DE8806733U1 - Fender - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
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Description
Die Neuerung betrifft einen Fender, der an der Bordwand
eines Schiffes zum Schutz gegen Berühren von Uferbefestigungen beweglich gehalten ist.
*■« *» ^* &OHgr; &agr; r^ WaposiklA-if} d £ T* ™ &ogr; 4 &ogr; m &Ggr;&igr; c &ogr; &ogr; r^ rj-&idiagr;&agr; aphohl ichfl Macco
eines beweglichen Schiffes gegenüber der festen Uferbefestigung dämpfen, um den Schiffsrumpf, d.h. die
Bordwand, vor Schäden zu schützen. Es sind diverse Arten von Federn bekannt, die unterschiedlichste Formen
haben, etwa po1. sterförmig, ballig, quaderförmig,
kugelförmig usw. Die Fender bestehen aus elastisch
nachgiebigem, weitgehend versch I eißvertrag Iiehern
Material und sind durch Leinen o.dgl. mit dem Schiffskörper unverlierbar verbunden, können aber
Re I ativ-Bewegungen ausführen.
Die Re lativ-Bewegungen reichen aber nicht aus, um zu
verhindern, daß ein z.B. an einer Kaimauer anlandendes Schiff mit seiner Restfahrt die kaimauerseitigen Fender
in hochbelastetem Reibkontakt über die Kaimauer-Oberfläche
hinwegzieht. Es ist verständlich, daß unter
solchen Einsatzbedingungen auch verschleißunempfindliche
Werkstoffe rasch verbraucht werden, d.h., daß Scl-iffe einen hohen Verschleiß an Fendern haben.
Besonders macht sich solch verschleißender Einsatz auch
bemerkbar, wenn Schiffe KanaIfahrten, insbesondere
Schleusendurchfahrten, ausführen. Auch in solchen Situationen entsteht die Reibberührung zwischen
Sch leusenwand-KanaI, Böschung o.dgl. und Schiff bzw.
seinem Fender.
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'&igr; Der Neuerung Liegt die Aufgabe zugrunde/ einen Fender
zu schaffen, der eine lange Lebensd?uer aufweist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Fender als drehbar gelagerter Rotationskörper mit
den Uferbefestigungen zugekehrter, nachgiebiger
Lauffläche und mit im wesentlichen lotrecht
Verlaufender Drehachse in einem, in die Bordwand eingelassenen Kasten aufgenommen ist- und mit dem
Jeweils uferseitigen Bereich der Lauffläche aus dem Kasten und über die Bordwand hinausragt.
lin Fender mit stoßabsorbierender, nachgiebiger J
•i Lauffläche in Form eines drehbar gelagerten Rotations- J
körpers, der um eine etwa lotrecht verlaufende Achse k
drehbar ist, vermag mit Uferbefestigungen, Kaimauern, V;
lchleusenwänden o.dgl. einen Rollkontakt herbeizu- &iacgr;
führen, so daß der schädliche Reibkontakt bekannter &igr;
Fender vermieden wird. Dies kommt aber auch den
Uferbefestigungen, Kaimauern, Schleusenwänden und dgl.
Jugute, denn auch diese erleiden bei dem Reibkontakt der bekannten Fender erhebliche Beanspruchungen und
•üssen bekanntlich ständig nachgebessert werden.
lin Rotationskörper, der in der Lage wäre, die
Unebenheiten einer Kaimauer o.dgl. zuverlässig zu Oberwinden, wäre außerhalb der Konturen des Schiffes
nicht unterzubringen, da er seitlich zu weit über die
Bordwände ausladen würde. Deshalb ist das weitere Merkmal der Neuerung, daß der Fender mit seiner
Drehachse in einem in die Bordwand eingelassenen, d.h.
eingeschweißten Kasten aufgenommen ist, von wesentlicher Bedeutung, denn nunmehr kann dafür gesorgt
werden, daß lediglich so viel vom Rotationskörper aus dem Kasten über die Konturen der Bordwand hinausragt
wie zum sicheren Abstandhalten bzw. zuverlässigen Stoßabfangen erforderlich ist.
Bei schweren Schiffen, Frachtschiffen u.dgl. könnte die
lämpfungswirkung der nachgiebigen Lauffläche des
lot ationskörpers evtl. unzureichend sein, deshalb
lennzeichnet sich eine Weiterbildung gemäß Anspruch 2
dadurch, daß der Rotationskörper mit einer Achse oder
Kelle drehbar gelagert ist, die mittels Federn nachgiebig am Kasten abgestützt ist.
line solche Ausgestaltung erlaubt es, die Enden einer
Achse oder Welle für die drehbare Lagerung des lotationskörpers im Kasten mittels kräftiger Federn
•bzustützen, etwa im Sinne der LKW-Achsfederpakete oder
ihnlicher bekannter Blattfedersätze. Solche
tusätzlichen Federn erhöhen die Dämpfungswirkung in
erheblichem Maße.
; I) i e Weiterbildung nach Anspruch 3 sieht vor, daß der
1st, welcher im Kasten um eine etwa lotrecht verlauVende Achse mittels Druckzylinders schwenkbar
ist.
Diese Weiterbildung erlaubt einerseits, daß der
Rotationskörper nur beim Anlanden ausgeschwenkt wird,
im übigen aber innerhalb der Schiffskonturen
verschwindend angeordnet werden kann. Andererseits aber
kann durch diese Maßnahme dafür gesorgt werden, daß der Rotationskörper auch unterschiedlich weit über die
Konturen der Bordwand hinaus eingestellt werden kann, wenn dies die Anlandebedingungen erfordern. Wenn der
Druckzylinder über ein Federungssystem auf z.B. hydropneumatischer oder pneumatischer Basis verfügt.
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wird eine zusätzliche Federungskomponei.te zum Dämpfen
von Stoßen verwirk I ichbar. Eine Alternative besteht
darin, daß Widerlager für den Druckzylinder mittels
Federn im Sinne der Weiterbildung nach Anspruch 2
ibzustützen und zusätzliche hohe Dämpfungseigenschaften
Iu erzielen.
line einfache Ausgestaltung des Rotationskörpers ergibt
lieh gemäß Anspruch 4 bei Ausbildung als Kugel aus •lastischem und verschleißbeständigem Werkstoff wie
tummi oder Kunststoff. Es ist einzusehen, daß ein
Derartiger Rotationskörper gegenüber Fendern bekannter
Ausgestaltung eine unerwartet hohe, bisher nie gekannte
Lebensdauer aufweist.
Eine A I te mativ-Ausgesta 11ung, die jedoch von besonders
großer Bedeutung ist, wird durch Anspruch 5 dadurch
gekennzeichnet, daß der Rotationskörper ein gebrauchter
Kraftfahrzeugreifen ist, welcher auf einem
felgenartigen Metallkörper oder einer Felge montiert
ist.
Ein Autoreifen ist bekanntlich für elastisches
Laufverha Iten und Verschleißfähigkeit konstruiert.
Kraftfahrzeugreifen, die für den Verkehr nicht mehr
zugelassen sind, weil das Profil nicht mehr die nötige
Tiefe hat und die normalerweise als Abfall,
insbesondere zu entsorgender, listiger Abfall, eine
Umweltbelastung darstellen oder anderweitig mühselig
• irvem Recyclingverfahren zugeführt werden müßten,
können als Fender lange Zeit gute Dienste leisten und Sind zudem preisgünstig zu haben. Sie sind ihrer
Ursprungsaufgäbe nach bestens geeignet, an Uferbefestigungen, Kaimauern u.dgl. abzurollen, und
Stöße abzudämpfen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn
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die Autoreifen gleich mit Felgen verwendet werden und
gemäß Anspruch 6 aufgepumpt sind, sie arbeiten dann unter den für sie vorgesehenen optimalen Bedingungen.
Ein Ausführungsbeispiel des neuerungsgemäß ausgebildeten
Fenders ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 - eine nicht maßstabgetreue Teilschemaschnittansicht
eines Schiffes mit neuerungsgemäß ausgebi Ldetem Fender,
Fig. 2 - eine Weiterbildung eines neuerungsgemäß
ausgebildeten Fenders,
neuerungsgemäß ausgebildeten Fenders,
Rotationskörper aufweist, aber mit diesem Rotationskörper in die Ausgestaltungen gem.
Fig. 1 bis 3 eingebaut werden könnte.
Die Fig. 1 zeigt ein Schiff 1 mit einer Bordwand 2, das in Nähe einer Uferbefestigung 3 z.B. Kaimauer o.dgl.
schwimmt und dessen Bordwand 2 durch einen Fender 4 vor Schäden durch Berührung mit der Uferbefestigung 3
geschützt werden muß.
Der Fender 4 besteht aus einem Rotationskörper 5, in
diesem Falle einem Autoreifen, der auf einer Felge 6 montiert und um eine im wesentlichen lotrecht
verlaufende Achse 7 drehbar gelagert ist. Der Autoreifen 5 ist zweckmäßigerweise mit Luft aufgepumpt.
Der gesamte Fender 4 ist in einem in Richtung
Uferbefestigung 3 offenen Kasten 8 in die Bordwand
eingeschweißt, und zwar so, daß seine Lauffläche 9 über
die Konturen der Bordwand 2 hinausragen.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 1 muß der
Rotationkörper 5 als Autoreifen mit seiner eigenen, innewohnenden Elastizität die Stoßdämpfung übernehmen.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 ist der Autoreifen
auf einer Welle oder Achse 7 gelagert, die an ihren Enden über Federn 10 am Kasten 8 abgestützt ist, so daß
insbesondere dann, wenn starke Stöße zu dämpfen sind, eine zusätzliche Dämpfungswirkung erreicht wird. In
solchen Fällen können vorzugsweise gebrauchte LKW-R'ifen gut verwendet werden.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 ist der
Rotationskörper ein Autoreifen 5, der mit seiner Achse oder Welle 7 am freien Enden eines Lenkers 11 -oder
Lenkerpaares, das fest miteinander verbunden istgelagert ist. Der Lenker 11 ist um eine im wesentlichen
lotrecht verlaufende Achse 12 schwenkbar im Kasten gehalten. Auf seiner Länge greift ein Druckzylinder
an, der sich ebenfalls am Kasten 8 abstützt. Mit Hilfe des Druckzylinders 13 der doppeltwirkend ist,
pneumatisch oder hydraulisch oder hydropneumatisch
arbeiten kann, läßt sich der Rotationskörper bzw.
Autoreifen 5 in der gezeigten Weise ^n Richtung der Pfeile 14 verschwenken und somit innerhalb des
Kastens 8 einfahren und bei Gebrauch mit seiner Lauffläche 9 über die Konturen der Bordwand 2
ausschwenken, wie Fig. 2 darstellt.
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Die Fig. 2 zeigt noch eine WeiterbiLdung, welche darin
besteht, daß am Kasten 8 eine Feder 16 abgestützt ist,
welche aLs Widerlager für den Druckzylinder 13 dient
und gegebenenfalls zusätzlich Dämpfungsaufgaben
übernehmen kann.
Die Fig. 4 zeigt eine andere Ausgestaltung eines
Fenders 4, die sich von den bisher beschriebenen Ausführungen dadurch unterscheidet, daß der
Rotationskörper 5 kein Autoreifen, sondern eine Kugel 17 ist, die bspw. aus Gummi, Kunststoff o.dgl. in
elastisch federnder und verschleißbeständiger Ausführung ausgebildet ist. Anstelle einer Kugel sind
auch andere Rotationskörper verwendbar.
Es ist zwar bereits bekannt. Autoreifen hilfsweise wegen des großen Verschleißes als Fender zu verwenden,
jedoch werden lediglich die Mäntel oder Decken benutzt und außen mittels Leinen vor die Bordwand gehängt. Bei
dieser Verwendung werden jedoch die Autoreifen nicht nur unzweckmäßig belastet, sie unterliegen zusätzlich
genau dem gleichen schnellen Verschleiß wie alle anderen bekannten, polsterartigen oder anderweitig
festen Fender. Der neuerungsgemäß ausgebildete, beschriebene Fender hat dagegen den Vorteil, daß er an
der festen Uferbefestigung 3 abrollt, auch höchste
Stöße dämpfend aufnehmen kann und somit eine hohe Lebensdauer hat, die vorgesehene Aufgabe, die
Bordwand 2 zu schützen, erfüllt, und darüber hinaus auch noch die Uferbefestigungen 3 schont.
angesehen.
10
Der Schutzumfang der Neuerung erstreckt sich nicht nur
auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern vor
allem auf deren Kombination.
Es versteht sich von selbst, daß die Neuerung nicht auf
die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt sein soll. Vielmehr
stellen diese nur vorteilhafte Ausgestaltungsformen
des Erfindungsgedankens dar, der keinesfalls hierauf
fceschränkt sein soll.
Claims (1)
1. Fender der an der Bordwand eines Schiffes zum Schutz gegen Berühren von Uferbefestigungen beweglich
gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fender (4) als drehbar gelagerter
Rotationskörper (5) mit den Uferbefestigungen
zugekehrter, nachgiebiger Lauffläche (9) und mit im wesentlichen lotrecht verlaufender Drehachse (7) in
einem, in die Bordwand (2) eingelassenen Kasten (8)
aufgenommen ist, und mit dem jeweils uferseitigen Bereich der Lauffläche (9) aus dem Kasten (8) und
über die Bordwand (2) hinausragt.
2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotationskörper (5) mit einer Achse oder Welle (7) drehbar gelagert ist, die mittels Federn
(10, 1) nachgiebig am Kasten (8) abgestützt ist.
S. Fender nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotationskörper (5) am freien Ende eines Lenkers (11) gelagert ist, welcher im Kasten (8) um
eine etwa lotrecht verlaufende Achse (12) mittels Druckzylinders (13) schwenkbar ist.
4. Fender nach einem oder mehreren der Ansprüche
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (5) als Kugel (17) aus
elastischem und verschleißbeständigem Werkstoff, wie
Gummi oder Kunststoff, besteht.
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1 i J )
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Fender nach einem oder mehreren der Ansprüche
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotationskörper (5>
ein gebrauchter
Kraftfahrzeugreifen (5, 6) ist, welcher auf einsm
feLgenartigen Metallkörper (6) oder einer Felge
montiert ist.
- 6. Fender nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
der Kraft^ahrzeugreifen (5) aufgepumpt isc.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806733U DE8806733U1 (de) | 1988-05-24 | 1988-05-24 | Fender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806733U DE8806733U1 (de) | 1988-05-24 | 1988-05-24 | Fender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806733U1 true DE8806733U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6824331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806733U Expired DE8806733U1 (de) | 1988-05-24 | 1988-05-24 | Fender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806733U1 (de) |
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-
1988
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