DE8807503U1 - Rundfunkempfänger - Google Patents

Rundfunkempfänger

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q7/00Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop
    • H01Q7/02Collapsible antennas; Retractable antennas

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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

Carl B. Bosse, Am Bahnhof 4, 3060 Stadthagen
Rundfunkempfänger
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Rundfunkempfänger für den Empfang weitreichender Funksignale, mit einer selektiven Induktivantenne.
Im modernen Empfängerbau hat sich im Nieder-Hochfrequenzbereich das Konzept der breitbandigen Eingangsschaltung durchgesetzt. Dieses breitbandige Konzept wird durch sogenannte Suboktavfilter eingeschränkt, um so den heute vorhandenen enormen Feldstärken gewachsen zu sein.
Der Empfängereingang, d.h. der Hochfrequenzvorverstärker Izw. erste Mischer werden auf diese Weise entlastet.
Jedoch reicht die Reduzierung der Eingangsfeldstärken (Summensignale) durch Suboktavfilter vielfach nicht aus, insbesondere bei Empfängern, die qualitativ in einer weniger anspruchsvollen Klasse angesiedelt sind, um Intermodulationsstörungen zu vermeiden.
Um das benötigte Großsignalverhalten zu gewährleisten,
Bosse - 2 -
! wäre ein aufwendiger Aufbau des ersten Mischers und des
\ zugehörigen Oszillators erforderlich, wns naturgemäß mit
einer wesentlichen Verteuerung der Geräte verbunden wäre.
In sogenannte Weltempfänger, die durch zunehmenden Einsatz
11· 1. *- &Lgr; I*'
KxciHci £cuauL· wciucii i<uii-
nen, lassen sich nicht einmal mehr Suboktavfilter unterbringen, die in ihrer Abmaßminimierung aufgrund dann eintretender Qualitätsverluste begrenzt sind.
Ersatzweise werden sehr kleine Weltempfänger mit eingebauten Teleskopantennen bestückt, die naturgemäß elektrisch viel zu kurz und daher hochohmig sind und dem Empfängereingang trotz der großen Eingangsbandbreite von u.U. 5 Oktaven und mehr nur eine geringe Energie zuführen. Da dies nur auf Kosten der Empfindlichkeit möglich ist, beschränkt sich \ der Empfang auf ausreichend starke Funksignale, wie sie
von großen Radiostationen ausgesendet werden.
Ein Empfang schwächerer Funksignale von sogenannten Tropenbändern oder von von Flinkamateuren in Einseitenband betrieb ausgesendeten ist nur mit scharfer, also abstimmbarer Eingangsselektion, die die Empfindlichkeit der Empfänger erhöht, möglich.
Die entsprechenden Funktionsteile lassen sich jedoch, wie erwähnt, in den in ihren Abmessungen kleinen Empfängern nicht unterbringen, so daß die Antenne selbst selektiv
&bull; · &bgr; &agr; » ■ * ·
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ausgeführt wird. Diese Möglichkeit bietet sich insofern an, als die Antenne eine gewisse Mindestgröße haben mu(3 und von daher nicht im Empfangsgehäuse untergebracht werden kann.
Es. xst bekannt, eine solche Antenne z.B. als Spule hoher Güte auszuführen, die mit einem Drehkondensator oder mit geschalteten Kapazitäten plus variablen Kapazitätsdioden von der Empfänger-Elektronik gesteuert, abgestimmt wird.
Desweiteren eignen sich derartige induktive Antennen als Innenantennen, da sie auf technische Störungen nicht oder nur wenig ansprechen. Über dies lassen sich flach einfallende Störsignale durch Drehen der Antenne ausblenden.
Allerdings sind diese selektiven Induktivantennen Bauart bedingt relativ groß und daher unhandlich, vas sich insbesondere beim Transport des Rundfundempfängers als sehr nachteilig auswirkt.
Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es daher, einen Rundfundempfänger der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß bei optimaler Empfangsqualität die Antenne auch in Betriebsstellung kleinstmögliche Abmeisungen aufweist, so daß der Rundfundempfänger bequemer transportierbar und handlicher bedienbar ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Induktivantenne einen etwa kreisförmig verlaufenden , tennendraht aufweist, dessen kreisförmiger Verlauf im
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Durchmesser veränderbar ist.
Prinzipiell läßt sich der Antennendraht soweit zusammenrollen, daß die Antenne etwa Handtellergröße erreicht. Sie entspricht damit in ihrer Größe etwa der Größe der kleinsten Veitempfänger.
Vorteilhafterweise wird die Antenne auf die bauseits vorhandene, zusammengeschobene Teleskopantenne des Empfängers aufgesteckt.
Da die Antenne auf Resonanz abgestimmt wird, erhöht sie die Empfindlichkeit des Empfängers bis zur Grenzempfindlichkeit des Wärmerauschens der Antenne.
Durch die scharfe Selektion entlastet die Induktivantenne nach der Neuerung den Empfängereingang, wobei auch reziprokes Mischen des Seitenwandrauschens vom Oszillator durch die scharfe Selektion reduziert wird.
Durch eine solche weitreichende Antenne läßt sich also ein Taschenempfänger in einen weitreichenden Empfänger verwandeln, so daß die neuerungsgemäße Induktivantenne das bisher nicht gelöste Antennenproblem der neuen trag" baren Weltempfänger löst.
Bei entsprechender Dimensionierung des Drehkondensators könnte eine solche Antenne durchaus auch als Sendeantenne bei beengten Platzverhältnissen Verwendung finden, beispielsweise auf mobilen Stationen.
Neben der Möglichkeit den Antennendraht aus versilbertem Stahldraht herzustellen, bestehtauch die Möglichkeit, ein einsprechend dimensioniertes Stahlband zu verwenden.
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Dies besitzt eine größere elektrisch wirksame Oberfläche und führt bei gleicher Induktivität zu einem größeren Antennendurchmesser und damit zu einer größeren Strahlungsfläche. Durch diese widerum wird der Wirkungsgrad der Antenne entscheidend verbessert.
Prinzipiell besitzt die neuerungsgemäße Antenne eine größere elektrisch wirksame Oberfläche und führt bei gleieher Induktivität zu einem größeren Antennendurchresser und damit zu einem höheren Strahlungswiderstand. Durch diesen wiederum wird der Wirkungsgrad der Antenne entscheidend verbessert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine geschnittene Draufsicht auf die neuerungsgemäße Antenne entsprechend der Linie I-I in Fig. 2
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Antenne gemäß der Linie II-II in Fig. 1.
Auf der Außenseite einer ringförmigen Trommel 1 wird in mehreren Windungen nebeneinanderliegend ein Antennendraht 2 geführt, der mit einem Ende in der Trommel 1 und mit dem anderen Ende in einem Außenring 4 festgelegt ist. Mit geringem Abstand überdeckt der Außenring 4 die Trommel 1 weitgehend, wobei der Außenring 4 allerdings einen Durchbruch 10 aufweist, durch den der Antennendraht 2 nach außen tritt.
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Die Trommel 1 ist auf einem Innenring 3 drehbar gelagert und vollführt beim Drehen eine Relativbewegung sowohl zum Innenring 3 als auch zum Außenring 4.
Zweckmäßigerweise sind sowohl die Trommel 1 als auch der Innen- bzw. Außenring 3, 4 aus einem hochwertigen Isoliermaterial, beispielsweise Polyäthylen hergestellt.
Beim Drehen der Trommel 1 wozu zur Handhabungshilfe sich gegenüberliegende Stifte 8 in der Trommel 1 vorgesehen sind, verändert sich der kreisförmige Verlauf des Antennendrahtes 2 in seinem Durchmesser, wobei er je nach Drehrichtung feröße^· oder kleiner wird.
Im Innenraum der Antenne, dessen äußere Begrenzungen zum einen durch den Innenring 3 und zum anderen durch den Innenring 3 verschließende Deckel 6, 7 gebildet werden, ist ausreichend Platz vorhanden, um beispielsweise ein Abetimmorgan, beispielsweise einen Drehkondensator 9 zu installieren .
Der Innenring 3, der Außenring 4 sowie die dazwischen liegende Trommel 1 sind konzentrisch zueinander angeordnet.
Der Antennendraht 2 ist in vorteilhafter Weise so dimeneioniert, daß er einerseits eine ausreichende Steifigkeit besitzt um im abgewickelten Zustand eine kreisförmige Gectalt zu behalten, der sich aber andererseits noch bequem auf die Trommel aufwickeln läßt.
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Auf dem Deckel 6 ist eine Aufnahme 5 festgelegt, die als Rohr ausgebildet ist und in die eine nicht dargestellte Teleskopantenne eines Rundfundempfängers einsteckbar ist.
Neben der Möglichkeit den Antennendraht 2 aus einem Stahlband oder einem versilberten Stahldraht herzustellen, besteht auch die Möglichkeit den Antennendraht 2 aus einem Kunststoffröhrchen mit innenliegender Silberlitze zu biiden

Claims (13)

Carl B. Bosse, Am Bahnhof 4, 3060 Stadthagen Schutzansprüche
1. Rundfunkempfänger für den Empfang weitreichender Funksignale, mit einer selektiven Induktivantenne, dadurch gekennzeichnet , daß die Indukti.vantenne einen etwa kreisförmig verlaufenden Ant^nnendraht (2) aufweist, dessen kreisförmiger Verlauf im Durchmesser veränderbar ist.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennendraht (2) aus einem vorzugsweise versilberten Stahldraht besteht.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennendraht (2) aus einem Stahlband gebildet ist.
k. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennendraht (2) bei kleinstem Grundrißdurchmesser auf einer ringförmigen Trommel (1) geführt ist.
5. Rundfunkempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekenn-
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zeichnet, daß die Trommel (1) bzw. der außenseitig angeordnete Antennendraht (2) weitgehend durch einen konzentrisch angeordneten Außenring (4) abgedeckt ist.
6. Rundfunkempfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (4) mit einem Du-.hbruch (10) versehen ist, <ier von dem Antennendraht (2) durchtreten wird.
7. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antennendraht (2) mit einem Ende an der Trommel (1) und mit seinem anderen Ende an dem Außenring (4) festgelegt ist.
8. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innenring (3) vorgesehen ist, der konzentrisch mit geringfügigem Abstand zur Trommel (1) angeordnet ist.
9. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) relativ zum Außen- und Innenring drehbar ist.
10. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) zwei sich gegenüberliegende Stifte (8) aufweist, mit denen sie drehbar ist.
11. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
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dadurch gekennzeirlinet, daß der Außenring (A), die Trommel (1) und der Innenring (3) durch zwei sich gegenüberliegende vollflächige Deckel (6,7) abgedeckt sind .
12. Rundfunkempfänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Deckels (6) quer zur Mittenachse des Innenringes (3) eine rohrförmige Aufnahme (5) befestigt ist.
13. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antcnnendraht (2) aus einem Kunststoffröhrchen mit innenliegender Silberlitze besteht.
DE8807503U 1988-06-09 1988-06-09 Rundfunkempfänger Expired DE8807503U1 (de)

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ID=6824853

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DE8807503U Expired DE8807503U1 (de) 1988-06-09 1988-06-09 Rundfunkempfänger

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