DE8808949U1 - Vorrichtung zum Auftauen von Tiefkühlkost - Google Patents

Vorrichtung zum Auftauen von Tiefkühlkost

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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/06Freezing; Subsequent thawing; Cooling
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Description

) I HII
I* I ·
I ti 1
Martin Pavlicic
Arbeostr. 4
8252 Moosen
Vorrichtung zum Auftauen von Tiefkühlkost
Beim Auftauen von Tiefkühlkost insbesondere von Fleisch entsteht meist Tropfgut, das entweder durch Eisansatz bedingt ist oder durch Blutflüssigkeit bei Fleischgut.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine EinriCnCung anzugeben, die es gestattet, während der Auftauperiode einerseits die Flüssigkeit zu sammeln und andererseits vermeidet, daß hierbei Bakterien, Insekten usw. an das Gefriergut gelangen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein mit Deckel möglichst dicht verschließbares Gefäß vorzugsweise in Form eines Eimers, vorgesehen wird, das im Inneren einen lose einlegbaren, der Kontür angepaßten Abstandhalter mit Füßen hat, auf den das Gefriergut, insbesondere Fleisch auflegbar ist und dessen Höhe und Form dem entstehenden Tropfgut angepaßt ist, so daß das Gefriergut über dem maximalen Niveau des Tropfgutes liegt.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Neuerung finden sich in den Unteransprüchen.
Auf diese Weise wird der Auftauvorgang hygienisch abwickelbar, so daC) zum Beispiel während der nächtlichen Auftauperiode keine Insekten wie Fleischfliegen an das Gut gelangen und andererseits kann das Gefriergut der Vorrichtung praktisch trocken entnommen werden. Sonst zum Auffangen der Flüssigkeit erforderliche Verpackungen zum Beispiel Folien werden eingespart.
Nachstehend wird die Neuerung anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
02 01
• * * e t
Die Figur 1 zeigt einen Topf 1, vorzugsweise ein eimerartiges Gefäß, dfis mit einem gut schließenden Deckel 2 versehen ist. Der Deckel hat eine Griffschale 4 und einen überstehenden Rand 3, damit er möglichst dicht abschließt. Innerhalb des Topfes befindet sich lose auf den Boden gelegt ein siebartiges Gebilde 5, das hochstehende Distanzhalter &thgr; hat. Diese Distanzhalter sind als Zapfen ausgebildet, die im Ausführungsbeispiel von der Mitte nach außen zunehmen. Dieses Gebilde kann sich so dem Gefriergut, hier zum Beispiel einen aufzutauenden Geflügel 6 gut anpassen, w -il der Kragen 7 des Geflügels nach unten hineingestellt normaler Weise die meiste l·iüssigkeit abgibt. Die Höhe des Siebs und der Zapfen ist so bemessen, daß der maximale Flüssigkeitsstand 9 nar &igr; dem Auftauvorgang das Gefrieigut nicht mehr erreicht.
In einer zweiten Ausführung hat der sie>förmige Einsatz ^, der normalerweise aus starkwandigen Kunststoffen bestehen soll, nur vier nach außen und oben sich erstreckende Distanzzapfen 10. In dieser Lage des Siebes kann dann ein mehr rund oder oval geformtes Fleischstück in die hochgestellten Beine 10 eingelegt werden. Sollen mehr flache Stücke aufgetaut werden, so kann das Sieb mit den Beinen nach unten in den Topf 1 gestellt werden, so daß das Gefriergut auf dem Sieb aufliegt.
Zweckmäßig besteht die ganze Einrichtung aus einem lebensmittelfreundlichen Kunststoff. Dies bewirkt zusammen mit dem dichten Abschluß eine hygienische Auftaumethode, da Insekten wie Fliegen während des meist über Nacht erfolgenden Auftauvorganges nicht an das Gefriergut gelangen können. Außerdem spart man sich durch diese Methode sonst nötige Abdeckfolien und vor allen Dingen separate Gefäße, die die beim Auftauen entstehende Flüssigkeit auffangen. Das eigentliche Gefriergut kommt außerdem nicht mit der meist nicht verwendbaren Flüssigkeit wie Blut in Berührung, so daß es zum Beispiel für einen anschließenden Grillvorgang bestens vorbereitet ist.
A Schutzansprüche 2 Figuren
02 02

Claims (4)

J »*v -3; Schutzanspruche
1. Vorrichtung zum Auftauen von Tiefkühlgut, gekennzeichnet durch ein mit Deckel möglichst dicht verschließbares Gefäß vorzugsweise in Form eines Eimers, das im Inneren einen lose einlegbaren der Kontur angepaßten Abstandhalter mit Füßen hat, auf den das Gefriergut insbesondere Fleisch auflegbar ist und dessen Höhe und Form dem beim Auftauen entstehenden Tropfgut beim Auftauen angepaßt ist, so daß das Gefriergut über dem maximalen Niveau des Tropfgutes liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter als Lochscheibe in Form eines starkwandigen Siebes ausgebildet ist, das mehrere beinchenförmige Ansätze hat, so daß er einerseits mit den Beinchen nach oben als Distanzhalter für Geflügel oder ähnlich geformtes Gefriergut dient und mit dem /~ieb nach oben zur Auflage von mehr flach geformten Gefriergut, -vie Fleischportionen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere von außen nach innen in der Höhe abnehmende Beinchen vorgesehen sind derart, daß ein Geflügel mit dem Hals nach unten in die Beinchen einlegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Beinchen schräg nach oben und zum Topfrand hin verlaufen.
01 01
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