse gelegene, beidseitig in Längeer-
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Streckung der <5r«nd^latte %9 &ngr;&rgr;&phgr;&agr;&igr;&idigr;&phgr;&iacgr;&agr;&bgr; Führungelappen 20
im wesentlichen rechtwinklig abgebogen sind. Zwischen diesen
Führungslappen 20 ist der Ri^gplschieljer 6 mittels der vorstehenden
Enden 21 des Querzapfens 13 in in den Führungslappen 20 etwa «ittig angeordneten Langeechlitzen 22 geführt.
Der Abstand zwischen der Mit^llangslinie jedes Langeschlitzes
22 und den jeweiligen Stirnrand 29 der Führungelappen 20
ist dabei kleiner als der Abstand zwischen der Drehachse des Querzapfens 13 und der dieser zugekehrten Unterseite 27 der
Verbreiterung 15.
19 zwei Hülsen 23, 24 auf Abstand befestigt. Diese weisen in
Mittelacherichtung Bohrungen 25, 26 auf, die in ihrem Querschnitt etwas größer sind, als der des Riegelschiebers 6. In
Entriegelungsstellung (vgl. Fig. 4) liegt die Unterseite 27 der Handhabe 16 auf den Seitenrändern 28 der Führungelappen
20 auf. Somit ist der Rle«<el schieber 6 in seiner Entriegelungsstellung
fixiert. Er ist über die Enden 21 des Querzapfens
13 in den Längsschlitzen 22 und über seinen Endbereich
6' in der Bohrung 25 der im Anschluß an die Ftthrungslappen 20 befindlichen Hülse 23 gelagert. Zum Verriegeln wird die
Handhabe 16 um den Querzapfen 13 um 90* geschwenkt, bis diese mit ihrer Unterseite 27 an den Stirnrändern 29 der
Führungelappen 20 anliegt und ein Verlagern des Riegelschiebers
6 ermöglicht.
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•Si.
Das Gegenschließteil 7 setzt eich aus einer Büchse 30 und
einem Winkelprofil 31 zueamn. Die Büchee 30 besitzt in
Längsrichtung der Mittelachse einen kreisrunden Durchbruch 30', der größer als der Querschnitt des Riegelschiebers 6
ist. Die Länge der Büchse 30 ist dabei geringer als der Abstand zwischen den Hülsen 23, 24 der Grundplatte 19. Sie
ist am ait Befestigungslöchern 33 für Halteschrauben 34
versehenen Steg 32 des Winkelprofile 31 befestigt. An der Breitseite 35 weist das Winkelprofil 31 drei kreisende
Durchbrüche 36 auf. Diese werden von Befestigungsschrauben 37 und einem Vierkantdorn 38 der Betätigungshandhabe 5 durchgriffen.
Die Festlegung der Riegelschieberhalterung 17 am Rahmen 2
erfolgt mittels Schrauben 39/ die die Befestigungsdurchbrüche 18 durchdringen und in den durch ein Metallprofil 48
verstärkten Rahmen 2 eingedreht sind. Das Gegenschließteil 7
ist einerseits auf seiner Breitseite 35 durch die Befestigungsschrauben 37 der Betätigungehandhabe 5 befestigt und
andererseits mittels Halteschrauben 34, die die Befestigungslöcher
33 des Steges 32 durchdringen und in die Schmalseite dee Aufdecke 4 des Flügels 3 eingedreht sind. Das Gegenechließteil
7 ist dabei so angebracht, daß eich bei geschlossenem Flügel 3 die Bttchee 30 im Bereich zwischen den BUlsen
23, 24 der RiegeXschieberhalterung 17 befindet. Die Mittelachsen der Hülsen 23, 24 und der Büchse 30 bilden d&bei eine
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Achse, die eioh in Riegelechieberlangeriohtung in
der Mittelaohee de« Riegelechiebers 6 fortsetzt.
In Bntriegelungaetellung (vgl. Fig. 4) liegt die Bandhabe 16
auf den Seitenrändern 28 der Führungelappen 20 der Riegelschieberhalterung 17 auf. Der Achemittelpunkt der Handhabe
16 fluchtet dabei mit der Mittelachse des Riegelschiebers 6, dessen Endbereich 6' in die Bohrung 25 der Hülse 23 eingreift.
Die Büchse 30 des Gegenechließteils 7 liegt frei, so
daß der Flügel 3 des Fensters 1 offenbar ist. Zum Verriegeln (vgl. Fig. 5) wird die Handhabe 16 um die Drehachse des
Querzapfens 13 um 90° verschwenkt, bis die Unterseite 27 der Handhabe 16 an den Stirnrändern 29 der FUhrungslappen 20
anliegt. Beim Verlagern der Handhabe 16 in Richtung des Pfeiles &khgr; durchfährt der Riegelschieber 6 zuerst die Hülse
23, dann die Büchse 30 des Gegenschließteils 7 und dringt schließlich in die Bohrung 26 der Hülse 24 ein. Die Verriege
lungsstellung ist dadurch definiert, daß die Enden 21 des Querzapfens 13 an den Endbereichen 22' der Längsschlitze 22
anliegen. In dieser Stellung ist die Büchse 30 des Gegenschließteiles 7 durch den Riegelschieber 6 gefangen. Somit
ist ein Öffnen des Flügels 3 nicht möglich.
In Verriegelungszustand sind die Halteschrauben 34 an Steg
32 des Gegenschließteiles 7 zum Teil durch die Hälsen 23, 24
der Riegelschieberhalterung 17 verdeckt. Die Schrauben 39 der Riegelschieberhalterung 17 sind dabei zun Teil durch die
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Jf
Büek«e 30 und durch den Riegelschieber 6 vor unbefugtem
Lösen geschützt.
Bine weitere Au«führung«form wird in Pig. 6 dargestellt,
wobei sich das Gegenschließteil 7' aus der Büchse 30 und
einem U-Profil 40 zusammensetzt. Dieses U-Profil 40 setzt
sich zusammen aus einem kurzen U-Schenkel 41/ einem langen
U-Schenkel 42 und einem zwischen diesen angeordneten U-Steg
43, der die Schmalseite des Aufdecks 4 des Flügels 3 abdeckt
und an dem die Büchse 30 befestigt ist. Die Anordnung des U-Profils 40 erfolgt derart, daß der lange U-Schenkel 42 auf
dem Aufdeck 4 aufliegt, von der Betätigungshandhabe 5 des Flügels 3 zumindest teilweise abgedeckt und von deren Befestigungsschrauben
37 durchgriffen und befestigt ist und daß der kurze Schenkel 41 in den Falzbereich zwischen Rahmen 2
und Flügel 3 eindringt. Die Befestigung erfolgt in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform.
Beim dritten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 7) wird das Gegenschließteil 7'* durch die Büchse 30 und einen der Fig.
3 entsprechenden Winkel 44 gebildet. Der Winkel kann nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel auch entsprechend
der Darstellung der Fig. 6 ausgebildet sein. Der Schenkel 45 des Winkels 44 liegt dabei auf des Aufdeck 4 des
Flügels 3 auf. Br wird nicht von der Betätigungehandhabe 5 abgedeckt. Die Befestigung dieses Schenkels 45 erfolgt Mittels
Halteschrauben 46, die den alt eines inneren Metallpro-
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fil 48' verstärkten flügel 3 durchgreifen. Die Halteschrauben
greifen somit in das Fleisch dee Flügels 3 und dee Metallprofil·
48' ein. Die Festlegung dee anderen Winkelschenkele
47 an ame Schmalseite dee Aufdecks 4 erfolgt in der
zuvor beschriebenen Weise, also auch unter Verwendung eines Verstärkungsprofils. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß
die Verriegelungseinrichtung 8 auch außerhalb des Bereiche der Betatigungshandhabe 5 angebracht werden kann, ohne den
Gesamteindruck des Fensters 1 negativ zu beeinflussen, wobei
trotzdem eine sichere und haltbare Befestigung vorliegt.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungewesentllch, auch
soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.
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Claims (13)
1. In Form einer Tür oder eines Fensters auegebildeter Flügel
mit im zwischen Rahmen und Flügel ausgebildetem Türfalz
angeordneter Verriegelungseinrichtung, welche mittels einer flügeleeitigen Betätigungshandhabe bedienbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß vor der Schmalseite des Aufdecks (4) des Flügels (3) ein in Längsrichtung der Schmalseite verlagerbarer
Riegelschieber (6) am Rahmen (2) angeordnet ist, der im Verriegelungszustand in ein vor der Schmalseite des Aufdecks
(4) gelegenes Gegenschiießteil (7) eingreift.
2. Flügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenschiießteil (7) an einem das Aufdeck (4) übergreifenden
Winkelprofil (31) befestigt ist.
3. Flügel nach einen oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenschiießteil (7) mn
einem das Aufdeck (4) umgreifenden U-Profil (40) an dessen
U-Steg (43) befestigt ist.
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4. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Frontfläche des Aufdecks (4) aufliegende Schenkel (35, 42) des Winkelprofils
(31) oder des Ü-Profils (40) von den Befestigungsschrauben
(37) der auf diesem Schenkel (35, 42) angeordneten Betätigungshandhabe (5) durchgriffen ist.
5. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenschließteil (7)
als Büchse (30) ausgebildet ist.
6. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) von
einem Querzapfen (13) durchsetzt ist, dessen vorstehende
Enden (21) in Längsschlitzen (22) einer Riegelechieberhalterung
(17) geführt ist.
7. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelechieberhalterung
(17) eine Grundplatte (19) aufweist, von der beidseitig PUhrungslappen (20) im wesentlichen rechtwinklig abgebogen
sind, welche die Längsschlitze (22) aufweisen.
8. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruch«,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (19) im Anschluß an die Längserstreckung der Führungelappen (20)
zwei die Büchse (30) zwischen sieh aufnehmende, den Riegelab-
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Qr./HO.
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schnitt des Riegelschiebers (6) im Verriegelungezustand
umgreifende Hülsen (23, 24) befestigt sind.
9. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) an seinem den Hülsen (23, 24) abgewandten Ende von einer Ausnehmung
(10) durchsetzt ist, welche von den Querzapfeg i13)
durchgriffen wird und daß ein in die Ausnehmung (10) eingreifender, auf dem Querzapfen (13) schwenkbeweglich gelagerter
Steg (14) einendig eine Verbreiterung (15) trägt, die in Entriegelungsstellung den benachbarten Seitenrändern (28)
der Führungslappen (20) gegenüberliegt, wobei der Abstand
zwischen der Drehachse des Querzapfens (13) und der dieser
zugekehrten Unterseite (27) der Verbreiterung (15) größer als der Abstand zwischen der Mittellängelinie jedes Länge-Schlitzes
(22) und dem jeweiligen Stirnrand (29) der Führungslappen (20) ist.
10. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem auf der Schmalseite
des Aufdecke (4) aufliegenden Bereich des Winkelprofile (31) oder U-Profile (40) Befestigung«löcher (33) für
Halteechrauben (34) auegebildet eind, wobei zumindest eines
der Befestigungelöcher (33) im Verriegelungezustand von den
Hülsen (23, 24) abgedeckt ist.
VWRt 162981 19 803 Qr./HO, 11.07.1988
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11. Flügel nach ein«« oder mehreren der vorhergehenden An-Sprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (19) des Riegelschiebers (6) Befestigungsdurchbrüche (18) für
Halteschrauben (39) ausgebildet sind, wobei zumindest ein
Befestigungsdurchbruch (18) zwischen den Hülsen (23, 24)
liegt.
12. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6)
verschließbar ausgebildet ist.
13. Flügel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben
von Riegeischieber (6) und/oder Gegenschließteil (7) in
im Inneren von Rahmen (2) bzw. Flügel (3) angeordnete Verstärkungeprofile
(Metallprofil 48, 48') eingreifen.
VMRi 162981 19 803 Gr./HO. 11.07.1968
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809033U DE8809033U1 (de) | 1988-07-08 | 1988-07-14 | Mit Riegel versehener Tür- oder Fensterflügel |
| EP19890106863 EP0349719A3 (de) | 1988-07-08 | 1989-04-17 | Mit Riegel versehener Tür- oder Fensterflügel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808760 | 1988-07-08 | ||
| DE8809033U DE8809033U1 (de) | 1988-07-08 | 1988-07-14 | Mit Riegel versehener Tür- oder Fensterflügel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809033U1 true DE8809033U1 (de) | 1989-11-02 |
Family
ID=25953271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809033U Expired DE8809033U1 (de) | 1988-07-08 | 1988-07-14 | Mit Riegel versehener Tür- oder Fensterflügel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0349719A3 (de) |
| DE (1) | DE8809033U1 (de) |
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-
1989
- 1989-04-17 EP EP19890106863 patent/EP0349719A3/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5248888A (en) * | 1989-08-24 | 1993-09-28 | Deutsche Thomson Brandt Gmbh | Process for positioning a record changing device having reflective markers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0349719A2 (de) | 1990-01-10 |
| EP0349719A3 (de) | 1991-06-26 |
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