DE8807766U1 - Badewanne - Google Patents

Badewanne

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DE8807766U1
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Louis Brinkmann & Co Kg 6349 Sinn De GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/02Baths

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

■.A
Mi/Ma 88 073 PM 14. Juni 1988
Louis Brinkmann GmbH + Co. KG
Friedrich-Ebert-Str. 9, D-6349 Sinn
Badewanne
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Badewanne mit einem Oberen Rand.
Bei den bekannten Badewannen ist es üblich, einen relativ breiten oberen Rand auszubilden, Bit welches die Badewanne auf der angrenzenden Kachelung aufliegt. Da dieser obere Rand üblicherweise mit einem relativ großen Radius versehen ist, ist es für eine in der Badewanne sitzende und liegende Person praktisch nicht möglich, den Rand zu greifen, um sich daran festzuhalten. Daraus ergibt sich insbesondere für ältere oder behinderte Personen das Problem, daß diese sehr leicht das Gleichgewicht verlieren und in der Wanne ausrutschen können. Dies gilt auch für kleinere Kinder.
Zur Lösung dieses Problemes ist es bisher bekannt, an der Badezimmerwand in der Nähe der Badewanne einen Griff anzubringen, an dem sich die jeweilige Person festhalten kann. Dies erweist sich jedoch aus mehreren Gründen als nachteilig. Bei größeren Badezimmern kann es vorkommen, daß die Badezimmerwand so weit von der Badewanne entfernt ist, daß 4as Ergreifen des Griffes nicht aus jeder Sitz- oder Liegestellung heraus möglich ist. Bei kleineren Badezimmern, bei welchen die Wand direkt an die Badewanne angrenzt, steht der •n der Wand befestigte Griff üblicherweise so weit vor, daß •ich die badende Person daran stoßen und/oder verletzen kann. Weiterhin genügt ein an der Wand befestigter, separater Griff vielfach nicht den geforderten optischen Anforderungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Badewanne der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau und kostengünstiger Herstellbarkeit ein hohes Maß an Sicherheit bietet und auch behinderten oder älteren Menschen ■nd Kindern eine sichere Benutzung der Badewanne ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß im Bereich des Randes ein sich zumindest längs einen Teils des Bandes erstreckendes, relingartiges, längliches Halteclement angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Badewanne zeichnet sich durch eine Zeihe erheblicher Vorteile aus. Durch das relingartige Halteelement ist die Möglichkeit gegeben, daß die Benutzungsperson sich in sicherer Weise festhalten kann, wobei dies auch dann möglich ist, wenn die Hände naß oder voll Seife sind. Da sich das Halteelement längs des Randes erstreckt, ist es auf besonders einfache Weise aus jeder Sitzoder Liegeposition heraus ohne weiteres zugänglich« Es ist nicht erforderlich, daß sich die Benutzangsperson zuerst in der Wanne aufrichtet oder aus dieser herausbeugt. Dadurch wird die Gefahr eines Ausrutschens in erheblichem Maße verringert, wenn nicht gar g-nz beseitigt. Da sich das reling-
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artige Halteelement zumindest längs eines Teils des Randes erstreckt, ist es möglich, den größten Teil des Umfangs der Badewanne so auszugestalten, daß die Bedienungsperson sich •icher halten kann. Daraus ergibt sich, daß eine sichere Benutzung der Badewanne nicht auf eine bestimmte Sitz- oder Liegeposition eingeschränkt, sondern daß es vielmehr möglich ist, sich in beliebiger Position in der Wanne aufzuhalten, ohne daß die Gefahr eines Ausrutschens oder Abgleitens besteht.
Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn das Halteelement sich über den gesamten Rand der Badewanne erstreckt. Diese Ausgestaltung ist aus Gründen der Sicherheit besonders günstig, da das Halteelement aus jeder Position Innerhalb 4er Badewanne erreichbar ist.
Eine weitere, besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Halteelement in einem Abstand parallel zu dem Rand angeordnet ist. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, das Halteelement vollständig ■it der Hand zu umgreifen, so daß ein noch sicherer Halt gewährleistet ist. Dabei kann es sich als besonders vorteilhaft erweisen, daß das Halteelement in Form eines Zylinderrohrs ausgebildet ist. Das Zylinderrohr erfüllt nicht nur besonders gut die optischen Erfordernisse, es ist vielmehr auch besonders gut mit der Hand zu greifen. Weiterhin bietet die Ausgestaltung als Zylinderrohr die Möglichkeit, weitere Ausrüstungsgegenätä' ~*e daran zu befestigen, beispielsweise •ine Kinderbadewanne oder einen Sitz einzuhängen. In besonders vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäBe Badewanne •ine Nackenstütze umfassen, welche an des Halteelement gelagert ist. Um die Nackenstütze in ihrer Höhe einstellbar auszubilden, kann diese mit einer exzentrischen Ausnehmung versehen sein, in welche das Halteelement einführbar 1? ·' Die Nackenstütze kann beispielsweise aus einem Schaumstoff-■aterial oder einem elastischen Kunststoff bestehen. Durch •in Verdrehen der Nackenstütze ist es möglich, deren Höhe auf einfache Weise zu verändern.
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Weiterhin erveist es sich als vorteilhaft, wenn an dem Zylinderrohr auf den Rand der Badewanne auflegbare Abstandsstreben befestigt sind. Diese können mit einem Innengewinde versehen sein, durch welches eine Schraube, die von der Unterseite des Badewannenrandes durch eine Ausnehmung, die in diesem durchgeführt wird, einschraubbar ist. Es ist somit besonders einfach möglich, das Halteelement>an- der Badewanne zu befestigen, wobei auch eine nachträgliche Montage möglich ist.
In einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Badewanne ist das Zylinderrohr jeweils außerhalb einer die jeweilige Wand der Badewanne an deren Innenfläche begrenzenden Ebene angeordnet. Das Zylinderrohr, welches das Halteelement bildet, steht somit nicht in den Innenraum der Badewanne vor, so daß die Benutzungsperson sich ohne Behinderung an die Wand der Badewanne anlehnen kann, ohne gegen das Zylinderrohr anzustoßen« Die Möglichkeit einer Verletzung durch das Zylinderrohr ist somit gänzlich ausgeschlossen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Aueführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemaße Badewanne,
Fig. 2 «ine Schnittaneicht entlang der Linie H-II von Fig. 1,
Fig. 3 ein« Schnittaneicht entlang der Linie IH-III von Fig. 1 und
Fig. A eine Teil-Schnittansicht entlang der Linie H-II von Fig. 1.
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In Fig. 1 1st ic der Draufsicht eine Badewanne 1 dargestellt, welche mit einer üblichen Umrandung 11 versehen ist, welche beispielsweise in Form einer Kachelung ausgebildet sein kann. Die Badewanne ist in üblicher Weise mit einem Abfluß 12 sowie einem Überlauf 13 (siehe Fig. 2) versehen. Im übrigen entspricht die Form der Badewanne 1 der üblichen Ausgestaltung und kann im Rahmen der Erfindung- beliebig variiert werden. So ist es beispielsweise auch möglich, die Bandewanne rund auszugestalten. Vie aus Fig. 2 zu ersehen ist, weist die erfindungsgemäBe Badewanne einen oberen Rand 2 auf, im Bereich dessen ein relingartiges Halteelement 3 angeordnet ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Halteelement 3, welches in Form eines Zylinderrohrs ausgebildet ist, um den gesamten Umfang des Rands 2 der Badewanne 1. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind an dem Halteelement 3 mehrere Abstandsstreben 6 befestigt, beispielsweise durch Verschweißen oder Verlöten. Sowohl das Halteelement 3 als auch die Abstandsstreben 6 können aus Metall oder aus Kunststoff oder aus einem beliebigen anderen Material hergestellt sein. Jede der Abstandsstreben 6 ist mit einem Innengewinde 7 versehen, in welches eine Schraube 8 einschraubbar ist, die von der Unterseite des Randes 2 durch eine Ausnehmung 14 durchführbar ist.
Zwischen der Abstandsstrebe 6 und dem oberen Rand 2 der Badewanne 1 ist bei dem in Fig. 3 gezeigten AusfUhrungsbeiepiel eine Dichtung 15 vorgesehen, welche zum einen ein Auetreten von Wasser verhindert und zum anderen Beschädigungen der Badewanne 1 ausschließt, welche beispielsweise dann auftreten könnten, wenn die Badewanne 1 aus emailliertem Metall besteht und die Abstandsstrebe 6 ebenfalls aus einem metallischen Werkstoff gefertigt ist und in unsachgemäßer Weise aufgesetzt oder angeschraubt wird.
Bei den in Fig. 1 gezeigten AusfUhrungsbeispiel ist weiterhin eine Nackenstütze 4 vorgesehen, welche zur Vereinfachung der Darstellung in Fig. 2 nicht abgebildet 1st. Fig. 4 zeigt
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eine Schnittansicht des in Fig. 1 obenliegenden Bereichs der Badewanne, wobei die Schnittansicht parallel zu der Linie II-II von Fig. 1 gezeigt ist, so daß die Abstandsstrebe 6 nicht im Schnitt dargestellt ist. Die Kackenstütze 4 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und weist eine exzentrische Ausnehmung 5 auf, in welche das Halteelement 3 einführbar ist. Durch eine Verschwenkung der Nackenstütze 4 relativ zu dea Halteelement 3 ist es möglich, die Höhe der Nackenstütze 4 zu verändern und den jeweiligen Anforderungen anzupassen.
In Fig. 3 ist weiterhin dargestellt, daß das Halteelement 3 jeweils so angeordnet ist, daß es an der Außenseite einer Ebene 10 anliegt, welche durch den jeweiligen Wandbereich 9 der Badewanne 1 gebildet wird. Das Halteelement 3 steht somit nicht in dea Innenraum der Badewanne 1 vor, so daß es möglich int, daß sich die Benutzungsperson gegen die Wand.9 der Badewanne 1 anlehnen kann, ohne in Kontakt mit dem Halteelement: 3 zu kommen. Das Halteelement 3 kann, anders als in Fig. 3 gezeigt, auch in einem Abstand zu der Ebene 10 angeordnet sein.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwandlungsmöglichkeiten. So ist es beispielsweise möglich, das Halteelement in einer anderen Querschnittsform auszugestalten und/oder in anderer Weise an der Badewanne zu befestigen, beispielsweise einstückig mit dieser auszubilden.
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Claims (13)

, |t1l ·· ·· ·■ ·■ RICHARD SCHLEE Dipwiig,..1 ' ''':-1PATEWTANWALTE ARNEMISSLING Dipl.-Ing. &bgr; (0641) 71019. 63 Giessen Mi/Ma88 073 PM 14. Juni 1988 Louis Brinkmann GmbH +Co. KG Friedrich-Ebert-Str. 9, D-6349 Sinn Badewanne Schutzansprüche
1. Badewanne mit einem oberen Rand, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Randes (2) ein sich zumindest längs eines Teile des Randes (2) erstreckendes relingartiges längliches Halteelement (3) angeordnet ist.
2. Badewanne nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß sich das Halteelement (3) Über den gesamten Rand (2) der Badewanne (1) erstreckt. ~** "
3. Badewanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (3) in einem Abstand parallel zu dem Rand (2) angeordnet ist.
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4. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, daß das Halteelement (3) in Form eines
Zylinderrohrs ausgebildet ist.
•
5. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
■ kennzeichnet, daß an dem Halteelement (3) eine Kinder-
; badewanne gelagert ist.
6. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß an dem Halteelement (3) ein Sitz gelagert ist.
7. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- ;> kennzeichnet, daß an dem Halteel^ment (3) eine Nacken-
£ stütze (4) gelagert ist.
8. Badewanne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nackenstütze (4) eine exzentrische Ausnehmung (5) zur Aufnahme des Halteelements (3) aufweist.
9. Badewanne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nackenstütze (4) relativ zu dem Halteelement (3) schwenkbar ist.
10. Badewanne nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, /laß an dem Zylinderrohr auf den Rand der Badewanne (1) auflegbere Abstandsstreben (6) befestigt sind.
11. Badewanne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstreben (6) ein Innengewinde (7) zur Befestigung mittels einer Schraube (8) aufweisen.
12. Badewanne nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderrohr jeweils außerhalb einer die jeweilige Wand (9) der Badewanne (1) an der Innenfläche begrenzenden Ebene (10) angeordnet ist.
SiS 3s S = : as s
13. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Badewanne (1) als Sitzwanne auegebildet ist.
DE8807766U 1988-06-15 1988-06-15 Badewanne Expired DE8807766U1 (de)

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