DE8807925U1 - Sportschuh, insbesondere Tennisschuh - Google Patents
Sportschuh, insbesondere TennisschuhInfo
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Description
PUMA Aktiengesellschaft
Rudolf Dassler Sport
Rudolf Dassler Sport
8522 Herzogenaurach
Neue Beschreibungseinleitung (ersetzt die bisherigen rfeschreibungsseiten 1-3)
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sportschuh, insbesondere Tennisschuh gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Ein derartiger sportschuh, insbesondere Tennisschuh, ist aus der DE-B- 2 ',20 797 bekannt.
Aus der DE-B- 2 312 198 ist eine Sohle für einen Sportschuh,
insbesondere Tennisschuh, zur Verwendung auf Kunststoffhallenböden bekannt, bei der in einer Kautschuksohie ein
Textilgewebe derart angeordnet ist, daß die Gewebezwischenräume des Textilgewebes von dem Kautschuk ausgefüllt sind
und ein Teil des Textilgewebes laufseitig freiliegt. Das Textilgewebe kann über die Sohlenkanten allseitig hochgezogen
sein und auch die Oberseite der Zehenkappe bedecken. Nachteilig an dieser Lösung ist,daß die mit Kunstharz versetzten
Hartfasern des Textilgewebes bei hohen Abriebwerten und/oder hohen Temperaturbelastungen ausfasern
und schließlich abreißen. Damit ist die von Hause aus gegebene erhöhte Abriebfestigkeit beendet.
Weiterhin ist aus der DE-B- 2 635 474 ein Sportschuh,
insbesondere Tennisschuh, bekannt, bei dem in einer
Sohle aus nachgiebigem Kunststoff zumindest im Bereich der Schuhspitze eine Schicht aus verschleißfestem, sich
vom Sohlenmaterial unterscheidendem Material bedeckt ist, nämlich eine Schicht aus chromgegerbtem Leder, die mindestens
in dem zur Lauffläche etwa senkrechten Randbereich der Sohlenspitze angeordnet ist. Diese sogenannte "Chromledersohle"
ist vornehmlich für Tennisschuhe auf Kunststoffplätzen mit Tartan-, Teppich- oder Asphaltböden bzw. -belägen
eingesetzt worden. Nachteilig an Sportschuhen mit derartigen Laufsohlen ist, daß auf Bodenbelägen mit relativ
guten Gleiteigenschaften, beispielsweise auf Kunststoffbelägen mit relativ glatter Oberfläche, die an sich erwünschte
bedingte Gleitfähigkeit, d.h. das mögliche Rutschen des derartige Schuhe tragenden Spartlers von einigen Zentimetern,
zu hoch ausfällt, so daß sich dieser Sportschuh, insbesondere Tennisschuh, nicht als Allroundschuh verwenden
läßt. Das bevorzugte Einsatzgebiet dieses Hallentennisschuhes sind demgemäß insbesondere Tennishallen mit Teppichboden.
Auch führen diese Sohlen dann zu einem erhöhten Verschleiß, sobald die das Chromledereinsatzteil durchgreifenden
Öffnungen, die mit Kunststoffmaterial der Laufsohle gefüllt
sind, flächenmäßig einen zu hohen Anteil ausmachen.
Aus der DE-A- 3 233 900 schließlich ist es bekannt, Sport-Schuhsohlen
mit Greifelementen, beispielsweise mir Stellen,
Spikes oder Baseball-Beschlagteilen dadurch extrem abriebfest auszugestalten, daß die Greifelemente ganz oder teilweise
aus Oxydkeramik bestehen. Bei dieser Lösung geht es darum, die aus der Laufsohle weit überstehenden Greifelemente
aus Oxydkeramik herzustellen, um Beschädigungen dieser Greifelemente weitestgeheno auszuschließen und damit
die Verletzungsgefahr aufgrund von scharfen Kanten, braten
oder dgl. auf ein Minimum zu reduzieren.
, Mit der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe gelöst
werden, die Laufsohle eines Sportschuhes, insbesondere Tennisschuhes, zur Verwendung auf verschleißintensiven
Böden derart auszubilden, daß die Abriebfestigkeit der
Laufsohle, insbesondere im nach oben waisenden bzw. zum
Schuhschaft hin abgewinkelten Sohlenrand im Spitzenbereich und/oder in sonstigen Randbereichen der Laufsohle und/oder
in angrenzenden Bereichen der Lauffläche der laufsohle
deutlich erhöht wird und trotzdem eine ausreichende Brems-,Q
wirkung durch das Material der Laufsohle bzw. des Laufsohlenrandes
erhalten bleibt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des
Anspruches 1 angegebenen Merkmale.
Mit der Erfindung wird insbesondere oer Vorteil erzielt,
daß beim Rutsche! auf dem nach oben gezogenen Rand der
Laufsohle oder in sonstigen Randbereichen der Laufsohle auf verschleißintensiven Böden die verschleißfesten Teile
2Q im Randbereich der Laufsohle diesen Bereich ausreichend
abstützen, so daß das Sohlenmaterial in den entsprechenden Randbereichen der Laufsohle geschont wird, da die Hauptbelastung
in diesen Randbereichen der Laufsohle durch die verschleißfesten Teile aufgenommen wird.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben und werden nachfolgend anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
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4
Es zeigen:
Es zeigen:
Läufsohle mit Blick auf die Innenseite dieses Sportschuhes,
Sportschuhes (Unteransicht), Fig. 3 den vorderen Abschnitt der Laufsohle im
Schnitt,.
Fig. 4 einen Sohlenausschnitt mit einem auf einem
Fig. 4 einen Sohlenausschnitt mit einem auf einem
Träger angebrachten verschleißfesten Teil von der Seite im Schnitt,
Fig. 5 eine Ansicht des Ausschnitts der Fig. 4 in Richtung des Pfeils A gesehen, Fig. 6 einen Abschnitt eines Trägere,
Fig. 5 eine Ansicht des Ausschnitts der Fig. 4 in Richtung des Pfeils A gesehen, Fig. 6 einen Abschnitt eines Trägere,
Fig. 7 einen Träger mit darin angebrachten verschleißfesten Teilen zum Einsetzen in eine
Spritz- und/oder Gießform und
Fig. 8 einen Randausschnitt mit einem pilzförmig ausgebildeten verschleißfesten Teil.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Sportschuh bezeichnet, der eine Laufsohle 2 besitzt, die üblicherweise über eine
schockdämpfende Zwischensohle - zeichnerisch nicht dargestellt - mit dem Schuhschaft verbunden ist. Der
Rand 3 der Laufsohle 2 ist zumindest im Spitzenbereich 4 - wie an sich bekannt - hochgezogen. Vorteilhaft ist der
Rand 3 der Laufsohle 2 auch im Fersenbereich 5 und zweckmäßig auch im Innenballenbereich 6 und gegebenen-
3Q falls auch im AußenballenbereichlO ( siehe Fig. 2) hochgezogen. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist der
Rand 3 der Laufsohle 2 allseitig bzw. umlaufend nach oben gezogen. Laufsohle 2 und Rand 3 müssen zunächst
keine bauliche Einheit bilden, sondern können auch als
■ * · I » 4
gefügt sein, wobei der Rand 3 gegebenenfalls in Form
eines Umleimers ausgebildet sein kann.
Erfindungsgemäß sind zumindest im nach oben gezogenen
Rand 3 des Spitzenbereiches 4 verschleißfeste Teile 7 in Form von Plättchen eingesetzt oder eingeformt, wie
anhand der Fig. 3 und 4 entsprechend verdeutlicht ist. Dabei schließt die Oberfläche 8 der verschleißfesten
Teile 7 mit der Randoberfläche 9 des Randes 3 der Laufsohle 2 bündig ab. Je nach dem Härtegrad · des Randmateriais
kann die Oberfläche 8 der verschleißfesten Teile 7 auch etwas über die Randoberfläche 9 überstehen
oder darin geringfügig vertieft angeordnet sein.
In Fig. 2 sind die verschleißfesten Teile 7 im Spitzenbereich 4, im Fersenbereich 5, im Innenballenbereich 6
und im Außenballenbereich 10 vorgesehen. Dias sind alles
Bereiche, die insbesondere beim Tennisspielen oder anderen Hallensportarten, wie Hallenhandball, in gewissem
Maße Gleiteigenschaften besitzen müssen, damit Fußverletzungen, Bänderdehnungen oder dgl. durch zu
abruptes Stoppen der Laufsohle des Sportschuhes auf den häufig agressiven Bodenbelägen vermieden werden.
Das vergleichsweise weiche Material des Randes 3 der Laufsohle 2 besitzt vielfach relativ gute Antirutscheigenschaften
und ist daher in der Regel höherem Verschleiß ausgesetzt. Demgegenüber besitzen die verschleißfesten
Teile 7 wesentlich bessere Gleiteigen-
Als Material für die verschleißfesten Teile 7 dient
bzw. dienen daher vor allem Oxydkeramik, wie Aluminiumoxyd, oder ein oder mehrere Metallverbindungen,
wie Metallkarbide, beispielsweise SiC und/oder TiC,
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und/oder NiC etc., oder auch Metallnitride, wie SiN
und/oder TiN1 und/oder WoN etc.. Auch an sich bekannte
Hartmetalle sind hierfür geeignet.
Plättchen- oder Scheibenform und sind mittels einer umlaufenden
Vertiefung 11 im Material des Randes 3 der
Laufsohle 2 entweder direkt oder vorzugsweise mittels eines Trägers 12 geheitert. In letzterem Falle ist der
Träger 12 in das Randmaterial eingeformt. Der Träger ist dünner, insbesondere wesentlich dünner, als die
Dicke der verschleißfesten Teile 7. Seine Dicke entspricht
vornehmlich der Breite der Vertiefung 11 im verschleißfesten
Teil 7.
Scheibenform mit einer als umlaufende Ringnut ausgebildeten
Vertiefung 11. Die Dicke des verschleißfesten Teils 7 entspricht hier im wesentlichen der Dicke des
Randes 3 der Laufsohle 2 an der Einbaustelie des Teiles 7. Durch die Vertiefung 11 ist ein vorderer
Scheibenabschnitt 13 und ein hinterer Scheibenabschnitt 14 gebildet. Vorteilhaft ist der Durchmesser des vorderen
Scheibenabschnitts 13 größer als derjenige des hinteren Scheibenabschnitts 14. Solche verschleißfesten
Teile 7 sind in einen Träger 12 aus Kunststoff, wie Polyäthylen, Polyurethan, Polyvinylchlorid, Polyester,
Polyether, Gummi oder dgl. unmittelbar bei der Herstellung des Trägers 12 mit eino"formt oder in Öffnungen
15 des Trägers 12 einknöpfbar (Fig. 6). In letzterem Fall kann der Träger auch aus Leder oder u.U. sogar aus
Metall, insbesondere Aluminium, bestehen. Die Öffnung besitzt zur guten Halterung una einfachen Montage der
verschleißfesten Teile 7 mehrere nach innen vcTc.sri' ende
Lappen 16, die in die Vertiefung 11 der verschleiß-
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festen Teile 7 eingreifen können.
Die mit den verschleißfesten Teilen 7 bestückten Träger
12 werden in eine Form eingesetzt und mit dem Sohlsn- oder Randmaterial der Laufsohle 2 umspritzt und/oder
umgössen. Zur genauen Halterung des Trägers 12 in einer vorzugsweise zweiteiligen Form sind an ihm
wenigstens zwei Justierelemente 17 angeformt. Bei größeren längenmäßigen Abmessungen des Trägers 12 sind
entsprechend mehr Justierelemente 17 vorgesehen.
Die Justierelemente 17 bestehen beim Ausführungsbeispiel gemäß den Figuien 4 und 7 aus einem rechtwinklig
abstehenden Steg 18, an dem ein nach unten ragender Zapfen 19 vorgesehen ist. Letzterer wird in entsprechende
Öffnungen einer Spritz- oder Gießform eingesteckt und so die Lage des Trägers 12 und der verschleißfesten
Teile 7 in der Gießform genau festgelegt. Nach dem Formvorgang der Laufsohle 2 oder eines den
Rand 3 bildenden Randstreifens oder Ringes werden die überstehenden Teile 20 des Trägers 12 abgeschnitten.
Hierfür können geeignete Sollbruchstellen im Träger vorgesehen sein.
Selbstverständlich können die verschleißfesten Teile in dem Träger 12 auch anders befestigt werden als beschrieben.
Insbesondere ist es möglich, die verschleißfesten Teile 7 auch mit Perforationen zu versehen, so
daß neben einer umlaufenden seitlichen Fixierung durch den Träger 12 (entsprechend Fig. 4) auch eine durchgreifende
axiale Fixierung durch das Sohlenmaterial möglich ist. Dies läßt sich dadurch bewirken, daß die
verschleißfesten Teile 7 üblicherweise aus geeignetem Pulver aus Metallkeramik hergestellt werden, das mit
entsprechenden Lösungsmitteln versetzt wird. Diese
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Pulver-Lösungsmittelverbindung läßt sich grundsätzlich spritzen, so daß entsprechende lochartig durchgreifende
oder sacklochartige Kanäle in den verschließfesten Teilen 7 vorgesehen werden können. Damit lassen sich
auch ringförmige Ausnehmungen in diesen verschleißfesten Teilen 7 vorsehen, die zu einer erhöhten Haftung
mit der eigentlichen Laufsohle führen.
Die verschleißfesten Teile 7 können kopfseitig pilzförmig
ausgebildet sein, um die Kontaktfläche zu verringern, sofern der entsprechende Sportschuh auf
Belägen eingesetzt werden soll, bei denen eine allzu erhöhte Gleitfähigkeit nicht erwünscht ist (vgl. Fig. 8).
Durch Anwendung der Erfindung sind Sportschuhe mit derartigen Laufsohlen für breiteste Einsatzgebiet geeignet,
nämlich für Kunststoffboden aller Art, Nadelfilzbeläge, sonstige Teppichboden, synthetisches Gras, Beton, Asphalt
und sonstige Bodenbeläge mit hohen und höchsten Abriebswerten.
Um die Verbindung des Trägers 12 der verschleißfesten Teile 7 mit der Sohle 2 zu verbessern, kann eine Behandlung
mit einem Primer auf Chloridbasis vorgesehen sein. Zusätzlich kann dieser Träger 12 mit Klebstoff
versehen oder aufgerauht sein, um eine intensive Verbindung mit den entsprechenden Teilen der Laufsohle
sicherzustellen.
Es können auch mehr als drei verschleißfeste Teile 7 in dem Träger 12 (Fig. 7) vorgesehen sein, so daß die erhöhte
Abriebfestigkeit nicht nur im Spitzenbereich der Laufsohle 2 vorhanden ist, sondern sich weit bis in den
Innen- bzw. Außenballenbereich 6, 10 hinein erstrecken kann
Auch können diese Teile 7 gegebenenfalls in mehreren Reihen übereinander und/oder wechselweise zueinander
versetzt, beispielsweise in Form einer Zickzacklinie oder dgl., angeordnet sein.
Wichtig ist, daß die verwendeten verschleißfesten Teile 7 - wie an sich bekannt - eine nahezu unbegrenzte
Abriebfestigkeit besitzen, so daß erhöhte Abriebswerte der Laufsohle 2 weder aufgrund von mechanischen, noch
aufgrund von hitzemäßigen Beanspruchungen zu befürchten sind.
Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, die verschleißfesten Teile 7 in vergleichsweise großen Abständen von
ein bis zwei Zentimetern vorzusehen, so daß zu hohe Gleitwerte auf Bodenbelägen mit relativ guten Gleiteigenschaften
ausgeschlossen werden können und ein ansonsten zu befürchtender überhöhter Gleiteffekt bzw.
"Schlittschuheffekt11 sich mit Sicherheit ausschließen
Auch wenn das bevorzugte Anwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung Sportschuhe, insbesondere Tennisschuhe,
für Hallenböden ist, so können diese Sportschuhe bevorzugt auch für Freiluftsportarten bei agressiven Böden
oder Bodenbelägen beliebiger Art eingesetzt werden.
Selbst für Rasenböden mit Kunstgras erscheint ein Einsatz vorteilhaft.
Auch wenn die Laufsohle oder zumindest ein Teil der Laufsohle, insbesondere der Spitzenbereich der Laufsohle,
bevorzugt profillos ausgebildet ist, so ist der Einsatz der hochabriebfesten Teile 7 auf profillose
Laufsohlen nicht beschränkt, vornehmlich, wenn diese Teile 7 ausschließlich im nach oben gezogenen Rand
bereich 3 der Laufsohle 2 angeordnet sind. Dieser Randbereich 3 kann auch bei Laufsohlen mit Profilen profil-
los ausgebildet sein.
Grundsätzlich ist es auch möglich, vorzugsweise bei profillosen Laufsohlen, hochabriebfeste Teile 7 ergänzend
im Spitzen- oder Innenballenbereich und gegebenen falls auch im Fersenbereich der eigentlichen Lauffläche
der Laufsohle 2 anzubringen.
Wie bereits angedeutet, kann zwischen der Laufsohle Q und dem Schuhschaft eine schockabsorbierende Zwischensohle,
insbesondere aus Schaumstoffen geeigneter Konsistenz,
wie ajs geschäumtem Polyurethan, angebracht
sein.
Claims (15)
1. Sportschuh, insbesondere Tennisschuh, mit nach Art
einer Schalensohle zumindest im Spitzenbereich hochgezogenem Rand, der dort Öffnungen für Sohlenteile aufweist, die die
Außenfläche des Randes der Schalensohle durchsetzen und mit ihren freien Stirnseiten damit im wesentlichen bündig
liegen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sohlenteile als
verschleißfeste Teile (7) aus einem der Materialien Oxydkeramik,
Metallkarbid, Metallnitrid oder Hartmetall ausgebildet und in den Rand (3) der Laufsohle (2) eingeformt
oder nachträglich eingesetzt sind.
2. Sportschuh nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich am Rand (3) der Laufsohle (2) im Innenballenbereich
(6) verschleißfeste Teile (7) vorgesehen sind.
3. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich am Rand (3) der Laufsohle (2) im Fersenbereich (5) verschleißfeste Teile (7) vorgesehen
sind.
4. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich am Rand (3) der Laufsohle (2)
im Außenballenbereich (10) verschleißfeste Teile (7) vorgesehen sind.
5. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die verschleißfesten Teile (7) auf oder in einem Träger (12) befestigt oder eingesetzt
sind und mit diesem in die Laufsohle (2) eingeformt sind.
6. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der verschleißfesten
Teile (7) wenigstens annähernd der Dicke des
Randes (3) der Laufsohle (2) entspricht.
7. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißfesten
Teile (7) Scheibenform besitzen.
8. Sportschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen Teile (7) eine in Umfangsrichtung
verlaufende Vertiefung (11) aufweisen.
9· Sportschuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere Scheibenabschnitt (13) der verschleißfesten Teile (7) einen größeren Durchmesser aufweist als
der hintere Scheibensbschnitt (14) .
10. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißfesten Teile (7)
in den Träger (12) einknöpfbar sind.
11. Sportschuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß im Träger (12) Öffnungen (15) zum Einsetzen der verschleißfesten Teile (7) vorgesehen sind, die mehrere
nach innen vorspringende Lappen (16) aufweisen, die in die Vertiefung (11) in Einkerbungen oder in eine Nut der
verschleißfesten Teile (7) eingreifen.
• · I
• ·
12. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (12) wenigstens
zwei Justierelemente (17) für die Justierung des Trägers (12) in einer Form zur Herstellung der Laufsohle
(2) oder zumindest des Randes (3) der Laufsohle (2)
vorgesehen sind.
13. Sportschuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Rand (3) bzw. über die fertige
jQ Laufsohle (2) überstehenden Teile (20) der Justierelemente
(17) nach der Fertigstellung des Randes (3) bzw. der fertigen Laufsohle (2) abtrennbar sind.
14. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, J5 dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißfesten Teile
(7) an deren Oberfläche aufgerauht sind oder eine zerklüftete
Oberfläche oder/und eine Perforation aufweisen.
15. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, 2Q dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißfesten Teile
(7) mit Durchbrüchen versehen sind, die vom Materiol des
Randes (3) bzw. der Laufsohle (2) durchdrungen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807925U DE8807925U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Sportschuh, insbesondere Tennisschuh |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE8807925U DE8807925U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Sportschuh, insbesondere Tennisschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807925U1 true DE8807925U1 (de) | 1989-09-14 |
Family
ID=6825179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807925U Expired DE8807925U1 (de) | 1988-06-20 | 1988-06-20 | Sportschuh, insbesondere Tennisschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807925U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-20 DE DE8807925U patent/DE8807925U1/de not_active Expired
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