DE8808721U1 - Vorrichtung zum Randbearbeiten gefräster Kunststoff-Brillengläser - Google Patents

Vorrichtung zum Randbearbeiten gefräster Kunststoff-Brillengläser

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DE8808721U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D11/00Producing optical elements, e.g. lenses or prisms
    • B29D11/00932Combined cutting and grinding thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C71/00After-treatment of articles without altering their shape; Apparatus therefor
    • B29C71/02Thermal after-treatment

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

Wernioke & Co QmbHi Jägerstraße 58» 4000 Düsseldorf 1
»Vorrichtung zum Randbearbeiten gefräster
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Randbearbeiten gefräster Kunststoff-Brillengläser*
Durch das Fräsen des Brillenglaarandes zeigt dieser nach dem Fräsvorgang eine im Vergleich zu einem geschliffenen Brillenglasrand zum Teil wellige und unebene Oberfläche* Insbesondere bei Korrekturgläsern ist eine solche Oberfläche unerwünscht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde» eine Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, ait der es gelingt, die gefräste Oberfläche des Brillenglasrandes zu. ebnen tind derart zu glätten, daß die gewosnsss Oberflächenstruktur des Brillenglasrandes der Oberfläche der Brillenglasvorder- bzw. -rückseite gleich oder sehr nahe könnt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruches vor.
Di&ngr; s?sOuSo3«sss9 Obs^flMchs —ss
xeigt eine Struktur, die der der Glasvorder- bzw. -rückseite entspricht. Sie ist völlig oder weitgehend glatt. - Um nur den Rand des Brillenglases zu trschmelzen und zu glätten, von der
Wärmeeinwirkung jedoch den dem Brillenglasrand unmittelbar
benachbarten Abschnitt der Glasvorder- und der
Glasrückseite auszuschließen, sind die vorgesehenen Heißluftdüsen vorzugsweise in einem bestimmten Winkel
zum Brillenglasrand angestellt.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 das Prinzip de? erfAüaungsgeäBäBes. Vorrichtung,
Fig. 2 die Anordnung und Führung einer Wärmequelle bzw. eines Wärmespeichers mit gegen den Brillenglasrand gerichteten Heißluftdüsen,
3
bis 5 die Anordnung von Heißluftdüsen gegenüber
dem Brillenglasrand.
Mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung soll der Rand 1 des Brillenglases 2, der durch einen Fräsvorgang •eine Kontur erhalten hat, bearbeitet werden. Durch das Fräsen hat der Rand eine wellige und unglatte Form erhalten, die zu glätten und zu ebnen ist. Hierzu ist im Abstand von dem Rand 1 eine Wärmequelle 3 vorgesehen. In vorliegendem Falle wird die Wärmequelle durch einen Heißluftstrom aus einer Düse 4 gebildet, wobei der Düsenmund 5 im Abstand f von dem Rand 1 gehalten wird. Hierzu kann, wie Fig. 2 zeigt, ein entsprechender Heißlüftbehälter 6 vorgesehen werden, in dessen Unterwand 7 Düsen 8 münden. Der vordere oder mittlere Abschnitt des Behälters ist Bit einer Führungsrolle versehen, durch die der gleichmäßige Abstand (vgl. Abstand f in Fig. 1) zwischen dem Düsenmund und dem Rand 1 des Brillenglases 2 gewährleistet wird. - An des Heißluftbehälter 6 kann ferner eine senkreoht gelagerte Rolle 10 angeordnet sein, die den Behälter parallel zur Achse A des Brillenglases zu führen vermag, ohne daß hierdurch die Oberfläche des Brillenglases, an der die Rolle 10 anliegt, beeinträchtigt wird.
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Da nur der Rand 1 des Brillenglases oberflächlich erschmolzen werden soll, nicht dagegen die angrenzenden Abschnitte 11» 12 der Brillenglasrückseite 15 bzw. der Glasvorderseite 14, werden den Düsen 8 des Heißlüftbehälters 6 verschiedene Neigungen gegeben. So weisen die Düsen 8a, 3b eine Neigung Bit dem Winkel«X^ und (K2 auf» der kleiner ■ ist als der Winkel Y» den die Tangente 15 an die j
Glasvorderseite 14 an der Kante 1a des Randes 1 mit der i
Glasachse A bzw« deren Parallelen A1 einschließt. Hierdurch ' wird zwischen dem Rand 1a und der Glasvorderseite 14 ein "Wärmeschatten1' 16 gebildet» so daß der Abschnitt 12 von den Heißluftstrahlen der Düsen 8a, 8b unberührt bleibt. Die der zweiten Kante 1b des Randes 1 benachbarten Düsen 8c, 8d dagegen können senkrecht gerichtet sein, wobei auch deren Anstellungswinkel &bgr; kleiner ist als der Winkel V1, den die Tangente 17 an die Glasrückseite an der Kante 1b mit der Achse A bzw. deren Parallele A1 einschließt.
Gleiches gilt von den in Fig. 5 dargestellten Düsen 80, ▼on denen die jeweils äußerea Dösen. 80a und 80b einerseits und 80c, 8Od andererseits dem vorstehead Gesagten entsprechen und wobei die mittleres Btts^n senkrecht auf den Rand 1 gerichtet sind. Auch hier entstehen "Heißluftschatten" 16, 16a wie bei der AusführuBgsfcrs nach. Fig. 4.
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Der Heißluftbehälter 6 kann in Querrichtung des Brillenglasrandes 1 mehrere parallele Reihen nebeneinander angeordneter Heißluftdüsen aufweisen. So zeigt Fig. 3 zwei Reihen 19, 20 von Heißluftdüsen 8, so daß ein weitgehend gleichmäßiges und vollständiges Beaufschlagen des Randes 1 des Brillenglases 2 zu verzeichnen ist.
Statt des Heißluftbehälters 6 und der Düsen 8 kann die Wärmequelle durch einen Strahlungsteil dargestellt werden. Wesentlich alleine ist, daß die Schmelzwärme berührungslos an die Oberfläche des Glasrandes gebracht wird. Ein vergleicheweiser Klebeeffekt sollte vermieden werden, der bei der Berührung eines wärmeabgebenden Teils mit der Oberfläche des Brillenglasrandeo entsteht und eine unerwünschte Randstruktur entstehen läßt.
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Claims (1)

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    Patentanwalt
    Dipl.-lng. H. Wangemann 4000 Düsseldorf, den 6.7.1988
    Dr.«dnerBank, Düsseldorf, Kf0.32MW Postscheck-Konto: Köln 16<812-500
    Meine Akte Nr. 6622b W/Le ¥ernicke & Co
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung zum Randbearbeiten gefräster Kunststoff-Brillengläser, gekennzeichnet durch eine den gefrästen Brillenglasrand (1) an der Oberfläche erschmelzende und im Abstand von dieser Oberfläche angeordnete Wärmequelle.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle ein Wärmestrahler ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle eine Heißluftquelle mit einer oder mehreren Düsen (8, 80) ist, die auf den Brillenglasrand (1) gerichtet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche
    2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle durch einen Taster (Rolle 9) in gleichmäßigem Abstand (f) vom Rand (1) des sich drehenden Brillenglases (2) gehalten wird.
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    5» Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle parallel zur Brillenglasdrehachse verstellbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß einige der auf den Brillenglasrand gerichteten Düsen geneigt zur Brillenglasachse (A) angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspzmch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer gegen den Brillenglasrand gerichteten Düsen diese unterschiedlich zur Brillenglasachse (A) geneigt sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (°f,P) zwischen der geneigten Düse oder den geneigten Düsen (8a - 8d; 80a - 8Od) und der Brillenglasachse (A) kleiner ist als der Winkel (V) zwischen der radialen Tangente ii5, 17) an der Glasvorder- (14) bzw. -rückseite (13) an der Randkante (1a, 1b) des Glases (2) und der Brillenglasachae (A).
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    11 » KK «·»
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