DE8806835U1 - Stuhl, insbesondere Arbeits- oder Bürostuhl - Google Patents
Stuhl, insbesondere Arbeits- oder BürostuhlInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/02—Reclining or easy chairs
- A47C1/031—Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts
- A47C1/032—Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts the parts being movably-coupled seat and back-rest
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Description
iie Erfindung betrifft einen Stuhl; insbesondere Arbeitsoder Bürostuhl, mit einem im vorderen Bereich um eine
horizontale Schwenkachse schwenkbaren und in der Neigung veränderbaren Sitz und einem in Abhängigkeit von der
Neigungsänderung des Sitzes mittels einer Verstelleinrichtung
zwsngsweise in der Neigung Oberproportional veränderbaren
Rückenlehne, bei dem mit zunehmender Neigung des Sitzes die Rückenlehne gegenüber dem zugekehrten Ende des Sitzes
eine zusätzliche Relativbewegung nach unten ausführt.
Die bekannten Stühle dieser Art bieten einen ausgezeichneten
Sitzk on) fort/ da sie einerseits in der Ausgangs- oder
Arbeitsstellung dank der praktisch senkrechten Stellung
der Rückenlehne ein eindeutiges Abstützen des Rückens des Benutzers erbringen, andererseits aber nach dem
Rückwärtsneigen der Rückenlehne ein entspanntes Sitzen ermöglichen. Beim Rückwärtsneigen der Rückenlehne macht
der Oberkörper des Benutzers nicht einfach eine Schwenkbewegung, sondern es ergibt sich eine aus verschiedenen
Bewegungskomponenten überlagerte Bewegung. Da die Rückenlehne beim Röckwärtsneigen eine zusätzliche Abwärtsbewegung in
Richtung zum Sitz ausfuhrt, wird eine Relativbewegung zwischen
dem Rücken des Benutzers und der Rückenlehne vermieden oder
zumindest auf einen nicht mehr bemerkbaren Wert reduziert.
Wie die EP O 085 670 A1, die EP 0 176 816 A1 und die DE
29 16 897 A1 zeigen, kann d'ese Kompensation der
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Relativbewegung zwischen dem Körper des Benutzers und der
Rückenlehne an verschiedenartigen Stühlen auf konstruktiv
unterschiedliche Arten gelöst werden. Der Stuhl kann als
Synchronstuhl ausgebildet sein, bei dem ein Abwärtsneigen des den Sitz tragenden Sitzträgers zwangsweise ein
Rückwärtsneigen des Rückenlehnenstabes mit größerem Neigungswinkel bewirkt. Der Sitzträger mit dem Sitz kann
auch an dem Lagerbock ausziehbar geführt sein. Wie diese bekannten Stühle zeigen, ist zur Kompensation der
Relativbewegung zwischen dem Körper des Benutzers und der
Rückenlehne, die beim Verändern der Neigung des Rückenlehnenstabes auftritt, stets eine aufwendige und
komplizierte Verstelleinrichtung erforderlich, die nicht
immer störungsfrei und betriebssicher arbeitet.
Dabei sind zum einen mehrgliedrige Hebelketten eingesetzt,
wie die EP O 176 816 A1 zeigt, oder zum anderen Obersetzungshebelpaare und Mitnehmerbögen wie die EP O 085
870 A1 zeigt. In jedem Falle sind viele Teile für die Verstelleinrichtung erforderlich. Dasselbe gilt auch für
einen Stuhl nach der DE 29 16 897 A1, bei der mil dem
Herausziehen des Sitzes die Rückenlehne am Rückenlehnenstab in Richtung zum Sitz hin verschoben wird.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Stühle besteht darin, daß die Schwenk- oder Drehlager der Verstelleinrichtung
teilweise eine zusätzliche Verstellbewegung der gelenkig
miteinander verbundenen Teile zulassen müssen. Der Aufbau dieser Lager ist daher meist kompliziert und nicht absolut
bet ri ebssi eher.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Stuhl der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei dem die Verstelleinrichtung sehr einfach
ist und nur übliche Schwenk- und Drehlager ohne zusätzliche verstellbewegung der gelenkig verbundenen Teile erfordert.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
zu beiden Seiten des Sitzes an Tragarmen des Stuhlgesteller
Schwenkhebel angelenkt sind, deren freie Enden fest und
unverdrehbar an der Rückenlehne angebracht sind und die Rückenlehne tragen und daß de«· Sitz etwa in seinem mittleren
•ereich an den Schwenkhebeln drehbar gelagert und sich im vorderen Bereich über mindestens einen Mitfuhrhebel gelenkig
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Die Schwenkhebel und der bzw. die Mitführhebel sind mittels üblicher Dreh- oder Schwenklager mit dem Stuhlgestell oder
miteinander verbunden, so daß die Werstelleinrichtung absolut
betriebssicher ausgelegt werden kann. Zwischen dem Sitz
und der Rückenlehne besteht keine direkte Verbindung über
die Verstelleinrichtung. Die Schwenkhebel tragen die Rückenlehne und verstellen diese zwangsweise. Durch die
Wahl des Abstandes der Drehachsen des Sitzes von den Anlenkachsen der Schwenkhebel läßt sich die überproportionale
Neigungsänderung der Rückenlehne beim Absenken des Sitzes fest legen.
Aus optischen Gründen kann dabei vorgesehen sein, daP das
untere Ende der Rückenlehne über ein Längenausgleichsglied mit dem hinteren Bereich des Sitzes verbunden ist, um einen
formschönen Übergang zwischen der Rückenlehne und dem Sitz zu errei chen.
Mach einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Schwenkhebel als Armlehnen oder Armstützen ausgebildet
sind und somit eine weitere Funktion übernehmen.
Der formschöne Übergang von dem Sitz zur Rücken!.!-. ~ wird
dabei dadurch noch verbessert, daß der Sitz am hinteren Ende eine nach oben gerichtete Verlängerung aufweist, die
Ober das LSngenausgLeichsglied vorzugsweise formschlüssig
mit dem unteren Ende der Rückenlehne verbunden ist.
Ist das Längenausgleichsglied aus zwei teleskopierbaren
Teilen gebildet, dann sind die beiden Teile mit dem Sitz und der Rückenlehne verbunden und mittels eines Faltenbalges
abgedeckt. Eine tragende Funktion braucht das LSngenausgleichsglied nicht zu übernehmen, es deckt nur
den sich ändernden Abstand zwischen dem hinteren Bereich des Sitzes und dem unteren Ende der Rückenlehne ab.
Das elastisch ausgebildete LSngenausgleichsglied kann jedoch
auch selbst als Faltenbalg ausgebildet sein.
Die Drehlagerung des Sitzes an den Schwenkhebeln ist nach einer Ausgestaltung so gelöst, daß die Schwenkhebel zwischen
der Anlenkachse an den Tragarmen und der festen Verbindungsstelle an der Rückenlehne nach unten ragende
Lagerlaschen tragen, an denen der Sitz drehbar gelagert ist. Dabei kann der Sitz ebenfalls Lagerlaschen für die
Lagerbolzen aufweisen oder selbst die Lagerbolzen tragen.
Damit die als Armlehnen ausgebildeten Schwenkhebel über
der Sitzfläche des Sitzes stehen, sieht eine Ausgestaltung vor, daß die Schwenkhebel im Bereich der Anlenkachse nach
unten abgewinkelt sind und annähernd parallel zu den Lagerlaschen für den Sitz verlaufen.
Beim Absenken des Sitzes wird der Sitz in Richtung zur Rückenlehne verschoben, wenn die Ausgestaltung so 1st, daß
die Anlenkachse der Schwenkhebel unterhalb der horizontalen Schwenkachse des vorderen Bereiches des Sitzes angeordnet
1st, und daß die Drehachse des bzw. der Mitfuhrhebel an den Tragarmen dem vorderen Ende des Sitzes zugekehrt vor
der Anlenkachse der Schwenkhebel eingeordnet ist.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausfflhrungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht den Stuhl mit der Verstelleinrichtung in der Ausgangsstellung,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab die Verstelleinrichtung
und den Stuhl gemäß einer Ausgestaltung in derselben Seitenansicht und
Fig. 3 die andere Seitenansicht des Stuhles nach Fig.
2 bei abgesenktem Sitz und zuröckgeneigter Rückenlehne.
Die Fig. 1 zeigt schematisch, wie der Sitz 20 und die
Pflckenlehne 25 mit der Verstelleinrichtung verbunden sind
und welche Teile die Verstelleinrichtung umfaßt. Die Säule
10 des Stuhlgestelles geht in zur Vorderseite des Stuhles gerichtete Tragarm» 11 Ober. Am Ende der Tragarme 11 sind
zu beiden Seiten des Sitzes 20 Schwenkhebel 13 angelenkt, wie die Anlenkachse 12 zeigt. Der Sitz 20 ist mit einem
mittleren Bereich an Lagerlaschen 14 der Schwenkhebel 13 drehbar gelagert. Dabei kann der Sitz 20 Lagerlaschen 23
aufweisen, die die Lagerbolzen für die Drehachse 15 aufnehmen. Die freien Enden der Schwenkhebel 13 sind als feste
unverdrehbare Verbindungsstelle 16 mit der Rückenlehne 25
verbunden. Der vordere Bereich des Sitzes 20 trägt Lagerlaschen 22 für die horizontale Schwenkachse 19. An
den Lagerlaschen 22 sind vorzugsweise auch zu beiden Seiten des Sitzes 20 die Mitführhebel 17 schwenkbar gelagert, die
sich über die Drehachsen 18 gelenkig an den Tragarmen 11
abstutzen. D1# Drehachsen 18 der Mitfflhrhebel 17 Hegen
dem vorderen Ende des Sitzes 20 zugekehrt vor der Anlenkachse 12 der Schwenkhebel 13. Das hintere Ende des Sitzes 20 geht
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in die nach oben gerichtete Verlängerung 21 ober, die über
das Längenausgleichsglied 24 mit dem unteren Ende d«r
Rückenlehne 25 in Verbindung steht. Dieses Längenausgleichsglied 24 hat keine tragende Funktion, es
deckt lediglich den sich ändernden Abstand zwischen der Verlängerung 21 des Sitzes 20 und dem unteren Ende der
Rückenlehne 25 formschön ab.
Wird der Sitz 20 in Richtung 26 nach unten verstellt, dann
(; werden die Schwenkhebel 13 in Richtung 27 mit verstellt. Dabei wird der Schwenkwinkel der Schwenkhebel 13 vergrößert,
bedingt durch den Abstand der Drehachsen 15 von den Anlenkachsen 12. Die Mitfuhrhebel 1V führen eine
gleichgerichtete Schwenkbewegung aus, so daß der Sitz 20 neben einer Absenkung im vorderen Bereich auch noch eine
Verschiebung in ~ichtung zur Rückenlehne 25 erfährt. Die Rückenlehne 25 ■füh'-t die Neigungsbewegung 28 aus, die größer
ist als die Neigungsbewegung des Sitzes 20. Da die Verbindungsstelle 16 starr ist, wird die Rückenlehne 25
zwangsweise in Richtung 29 verstellt. Das Längenausgleichsglied 24 läßt diese Bewegung zu. Damit wird
erreicht, daß mit zunehmender Neigung der Rückenlehne 25 eine Absenkbewegung 29 der Rückenlehne 25 in Richtung zum
Sitz 20 ausgeführt wird. Das Längenausgleichsglied 24 übernimmt die Anpassung des sich ändernden Abstandes zwischen
dem unteren Ende der Rückenlehne 25 und der Verlängerung 21 des Sitzes 20.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab ein Ausführungsbeispiel
eines Stuhles, Zu beiden Seiten des Sitzes 20 ist ein Schwenkhebel 13 und ein Mitführhebel 17 angeordnet. Von
der nicht dargestellten Säule des Stuhlgestelles gehen zwei Tragarme 11 aus, die sich bis zum vorderen Bereich des Sitzes
20 erstrecken. Der Sitz 20 kann aus Sitzträger und Sitzpolster
A 7258 ·' I J ' Si- * 7
zusammengesetzt sein. Die Schwenkhebel 13 gehen von der
Anlenkachse 12 zunächst mit einem abgewinkelten Abschnitt nach oben und erstrecken sich dann geneigt bis in den unteren
Bereich der Rückenlehne 25, die ebenfalls aus einem
Rückenlehnerträger und einem Röcken lehnenpolster
zusammengesetzt sein kann. Die Enden der Schwenkhebel 13 sind fest und unverdrehbar mit der Rückenlehne 25 verbunden,
wie die Verbindungsstelle 16 zeigt. An den Schwenkhebeln
} 13 sind im vorderen Bereich nach unten gerichtete L verlaschen
(' ) 14 angebracht, die annähernd parallel zu den abgewinkelten
Endabschnitten der Schwenkhebel 13 verlaufen. An den
&iacgr; Lagerlaschen 14 ist etwa der mittlere Bereich des Sitzes
% 20 drehbar gelagert, wie die Drehachse 15 zeigt. Im vorderen
Bereich des Sitzes 20 sind weitere Lagerlaschen angebracht, an denen die Mitfuhrhebel 17 um die horizontale Schwenkachse
19 schwenkbar gelagert sind. Die Mitfuhrhebel 17 stützen sich Ober die Drehachsen 18 an den Tragarmen 11 gelenkig
; ab. Dabei liegt in der Ausgangsstellung die Schwenkachse
■ 19 des Mi tf Ohrhebels 17 und damit die horizontale Schwenkachse
des Sitzes 20 über der Anlenkachse 12 der Schwenkhebel 13. Die Drehachsen 18 der Mitführhebel 17 liegsn dem vorderen
Ende des Sitzes 20 zugekehrt vor der Anlenkachse 12 der ' Schwenkhebel 13. Mit dem Abstand der Drehachsen 15 von den
Anljnkachsen 12 wird das Maß der Vergrößerung des
Neigungswinkels der Rückenlehne 25 beim Absenken des Sitzes 20 festgelegt. Beim Absenken des Sitzes 20 werden über die
Lagerlaschen 14 die Schwenkhebel 13 in gleicher SchwenkHchtung mit verstellt, wobei der Schwenkwinkel der
Schwenkhebel 13 entsprechend größer ist als der Schwenkwinkel des Sitzes 20.
Wie die Ansicht nach Fig. 3 zeigt, werden dabei die
! Mitführhebel 17 in Richtung zur Rückenlehne 25 mit
verschwenkt. Dies führt zum Absenken des vorderen Bereiches
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des Sitzes 20/ verbunden mit einer Verschiebung des Sitzes
20 in Richtung zur Rückenlehne 25, was den Sitzkomfort des
Stuhles auch bei abgesenktem Sitz 20 verbessert. Die Rückenlehne 25 kann bis zu einer mit 25* gekennzeichneten
Endstellung verstellt werden/ wobei der Sitz 20 die in Fig.
3 gestrichelt eingezeichnete Endstellung einnimmt. Dabei 1st deutlich die Absenkung des vorderen Bereiches des Sitzes
20 zu erkennen.
( Die Schwenkhebel 13 werden vorzugsweise als Armlehnen oder
Armstutzen ausgebildet und können eine Polsterung tragen. Dabei kann die Form über dem Sitz 20 frei gestaltet werden,
wenn die Drehlagerung des Sitzes 20 dnd die feste Anbringung der Rückenlehne 25 an den Schwenkhebeln 13 sowie die
Schwenklagerung der Schwenkhebel 13 an den Tregarmen 11 des Stuhlgestelles beibehalten werden. Die Dimensionierung
der Mitfuhrhebel 17 und ihre Anlenkung an dem Sitz 20 und den Tragarmen 11 richtet sich nach dem Betrag der gewünschten
Absenkung des vorderen Bereiches des Sitzes 20 und dem Betrag der gewünschten Verschiebung des Sitzes 20 in Richtung zur
Rückenlehne 25.
Wie die Seitenansichten nach Fig. 2 und 3 erkennen lassen/
ist die Anordnung der Verstelleinrichtung aus Schwenkhebel
13 und Mitführhebel 17 auf beiden Seiten des Sitzes 20 identi se*.
Beim Absenken des Sitzes 20 wird die Rückenlehne 25 über die Schwenkhebel 13 gleichzeitig auch nach unten verstellt/
wobei der Abstand des unteren Endes der Rückenlehne 25 zum hinteren Ende des Sitzes 20 kleiner wird. Diese
Abstandsänderung gleicht das Längenausgleichsglied 24 aus,
das auf verschiedene Art aufgebaut sein kann. Zwei teleskopierbar Teile/ die an der Rückenlehne 25 und dem
*itz 20 befestigt und mittels eines Faltenbalges abgedeckt
sind,, können den Ausgleich übernehmen. Denselben Zweck erfüllt ein elastisches Teil, das selbst nach Art eines Faltenbalges
ausgelegt und mit dem Sitz 20 und der Rückenlehne 25 verbunden ist. Dabei läßt »ich ein formschöner Übergang zwischen dem
Sitz 20 und der Rückenlehne 25 erreichen.
Claims (10)
1. Stuhl, insbesondere Arbeite- oder Bürostuhl, mit einem
im vorderen Bereich um eine horizontale Schwenkachse schwenkbaren und in der Neigung veränderbaren Sitz
und eine.-i in Abhängigkeit von der Neigungsänderung
des Sitzes mittels einer Verstelleinrichtung zwangsweise in der Neigung öberproportional veränderbaren
Rückenlehne, bei dem mit zunehmender Neigung des Sitzes die Rückenlehne gegenüber dem zugekehrten Ende des
Sitzes eine zusätzliche Relativbewegung nach unten ausführt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten des Sitzes (20) an Tragarmen (11)
des Stuhlgestelles Schwenkhebel (13) angelenkt sind, deren freie Enden fest und unverdrehbar an der
Rückenlehne (25) angebracht sind und die Rückenlehne (25) tragen und,
daß der Sitz (20) etwa in seinem mittleren Bereich an den Schwenkhebeln (13) drehbar gelagert ist und
sich im vorderen Bereich über mindestens einen Mitfuhrhebel (17) gelenkig an dem Stuhlgestell abstützt.
f A 7258
2. Stuhl nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende der Rückenlehne (25) Ober ein LSngenausgleichsglied C24) mit dem hinteren Bereich
des Sitzes (20) verbunden ist.
3« Stuhl nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkhebel (13) als Armlehnen oder ^rmstötzen
) ausgebildet sind.
4. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sitz (20) am hinteren Ende eine nach oben
\ gerichtete Verlängerung (21) aufweist, die Ober das
{ LSngenausgleichsglied (24) vorzugsweise formschlüssig
' mit dem unteren Ende der Rückenlehne (25) verbunden
ist.
5. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das LSngenausgleichsglied (24) zwei teleskopierbare
.. ' Teile aufweist, die mit dem Sitz (20) und der Rückenlehne
(25) verbunden und mittels eines Faltenbalges abgedeckt sind.
6. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
dad das Längenausgleichsglied (24) selbst elastisch
j ausgebildet ist und die Form eines Faltenbalges aufweist.
7. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkhebel (13) zwischen der Anlenkachse (12)
an den Tragarmen (11) und der festen Verbindungsstelle
(16) an der Rückenlehne (25) nach unten ragende Lagerlaschen (1A) tragen/ an denen der Sitz (20) drehbar
gelagert ist.
8. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkhebel (13) im Bereich der Anlenkachse
(12) nach unten abgewinkelt sind und annähernd parallel zu den Lagerlaschen (14) für den Sitz (20) verlaufen.
9. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlenkachse (12) der Schwenkhebel (13) unterhalb
der horizontalen Schwenkachse (19) des vorderen Bereiches des Sitzes (20) angeordnet ist.
10. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (18) des bzw. der Mitführhebel (17) an den Tragarmen (11) dem vorderen Ende des Sitzes
(20) zugekehrt vor der Anlenkachse (12) der Schwenkhebel
(13) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806835U DE8806835U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-26 | Stuhl, insbesondere Arbeits- oder Bürostuhl |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806546 | 1988-05-19 | ||
| DE8806835U DE8806835U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-26 | Stuhl, insbesondere Arbeits- oder Bürostuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806835U1 true DE8806835U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=25953062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806835U Expired DE8806835U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-26 | Stuhl, insbesondere Arbeits- oder Bürostuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806835U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3838999A1 (de) * | 1988-11-18 | 1990-05-23 | Roeder Gmbh | Stuhl, insbesondere arbeits- oder buerostuhl |
| DE3930983A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-03-28 | Rolf Voelkle | Sitzmoebel mit neigungsverstellbarer sitzflaeche |
| EP0485868A1 (de) * | 1990-11-14 | 1992-05-20 | Giroflex-Entwicklungs AG | Stuhl, insbesondere Bürostuhl |
| WO2001091614A1 (de) * | 2000-05-27 | 2001-12-06 | Haworth Büroeinrichtungen GmbH | Stuhl |
-
1988
- 1988-05-26 DE DE8806835U patent/DE8806835U1/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3838999A1 (de) * | 1988-11-18 | 1990-05-23 | Roeder Gmbh | Stuhl, insbesondere arbeits- oder buerostuhl |
| US5575095A (en) * | 1988-11-18 | 1996-11-19 | Roeder Gmbh | Chair |
| DE3930983A1 (de) * | 1989-09-16 | 1991-03-28 | Rolf Voelkle | Sitzmoebel mit neigungsverstellbarer sitzflaeche |
| US5150948A (en) * | 1989-09-16 | 1992-09-29 | Voelkle Rolf | Reclining chair |
| EP0485868A1 (de) * | 1990-11-14 | 1992-05-20 | Giroflex-Entwicklungs AG | Stuhl, insbesondere Bürostuhl |
| US5209548A (en) * | 1990-11-14 | 1993-05-11 | Giroflex Entwicklungs Ag | Chair, in particular office chair |
| WO2001091614A1 (de) * | 2000-05-27 | 2001-12-06 | Haworth Büroeinrichtungen GmbH | Stuhl |
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