DE8807856U1 - Rad - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B1/00—Spoked wheels; Spokes thereof
- B60B1/006—Spoked wheels; Spokes thereof specially adapted for light-weight wheels, e.g. of strollers or wheel-chairs
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
Krämer, Erich, 8626 Michelau
Rad
Die Erfindung befaßt sich mit einem Rad, insbesondere für Kinderwagen, Kinder-Sportwagen, Puppenwagen oder dergleichen,
mit einer Radnabe, deren Führungsbüchse einen drehfesten Lagerzapfen an einem Wagengestell umgreift. Die Erfindung eignet
sich auch generell für weitere Anwendungsbereiche, wie z.B. allgemein für Wagen und Fahrgestelle usw., wie z.B. Einkaufswagen,
Kofferroller, Sackkarren o.dgl.
Bei den Rädern der vorstehend genannten Art kommt es im Bereich des Lagers von Führungsbüchse des Rades und drehfest am
Wagengestell vorgesehenem Lagerzapfen während der Benutzungsdauer zwangsläufig zu Verschleißerscheinungen, und es bilden
sich Rückstände durch Spritzwasser, Staub, Salz und Schmutz. Aufgrund der vorhandenen Schmierung zwischen Führungsbüchse
und Lagerzapfen, die im Hinblick auf die Leichtgängigkeit
der Räder zweckmäßig ist, besteht eine Verschmutzungsgefahr für Personen und Sachen, die während der Handhabung und/oder
Transports in Berührung mit dem Lagerbereich kommen können, da das Schmiermittel über das dem Wagengestell zugewandte Ende
der Führungsbüchse während des Gebrauchs teilweise austritt und sich auf dem nach außen freiliegenden Lagerzapfen ablagert.
Aufgrund der Vielfalt unterschiedlicher Rädertypen sind ferner bisher unterschiedliche Lagerlängen erforderlich,
so daß sich beim Kombinieren Schwierigkeiten dahingehend ergeben, daß man entweder eine große Lagerhaltung in Kauf nehmen
muß oder die Lagerzapfen manuell zur Anpassung und an-
schließend in aufwendiger Weise nachlackiert werden müssen. Da ferner heutzutage die Kinderwagen so ausgelegt sind, daß
sie bis zum Laufalter des Kindes genutzt werden können, wobei es sogenannte kombinierte Kinderwagen gibt, Lst eine längere
Lebensdauer insgesamt gesehen zu fördern.
Die Erfindung zielt daher darauf ab, unter Uoerwindung der zuvor
geschilderten Schwierigkeiten ein Rad bereitzustellen, bei dem die Lagerstellen von Führungsbüchse und Lagerzapfen sichtgeschützt
sind und zugleich ein wirksamer Schutz gegen Verschmutzungen jeglicher Art gewährleistet ist.
Nach der Erfindung zeichnet sich hierzu ein Rad, insbesondere für Kinderwagen, Kinder-Sportwagen, Puppenwagen o.dgl. mit
einer Radnabe, deren Führungsbüchse einen drehfesten Lagerzapfen
an einem Wagengestell umgreift, dadurch aus, daß eine Schutzhülse
vorgesehen ist, die in axialer Verlängerung der Führungsbüchse an ihrem dem Lagerzapfen zugewandten Ende den Lagerzapfen
umgebend angeordnet ist.
Durch die beim erf indungsgemä.Sen Rad vorgesehene Schutzhülse
ist die Lagerstelle zwischen dem Wagengestell und der Führungsbüchse am Rad verdeckt, so daß die zwangsläufig im Lagerbereich
auftretenden Verschleißerscheinungen von außen nicht sichtbar
sind. Selbst nach längerer Gelsrauchsdauer ist aufgrund des optischen Schutzes durch die Schutzhülse das äußere Erscheinungsbild
des Gegenstands unverändert optisch ansprechend. Zugleich bietet die Schutzhülse einen Schutz gegen das Eindringen von
Fremdkörpern von außen, wie Staub, Wasser, Salz o.dgl·., so daß man eine längere Lebensdauer hei der erfindf ngsgeinä3en Radauslegung
erhält. Dank der bei der Erfindung vorgesehenen Schutzhülse kann auch eine Vexschmutzungsgefahr vermieden werden,
da das aus der Führungsbüchse austreterde Schmiermittel im Bereich der Schutzhülse bleibt. Somit dient die Schutzhülse
&ogr;&ogr;
beim erfindungsgemäßen Rad sowohl als optische Schutzabdeckung
als auch als ein Schutz gegen eine Verschiuutzungsgefahr
von Händen, Kleidung, Fahrzeugteilen, Kofferraum, Rücksitz usw. beim Transport und/oder bei der Handhabung des Wagens.
Außerdem kann man mit der bei dem erfindungsgemäßen Rad vorgesehenen Schutzhülse sämtliche Längen im Lagerbereich abdecken,
so daß alle handelsüblichen Räder unabhängig von der Lagerzapfenlänge verwendet werden können. Durch diesen nach
der Erfindung ermöglichten variablen Radeinsatz läßt sich der Lagerhaltungsaufwand für die Gestelle reduzieren.
der Erfindung ermöglichten variablen Radeinsatz läßt sich der Lagerhaltungsaufwand für die Gestelle reduzieren.
Vorzugsweise besteht die Schutzhülse aus Kunststoff, Metall, Gummi oder Kombinationen hiervon. Somit kann in Abhängigkeit
vom Anwendungsbereich eine entsprechende Materialwahl getroffen werden, um eine kostengünstige Verwirklichung der Erfindung
zu ermöglichen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform nach der Erfindung kann die Schutzhülse starr ausgebildet sein, wobei dann ihre
Länge entsprechend auf die jeweiligen Längen der am Viagengestell·
vorspringenden Lagerzapfen abgestimmt werden muß.
Gemäß einer aiternativen Ausgestaltungsform ist die Schutzhülse
beim Rad nach der Erfindung flexibel und insbesondere
in axialer Richtung zusammendrückbar. Bei einer solchen Auslegungsform der Schutzhülse paßt sie sich selbsttätig an die jeweilige Überstandslänge des Lagerzapfens am Wagengestell an, um einen wirksamen Schutz im Sinne Her Erfindung unabhängig
von den überstandslängen der Lagerzapfen zu erreichen. Hierdurch /srringert sich der Aufwand für die Lagerhaltung. Eine bevorzugte Ausgestaltungsform einer derartigen axial zusammendrückbaren und flexiblen SchutznÜlse zeichnet sich dadurch
aus, daß diese von einem flexiblen Schlauchstück J..V1 t wird, das vorzugsweise eine spiralförmig verlaufende Verstärkung
hat, die insbesondere von einer Drahtverstärkung, einer Kunst-
in axialer Richtung zusammendrückbar. Bei einer solchen Auslegungsform der Schutzhülse paßt sie sich selbsttätig an die jeweilige Überstandslänge des Lagerzapfens am Wagengestell an, um einen wirksamen Schutz im Sinne Her Erfindung unabhängig
von den überstandslängen der Lagerzapfen zu erreichen. Hierdurch /srringert sich der Aufwand für die Lagerhaltung. Eine bevorzugte Ausgestaltungsform einer derartigen axial zusammendrückbaren und flexiblen SchutznÜlse zeichnet sich dadurch
aus, daß diese von einem flexiblen Schlauchstück J..V1 t wird, das vorzugsweise eine spiralförmig verlaufende Verstärkung
hat, die insbesondere von einer Drahtverstärkung, einer Kunst-
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stoffwendel &ogr;.dgl. gebildet wird, die an der Innenwand eines
flexiblen Schlauchstücks anliegt, das vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Auch können hierfür andere Materialien, wie
glasfaserverstärkte Materialien oder auch Verbundmaterialien verwendet werden.
Ferner können verschiedene Anordnungsweisen der Schutzhülse nach der Erfindung vorgesehen sein. Einerseits kann es entsprechend
der Vorstandslänge der Lagerzapfen am Wagengestell ausreichend sein, wenn die Schutzhülse lose auf dem Lagerzapfen
am Wagengestell sitzt. Andererseits kann die Schutzhülse auch drehfest auf dem Lagerzapfen angebracht sein, wozu
man beispielsweise ein schlauchförmiges Teil durch radiale Pressung auf den Lagerzapfen aufschieben kann. Alternativ kann
die Schutzhülse auch gestellfest vorgesehen sein, d.h. beispielsweise an irgendeinem Gestellteil angebracht sein. Gemäß
einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform ist die Schutzhülse fest mit der Führungsbüchse und/oder der Radnabe verbunden
und dreht sich mit dem Rad. Für diese oder auch die anderen Verbindungen kann eine formschlüssige und/oder eine kraftschlüssige
Verbindung gewählt werden. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform der Verbindung, insbesondere einer formschlüs- I
eigen Verbindung, kann beispielsweise eine Clipsverbindung * verwendet werden, wozu an den entsprechend zusammenarbeitenden
finden von Schutzhülse und Führungsbüchse und/oder Radnabe oder Gestell Rastvorsprünge und hierzu komplementär ausgebildete iV
Rastvertiefungen vorgesehen sein können. Eine derartige Clips- '*
verbindung ermöglicht eine leichte Montage der Schutzhülse/ insbesondere eine vereinfachte Nachrüstung,ohne daß grundlegende Konstruktionsänderungen der Radauslegung vorgenommen :
werden müssen. Wenn ohnedies an der Radnabe Bohrungen bereits vorhanden sind, so können diese zur Befestigung der Schutzhülse genutzt werden, wodurch eine einfache Nachrüstung er« ,
möglicht wird. I
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Gemäß einer alternativen Ausbildungsform kann die Schutzhülse auch direkt an der Führungsbüchse angespritzt sein. Hierbei
ist selbst eine solche Auslegung der Schutzhülse möglich, daß ihr von der Führungsbüchse abgewandtes Ende, d.h. das zum
Wagengestell zugewandte Ende der Schutzhülse, beispielsweise aus einem in sich flexiblen Material besteht, das beispielsweise
auch durch eine entsprechend kleine Wahl der Materialstärke an diesem Ende stärker flexibel als an ihrem angespritzten
Ende ist. Auch kann die Schutzhülse vollständig oder teilweise aus einem anderen Material als die Führungsbüchse
des Rades beispielsweise bestehen und sie kann trotzdem in einem Arbeitsgang fest an der Führungsbüchse angebracht werden,
wenn z.B. die beiden Materialien wenigstens hinsichtlich der Verarbeitung kompatibel miteinander sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht
eines Kinderwagens mit erfindungsgemäßen Rädern,
Fig. 2 eine Einzeldarstellung einer Ausführungsform
eines Rads mit einer starr ausgebildeten Schutzhülse nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Ansicht eines Rads mit einer alternativen Anordnungsweise der Schutzhülse,
Fig. 4 eine Fig. 2 ähnliche Ansicht mit einer Ausführungevariante einer Schutzhülse, und
Fig. 5 eine Fig. 2 ähnliche Ansicht einer weiteren
Ausgestaltungsform einer Schutzhülse am Rad.
Fig. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen der Schutzhülse-
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
Als Anwendungsbeispiel für die Räder nach der Erfindung ist in Fig. 1 schematisch ein Kinderwagen dargestellt, der dort insgesamt
mit 1 bezeichnet ist. Selbstverständlich können die Räder nach der Erfindung auch für Kinder-Sportwagen, Puppenwagen
oder ähnliche Wagen verwendet werden, wie z.B. Transportwagen, Kofferroller o.dgl.
Der Kinderwagen 1 hat ein Wagengestell 2, an dem abnehmbar ein Kinderwagenkorb 3 angebracht ist. Der Kinderwagenkorb 3
kann in Abhängigkeit von dem Alter des Kindes auch durch einen Sitzeinsatz mit Rücklehne ersetzt werden. Das Wagengestell
2 ist mittels Gelenken zusammenlegbar, damit es beispielsweise im Kofferraum eines Kraftfahrzeugs oder im
Fahrgastraum zu vransportzwecken verstaut werden kann. An der Unterseite we\st das Wagengestell 2 ortsfest hiermit
verbundene Lagerzapfen 4 auf, die nach außen vorstehen. Auf diese Lagerzapfen 4 sind Räder 5 mit einem auf einer Felge 6
sitzenden Reifen 7 aufgeschoben. Die Felge 6 ist mit einer mittig liegenden Radnabe verbunden, die eine Führungsbüchse
9 enthält. Die Führungsbüchse 9, die den zugeordneten Lagerzapfen 4 umgreift, bildet mit diesem ein Lager, damit sich die
Räder 5 des Wagengestells 2 drehen können. Zweckmäßigerweise
ist ein langzeitig wirkendes Schmiermittel im Lagerbereich aufgetragen.
Nach der Erfindung ist in axialer Verlängerung der Führungsbüchse 9 an ihrem dem Lagerzapfen 4 zugewandten Ende eine
Schutzhülse 10 vorgesehen. Diese Schutzhülse 10 erstreckt sich
■unter Einhaltung eines Spiels zu dem Lagerzapfen 4 über dessen
gesamte vorstehende Länge. Diese Schutzhülse 10 verdeckt somit den Lagerbereich zwischen dem Lagerzapfen 4 am Wagenge-
stell 2 und der Führungsbüchse 9 der Radnabe S des Rads 5. Hierdurch sind unvermeidbar im Bereich des Lagers auftretende
Verschleißerscheinungen von außen nicht sichtbar, so daß auch
nach längerer Gebrauchsdauer der Bereich um die Radlager ein optisch ansprechendes Äußeres vermittelt. Ferner wird ein
Eindringen von Fremdkörpern, wie Staub, Wasser, Salz usw.
in den Lagerbereich verhindert.
Zum platzsparenden Verstauen des Wagengestells 2 kann dieses zusammengeklappt werden. Aus dem GIeitlagerbereich zwischen
der Führungsbüchse 9 und dem Lagerzapfen 4 austretendes Schmiermittel wird bei der erfindungsgemäßen Auslegung in der
Schutzhülse 10 gehalten, so daß weder eine Verschmutzungsgefahr beim Verstauen im Fahrzeug, noch eine Verschmutzungsgefahr
bei den diese Arbeiten ausführenden Personen gegeben ist.
In Fig. 2 ist die Schutzhülse 10 starr ausgelegt und kann
beispielsweise von einem starren Schlauchmaterial gebildet werden. Diese starre Schutzhülse 10 kann, wie nachstehend noch
näher erläutert wird, fest mit der Führungsbüchse 9 und/o-Ser
der Radnabe 8 verbunden sein oder die Schutzhülse 10 kann auch lose auf dem Lagerzapfen i. angeordnet sein oder si-, kann
gestellfest angebracht sein.
In Fig. 3 ist eine Schutzhülse 10a gezeigt, die lose zwischen
dem Ende der Führungsbüchse 9 in axialer Verlängerung derselben auf d°m Lagerzapfen 4 angeordnet ist. Die Schutzhülse 10a
oder auch die nachstehend noch näher erläuterten Ausführungsvarianten kann kraftschlüssig bzw, drehfest auf dem Lagerzapfen
vorgesehen sein, wofür beispielsweise entsprechende Materialeigenschaften
genutzt werden können.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsvariante einer Schutzhülse 10b. Diese Schutzhülse 10b ist flexibel und zweckmäßigerwsise in
axialer Richtung zusammendrückbar. Die Schutzhülse 10b wird
von einem flexiblen Schlauchstück 12 gebildet/ das eine Spiralförmig
verlaufende Verstärkung 13 hat. Gemäß einer Ausgestaltungsform
ist eine flexible Schlauchhülle 14 vorgesehen/ in die als Verstärkung 13 ein Draht 15 oder eine Kunststoffwendel
eingebettet ist/ der oder die spiralförmig verläuft. Dieser Draht 15 oder eine solche Verstärkung kann auch an der
innenwand der flexiblen Schlauchhülle 14 direkt anliegen. Wie in
Fig. 4 dargestellt ist, ist die flexible Schutzhülse 10b fest mit der Führungsbüchse 9 verbunden. Alternativ ist eine entsprechende
Verbindung mit dem Gestell 2 möglich. Beim dargestellten Beispiel ist eine insgesamt mit 16 bezeichnete Clipsverbindung
gewählt, wobei an der Schutzhülse 10b Rastvorsprünge 17 vorgesehen sind, die in entsprechend hierzu komplementär
ausgebildeten Vertiefungen 18 an de*.· Führungsbüchse 9 zur Herstellung
der festen formschlüssigen Verbindung eingreifen. Natürlich kann die feste Verbindung auch auf andere Art und
Weise in Form einer kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Verbindung hergestellt werden. Auch können die Rastvorsprünge
17 und die Vertiefungen 18 in umgekehrter Weise an den entsprechenden Teilen vorgesehen sein. Ferner kann auch in entsprechender
Weise eine feste Verbindung mit der Radnabe 8 hergestellt werden. Wenn die Radnabe 8 beispielsweise entsprechende
öffnungen hat, so kann die Schutzhülse 10, 10b auch
so ausgelegt werden, daß nasenförmige Vorsprünge vorgesehen sind, die in die entsprechenden öffnungen an der Radnabe 8
eingreifen.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsvariante einer Schutzhülse
10c gezeigt. Diese Schutzhülse 10c ist unmittelbar an die Führungsbüchse 9 angespritzt. Hierbei kann das von der
Führungsbüchse 9 abgewandt liegende Ende der Schutzhülse 10c durch eine entsprechende Materialwahl und/oder eine entsprechende
Wahl der Materialstärke flexibel oder axial zusammendrückbar ausgelegt sein.
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Wenn die Schutzhülse 10b, 10c axial zusammendrückbar ausgelegt
ist, so kann sich die Länge der Schutzhülse 10b, I Oc selbsttätig an die Uberstandslänge des Lagerzapfens 4 anpassen,
so daß man ein optisch gefälliges Aussehen im Verbindungsbereich von Rad 5 und Lagerzapfen 4 am Wagengestell 2
und den gewünschten Schmutzschutz erhält.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern der Fachmann
wird im Bedarfsfall entsprechende Änderungen oder Modifikationen vornehmen, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
So kann beispielsweise die Schutzhülse 10, 10a, 10b gegebenenfalls
so ausgebildet sein, daß wenigstens an einem Ende, zweckmäßigerweise
das dem Gestell 2 zugewandte Ende derselben, eine Umfangswulst, beispielsweise in Form eines Verstärkungsbundes, an der Innenfläche vorgesehen ist, die den Lagerzapfen
4 eng umgreift, während der restliche Teil der Schutzhülse 10, 10a, 10b den Lagerzapfen 4 mit Spiel umgibt.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Schutzhülse, die hier in Form einer Manschette 19 ausgebildet ist. Die
Manschette 19 hat an ihrem einen Ende einen ringförmigen Wulst 20, der mit radial einwärts gerichteter Spannung in
einer Ringnut 21 sitzt, welche am Außenumfang der Führungsbüchse 9 ausgebildet ist, die ihrerseits auf der Innenseite
des Rades 5 über die Radnabe 8 entsprechend übersteht.
Das andere Ende 22 der Manschette 19 stützt sich auf der
Achse 4 ab.
Die Achse 4 ist hier im Abstand vom Rad 5 dargestellt, im zusammengebauten Zustand ist jedoch das Rad 5 in bekannter
Weise auf die Achse 4 aufgesteckt.
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Der Wulst 20, der aus einem elastischen Material bestehenden Manschette 19 ist kraftschlüssig mit der Führungsbüchse 9
verbunden, d.h. sein Innendurchmesser ist im nicht-eingebauten Zustand etwao kleiner als der Durchmesser des Grundes der Nut
Der Wulst 20 sitzt somit unter radial einwärts gerichteter Spannung in der Nut 21.
Die Reibungskraft zwischen der Führungsbüchse 9 und dem
Wust 20 reicht aus« die Manschette 19 im normalen Betrieb
drehfest mit dem Rad 5 in der Nut 21 zu halten, so daß sie sich zusammen mit dem Rad dreht, wobei das Ende 22
der Manschette auf der Achse 4 gleitet.
Sollten nun im Betrieb Behinderungen auftreten, beispielsweise derart, daß die Manschette 19 sich auf der Achse 4
festklemmt und sich nicht mehr zusammen mit dem Rad 5 drehen kann, beispielsweise, wenn sich Gras um die Manschette
und die Achse wickelt, wie dies häufig geschieht, wenn der Wagen durch eine Wiese geführt wird, dann kann sich der
Wulst 20 und damit die Manschette 19 relativ zur Führungsbüchse 9 und damit relativ zum Rad 5 verdrehen, d.h. das
Rad 5 dreht sich weiter, während die Manschette 19, die
auf der Achse 4 festgeklemmt ist, sich nicht mehr dreht. Der Wulst 20 gleitet dann in der Nut 21 der Führungsbüchse 9.
Auf diese Weise wird ein Abscheren oder generell eine Beschädigung der Manschette 19 in solchen Fällen vermieden.
Die Klemmkraft zwischen dem Wulst 20 und der Führungsbüchse 9 wird daher so gewählt, daß im ungestörten Betrieb die Reibungskraft
zwischen dem Wulst 20 und der Führungsbüchse 9 ausreicht, die Manschette mitzunehmen, so daß sie sich zusammen mit dem
Rad dreht, beim Auftreten einer überbeanspruchung, z.B. einer
Verklemmung der Manschette 19 auf der Achse 4 reicht die
Reibungskraft zwischen den Teilen 20 und 9 dagegen nicht aus, die Manschette 19 weiter mit dem Rad mitzudrehen, der
Wust 20 gleitet vielmehr in der Nut 21.
Fig. 7 zeigt eine gegenüber Fig. 6 etwas modifizierte Ausführungsform
.
In Fig. 7 ist die Radnabe 8 auf der Innenseite des Rades 5 etwas vorgezogen, so daß sie über das Rad übersteht und auf
den Außenumfang der Radnabe 8 ist eine Scheibe 23 drehfest mit der Radnabe 8 aufgesetzt, wobei die Scheibe durch den
nach außen umgebördelten Bund der Radnabe 8 gehalten wird. Am Außenumfang der Scheibe 23 ist eine Nut 21 ausgebildet, in welcher der Wulst 20 der Manschette 19 unter radialer
einwärts gerichteter Spannung sitzt. Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 7 ist im übrigen dieselbe, wie
die der Ausführungsform nach Fig. 6.
nach außen umgebördelten Bund der Radnabe 8 gehalten wird. Am Außenumfang der Scheibe 23 ist eine Nut 21 ausgebildet, in welcher der Wulst 20 der Manschette 19 unter radialer
einwärts gerichteter Spannung sitzt. Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 7 ist im übrigen dieselbe, wie
die der Ausführungsform nach Fig. 6.
Der Grund der Nut 21 ist zweckmäßigerweise bei beiden Ausführungsformen
der Gestalt bzw. dem Querschnitt des Wulstes angepaßt und z.B. kreisbogenförmig ausgebildet.
Gegebenenfalls kann auch die Radnabe 8 selbst mit einer
Nut für den Wulst oder Manschette versehen sein.
Nut für den Wulst oder Manschette versehen sein.
Claims (20)
1. Rad/ insbesondere für Kinderwagen, Kinder-Sportwagen,
Puppenwagen o.dgl., mit einer Radnabe, deren Führungsbüchse einen drehfesten Lagerzapfen an einem Wagengestell umgreift,
gekennzeichnet durch eine Schutzhülse (10,
10a, 10b, 10c), die in axialer Verlängerung der Führungsbüchse (9) an ihrem dem Lagerzapfen (4) zugewandten Ende den Lagerzapfen
(4) umgebend angeordnet ist.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (10, 10a, 10b, 10c) aus Kunststoff, Metall, Gummi
oder Kombinationen hiervon besteht.
3. Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (10, 10a) starr ausgebildet ist.
4. Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (10b, 10c) flexibel, z.B. als Manschette
ausgebildet ist.
5. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet/ daß die Schutzhülse (10b, 10c) axial zusammendrückbar ist.
6. Rad nach Anspruch 4 oder Anspruch 5/ dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzhülse (10b) von einem flexiblen Schlauchstück (12) gebildet wird.
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- 2
7. Rad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Schlauchstück (12) eine spiralförmig verlaufende
Verstärkung (13) hat.
8. Rad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die spiralförmig verlaufende Verstärkung (13) von einem
Draht (15) oder einer Kunststoffwendel gebildet wird, der
an der Innenwand des flexiblen Schlauchstücks (12) anliegt.
9. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadur a gekennzeichnet,
daß die Schutzhülse (10a) lose auf dem Lagerzapfen (4) am Wagengestell (2) sitzt.
10. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzhülse (10) drehfest auf dem Lagerzapfen (4) angebracht ist.
11. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzhülse (10) gestellfest vorgesehen ist.
12. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzexchnet,
daß die Schutzhülse (10, 10b, 10c) fest mit der
Führungsbüchse (9) urd/oder der Radnabe (8) verbunden ist.
13. Rad nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die feste Verbindung eine formschlüssige und/oder eine kraftschlüssige Verbindung ist.
14. Rad nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung von einer Clipsverbindung (16) gebildet
wird.
15. Rad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Clipsverbindung (16) Rastvorsprünge (17) an einem Teil und hier-
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* &igr;
zu komplementär ausgebildete Rastvertiefungen (18) am anderen
Teil umfaßt oder die Auslegung umgekehrt getroffen ist.
16. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (10c) an der Führungsbüchse (9) angespritzt ist.
17. Rad nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die z.B. in Form einer Manschette(19)ausgebildete Schutzhülse
mit ihrem einen Ende derart kraftschlüssig mit dem Rahmen (5) verbunden ist, daß sie sich bei normalem Betrieb
zusammen mit dem Rad dreht, während beim Auftreten einer Uberbeanspruchung, z.B. einer Verklemmung zwischen Manschette
(19) und Achse (4) die Manschette (O) sich relativ zum Rad (5)
verdrehen kann.
18. Rad nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Manschette (19) an ihrem radseitigen Ende mit einem
insbesondere ringförmigen Wulst (20) versehen ist, der unter Spannung in einer ringförmigen Nut (21) des Rades (5)
sitzt.
19. Rad nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nut (21) am Außenumfang der Führungsbüchse (9) ausgebildet ist.
20. Rad nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Radnabe (8) eine Scheibe (23) drehfest angeordnet
ist/ an deren Außenumfang die Nut (21) ausgebildet ist, in der der Wulst (20) der Manschette (19) sitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807856U DE8807856U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-06-16 | Rad |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3810665 | 1988-03-29 | ||
| DE8807856U DE8807856U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-06-16 | Rad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807856U1 true DE8807856U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=25866508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807856U Expired DE8807856U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-06-16 | Rad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807856U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-16 DE DE8807856U patent/DE8807856U1/de not_active Expired
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