DE8806900U1 - Seilspeicher für eine Spillwinde - Google Patents

Seilspeicher für eine Spillwinde

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DE8806900U1
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rope
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/60Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
    • B66D1/74Capstans
    • B66D1/76Capstans having auxiliary drums or barrels for storing the ropes or cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Seilspeicher für eine Spillwinde der durch den Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Gattung.
Die bekannten Seilspeicher dieser Art sind bei den Spillwinden beispielsweise der Ausbildung gemäß der DE-PS 35 10 282 für den Zweck vorgesehen.- auch hei einer größeren Länge des Lastseiles zur Ermöglichung der Bewegung einer angehängten Last über entsprechend größere Entfernungen ständig eine geordnete Seilführung in bezug auf den Spillkopf der Spillwinde zu gewährleisten. Weil eine größere Seillänge auch ein entsprechend größeres Gewicht des Seilwickels ergibt, erfüllt der bekannte Seilspeicher daneben den Zweck einer von der Spillwinde unabhängigen Transporthilfe für den Seilwickel. Das Transportgewicht der Spillwinde kann somit um das Transportgewicht des Seilwickels verringert werden, wodurch eine Spillwinde zur Verfügung steht, die beispielsweise im Forstbetrieb eine mit den Motorsägen vergleichbare Handhabung ermöglicht. Die getrennte Transportmöglichkeit des Seilwickels setzt dabei jedoch voraus, daß nach der Beendigung des Arbeitens mit der Spillwinde das den Spillkopf mit mehreren Windungen umschlingende Seil von dem Spillkopf abgezogen wird und umgekehrt mit den mehreren Windungen wieder um den Spillkopf gelegt wird, wenn an einem neuen Arbeitsort wieder mit der Spillwinde gearbeitet wird.
Wenn nun zur Ermöglichung einer Ausübung auch von höheren Zugkräften für das Bewegen von Lasten wie üblich ein Drahtseil verwendet wird, dann ergibt sich bei dieser Handhabung die Schwierigkeit/ die vorlaufende Seillänge mit den mehreren Windungen derart um den Spillkonf der Spillwinde zu legen, daß eine Verdrehung des Seiles vermieden wird. Zu einer Verdrehung des Seiles kommt es mehr oder weniger
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zwangsweise bereits bei dem Auflegen der zweiten Windung auf den Spillkopf, was dann die Gegenmaßnahme auslösen muß, den Seilspeicher in eine solche neue Relativlage des Seilwickels einzustellen, daß in der auf den Spillkopf auflaufenden Teillänge des Seiles die zuvor erhaltene Verdrehung wieder rückgängig gemacht ist. Wenn daher zur Er-Kiöylichung einer größsrsr. Zugkraft auch verlangt wird; da& das Lastseil mit fünf oder sechs Windungen um den Spillkopf der Spillwinde gelegt wird, dann müssen diese für ein ordnungsgemäßes Arbeiten mit der Spillwinde notwendigen Vorarbeiten als überaus mühsam und gleichzeitig sehr zeitaufwendig beurteilt werden.
Die durch die Ansprüche gekennzeichnete Erfindung löst die Aufgabe der Bereitstellung eines Seilspeichers der angegebenen Gattung,mit dem dieses Auflegen der Mehrfachwindungen des Lastseiles auf des Spillkopf der Spillwinde ohne die Gefahr einer Verdrehung des Seiles vereinfacht werden kann.
Die bei dem erfindungsgemäßen Seilspeicher am Seilauslauf der Seilkammer vorgesehene Vorkammer erfüllt den primären Zweck, die Mehrfachwindungen der vorlaufenden Seillänge noch vor dem Aufbringen auf den Spillkopf in eine Anordnung am Seilspeicher zu bringen, die praktisch die spätere Mehrfachumschlingung des Spillkopfes simuliert. Die Anordnung der Mehrfachwindungen am Seilspeicher kann dabei völlig unkompliziert vorgenommen werden, weil bei der Erzeugung jeder neuen, für eine Ablage an der Vorkammer vorgesehenen Windung die dabei erhaltene Verdrehung des Seiles einen Ausgleich hin zu dem freien Seilende erfahren kann und sich also nichtwie bisher hin zu der Hauptlänge des Seiles auswirkt,so daß auch der Seilspeicher in diesem Fall nicht mehr manipuliert werden muß. Wenn die Mehrfachwindungen des Seiles eine damit also völlig drallfrei zur Ablage gebrachte Anordnung an der Vorkammer aufweisen, dann kann
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anschließend die mit diesen Mehrfachwindungen gebildete Seillänge völlig unproblematisch eine übergabe an dem Cpillkopf der Spillwinde erfahren, wobei dafür die einzelnen Windungen aufeinanderfolgend von der Vorkammer abgenommen und auf den Spillkopf übergeben werden. Jedes neue Arbeiten mit der Spillwinde erfordert daher nur entsprechend kurze Rüstzeiten, wenn umgekehrt selbstverständlich auch darauf geachtet wird, daß nach der Beendigung des Arbeitens die Mehrfachwindungen ebenso geordnet vom Spillkopf der Spillwinde abgenommen und zur abgelegten Anordnung an der Vorkammer des Seilspeichers gebracht werden.
Ein Äusführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Seilspeichers ist in der Zeichnung in Fig. 1 mit einer Seitenansicht und In Fig. 2 mit einer Draufsicht schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben.
Der in der Zeichnung gezeigte Seilspeicher weist eine als ein Drahtkorb ausgebildete Seilkammer 1 auf, deren von den einzelnen Drahtbügeln 2 bestimmte Kammergröße so bemessen ist, daß in dieser Seilkammer einSeilwickel mit einer im Einzelfall gewünschten Seillänge aufgenommen werden kann. Von diesem in der Seilkammer aufgenommenen Seilwickel wird der Seilanfang als vorlaufende Seillänge über eine Seilführung 3 nach außen geführt. Die Seilführung 3 ist mit zwei Führungsrohren 4 und 5 und einer dazwischen verlaufenden Spiralfeder 6 gebildet, um mit einer Anschweißung des einen Führungsrohres 4 an einem zentralen Abdeckblech 7 der Seilkammer 1 für das andere Führungsrohr 5 eine Befestigungsmöglichkeit an einer Spillwinde zu erhalten, zu deren Spillkopf hin die vorlaufende Seillänge mittels der Seilführung 3 geführt wird.
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Mit dem Abdeckblech 7 und einer beabstandet ebenfalls mit den Drahtbügeln 2 verschweißten Lochscheibe 8 ist eine mit verschiedenen Lagerbüchsen 9 gebildete Drehachse 10 der Seilkammer 1 zentriert, die mittels eines koaxial angeordneten Spreizdornes 11 eine Steckverbindung mit einem Lagerrohr der Spillwinde erfahren kann. Der Spreizdorn
&PSgr; veist eine Schraubverbindung mit einem Drehknopf 12 auf.
F flurch dessen Drehung der durch eine innere Lagerbüchse
gegen ein Mitdrehen gesicherte Spreizdorn 11 axial ver-
is schoben werden kann, um so im Lagerrohr der Spillwinde
&iacgr; für eine fest aber relativ drehbare Anordnung der Seil
kammer des Seilspeichers gespreizt zu werden bzw. bei
\ einer entgegengesetzten Drehrichtung des Drehknopfes
\ axial in die innere Lagerbüchse der Seilkammer für ein
Lösen von dem Lagerrohr der Spillwinde zurückgezogen zu < werden.
&igr; Die Seilkammer 1 ist nun weiter mit einer kleiner be
messenen Vorkammer 13 versehen, die eine zu der Seilkammer exzentrische Anordnung aufweist und mit einzelnen Haltebügeln 14 gebildet ist, die außen an den Drahtkorb bzw. an das Abdeckblech> 7 der Seilkammer angeschweißt sind. Die mit diesen Haltebügeln 14 gebildete Vorkammer 13 ist nun derart bemessen, daß damit die über die Seilführung 3 nach außen ^.führte vorlaufende Seillänge mit derselben Anzahl von Windungen folglich an der Außenseite der Seilkammer 1 zur Ablage gebracht werden kann, die für die Mehrfachumschlingung des Spillkopfes der Spillwinde zur Erroöglichung einer Lastübertragung im motorischen Antrieb des Spillkopfes benötigt wird. Beim Arbeiten mit einer Spillwinde gemäß der Ausbildung nach der DE-PS 35 IU /■-'■" arden dazu etwa fünf bis sechs Windungen benötigt, wenn mit einer Seilzugkraft bis etwa 1,7 to gearbeitet wird. Die Ablage
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der Windungen an der Außenseite der Seilkammer 1 kann dabei völlig problemfrei erfolgen, weil bei jedem Herumführen der vorlaufenden Seillänge um die einzelnen Haltebügel 14 jede Verdrehung des Seiles sofort zu dem freien Seilende hin ausgeglichen wird. Damit sich die aufeinanderfolgend abgelegten Windungen der vorlaufenden Seillänge nicht ungewollt von der Seilkammer wieder lösen, ist die Vorkammer noch mit zwei diametral gegenüberliegend angeordneten Klemmfedern 15 versehen. Die Klemmkraft dieser Klemmfedern 15 muß daher überwunden werden, wenn die einzelnen Windungen für das Arbeiten mit der Spillwinde auf den Spillkopf übergeben werden, wobei dann bei dieser übergabe der drallfreie Verlauf der vorlaufenden Seillänge beibehalten wird. Zur Beibehaltung dieses drallfreie Verlaufes ist dabei lediglich noch von Wichtigkeit, daß die an der Außenseite der Seilkammer 1 zur Ablage gebrachten Windungen durch die Bemessung der Vorkammer 13 auch einen Wickeldurchmesser aufweisen, der angenähert mit demjenigen des Spillkopfes der Spillwinde übereinstimmt, so daß also für die lastübertragende Mehrfachumschlingung des Spillkopfes kein abweichender Verlauf für die vorlaufende Seillänge erhalten wird.

Claims (5)

Ansprüche
1. Seilspeic'.er für eine Spillwinde, mit einer eine Drehachse aufweisenden Seilkammer, die zur Aufnahme eines Seilwickels vorgesehen ist, der mit mehreren lastübertragenden Windungen einer vorlaufenden Seillänge um den motorisch angetriebenen Spillkopf der Spiilwinde zum Bewegen einer an das vorlaufende Seilende angehängten Last gelegt wird,
dadurch gekennzeichnet , daß die Seilkammer eine kleiner bemessene Vorkammer aufweist, die für eine am Seilauslauf der Seilkammer zur Ablage gebrachte Anordnung der vorlaufenden Seillänge mit einem den Mehrfachwindungen angenäherten Verlauf und einem mit dem Spillkopf angenähert Übereinstimmenden Wickeldurchmesser vorgesehen ist.
2. Seilspeicher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Vorkammer mit Kleinmitteln, wie Klemmfedern od. dgl., für die am Seilauslauf der Seilkammer zur Ablage gebrachten Mehrfachwindungen der vorlaufenden Seillänge versehen ist.
3. Seilspeicher nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet , daß die Vorkammer eine zu der Seilkammer exzentrische Anordnung aufweist.
4. Seilspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3/ dadurch gekennzeichnet , daß die Seilkammer als ein Drahtkorb ausgebildet ist, r~. welchem als Vorkammer äußere Haltebügel für die Mehrfachwindungen der vorlaufenden Seillänge angeschweißt sind.
5. Seilspeicher nach einem der Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Drehachse der Seilkammer mit einer koaxialen Anordnung von Lagerbüchsen und einem zur Steckverbindung mit einem Lagerrohr der Spillwinde vorgesehenen Spreizdorn gebildet ist.
DE8806900U 1988-05-26 1988-05-26 Seilspeicher für eine Spillwinde Expired DE8806900U1 (de)

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DE8806900U1 true DE8806900U1 (de) 1988-07-14

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ID=6824439

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DE (1) DE8806900U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012101172U1 (de) 2012-03-31 2012-06-01 Technische Universität Dresden Seilspeicher für eine Durchlaufwinde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202012101172U1 (de) 2012-03-31 2012-06-01 Technische Universität Dresden Seilspeicher für eine Durchlaufwinde

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