DE8807821U1 - Elektrostimulationssonde - Google Patents
ElektrostimulationssondeInfo
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Description
STD38.G2 Blatt 7
Die Erfindung betrifft eine Elektrostimulationssonde der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
5
Aus der DE-OS 35 18 317 ist eine Elektrostimulationssonde gemäß Figur 1 bekannt, die in den Schließmuskelbereich 2
des Hastdarms 3 eines Patienten einführbar ist. Die bekannte Stimulationssonde weist ein stabförmiges, in den
Schiießmuskelbereich des Patienten einführbares Teil 13
auf, dessen Stirnseite als oliven- oder eiförmiger Kopf ausgebildet ist und dessen anderes Ende an ein am Beckenboden des Patienten im eingeführten Zustand der Elektrostimulationssonde anliegendendes tellerförmiges Teil 12
angrenzt. Zur Handhabung der Elektrostimulationssonde dient ein Schaft 11, in dessen Stirnseite eine elektrische
Leitung einsteckbar ist, die mit einem nicht näher dargestellten Impulsgeber verbunden ist.
Die bekannte Stimulationssonde kann wahlweise als monopolare, bipolare oder multipolare Elektrode ausgebildet
sein, indem unterschiedliche Bereiche des eiförmigen Kopfes, des Stabes und des tellerförmigen Teiles mit einem
elektrisch leitfähigen Belag versehen sind, wobei zwischen
den elektrisch leitfähigen Belägen zur Bildung einer bipolaren oder multipolaren Elektrode elektrisch isolierte
Teile vorgesehen sind. Entsprechend der Anzahl der an der Stimulationssonde ausgebildeten Elektroden führen elektrische Leitungen von den Elektroden zur Stirnseite des
Schaftes, wo aie über eine Steckerverbindung mit einer der
Elektrodenanzahl entsprechenden Anzahl elektrischer Leitungen, die zu einem Impulsgerät führen, verbunden werden.
• I I I I I
STD38.G2 Blatt 8
Bei Ausbildung der bekannten Stimulationssonde als monopolare Elektrode wird zusätzlich eine geeignete Flächenelektrode
im Rücken- oder Beckenbereich des Patienten als Gegenelektrode angebracht und ebenso wie die Stimulationssonde
mit dem Impulsgeber verbunden.
Die äußere Form der bekannten Elektrode gewährleistet einen sicheren Sitz im Schließmuskelbereich des Patienten
und ermöglicht boi Ausbildung als monopolare Elektrode wegen der großen, der Abgabe der Reizstromimpulse dienenden
Fläche eine äußerst intensive und gleichwohl schonende Behandlung des Patienten. Insbesondere bei schweren Inkontinenz-
und Insuffizienzfällen sowie zur Hämorrhoidenbehandlung
erweist sich der als monopolare Elektrode ausgebildete bekannte Stimulator als äußert günstig, da wegen
der großflächigen Applikation selbst entfernteste Muskelbereiche stimuliert werden bzw. bei besonders empfindlichen
Patienten Impulse geringer Amplitude bei maximaler Wirksamkeit verwendet werden können.
In Fällen leichter Inkontinenz bzw. bei weniger empfindlichen
Patienten kann man jedoch auf eine derart intensive und gleichwohl schonende Behandlung verzichten, da Behandlungserfolge
bereits bei gegenüber der bekannten Elektrode verminderten elektrisch leitfähigen Belagen zu erzielen
sind. In solchen Fällen kann der Stimulator als bipolare oder multipolare Elektrode ausgebildet werden, wobei wegen
der geringeren Elektrodenfläche zwangsläufig die Reizstromdichte größer wird, wofür aber das Anbringen einer
Flächenelektrode als Gegenelektrode eingespart Werden kann.
STD38.G2 Blatt 9
Aus der US-PS 37 49 100 ist eine bipolare Elektrode zur Elektrostimulation des Analschließmuskels eines unter Inkontinenz
leidenden Patienten bekannt, die einen kugelförmigen Elektrodenkopf, einen sich allmählich verjüngenden
Elektrodenhals und ein verbreitertes Elektrodenende aufweist.
Im Bereich des sich verjüngenden Elektrodenhalses sind zwei in Längsrichtung an gegenüberliegenden Seiten angebrachte
Elektroden vorgesehen, die eine gegenüber der Gesamtoberfläche des Elektrodenhalses geringe Oberfläche
aufweisen und an denen elektrische Impulse angelegt werden, die eine Kontraktion des Analschließmuskels bewirken.
Die Impulse sind so beschaffen, daß eine Dauerkontraktion des Analschließmuskels erfolgt, die im Zusammenwirken mit
der ebenfalls ausgeprägten Form der Elektrode, die eine enge Anpassung an den Analschließmuskelbereich des Patienten
zum Ziel hat, einen möglichst dichten Verschluß des sich an den Elektrodenhals der Elektrode bei Impulsabgabe
anlegenden Schließmuskels bewirkt.
Mit der bekannten Vorrichtung ist zwar ein vorrübergehender Verschluß des Afters für eine vorbeotimmte Zeitspanne
möglich, infolge der ständigen Reizung des Analschiießmuskels
ist jedoch die Gefahr der Erschlaffung des Schließmuskels vorhanden, so daß trotz der ausgeprägten Stöpselform
der Elektrode bei erschlafftem Schließmuskel ein schlagartiges Entfernen des Stöpsels in Kauf genommen werden
muß.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Elektrostimulationssonde
der eingangs genannten Art zu schaffen,
STD38.G2 Blatt 10
die bei hoher Wirksamkeit sowohl als monopolare als auch als bipolare und multipolare Elektrode eingesetzt und individuell
jedem Patienten und jeder Behändlungsform- und
intensität angepaßt v/erden kann.
5
5
Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung ergibt eine Elektrostimuiationssonde
hoher Wirksamkeit, die sowohl als monopolare als auch als bipolare und multipolare Elektrode eingesetzt
und individuell jedem Patienten und jeder Behandlungsformund -intensität angepaßt werden kann, ohne daß dafür eine
Vielzahl von Elektroden zur Verfügung gestellt werden muß. 15
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stabelektrode
durch Herausziehen aus oder Hineinschieben in den Schaft zur Handhabung der Elektrostimulationsuonde
veränderbar ist.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stabelcktrode durch Herausdrehen aus oder Hineindrehen in
den Schaft zur Handhabung der Elektrostimulationssonde veränderbar ist«
in beiden Ausführungsformen wird die Länge der Sonde des
Elektrostimulators ohne zusätzliche Teile verändert, so daß eine Längenänderung jederzeit und an jedem Ort möglich
ist.
STD38.G2 Blatt 11
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist
der Schaft eine Bohrung zur Aufnahme der Stabelektrode auf, während eine Befestigungseinrichtung die Stabelektrode
in einer wählbaren Stellung arretiert. Die Arretierung der Stabele^t-roda kann dabei mittels durch eine Bohrung in
der Mantelfläche des Schaftes geführte Klemmschrauben oder mittels Bremselemente herbeigeführt werden, die ein reibschlüssige
Verbindung zwischen der Bohrung des Schaftes und der Außenfläche des im Schaft befindlichen Teils der
Stabelektrode bewirken.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch den Beckenbereich eines Patienten mit einer in den Analbereich eingeführten Elektrostimulationssonde;
20
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Figur 2 einen Längsschnitt durch eine längenveränderliche
Elektrostimulationssonde mit Schraubgewinde;
Figur 3 einen Teilschnitt durch eine längenveränderlich.?
Elektrostimulationssonde mit einer Schraubenarretierung;
Figur 4 einen Längsschnitt durch eine längenveränderliche, bipolare Elektrostimulationssonde;
Figur 5 einen Längsschnitt durch eine längenveränderliche, bipolare Elektrostimulationssonde mit teilweise leitfähigem
Elektrodenkopf;
STD38.G2 Blatt 12
Figur 6 einen Längsschnitt durch eine längenveränderliche Elektrostimulationssonde mit einer Klemmschraubenbefestigung;
Figur 7 einen Längsschnitt durch eine längernveränderliche Elektrostimulationssonde mit einem Schraubgewinde und
Brems- und Stabilisierungselementen und
Figur 8 eine Ansicht einer bipolaren Sonde mit zwei ringförmigen leitfähigen Belägen und einem Stecker.
Der in Figur 2 zur Behandlung eines Patienten dargestellte Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde zur Elektrostimulation
des Mastdarm-Schließmuskels besteht aus einein elektrisch isolierten, zylindrischen Elektrodenschaft
11, der wahlweise aus Vollkunststoff oder dergleichen oder
aus einer metallischen Elektrode mit einem Kunststoffüberzug bestehen kann. An den Elektrodenschaft 11 schließt
sich eine tellerförmige Ringelektrode 12 an, die wahlweise aus einem vollständig elektrisch leitfähigen Material oder
einem elektrisch leitfähigen Belag aus Titan bzw. aus einem Isolationsmaterial bestehen kann.
An die tellerförmige Ringelektrode 12 schließt sich eine zylindrische Stabelektrode 13 an, die vollständig oder
teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht.
Den oberen Abschluß der Elektrode zur Elektrostimulation bildet ein eiförmiger Elektrodenkopf 14, der im vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus einem Isolationsmaterial besteht.
STD38.G2 Blatt 13
Die zylindrische Stabelektrode 13 weist eine Bohrung 20 zur Aufnahme eines elektrischen Leiters 30 auf, der mit
einer Isolationshülle versehen werden kann oder aus einem nicht isolierten Leiter besteht. Der elektrische Leiter 30
ist elektrisch leitend mit der zylindrischen Stabelektrode 13 sowie mit einer in einer RndflMrhe HQ des Elektrodenschaftes
11 angeordneten Steckbuchse 10 verbunden.
Die zylindrische Stabelektrode 13 weist an ihrem im Elektrodenschaft
11 befindlichen Ende ein Außengewinde 50 auf, das in ein entsprechendes Innengewinde des Elektrodenschaftes
11 einschraubbar ist. Die Länge des Gewindes 50 ist so bemessen, daß bei maximaler Länge der zylindrischen
Stabelektrode 13 das Gewinde nicht über die Außenfläche der tellerförmigen Ringelektrode 12 hinausragt. Die in der
tellerförmigen Ringelektrode 12 vorgesehene Bohrung kann ebenfalls mit einem Innengewinde oder mit einem elektrischen
Federkontakt 40 verbunden sein, so daß eine entsprechende elektrische Verbindung zwischen der zylindrischen
Stabelektrode 13 und der tellerförmigen Ringelektrode 12 geschaffen wird.
Zur Veränderung der Länge des elektrisch leitfähigen Belages der zylindrischen Stabelektrode 13 und damit der Elektrodenfläche
der in Figur 2 dargestellten Elektrostimulationssonde wird bei einem Rechtsgewinde 50 durch Linksdrehung
des Elektrodenkopfes 14 die zylindrische Stabelektrode 13 aus dem Elektrodenschaft 11 bzw. der tellerförmigen
Ringelektrode 12 herausgedreht und entsprechend verlängert. Da der elektrische Leiter 30 so bemessen ist, daß er
bei der größtmöglichen Länge der zylindrischen Stabelek-
/14
• I ·
STD38.G2 Blatt 14
trode 13 straff gespannt ist, wird er bei geringeren Längen der zylindrischen Stabelekfcrode 13 eine Schlaufe bilden,
die im Hohlraum 100 des Elektrodenschaftes 11 ausreichend
Platz findet.
5
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Da bei normaler Handhabung der in Figur 2 dargestellten Slektrostimulationssonde die Elektrostimulationssonde nur
auf Zug bzw. Druck beansprucht wird, ist eine Fixierung der Länge der zylindrischen Stabelektrode 13 in der jeweils
gewünschten Stellung normalerweise nicht erforderlich. Zusätzlich kann aber unterhalb der tellerförmigen
Ringelektrode 12 im Bereich des Elektrodenschaftes 11 eine Kontermutter angeordnet werden, die eine Sicherung der jeweils
eingestellten Länge der zylindrischen Stabelektrode 13 ermöglicht.
Figur 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde
mit längenveränderlicher Stabelektrode 13, die gleitend in einer zentralen Bohrung der tellerförmigen
Ringelektrode 12 und des Elektrodenschaftes ]1 gelagert
ist. Die längenveränderliche, zylinderförmige Stabelekfrode
13 besteht aus einem elektrisch gut leitenden Material, vorzugsweise aus Titan und weist eine Bohrung 130 auf, an
deren Wandung die Federkontakte eines elektrischen Kontaktsteckers 15 gleitend aber elektrisch gut leitfähig
anliegen. Der Kontaktstecker 15 ist mit einer Steckbuchse 10 verbunden, in die ein Steckkontakt einsteckbar ist, der
über eine Leitung mit einem elektrische Reizstromimpulse abgebenden Stimulationsgerät vszbunden ist. Die Buchse 1
ist in eine Grundplatte 110 eingesetzt, die die S des Elektrodenschaftes 11 bildet.
/15
STD38.G2 Blatt 15
Zur Fixierung der jeweiligen Stellung der Stabelektrode 13 ist eine in eine Bohrung 16 des Elektrodenschaftes 11 eingesetzte Fixierschraube 17 vorgesehen, die entweder reibschlüssig an der Außenfläche der Stabelektrode 13 oder in
entsprechende Nuten bzw. Bohrungen an der Außenfläche der Stabelektrode 13 eingreift.
Je nach Anwendungsfall ist die tellerförmige Elektrode 12
über einen Federkontakt 40 elektrisch leitfähig mit der Stabelektrode 13 verbunden oder durch eine entsprechende
Isolationsschicht gegenüber der Stabelektrode 13 isoliert. Im letztgenannten Fall besteht die tellerförmige Elektrode
aus einem elektrisch isolierenden Material.
Die Stabelektrode 13 weist an ihrem äußeren Ende entweder eine halbkugelförmige oder abgeflachte Kappe auf oder ist
analog zur Elektrostimulationssonde gemäß Figur 2 mit einem eiförmigen Elektrodenkopf versehen.
Figur 4 zeigt einen Längsschnitt durch eine wahlweise als monopolare oder bipolare Elektrostimulationssonde einsetzbaren Stimulator. In diesem Fall besteht die Stabelektrode
13 aus einem elektrisch leitfähigen Teil 131 und aus einem elektrisch isolierenden Teil 132. Eine in eine Bohrung 130
der Stabelektrode 13 eingezogene Leitung 30 verbindet den elektrisch leitfähigen Teil 131 der Stabelektrode 13 mit
einer Steckbuchse 10, die analog zur Elektroatimulationssonde gemäß Figur 3 in die Grundplatte 110 am stirnseitigen Ende des Elektrodenschaftes 11 eingesetzt ist.
Die tellerförmige Ringelektrode 12 ist mit einem durchgehenden Schaft versehen, der bis zur Grundplatte 110
STD38.G2 Blatt 16
reicht. Durch die Grundplatte 110 ist eine Steckbuchse 9 geführt, die einen elektrischen Kontakt mit der tellerförmigen Ringelektrode 12 ermöglicht.
Je nach Auszugslänge der zylinderförmigen Stabelektrode 13 kann die in Figur 4 dargestellte Elektrostimulationssonde
als monopolare oder bipolare Elektrode eingesetzt werden. In der dargestellten Form ist die Elektrostimulationssonde
als bipolare Elektrode geschaltet. Wird die Stabelektrode
13 soweit in die zentrale Bohrung der tellerförmigen Ringelektrode 12 eingeschoben, daß der elektrisch leitfähige
Teil 131 der Stabelektrode 13 mit dem elektrisch leitfähigen Belag der tellerförmigen Ringelektrode 12 in Berührung
kommt, so entsteht eine monopolare Elektrode, wobei in
diesem Fall infolge des Federkontaktes 40 eine elektrische
Verbindung hergestellt wird, so daß die Reizstroraimpulse nur über die Leitung 30 abgegeben werden. Durch einen federbelasteten Kontaktstift 133, der bei einer entsprechenden Stellung der Stabelektrode 13 in eine Bohrung 90 im
Bereich der Kontaktbuchse 4 einrastet, wird verhindert, daß ein elektrischer Kontakt mit der tellerförmigen Ringelektrode 12 hergestellt wird, so daß ein Kurzschluß vermieden wird.
dem die Stabelektrode 13 teilweise mit einem elektrisch j
leitfähigen Belag 132 versehen ist, während ein elektrisch j
isolierender Teil 132 den elektrisch leitfähigen Belag 131 j
von dem elektrisch leitfähigen Belag 142 des Elektroden- ;
kopfes 14 isoliert. i
/17 i
STD38.G2 Blatt 17
Der Elektrodenkopf 14 kann teilweise oder ganz mit einem elektrisch leitfähigen Belag 142 versehen werden, im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der obere Teil des
Elektrodenkopfes 14 als elektrisch isolierender Teil 141 ausgebildet.
Die tellerförmige Ringelektrode 12 ist ebenfalls mit einem elektrisch leitfähigen Belag versehen, der zumindest die
Oberfläche der tellerförmigen Ringelektrode bedeckt. Der
elektrische Kontakt zwischen dem elektrisch leitfähigen
Belag 132 der Stabelektrode 13 und der tellerförmigen Ringelektrode 12 wird über einen Federkontakt 40 hergestellt,
während der elektrisch leitfähige Belag 142 des Elektrodenkopfes 14 üfc tr eine Leitung 30 mit dem Steckkontakt 10
verbunden ist.
Die tellerförmige Ringelektrode 12 ist über eine Leitung 31 mit einer zweiten Kontaktbuchse 9 verbunden, die ebenso
wie die erste Kontaktbuchse 10 in die Basisplatte 110 am Ende des Elektrodenschaftes 11 eingesetzt ist.
Durch Ausziehen der Stabelektrode 13 kann die Oberfläche des elektrisch leitfähigen Belages 131 vergrößert werden.
Auf diese Weise kann die Elektrostimulationssonde unter
schiedlichen anatomischen Bedingungen angepaßt werden. Au
ßerdem kann die Reizstromstärke bei vergrößerter elektrisch wirksamer Fläche verringert werden, so daß im Bedarfsfall eine schonende Behandlung vorgesehen werden
kann.
Zur Arretierung der jeweiligen Länge der Stabelektrode 13 kann eine beliebige Befestigungseinrichtung vorgesehen
/18
STD38.G2 Blatt 18
werden. Bei entsprechend starker Ausbildung des Federkontaktes 40 kann auf eine zusätzliche Befestigungseinrichtung verzichtet werden, wenn ein genügender Reibschluß
zwischen der Bohrung der tellerförmigen Ringelektrode 12 und der Stabelektrode 13 sichergestellt ist.
Figur 6 zeigt eineu Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde mit längenveränderlicher Stabelektrode 13/
die gleitend in Bohrungen 111, 112 des Schaftes 11 gela
gert ist. Die längenveränderliche, zylinderförmige Stabe
lektrode 13 besteht aus einem ersten Teil 131 aus einem elektrisch gut leitenden Material, vorzugsweise aus Titan
und einem zweiten Teil 132, der ebenfalls elektrisch gut leitend ist, jedoch aus keinem hochwertigen Material be
stehen muß. Dieser Teil 132 dient lediglich der Längenver
stellung der Stabelektrode 13 und weist eine Ausnehmung 133 auf, deren Länge der Gesamtlänge L des Hubes der Stabelektrode entspricht, der üMicherweise zwischen 10 und
30 Millimeter liegt.
Der eine Teil 131 der Stabelektrode 13 ist in einer Bohrung 111 des Schaftes 11 gelagert, während ein Teil des
zweiten Teils 132 der Stabelektrode 13 in einer Bohrung 112 gelagert ist. In einer weiteren stirnseitigen Bohrung
113 des Schaftes 11 ist ein Einsatz 21 eingedreht, der einen Teil des zweiten Teils 132 der Stabelektrode 13 aufnimmt. Dieser Teil ist in einem Isolierstoffeinsäte 22 gelagert, der an einen Stift 15 zur Verbindung der Stabelektrode mit einer Kontaktbuchse 10 herstellt*
Zur Fixierung der jeweiligen Stellung der Stabel.ektrode 13
ist eine in eine durch die Wandung des Schaftes 11 geführ-
STD38.G2 Blatt 19
te Bohrung 16 eingesetzte Befestigungsschraube 17 vorgesehen,
die reibschlüssig in die Ausnehmung 133 der Stabelektrode 13 eingreift.
Zum Verstellen d«»r Länge der Stabelektrode 13 wird die Befestigungsschraube
17 gelöst und die Stabelektrode 13 durch Herausziehen oder Hineinschieben in den Schaft 11 in
ihrer Länge verändert. Nach dem Einstellen der gewünschten Länge wird die Befestigungsschraube 17 angezogen und verhindert
eine weitere Längenveränderung der Stabelektrode 13 beispielsweise während der Behandlung eines Patienten.
In dem in Figur 6 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das am äußeren Schließmuskelbereich während der Behandlung
anliegende Teil aus einer bogenförmigen Stirnfläche 114 des Schaftes 11. Diese Stirnfläche 114 kann wahlweise
mit einem leitenden Belag versehen sein oder aus Isolationsmaterial bestehen je nach Anwendungsfall der
Elektrostimulationssonde.
Figur 7 zeigt einen Längsschnitt durch eine längenveränderliche Elektrostimulationssonde, bei der der Hub L der
Stabelektrode 13 durch Herausdrehen aus dem Schaft 11 bzw. Hineindrehen in den Schaft 11 einstellbar ist.
Der Schaft 11 ist mit einer ersten Bohrung 111 zur Aufnahme eines ersten Teils 131 der Stabelektrode 13 versehen,
der gleichzeitig den impulsabgebenden Teil bildet. In eine zweite Bohrung 112 des Schaftes 11 ist ein Einsatz Hi
eingefügt, der vorzugsweise metallisch ausgebildet ist unc mit einem Innengewinde 118 versehen ist. Das Innengewinde
STD38.G2 Blatt 20 k
118 dient zur Aufnahme eines Außengewindes 134 eines zweiten Teils 132 der Stabelektrode 13, so daß durch Drehen
der Stabelektrode 13 und/oder des Schaftes 11 die Stabe- &aacgr;
lektrode 13 entsprechend der dargestellten Pfeilrichtung *;
aus dem Schaft 11 herausdrehbar oder in den Schaft hinein- I
drehbar ist. $
Das im Schaft 11 befindliche Ende der Stabelektrode 13 ist mit einer Anschlagschraube 117 versehen, die über den Rand
des zweiten Teils 132 der Stabelektrode 13 hinausragt und in einer Endstellung der Stabelektrode 13 an die Anschlagschulter
120 im Einsatz 115 anschlägt. Auf diese Weise wird die Längenveränderung der Stabelektrode 13 begrenzt !
und ein Herausdrehen der Stabelektrode 13 aus dem Schaft
verhindert. i
Zusätzlich weist der Einsatz 115 einen Verbindungskanal 116 zur Aufnahme einer Leitung oder eines Kontaktstiftes
auf, der in Verbindung mit einer Steckbuchse 10 an der Stirnseite des Schaftes 11 herstellt. >
Der zweite Teil 132 der Stabelektrode 13 ist mit mehreren am Umfang verteilt angeordneten thermoplatischen Stiften
119 versehen, die an der Innenwand der Bohrung des Einsatzes
115 bzw. am Außengewinde 134 anliegen und somit eine Stabilisierung des Gewindes insbesondere bei weiter her- ;
ausgedrehter Stabelektrode bewirken. Außerdem wird eine zu leichte Drehbewegung der Stabelektrode verhindert, indem
die thermoplastischen Stifte jede Drehbewegung der Stabelektrode 13 bzw. des Schaftes 11 abbremsen und somit eine
Arretierung der jeweils eingestellten Länge bewirken.
/21
I I
I · I
I *· I
STD38.G2
Blatt 21
Die in Figur 7 dargestellte Elektrostimulationssonde ist als monopolare Elektrode ausgeführt und weist einen leitenden
Belag 18 auf, der die Stabelektrode 13 und die Hälfte des Elektrodenkopfes 14 umfaßt.
5
5
Figur S zeigt eine längenveränderiiche Eiektostimulationssonde
mit einem ei- oder olivenförmigen Elektrodenkopf 14 und einer zylinderförmigen Stabelektrode 13, die in den
Schaft 11 versenkbar bzw. aus dem Schaft 11 herausziehbar ist.
Die Stabelektrode 13 weist zwei ringförmige leitende Beläge 135, 136 auf, zwischen denen ein Isolationsstück 137
vorgesehen ist. Die leitfähigen Beläge 135, 136 grenzen an den Sondenkopf 14 bzw. an die am äußeren Schließmuskelbereich
des Patienten anliegende Oberfläche 114 an, wobei durch die Längenveränderung der Stabelektrode 13 der zweite
leitfähige Belag 136 verlängert bzw. verkürzt wird oder eine konstante Fläche aufweist, an die sich ein weiteres
Isolationsstück anschließt, das im Schaft 11 versenkbar ist.
Die am äußeren Schließmuskelbereich anliegende Oberfläche
114 kann wahlweise ebenfalls elektrisch leitend ausgebildet sein und in Kontakt mit dem zweiten leitfähigen Belag
136 stehen oder als isolierte Fläche gestaltet sein. Vorzugsweise ist die Oberfläche 114 nach Art einer semikubischen
Parabel oder einer Zissoide ausgebildet und weist eine vergrößerte Fläche auf, die eine gute, feste Anlage
am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten sicherstellt.
STD38.G2 Blatt 22
Zur Längenverstellung der Stabelektrode 13 ist im Schaft
11 eine Bohrung mit einer Klemmschraube 17 vorgesehen, durch die die jeweilige Einstellung der Eiektrostimulationssonde
arretierbar ist.
5
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In Abwandlung zur Darstellung gemäß Figur 8 kann der Sondenkopf 14 teil- oder vollisoliert sein, so daß ein Teil
der Oberfläche des Sondenkopfes 14 zur Reizimpulsübertragung beiträgt.
Figur 8 zeigt schematisch die Verbindung der leitfähigen Beläge 135, 136 mit dem in den Schaft 11 einsteckbaren
Klinkenstecker 5, der die beiden Kontaktflächen 51, 52 aufweist, die entsprechend der schematischen Darstellung
gemäß Figur 8 die Verbindung mit den leitfähigen Belägen 135, 136 herstellen. Der Kontaktstift des Klinkensteckers
5 ist bis auf die Kontaktflächen 51, 52 geerdet.
Der Klinkenstecker 5 wird in den Elektrodenschaft 11 bis
zum Anschlag an den Steckergriff 53 eingesteckt und die
elektrische Verbindung über Krokodilklemmen 54, 55 mit Anschlüssen
eines Stimulationsgerätes hergestellt.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.
Claims (21)
1. Elektrostimulationssonde zur Behandlung von Blasenoder Analinkontinenz und von Hämorrhoiden, mit einer in
den Anus eines Patienten einführbaren Stabelektrode, einem die Einführtiefe begrenzenden und am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil und einem Schaft zur Handhabung der Sonde, wobei die Stabelektrode zumindest teilwei-
STD38.G2 Blatt 2
se als elektrisch leitfähige mono- oder bipolare Elektrode ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß 5
die Länge der Stabelektrode (13) veränderbar ist.
2. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, d a durch
gekennzeichnet, daß die Länge der Stabelektrode (13) durch Herausziehen aus oder Hineinschieben
in den Schaft (11) veränderbar ist.
3. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länne
Stabelektrode (13) durch Herausdrehen aus oder Hineindrehen in den Schaft (11) veränderbar ist.
4. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (11) eine Bohrung zur Aufnahme der Stabelektrode (13) aufweist, und daß eine Befestigungseinrich-
tung (17) die Stabelektrode (1?) in einer wählbaren Stellung arettiert.
5. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 4, d a -durch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
aus einer durch eine Bohrung (16) in der
STD38.G2 Blatt 3
Mantelfläche des Schaftes (11) geführten Klemmschraube (17) besteht.
6. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil des im Schaft (11) befindlichen Teils der Stabelektrode (13) mit einem Außengewinde (134)
versehen ist und der Schaft (11) fein gleichartiges Innengewinde (118) aufweist.
7. Elektrostimulationssonde nach Anspruch. 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im
Schaft (11) befindliche Teil (132) der Stabelektrode (13) mit einem Kunststoffüberzug versehen ist.
8. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 7, d a durch gekennzeichnet, daß der Kunststoffüberzug
aus thermoplatischen Stiften (119) besteht.
9. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Bohrung des Schaftes (11) ein Einsatz (115) mit einem Innengewinde (118) zur Aufnahme des mit
einem Außengewinde (134) versehenen Teils (132) der Stabelektrode (13) eingesetzt ist.
30
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STD38.G2 Blatt 4
10. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der
Stabelektrode (13) ein Anschlagelement (117) und der Einsatz (115) eine Anschlagschulter (120) zur Begrenzung des
Auszugs der Stabelektrode (13) aufweist.
11. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der in den Schaft (11) versenkbare Teil der Stabelektrode (13) als Teil einer mono- oder bipolaren Elektrode ;
ausgebildet ist, derart, daß die zur Stimulation wirksame \
Oberfläche der Stabelektrode (13) veränderbar ist. \
12. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende der Stabelektrode (13) ein kugel- oder eiförmiger Kopf (14) angeordnet ist, der wahlweise mit einem :
elektrisch leitfähigen Belag zur Bildung einer Elektrode
versehen ist. ;
13. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Stirnfläche (110) des Schaftes (11) eine elektrische Steckerverbindung (9; 10) vorgesehen ist, die vorzugsweise
als ein- oder mehrpoliger Koaxialstecker ausgebildet ist.
14. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
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• I t
• till
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STD30.G2 Blatt 5
daß eine elektrische Leitung bzw. elektrische Leitungen (30, 31) die Steckerverbindung (9, 10) mit der bzw. den
Elektroden (12, 13, 14) verbindet, wobei ein zusätzlicher Raum im Schaft (11) zur Aufnahme der elektrischen Leitung
bzw. der elektrischen Leitungen (30, 31) vorgesehen ist.
15. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Federkontakt (15) die elektrische Steckerverbindung (10) mit der bzw. den Elektroden (12, 13, 14) verbindet.
16. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabelektrode
(13) in ihrem versenkbaren Bereich mit Ausnehmungen verseilen ist, in die eine Rastklinke eingreift, die
gegen Federdruck von einem an Umfang des Schaftes (11) angeordneten Befestigungselement betätigbar ist.
17. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabe-
lektrode (13) in ihrem versenkbaren Bereich mit Ausnehmungen versehen ist, in die eine Rastklinke eingreift, die
gegen Federdruck von einem am Umfang des Schaftes (11) angeordneten Befestigungselement betätigbar ist.
18. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
STD38.G2 Blatt 6
daß das am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil aus einer Ringelektrode (12) besteht, die
zumindest teilweise mit einem elektrisch leitfähigen Belag versehen ist und daß ein elektrisch leitfähiger Federkontakt
(40) zwischen der Bohrung der Rinyelektiüue (12) und
Stabelektrode (13) vorgesehen i3t.
19. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil (12) eine elektrisch nichtleitende Oberfläche
aufweist.
20. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß das am
äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil (12) eine Oberfläche mit dem Längsschnitt einer seirikubischen
Parabel oder einer Zissoide aufweist, wobei die Oberfläche (114) wahlweise mit einem elektrisch leitenden
Belag versehen ist oder aus einem Isolationsmaterial besteht.
21. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabelektrode (13) und/oder das am äußeren Schließmuskelbereich anliegende Teil (12) im Quer:... .-,itt
kreis- oder ellipsenförmig ausgebildet ist.
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807821U DE8807821U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Elektrostimulationssonde |
| DE19893919453 DE3919453A1 (de) | 1988-06-16 | 1989-06-14 | Elektrostimulationssonde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807821U DE8807821U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Elektrostimulationssonde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807821U1 true DE8807821U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807821U Expired DE8807821U1 (de) | 1988-06-16 | 1988-06-16 | Elektrostimulationssonde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807821U1 (de) |
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