DE8807570U1 - Materialzuführvorrichtung für einen Extruder - Google Patents
Materialzuführvorrichtung für einen ExtruderInfo
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Description
COHAUSZ &' FLORACK
PATENTANWALTSBÜnO SCHUMANNSTR. &THgr;7 D-4OOO DÜSSELDORF I
RHTENWNWALTE;
DipUng. W COHAUSZ - DipL-Ing. R XNAUF - DipL-lrg. H a COHAUSZ · DtpWng. &agr; H. WERNER · Dr. ref. nat B. REDIES
09.06.1988 - 2 - KN/So 47O53G
die Extrusionstechnik
Borweg 27
Die Erfindung bezieht sich auf eine 10
aus einem insbesondere trichterförmigen Vorratsbehälter, der als Waagebehälter einer Massendurehsatzwiegeeinrichtung
frei beweglich von Meßorganen getragen ist und mit seinem
rohrförmigen Auslauf in den Einlauf einer Fördereinheit des
15
angeordneter Förderschnecke einmündet, wobei der Auslauf und der Einlauf nach außen durch eine Dichtung abgedichtet sind,
die dem Vorratsbehälter eine freie Bewegung ermöglicht.
Bei einer bekannten Materialzufuhrvorrichtung dieser Art ist die Dichtung als Faltenbalg ausgebildet, der mit seinem
einen Rand am Einlauf der Fördereinheft und mit seinem
anderen Rand am Auslauf des Vorratsbehälters angeschlossen
ist. Diese Dichtung überbrücke einen axialen Spalt zwischen
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dem Auslauf und dem Einlauf und ermöglicht sowohl eine
freie vertikale als auch eine freie horizontale Bewegung
des Vorratsbehälters mit seinem Auslruf gegenüber der mit
• ·
• ·
ihrem Einlauf unbeweglich angeordneten Fördereinheit. Diese
freie Bewegung ist notwendig, well anderenfalls eine kontinuierliche Erfassung des Massendurchsatzes durch die
Wiegeeinrichtung nicht möglich ist.
Beim Einsatz einer solchen Materialzufuhrvorrichtung hat
sich jedoch gezeigt, daß die Erfassung des Massendurchsatzes fehlerbehaftet ist. Es wurde gefunden,
daß eine Fehlerquelle die flexible Faltenbalgdichtung ist.
Um die Dichtfunktion zu erfüllen, kann die Dichtung nicht
unendlich flexibel sein, sondern braucht eine gewisse Steifigkeit. Durch die Dichtung wird besonders die
horizontale Beweglichkeit eingeschränkt, die aber notwendig ist, denn wenn beispielsweise als Meßorgane Biegestäbe
eingesetzt sind, kommt es zwangsläufig zu Horizontalbewegungen des Waagebehälters.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Materialzuführvorrichtung der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, daß durch die Dichtung bedingte Meßfehler bei der Massendurchsatzerfassung vermindert
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dichtung aus einem starren Ring besteht, der mit einer
innenseitigen, umlaufenden Dichtlippe außen an dem Auslauf des Vorratsbehälters axial beweglich anliegt und mit einer
unterseitigen, ebenen Dichtringfläche auf einer auf dem Einlauf der Fördereinheit vorgesehenen ebenen Dichtfläche
3D verschiebbar abgestützt ist. Vorzugsweise ist die
unterseitige, ebene Dichtringfläche der Dichtung als Dichtlippe ausgebildet. Nach einer weiteren Ausgestaltung
können die aufeinander gleitenden Teile mit einem reibungsvermindernden Belag versehen sein.
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Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Dichtung kann
sich beim Wiegen der Vorratsbehälter praktisch kraftlos in allen drei Achsen gegenüber dem stationären Einlauf der
Fördereinheit bewegen. Nicht länger ist es erforderlich, einen Kompromiß zwischen der wegen der Dichtwirkung
geforderten Eigensteifigkeit der Dichtung und der für eine möglichst fehlerfreie Messung geforderten Beweglichkeit
der Dichtung einzugehen. Wegen der Ausbildung der Dichtung als starrer Ring ist die Dichtwirkung optimal. Die
Dichtung läßt sich als starrer Ring deshalb verwirklichen, weil bei ihr für beide Bewegungsarten, nämlich der
Vertikalbewegung und der Horizontalbewegung, voneinander unabhängige Dichtflächen vorgesehen sind, die auch bei
Verlagerung des Vorratsbehälters ihre Form behalten. Da mit den modernen Techniken die Reibfaktoren an den Dichtflächen
extrem niedrig gehalten werden können, wird so gut wie keine Kraft für die Verschiebung benötigt, so daß sich auch
praktisch kein Meßfehler aus dem Bereich der Dichtung ergibt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert, die in schematischer Darstellung in
Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel einer Materialzufuhrvorrichtung zeigt.
An einem Kragarm 1 eines Ständers 2 ist über Meßorgane 3 ein von oben mit Material füllbarsr. als Waagebehälter
ausgebildeter Vorratsbehälter 4 aufgehängt. Die auf diametral gegenüberliegenden Seiten angeordneten Meßorgane
3 sind auf Biegung ansprechende Elemente. Ihre Meßwerte liefern sie an eine nicht dargestellte Auswerteeinrichtung
für die Massendurchsatzerfassung. Der Ständer 2 ist starr mit einem Einlauf 5 einer Fördereinheit 6 verbunden, die
aus einem Zylinder 7 mit einer darin angeordneten und von einem Antrieb 8 angetriebenen Schnecke 9 und einer
Extruderdüse 10 besteht.
Der Vorratsbehälter 4 weist an seinem sich verjüngenden
unteren Teil ein Übergangsstück 11 mit einer schrägen Fläche 12 auf. Seitlich an diesem Übergangsstück 11 ist ein
rohrförmiger Auslauf 13 vorgesehen. Das aus dem Vorratsbehälter 4 in das Übergangsstück 11 gelangende
Material bricht an seiner dem Auslauf 13 zugekehrten Seite ab und gelangt auf diese Art und "siss in den Auslauf 13.
Dadurch erreicht man eine Entkopplung des Massenstroms, der sonst zu Meßfehlern führen könnte.
Der untere Rand 14 des Auslaufs I3 ist mit vertikalem
Abstand gegenüber der oberen Seite 15 des Einlaufe 5 angeordnet. Der deshalb bestehende Spalt ist mittels einer
Dichtung 16 abgedichtet, die aus einem starren Ring besteht. Die Dichtung 16 umgibt den rohrförmigen Auslauf
13 und liegt mit einer Dichtlippe 17 außen am Auslauf 13 an. Der Auslauf 13 ist also gegenüber der
ringartigen Dichtung 16 vertikal beweglich.
Die Oberseite 15 des Einlaufs 5 ist als ebene Dichtfläche ausgebildet. Auf ihr ruht die ringartige Dichtung 16 mit
einer ebenen Dichtlippe 18. Wegen dieser Ausbildung läßt sich die ringartige Dichtung 16 in beiden Achsen horizontal
auf der ebenen Dichtlippe 18 verschieben. Es versteht sich, daß die oberseitige ebene Dichtfläche 15 des Einlaufs 5
derart bemessen sein muß, daß die ringförmige Dichtung 16 alle geforderten horizontalen Bewegungen ausführen kann,
ohne mit ihrer Dichtlippe 18 aus dem Bereich der ebenen Dichtfläche 15 zu gelangen.
Wegen der durch den starren Ring gebildeten Dichtung 16 und den ihr zugeordneten Dichtflächen am rohrförmigen Auslauf
und auf dem Einlauf 5 kann der Vorratsbehälter
1 sich it) 3l.l?r drsi Achsen, d.h. in der vertikalen und dsn
beiden horizontalen Achsen verlagern, ohne daß dafür raeßwertverfälschende Kräfte notwendig sind. Die für die
Verschiebung notwendigen Kräfte sind bei entsprechender
5 Oberflächengestaltung und Materialauswahl vernachlässigbar
klein. Neben diesem Vorteil der verbesserten Meßgenauigkeit bringt die Erfindung den weiteren Vorteil der längeren
Standzeit und der einfachen Montage und Demontage. Nicht lHnuor mllnoen A-ia IHnhKiinoen an Einlauf unri Anal auf
10 angeschlossen werden. Bei der Erfindung braucht der Ring
nur aufgesetzt bzw. eingesteckt zu werden.
Claims (2)
- COHALTSZ & FLORACKPATE NTAN WALTSBÜBO SCHUMANNSTR. 97 D-4000 DÜSSELDORF 1Telefon (02ti) 683346 - Telefax: ,'021I) 6790871 ■ Telex: 8586513 cop dPATENTANWÄLTE: DipMng. W COHAUSZ · DipL-Lng. R. KNAUF ■ DipL-trg. H B. COHAUSZ - DipUng. D. H WERNER - Dr. ret naL B. REOIES09.06.1988 - 1 - KN/So U7053GAnsprüche1. Materialzuführvorrichtung für einen Extruder, bestehend aus einem insbesondere trichterförmigen Vorratsbehälter (4), der als Waagebehälter einer Massendurchsatzwiegeeinrichtung frei beweglich von Meßorganen (3) getragen ist und mit seinem rohrförmigen Auslauf (13) in den Einlauf (5) einer Fördereinheit (6) des Ei.trua.irs, insbesondere eines Zylinders (7) mit darin angeordneter Förderschnecke (9) einmündet, wobei der Auslauf (13) und der Einlauf (5) nach außen durch eine Dichtung (16) abgedichtet sind, die dem Vorratsbehälter (4) eine freie Bewegung ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (16) aus einem starren Ring besteht, der mit einer innenseitigen, umlaufenden Dichtlippe (17) außen an dem Auslauf (13) des Vorratsbehälters (4) axial beweglich anliegt und mit einer unterseitigen, ebenen Dichtringfläche (18) auf einer auf dem Einlauf (5) der Fördereinheit (6) vorgesehenen ebenen Dichtfläche (15) verschiebbar abgestützt ist.
- 2. Materialzufuhrvorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige, ebene Dichtringfläche (18) als Dichtlippe ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807570U DE8807570U1 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 | Materialzuführvorrichtung für einen Extruder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807570U DE8807570U1 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 | Materialzuführvorrichtung für einen Extruder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807570U1 true DE8807570U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6824904
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8807570U Expired DE8807570U1 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 | Materialzuführvorrichtung für einen Extruder |
Country Status (1)
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1988
- 1988-06-10 DE DE8807570U patent/DE8807570U1/de not_active Expired
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