DE8807820U1 - Elektrostimulationssonde - Google Patents

Elektrostimulationssonde

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    • A61N1/02Details
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    • A61N1/05Electrodes for implantation or insertion into the body, e.g. heart electrode
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Description

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STD38.G3 Blatt 8
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Elektrostimulationssonde der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Aus der DE-OS 35 18 317 ist eine Elektrostimulationssonde gemäß Figur 1 bekannt, der in den Schließmuskelbereich 2 des Mastdarms 3 eines Patienten einführbar ist. Die bekannte Elektrostimulationssonde weist ein stabformiges, in den Schließmuskelbereich des Patienten einführbares Teil 13 auf, dessen Stirnseite als eiförmiger Kopf ausgebildet ist und dessen anderes Ende an ein am Beckenboden des Patienten im eingeführten Zustand der Elektrostimultionssonde anliegendendes tellerförmiges Teil 12 angrenzt. Zur Handhabung der Elektrostimulationssonde dient ein Schaft 11, in dessen Stirnseite eine elektrische Leitung einsteckbar ist, die mit einem nicht näher dargestellten Impulsgeber verbunden ist.
Die bekannte Elektrostimulationssonde kann wahlweise als monopolare, bipolare oder multipolare Elektrode ausgebildet sein, indem unterschiedliche Bereiche des eiförmigen Kopfes, des Stabes und des tellerförmigen Teiles mit einem elektrisch leitfähigen Belag versehen sind, wobei zwischen den elektrisch leitfähigen Belägen zur Bildung einer bipolaren oder multipolaren Elektrode elektrisch isolierte Teile vorgesehen sind. Entsprechend der Anzahl der an der Elektrostimulationssonde ausgebildeten Elektroden führen elektrische Leitungen von den Elektroden zur Stirnseite des Schaftes, wo sie über eine Steckerverbindung mit einer der Elektrodenanzahl entsprechenden Anzahl elektrischer
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Leitungen, die zu einem Impulsgerät führen, verbunden werden.
Bei Ausbildung der bekannten Elektrostimulationssonde als inonopolare Elektrode wird zusätzlich eine geeignete Flächenelektrode im Rücken- oder Beckenbereich des Patienten als Gegenelektrode angebracht und ebenso wie die Elektrostimulationssonde mit dem Impulsgeber verbunden.
Die äußere Form der bekannten Elektrode gewährleistet einen sicheren Sitz im Schließmuskelbereich des Patienten und irraöglicht bei Ausbildung als monopolare Elektrode wegen der großen, der Abgabe der Reizstromimpulse dienenden Fläche eine äuß ist intensive und gleichwohl schonende Be handlung des Patienten. Insbesondere bei schweren Inkon tinenz- und Insuffizienzfällen sowie zur Hämorrhoidenbehandlung erweist sich der als monopolare Elektrode ausgebildete bekannte Stimulator als äußert günstig, da wegen der großflächigen Applikation selbst entfernteste Muskel bereiche stimuliert werden bzw. bei besonders empfindli chen Patienten Impulse geringer Amplitude bei maximaler Wirksamkeit verwendet werden können.
Aus der US-PS 37 49 100 ist eine bipolare Elektrode zur Elektrostimulation des Analschließmuskels eines unter Inkontinenz leidenden Patienten bekannt, die einen kugelförmigen Elektrodenkopf, einen sich allmählich verjüngenden Elektrodenhals und ein verbreitertes Elektrodenende aufweist. 30
Im Bereich des sich verjüngenden Elektrodenhalses sind zwei in Längsrichtung an gegenüberliegenden Seiten ange-
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brachte Elektroden vorgesehen, die eine gegenüber der Gesamtoberfläche des Elektrodenhalses geringe Oberfläche aufweisen und an denen elektrische Impulse angelegt werden, die eine Kontraktion des Analschließmuskels bewirken. Die Impulse sind so beschaffen, daß eine Dauerkontraktion des Analschließmuskels erfolgt, die im Zusammenwirken mit der ebenfalls ausgeprägten Form der Elektrode, die eine enge Anpassung an den AnalschlieBmuskelbereich des Patienten zum Ziel hat, einen möglichst dichten Verschluß des sich an den Elektrodenhals der Elektrode bei Impulsabgabe anlegenden Schließmuskels bewirkt.
Mit der bekannten Vorrichtung ist zwar ein vorrübergehender Verschluß des Afters für eine vorbestiramte Zeitspanne möglich, infolge der ständigen Reizung des Analschiießmuskels ist jedoch die Gefahr der Erschlaffung des Schließmuskels vorhanden, so daß trotz der ausgeprägten Stöpselform der Elektrode bei erschlafftem Schließmuskel ein schlagartiges Entfernen des Stöpsels in Kauf genommen wer den muß.
Aus der DE-OS 33 24 780 ist eine Vorrichtung zur intraanalen Applikation von flüssigen oder pastösen Wirkstoffzubereitungen bekannt, die aus einem kegelförmigen Appli- kator mit Austrittsöffnungen besteht, wobei der Applikator mit einem Behälter für die zu applizierende Wirkstof.frzubereitung verbunden ist und Betätigungsmittel aufweist, bei deren Betätigung die Wirkstoffzubereitung aus den Austrittsöffnungen gepresst wird. Diese im wesentlichen zur Behandlung von Hämorrhoiden dienende Vorrichtung atmdglicht eine starke Dehnung der Sphinctermuskulatur, so daß
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beispielsweise eine Hämorrhoidal-Salbe die sonst unzugänglichen Krypten und Fissuren erreichen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Elektro-Stimulationssonde der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei hoher Wirksamkeit sowohl als monopolare als auch als bipolare Elektrode eingesetzt werden kann und dabei gleichzeitig eine Dehnung der der Sphinctermuskulatur ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht eine äußerst wirksame Elektrostimulationsbehandlung bei Anal- und Blaseninkontinenz sowie zur Hämorrhoidenbehandlung mit der Möglichkeit gleichzeitiger Dehnung der Sphinctermuskulatur während der Behandlung durch den behandelnden Arzt. Durch die Verwendung von Elektroden mit unterschiedlichem öffnungswinkel kann eine individuelle Behandlung der Patienten sichergestellt werden, ohne daß eine Uberdehnung der Sphinctermuskulatur erfolgt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Lösunc sind durch eine sich von der Elektrodenspitze zum Elektrodenschaft kontinuierlich erweiternde oder verjüngend« Elektrode gekennzeichnet. In weiteren Ausführungsformer ist die Elektrode tonnen-, paraboloid- oder ellipsoidförmig bzw. hyperboloidförmig ausgebildet. Alle Ausführungsformen gewährleisten eine intensive Behandlung mit dei Möglichkeit einer Dehnung der Sphinctermuskulatur.
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In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Elektrode kegelstumpfförmig ausgebildet und es kann sich an den kegelstumpfförmigen Bereich der Elektrode wahlweise ein zylindrischer Bereich vor dem am äußeren sehlieftmiiekelbereich anliegenden Teil anschließen. Durch diese Elektrodenform kann eine kontinuierliche Dehnung der Sphinctermuskulatur in Abhängigkeit von der Einführtiefe der Elektrode erfolgen. Die Abgabe der Reizstromimpulse kann dabei während des Einführens der Elektrode einsetzen oder nach dem vollständigen Einführen der Elektrode initiiert werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Elektrode einen im Längsschnitt hyperbelförmigen Bereich auf, der eine progressive Dehnung der Sphinctermuskulatur beim Einführen der Elektrode in den Anus eines Patienten ermöglicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung besteht die Spitze der Elektrode aus einem kugel- oder eiförmigen Elektrodenkopf. Dieser Elektrodenkopf kenn mit einem leitfähigen Belag versehen werden, so daß er zur Vergrößerung der impulsabgebenden Fläche verwendet wird und er dient dazu, den Sitz des Stimulationsgeräts nach dem Einführen in den Anus eines Patienten zu sichern.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spitze und dem kegekstumpfförmigen Bereich der Elektrode ein zylinderförmiger Bereich angeordnet ist.
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STC38.G3 3latt 13
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Schließmuskelbereich anliegende Oberfläche des Teils als semikubische Parabel oder als Zissoide ausgebildet ist, wobei die Oberfläche vorzugsweise aus Isolationsmaterial besteht. Eine derartige Ausführungsform der Oberfläche des am Schließmuskelbereich anliegenden Teils hat sich als besonders wirksam erwiesen bei der Stimulation der Muskulatur und bei der Anpassung der Elektrostimulationssonde an den Analkanal und an den Analmuskelbereich.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Elektrode besteht darin, daß die Elektrode im Querschnitt kreis- oder elipsenförmig ist, da in vielen Fällen ein elipsenförmiger Querschnitt eine optimale Anpassung an den Analkanal von Patienten ermöglicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann die Elektrode je nach der gewünschten Wirksamkeit der Reiz-Stromimpulsabgabe als monopolare, bipolare oder multipolare Elektrode ausgeführt werden. In einer monopolaren Ausführung der Elektrode kann entweder der gesamte Elektrodenkopf oder ein Teil des Elektrodenkopfes sowie ein Teil der sich an den Elektrodenkopf anschließenden Oberfläche der Elektrode mit einem leitfähigen Belag oder ein Teil der Oberfläche der Elektrode und der daran anschließende, am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil mit einem leitfähigen Belag versehen sein.
Ist die Elektrostimulationssonde als bipolare Elektrode ausgebildet, so können entsprechende, wahlweise ringförmig
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geschlossene leitfähige Beläge auf der Oberfläche der Elektrode verteilt angeordnet sein, wobei Teile des Elektrodenkopfes und des am äußeren Schließmuskelbereich eineü Patienten anliegenden Teils mit einem leitfähigen Belag versehen sind.
In einer weiteren bipolaren Ausführungsform der Elektrostimulationssonde weist die Elektrode sich in Längsrichtung erstreckende leitfähige Beläge auf, die durch zwei Isolationsstege voneinander getrennt sind. Auf diese Weise kann eine wirksame Elektrostimulation der Sphinctermuskulatur mit optimal anliegenden leitfähigen Belägen geschaffen werden, da in den verschiedenen Auäführungsformen, insbesondere bei paraboloid- oder hyperboloidförmiger Ausgestaltung der Elektrode eine optimale Anlage an der inneren Sphinctermuskulatur gewährleistet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung weist die Oberfläche der Elektrode verteilt angeordnete Vertiefungen und/oder Bohrungen auf, die über einen Kanal mit einer am Boden des am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegenden Teils oder des Stimuiatorschaftes vorgesehene Bohrung zum Anschließen eines Behälters mit einer flüssigen oder pastösen Wirkstoffzubereitung zur intra-analen Applikation eines Wirkstoffs verbunden sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind ir der Un teransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
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Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Elektrostimultionssonde mit monopolarer Elektrode und einer sich kegelförmig erweiternden Elektrodenoberfläche;
Figur 2 eine Elektrostimulationssonde mit bipolarer Elektrode und sich im Längsschnitt hyperbelförmig erweiternder Elektrode;
Figur 3 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Elektrostimultionssonde mit Vertiefungen und Bohrungen zur intra-analen Applikation von Wirkstoffen und sich kegelförmig erweiternder Oberfläche einer bipolaren Elektrode;
Figur 4 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Elektrostimulationssonde mit einem an einen ei- oder oliven- förmigen Kopf anschließenden Bereich, der im Querschnitt zylinder- oder ellipsenförmig ausgebildet ist;
Figur 5 eine bipolare Elektrostimulationssonde mit sich in Längsrichtung erstreckenden leitfähigen Belägen der Elektrode;
Figur 6 einen Längsschnitt durch eine eich von der Elektrodenspitze zum Elektrodenschaft verjüngende Elektrode mit vergrößerter Oberfläche des am äußeren Schließmuskelberich eines Patienten anliegenden Teils;
Figur 7 einen Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde mit hyperboloidförmiger Elektrode und 30
Figur 8 einen Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde mit paraboloidförmiger Elektrode.
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Die in Figur 1 zur Behandlung eines Patienten dargestellte Elektrostimulationssonde zur Elektrostimulation des Mastdarm-Schließmuskels besteht aus einem elektrisch isolierten, zylindrischen Schaft 3, der wahlweise aus Veilkunststoff oder dergleichen oder aus Metall mit einem Kunststoffüberzug bestehen kann. An den Elektrodenschaft 3 schließt sich eine tellerförmige Ringelektrode 2 an, die wahlweise aus einem vollständig elektrisch leitfähigen Material oder einem elektrisch leitfähigen Belag aus Titan bzw. aus einem Isolationsmaterial bestehen kann.
An die tellerförmige Ringelektrode 2 schließt sich eine Elektrode 1 an, die sich in einem ersten Bereich 12 von der Spitze 11 der Elektrode 1 zur tellerförmigen Ringelektrode 2 hin kegelförmig erweitert und vor der teller förmigen Ringelektrode 2 in einen zylinderförmigen Bereich 13 übergeht.
Selbstverständlich kann sich der kegelförmige Bereich 12 von der Spitze 11 der Elektrode 1 bis zur Ringelektrode 2 durchgehend erstrecken.
An die Spitze 11 der Elektrode 1 schließt sich ein eiförmiger Elektrodenkopf 4 an, dessen Länge und größter Durchmesser in Relation zur Gesamtlänge der Elektrode 1 sowie dem größten Durchmesser der Elektrode 1 ausgebildet ist.
In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der untere Teil des Elektrodenkopfes 4 sowie der sich an die Spitze 11 der Elektrode 1 anschließende, sich kegelförmig erweiternde Bereich 12 der Elektrode 1 mit einem
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leitfähigen Belag 5 versehen, der über eine im Innern der Elektrostimulationssonde verlaufende Leitung 9 mit einer an der Endfläche des Schaf te-i 3 angeordneten Steckbuchse 31 verbunden ist, in die ein Koaxialstecker einsteckbar ist, der mit einem Impulsgenerator verbindbar ist, von dem mono- oder bipolare Impulse gewünschter Impulsform abgegeben werden.
Der in Figur 1 dargestellte leitfähige Belag 5 kann am Umfang der Elektrode 1 bzw. des Elektrodenfeopfes 4 bzw. des am äußeren Schließmuskelbereich des Patienten anliegenden Teils 2 verteilt angeordnet oder ringförmig geschlossen sein. Die Länge des leitfähigen Belages 5 kann den jeweiligen Anforderungen entsprechend unterschiedlich ausgebildet sein ebenso wie die Anordnung des leitfähigen Belages 5 im Bereich zwischen der Spitze des Elektrodenkopfes 4 und dem am äußeren Schließmuskelbreich des Patienten anliegenden Teil 2.
Die Oberfläche des Elektrodenkopfes 4, der Elektrode 1 und des am äußeren Schließmuskelbereich des Patienten anliegende Teils 2 ist vollkommen glatt und poliert.
Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Elektro-Stimulationssonde mit einer Elektrode 1, die einen sich hyperbelförmig erweiternden Bereich 14 sowie einen sich daran anschließenden teilkugelförmigen Bereich 15 aufweist, an den sich das am äußeren Schließmuskelbereich des Patienten anliegende Teil 2 anschließt. Die Spitze der Elektrode 1 wird durch einen kugelförmigen Elektrodenkopf 4 abgeschlossen.
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Zur Handhabung der in Figur 2 dargestellten Elektrostimulationssonde dient ein zylinderförmiger Schaft 3, an dessen unterem Ende eine oder mehrere Steckbuchsen zur Aufnahme von Koaxialsteckern angeordnet sind, die mit einem entsprechenden Impulsgeber verbindbar sind. Die Steckbuchsen sind über im Innern der Elektrostimulationsf>ide angeordnete Leitungen :nit leitfähigen Belägen 51, 52 verbunden, die in dem in Figur 2 dargestellten Aus führung stx?ispiel eine bipolare Elektrode bilden. Die Anordnung der leitfähigen Beläge 51, 52 ist ebenso beliebig wie die Größe der leitfähigen Beläge und deren Abstand zueinander.
So kann beispielsweise d<?r obere leitfähige Belag 51 auch einen Toil des Elektrodenkopfes 4 umfassen, während der untere leitfähige Belag 52 einen Teil oder das gesamte, am äußeren Schließmuskelbreich des Patienten anliegende Teil 2 umfassen kann.
Figur 3 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht einer Elektrostimulationssonde mit daran angeschlossen Behälter zur Aufnahme einer flüssigen oder pastösen Wirkstoffzubereitung zur intra-analen Applikation eines entsprechenden Wirkstoffs.
Die in Figur 3 dargestellte Elektrostimuletionssonde weist eine sich von der Spitzes der Elektrostimulationssonde kegelförmig erweiternde Elektrode 1 auf, deren Oberfläche mit zwei leitfähigen, ringförmig geschlossenen Belägen 53, 54 versehen ist. Diese leitfähigen Bellige 53, 54 sind über nicht näher dargestellte Leitungen mit dem unteren Ende des Schaftes 3 verbunden, wo sie analog zu den vorstehend
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beschriebenen Ausfuhrungsbeispielen mit Steckbuchsen verbunden sind, in die mit einem Impulsgeber verbundene Koaxialstecker einsteckbar sind.
Auf der oberfläche der Elektrode 1 befindet sich in der Nähe von deren vorzugsweise kugelförmig abgerundeter Spitze eine schlitzförmige Austrittsöffnung 16 mit einer oder mehreren Bohrungen 17 für eine flüssige oder pastöse Wirkstoff zubereitung, die über einen Kanal 18 mit einer Bohrung 21 verbunden ist, in die die Öffnung einer Tube 7 einsteckbar, vorzugsweise einschraubbar ist. Der in der Tube 7 vorhandene Wirkstoff wird mittels einer nisht näher dargestellten Vorrichtung in dosierten Mengen ausgepreßt und tritt über die Bohrungen 17 und schlitzförmigen Austrittsöffnungen 16 aus der Blektrostimulationssonde aus und ermöglicht ein direktes Aufbringen des Wirkstoffs auf sonst unzugängliche Krypten und Fissuren.
In dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen der breitesten Stelle der Elektrode 1 und dem am äußeren Schließmuskelbreich des Patienten anliegenden Teil 2 eine Einschnürung 6 vorgesehen. Selbstverständlich kann die Elektrodenform - wie durch gestrichelte Linien angedeutet ist auch durchgehend kegelförmig ausgebildet sein.
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Die zylinderformige Elektrode 1 kann im Querschnitt auch ellipsenförmig oder eiförmig ausgebildet sein, um eine optimale Anpassung an den Analkanal eines Patienten zu erzielen.
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Das am äußeren Schließmuskelbereich anliegende Teil 2 kanr ring- oder paraboloidförmig, vorzugsweise aber im Quer-
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schnitt als semikubische Parabel oder als Zissoids ausgebildet sein, was einen besonders vorteilhaften Sitz am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten ermöglicht. Eine derartige Querschnittsform ist inbesondere dann vortei-
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Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung, die im wesentlichen der Ausführungsform gemäß Figur 1 entspricht, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile bezeichnen.
Im Unterschied zur Elektrostimulationssonde gemäß Figur 1 weist die in Figur 4 dargestellte Elektrostimulationssonde einen an den Elektrodenkopf 4 anschließenden zylinderförmigen Bereich 19 auf, der im Querschnitt auch ellipsen- oder eiförmig ausgebildet sein kann. Dieser Bereich 19 der Elektrode 1 weist vorzugsweise eine Länge 11 von 10 mm und einen Durchmesser Dl von ebenfalls 10 mm auf- Der anschließende kegelstumpfförmige Bereich 12 der Elektrode 1 weist einen Winkel von &mgr;=11* auf und verdickt sich über eine Länge 12 von ca. 70 mm auf einen Durchmesser D2 von ca. 24 mm.
An die Elektrode 1 schließt sich das am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil 2 an, dessen Oberfläche 20 ebenfalls vorzugsweise als semikubische Parabel oder Zissoide ausgebildet ist.
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Der Schaft 3 der Elektrostimulationssonde verjüngt sich vorzugsweise parabelförmig bis zum Ende der Elektrostimulationssonde und weist ein Innengewinde auf, in das ein Zapfen der Elektrode 1, der mit einem Außengewinde versehen ist. einschraubbar ist.
Der elektrisch leitfähige Belag der Elektrode beschränkt sich vorzugsweise auf einen Teil des Elektrcdenkopfes 4, der an den zylinderförmigen Bereich 19 angrenzt, sowie einen variablen Teil der Elektrode 1. Das am Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil 2 sowie der Elektrodenschaft 3 bestehen vorzugsweise aus einem Isolationsmaterial. Eine derartige Elektrostimulationssonde bietet optimale Ergebnisse beim Training der Schließmuskulatur sowie bei der Weitung des Analkanals zur Behandlung von beispielsweise Hämorrhoiden.
Die in Figur 5 dargestellte Elektrostimulationssonde entspricht weitestgehend der in Figur 1 dargestellten Elektrostimulationssonde, jedoch ist die in Figur 5 dargestellte Elektrostimulationssonde als bipolare Elektrode ausgebildet und weist zwei sich in Längsrichtung erstrekkende leitfähige Beläge 55, 56 auf, die durch zwei sich ebenfalls in Längsrichtung erstreckende Isolierteile 57 voneinander getrennt sind.
Die beiden leitfähigen Beläge 55, 56 sind über im Innern des Schaftes 3 verlaufende Leitungen 91, 92 mit Steckbuchsen an der Stirnfläche des Sondenschaftes 3 verbunden, in die entsprechende Klinkenstecker einsteckbar und mit einem Stimulationsgerät verbindbar sind.
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Diese Elektrostimulationssonde ermöglicht eine bipolare Elektrostimulation mit großen elektrisch wirksamen Flächen zur übertragung der Reizstromimpulse auf die innere Sphinctermuskulatur.
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Figur 6 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde mit einer sich von der Spitze der Sonde zum Schaft 3 bzw. zu dem am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegenden Teil 2 verjüngenden Elektrode 1.
Diese Elektrodenform kann wahlweise einen ausgeprägten Sondenkopf 4 aufweisen oder sich kontinuierlich verjüngend ausgebildet sein. In beiden Ausführungsformen ist eine optimale Lage der Sonde im Analkanal gewährleistet und gleichzeitig eine gute Kontaktgabe an die Sphinctermuskulatur sichergestellt, da die Elektrodenform dem sich erweiternden Analkanal angepaßt ist. Die Oberfläche der Elektrode 1 bzw. des Elektrodenkopfes 4 können wahlweise voll- oder teilisoliert ausgebildet sein bzw. ringförmige oder sich in Längsrichtung erstreckende leitfähige Beläge aufweisen. In gleicher Weise kann die Elektrostimulationssonde gemäß Fifr 6 als monopolare, bipolare oder multipolare Elektrode ausgebildet sein.
Der am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil 2 weist vorzugsweise eine vergrößerte Oberfläche auf, die nach Art einer semikubischen Parabel oder einer Zissoide ausgebildet ist. Auch die am SchlieS-i. : .bereich anliegende Oberfläche des Teils 2 kann mit einem leitfähigen Belag versehen sein oder als Isolationsstück ausgebildet sein.
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Figur 7 zeigt einen Längsschnitt durch eine Elektrostimulationssonde mit einer hyperboliodförmigen Elektrode 1, die zwischen dem Sondenkopf 4 und dem am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegenden Teil 2 ausgebildet ist. Wie Figur 7 zeigt, handelt es sich in dieser Aus&mdash; führungsorm um fließende übergänge, so daß ein optimaler Sitz an der Sphinctermuskulatur eines Patienten gewährleistet ist.
Figur 8 zeigt einen Längsschnitt durch eine Elektrostiraulationssonde, bei der die Elektrode 1 ellipsoid- bzw. paraboloidförmig ausgebildet ist. Die in Figur 8 dargestelllte Elektrostimulationssonde kann einen ausgeprägten ei- bzw. olivenförraigen Elektrodenkopf 4 aufweisen oder entsprechend der gestrichelten Darstellung mit einer abqerundeten Spitze versehen sein.
An die ellipsoid- oder paraboloidförmige Elektrode 1 schließt sich das am äußeren Schließmuskelbereich eines Patienten anliegende Teil 2 an, das vorzugsweise eine Oberfläche nach Art einer semikubischen Parabel bzw. einer Zissoide aufweist und eine optimale Anlage am Sphincterbereich gewährleistet.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich andere gearteten Ausführungen Gebrauch machen. So sind unter Bezugnahme auf die vorstehend dargestellten Ausführungsbe!spiele verschiedene Mischformen der räumlichen Ge-
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STD38.G3
Blatt
staltung der Elektrode möglich, ohne daß die Erfindung auf die konkret dargestellten Ausführungsforraen beschränkt ist.

Claims (25)

  1. Susanne Ruth STEINDORF 15. Juni 1938
    Dorfring 23
    D-2875 Ganderkesee 2
    6TD38.G3
    Elektrostimulationssonde
    A &eegr; Sprüche
    1« Elektrostimulationssonde zur Behandlung von Blasenoder Analinkontinenz und von Hämorrhoiden, mit einer in den Anus eines Patienten einführbaren Elektrode, einem die Einführtiefe begrenzenden und am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil und einem Schaft zur Handhabung des Stimulators,
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    STD38.G3 Blatt 2
    dadurch gekennzeichnet, daß
    sich der umfang der Elektrode (1) von der Spitze (11) zu dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) zumindest teilweise kontinuierlich verändert.
  2. 2. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektrode (1) von der Spitze (11) zu dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) kontinuierlich erweitert und zumindest teilweise mit einem elektrisch leitfähigen Belag (5) versehen ist.
  3. 3. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektrode (1) von der Spitze (11) zu dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) kontinuierlich verjüngt.
  4. 4. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) zwischen der Spitze (11) und dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) eine gewölbte Oberfläche aufweist.
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  5. 5. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) zwischen der Spitze (11) und dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) eine eingeschnürte Oberfläche aufweist.
  6. 6. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektrode (1) von der Spitze (H) zu dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) kegelstumpfförmig erweitert.
  7. 7. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den kegelstumpfförmigen Bereich (12) der Elektrode (1) ein zylinderförmiger Bereich (13) vor dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) anschließt.
  8. 8. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spitze (11) und dem kegelstumpfförmigen Bereich (12) der Elektrode (1) ein zylinderförmiger Bereich (19) angeordnet ist.
  9. 9. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 2, d a durch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) einen im Längsschnitt hyperbelförmigen Bereich (14) aufweist=
    STD38.G3 Blatt 4 |
  10. 10. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elektrode (1) von der Spitze (11) zu dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) kegelstumpfförmig verjüngt.
  11. 11. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) tonnen-, paraboloid- oder ellipsoidförmig ausgebildet ist.
  12. 12. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 5, d a durch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) hyperboloidförmig ausgebildet ist.
  13. 13. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der Elektrode (I)) aus einem kugel- oder eiförmigen Elektrodenkopf (4) besteht.
  14. 14. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Elektrode (1) und dem am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) eine Einschnürung (6) vorgesehen ist.
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  15. 15. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Oberfläche des Teils (2) im Querschnitt als semikubische Parabei oder als zissoide ausgebildet ist.
  16. 16. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Elektrode (1) ca. 80 mm beträgt.
  17. 17. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) und/oder das am äußeren Schließmuskelbereich anliegende Teil (2) im Querschnitt kreis-oder ellipsenförmig ausgebildet ist.
  18. 18. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) einen variablen öffnungswinkel (&mgr;) aufweist.
  19. 19. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (1) aus zwei konzentrisch angeordneten, einander überlappenden teilkreisförmigen Flächen besteht und daß im Innern der Elektrode (1) ein an einer mit der Elektrodenspitze verbundenen Spindel beweglicher Keil derart ange-
    STD38.G3 Blatt 6
    ordnet ist, daß durch Drehen des Keils auf der Spindel die einander überlappenden teilkreisförmigen Flächen auseinandergedrückt werden.
  20. 20. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine monopolare Elektrode (1) mit einem ringförmig geschlossenen, elektrisch leitfähigen Belag (5).
  21. 21. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmig geschlossene, elektrisch leitfähige Belag (5) auf zumindest einem Teil des Elektrodenkopfes (4) und einem Teil der Elektrode (1) vorgesehen ist.
  22. 22. Elektrostimulationssonde nach Anspruch 20, d a durch gekennzeichnet, daß der ringförmig geschlossene, elektrisch leitfähige Belag (5) auf dem als Ringelektrode ausgebildeten, am äußeren Schließmuskelbereich «..liegenden Teil (2) und einem an die Ringelektrode (2) anschließenden Teil der Elektrode (1) ausgebildet ist.
  23. 23. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehender. Ansprüche 1 bis 6,gekennzeichnet &aacgr; - ch eine bi- oder multipolare Elektrode mit mehreren, auf der Oberfläche des Elektrodenkopfes (4) bzw. der Elektrode (1)
    STD38.G3 Blatt 7
    bzw. dem als Ringelektrode ausgebildeten, am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teil (2) verteilt angeordneten, vorzugsweise ringförmig geschlossenen leitfähigen Belägen (51, 52; 53, 54). 5
  24. 24. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine bipolare Elektrode (1) mit zwei sich in Längsrichtung e&ggr;-streckenden leitfähigen Belägen (56, 57), zwischen denen zwei langgestreckte Isolationsstege (57) angeordnet sind.
  25. 25. Elektrostimulationssonde nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auf der Oberfläche der Elektrode (1) verteilt angeordnete Vertiefungen (16) und/oder Bohrungen (17), die über einen Kanal (18) mit einer am Boden des am äußeren Schließmuskelbereich anliegenden Teils (2) oder des Schaftes (3) vorgesehenen Bohrung (21) zum Anschließen eines Behälters mit ei ner flüssigen oder paatosen Wirkstoffzubereitung verbunden sind, derart, daß über die Bohrungen (17) bzw. Vertiefungen (16) die Wirkstoffzubereitung applizierbar ist.
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