DE8807503U1 - Rundfunkempfänger - Google Patents
RundfunkempfängerInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q7/00—Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop
- H01Q7/02—Collapsible antennas; Retractable antennas
Landscapes
- Details Of Aerials (AREA)
Description
Rundfunkempfänger
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Rundfunkempfänger
für den Empfang weitreichender Funksignale, mit einer selektiven Induktivantenne.
Im modernen Empfängerbau hat sich im Nieder-Hochfrequenzbereich
das Konzept der breitbandigen Eingangsschaltung
durchgesetzt. Dieses breitbandige Konzept wird durch sogenannte
Suboktavfilter eingeschränkt, um so den heute vorhandenen enormen Feldstärken gewachsen zu sein.
Der Empfängereingang, d.h. der Hochfrequenzvorverstärker
Izw. erste Mischer werden auf diese Weise entlastet.
Jedoch reicht die Reduzierung der Eingangsfeldstärken
(Summensignale) durch Suboktavfilter vielfach nicht aus, insbesondere bei Empfängern, die qualitativ in einer
weniger anspruchsvollen Klasse angesiedelt sind, um Intermodulationsstörungen
zu vermeiden.
Um das benötigte Großsignalverhalten zu gewährleisten,
Um das benötigte Großsignalverhalten zu gewährleisten,
Bosse - 2 -
! wäre ein aufwendiger Aufbau des ersten Mischers und des
\ zugehörigen Oszillators erforderlich, wns naturgemäß mit
einer wesentlichen Verteuerung der Geräte verbunden wäre.
In sogenannte Weltempfänger, die durch zunehmenden Einsatz
11· 1. *- &Lgr; I*'
nen, lassen sich nicht einmal mehr Suboktavfilter unterbringen,
die in ihrer Abmaßminimierung aufgrund dann eintretender Qualitätsverluste begrenzt sind.
Ersatzweise werden sehr kleine Weltempfänger mit eingebauten
Teleskopantennen bestückt, die naturgemäß elektrisch viel
zu kurz und daher hochohmig sind und dem Empfängereingang
trotz der großen Eingangsbandbreite von u.U. 5 Oktaven und mehr nur eine geringe Energie zuführen. Da dies nur auf
Kosten der Empfindlichkeit möglich ist, beschränkt sich
\ der Empfang auf ausreichend starke Funksignale, wie sie
von großen Radiostationen ausgesendet werden.
Ein Empfang schwächerer Funksignale von sogenannten Tropenbändern oder von von Flinkamateuren in Einseitenband betrieb
ausgesendeten ist nur mit scharfer, also abstimmbarer Eingangsselektion, die die Empfindlichkeit der Empfänger
erhöht, möglich.
Die entsprechenden Funktionsteile lassen sich jedoch, wie erwähnt, in den in ihren Abmessungen kleinen Empfängern
nicht unterbringen, so daß die Antenne selbst selektiv
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ausgeführt wird. Diese Möglichkeit bietet sich insofern an, als die Antenne eine gewisse Mindestgröße haben mu(3 und
von daher nicht im Empfangsgehäuse untergebracht werden kann.
Es. xst bekannt, eine solche Antenne z.B. als Spule hoher
Güte auszuführen, die mit einem Drehkondensator oder mit geschalteten Kapazitäten plus variablen Kapazitätsdioden
von der Empfänger-Elektronik gesteuert, abgestimmt wird.
Desweiteren eignen sich derartige induktive Antennen als Innenantennen, da sie auf technische Störungen nicht oder
nur wenig ansprechen. Über dies lassen sich flach einfallende Störsignale durch Drehen der Antenne ausblenden.
Allerdings sind diese selektiven Induktivantennen Bauart bedingt relativ groß und daher unhandlich, vas sich insbesondere
beim Transport des Rundfundempfängers als
sehr nachteilig auswirkt.
Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es daher, einen Rundfundempfänger der gattungsgemäßen Art so zu gestalten,
daß bei optimaler Empfangsqualität die Antenne auch in Betriebsstellung
kleinstmögliche Abmeisungen aufweist, so
daß der Rundfundempfänger bequemer transportierbar und
handlicher bedienbar ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Induktivantenne einen etwa kreisförmig verlaufenden ,
tennendraht aufweist, dessen kreisförmiger Verlauf im
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Prinzipiell läßt sich der Antennendraht soweit zusammenrollen, daß die Antenne etwa Handtellergröße erreicht. Sie
entspricht damit in ihrer Größe etwa der Größe der kleinsten Veitempfänger.
Vorteilhafterweise wird die Antenne auf die bauseits vorhandene, zusammengeschobene Teleskopantenne des Empfängers
aufgesteckt.
Da die Antenne auf Resonanz abgestimmt wird, erhöht sie die Empfindlichkeit des Empfängers bis zur Grenzempfindlichkeit des Wärmerauschens der Antenne.
Durch die scharfe Selektion entlastet die Induktivantenne nach der Neuerung den Empfängereingang, wobei auch
reziprokes Mischen des Seitenwandrauschens vom Oszillator durch die scharfe Selektion reduziert wird.
Durch eine solche weitreichende Antenne läßt sich also ein Taschenempfänger in einen weitreichenden Empfänger
verwandeln, so daß die neuerungsgemäße Induktivantenne das bisher nicht gelöste Antennenproblem der neuen trag"
baren Weltempfänger löst.
Bei entsprechender Dimensionierung des Drehkondensators könnte eine solche Antenne durchaus auch als Sendeantenne
bei beengten Platzverhältnissen Verwendung finden, beispielsweise auf mobilen Stationen.
Neben der Möglichkeit den Antennendraht aus versilbertem
Stahldraht herzustellen, bestehtauch die Möglichkeit, ein
einsprechend dimensioniertes Stahlband zu verwenden.
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Dies besitzt eine größere elektrisch wirksame Oberfläche und führt bei gleicher Induktivität zu einem größeren Antennendurchmesser
und damit zu einer größeren Strahlungsfläche. Durch diese widerum wird der Wirkungsgrad der Antenne
entscheidend verbessert.
Prinzipiell besitzt die neuerungsgemäße Antenne eine größere elektrisch wirksame Oberfläche und führt bei gleieher
Induktivität zu einem größeren Antennendurchresser und damit zu einem höheren Strahlungswiderstand. Durch diesen
wiederum wird der Wirkungsgrad der Antenne entscheidend verbessert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand
beigefügter Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Draufsicht auf die neuerungsgemäße Antenne entsprechend der Linie
I-I in Fig. 2
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Antenne gemäß der Linie II-II in Fig. 1.
Auf der Außenseite einer ringförmigen Trommel 1 wird in mehreren Windungen nebeneinanderliegend ein Antennendraht
2 geführt, der mit einem Ende in der Trommel 1 und mit dem anderen Ende in einem Außenring 4 festgelegt ist. Mit
geringem Abstand überdeckt der Außenring 4 die Trommel 1 weitgehend, wobei der Außenring 4 allerdings einen Durchbruch
10 aufweist, durch den der Antennendraht 2 nach außen tritt.
«· i
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Die Trommel 1 ist auf einem Innenring 3 drehbar gelagert und vollführt beim Drehen eine Relativbewegung sowohl zum
Innenring 3 als auch zum Außenring 4.
Zweckmäßigerweise sind sowohl die Trommel 1 als auch der Innen- bzw. Außenring 3, 4 aus einem hochwertigen Isoliermaterial,
beispielsweise Polyäthylen hergestellt.
Beim Drehen der Trommel 1 wozu zur Handhabungshilfe sich
gegenüberliegende Stifte 8 in der Trommel 1 vorgesehen sind, verändert sich der kreisförmige Verlauf des Antennendrahtes
2 in seinem Durchmesser, wobei er je nach Drehrichtung feröße^· oder kleiner wird.
Im Innenraum der Antenne, dessen äußere Begrenzungen zum einen durch den Innenring 3 und zum anderen durch den Innenring
3 verschließende Deckel 6, 7 gebildet werden, ist ausreichend Platz vorhanden, um beispielsweise ein Abetimmorgan,
beispielsweise einen Drehkondensator 9 zu installieren .
Der Innenring 3, der Außenring 4 sowie die dazwischen liegende Trommel 1 sind konzentrisch zueinander angeordnet.
Der Antennendraht 2 ist in vorteilhafter Weise so dimeneioniert,
daß er einerseits eine ausreichende Steifigkeit besitzt um im abgewickelten Zustand eine kreisförmige Gectalt
zu behalten, der sich aber andererseits noch bequem auf die Trommel aufwickeln läßt.
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Auf dem Deckel 6 ist eine Aufnahme 5 festgelegt, die als Rohr ausgebildet ist und in die eine nicht dargestellte
Teleskopantenne eines Rundfundempfängers einsteckbar ist.
Neben der Möglichkeit den Antennendraht 2 aus einem Stahlband oder einem versilberten Stahldraht herzustellen, besteht
auch die Möglichkeit den Antennendraht 2 aus einem Kunststoffröhrchen mit innenliegender Silberlitze zu biiden
Claims (13)
1. Rundfunkempfänger für den Empfang weitreichender Funksignale,
mit einer selektiven Induktivantenne, dadurch gekennzeichnet , daß die Indukti.vantenne einen etwa kreisförmig verlaufenden
Ant^nnendraht (2) aufweist, dessen kreisförmiger
Verlauf im Durchmesser veränderbar ist.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antennendraht (2) aus einem vorzugsweise versilberten Stahldraht besteht.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antennendraht (2) aus einem Stahlband gebildet ist.
k. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antennendraht (2) bei kleinstem Grundrißdurchmesser auf einer ringförmigen Trommel
(1) geführt ist.
5. Rundfunkempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß die Trommel (1) bzw. der außenseitig angeordnete Antennendraht (2) weitgehend durch einen
konzentrisch angeordneten Außenring (4) abgedeckt ist.
6. Rundfunkempfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (4) mit einem Du-.hbruch
(10) versehen ist, <ier von dem Antennendraht (2) durchtreten wird.
7. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennendraht (2) mit einem Ende an der Trommel (1) und
mit seinem anderen Ende an dem Außenring (4) festgelegt ist.
8. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innenring (3) vorgesehen ist, der konzentrisch mit geringfügigem Abstand zur Trommel (1) angeordnet ist.
9. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) relativ zum Außen- und Innenring drehbar ist.
10. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) zwei sich gegenüberliegende Stifte (8) aufweist, mit denen sie
drehbar ist.
11. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
• ■ « .
Bos si- - 3 -
dadurch gekennzeirlinet, daß der Außenring (A), die
Trommel (1) und der Innenring (3) durch zwei sich gegenüberliegende
vollflächige Deckel (6,7) abgedeckt sind .
12. Rundfunkempfänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenseite des Deckels (6) quer zur Mittenachse des Innenringes (3) eine rohrförmige
Aufnahme (5) befestigt ist.
13. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antcnnendraht (2) aus einem Kunststoffröhrchen
mit innenliegender Silberlitze besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807503U DE8807503U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Rundfunkempfänger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807503U DE8807503U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Rundfunkempfänger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807503U1 true DE8807503U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6824853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807503U Expired DE8807503U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Rundfunkempfänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807503U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-09 DE DE8807503U patent/DE8807503U1/de not_active Expired
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