DE8805908U1 - Absperrgerät für Rohrleitungen - Google Patents
Absperrgerät für RohrleitungenInfo
- Publication number
- DE8805908U1 DE8805908U1 DE8805908U DE8805908U DE8805908U1 DE 8805908 U1 DE8805908 U1 DE 8805908U1 DE 8805908 U DE8805908 U DE 8805908U DE 8805908 U DE8805908 U DE 8805908U DE 8805908 U1 DE8805908 U1 DE 8805908U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shut
- elastomer body
- metal
- elastomer
- bowden cable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 60
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 claims description 57
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 53
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 2
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 claims 1
- 244000309464 bull Species 0.000 description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 235000008331 Pinus X rigitaeda Nutrition 0.000 description 1
- 235000011613 Pinus brutia Nutrition 0.000 description 1
- 241000018646 Pinus brutia Species 0.000 description 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/10—Means for stopping flow in pipes or hoses
- F16L55/12—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
- F16L55/128—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose
- F16L55/132—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose the closure device being a plug fixed by radially deforming the packing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pipe Accessories (AREA)
Description
28. April 1988
Meine Akte: 1007
Meine Akte: 1007
Immanuel Jeschke, St.-Nicoiai-Str. 4+5, 3203 Sarstedt
Ot Heisede
Ot Heisede
Absperrgerät für Rohrleitungen
Oie Erfindung betrifft ein Absperrgerät für Rohrleitungen, |
bestehend aus einem Elastomerkörper, zwei an diesem anlie- ?J
genden Metallkörpern und einer Vorrichtung, mit der die
beiden Metallkörper zur Pressung des Elastomerkörpers
relativ zueinander bewegbar sind. ,
Derartige Absperrgeräte sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Im allgemeinen bestehen die beiden Me- j
tallkörper aus zwei Metallscheiben, die entweder mittels f
eines Bowdenzuges oder mittels einer Schraube gegeneinander f bewegt werden und dabei den zwischen ihnen eingespannten 5
Elastomerkörper so deformieren, dsß dieser seinen Durch- ::
messer um bis zu etwa 20 % V3rgrößert. Dabei legt sich |
die äufjere oberfläche des Eiastomerkörpers fest an die |
Innenwand des abzusperrenden Rohres an und bewirkt durch
diese Anlage eine Absperrung der Rohrleitung.
diese Anlage eine Absperrung der Rohrleitung.
Diese Absperrgeräte zeichnen sich dadurch aus, daß man
bereits in ihrer unmittelbaren Nähe Schweißarbeiten an
der Rohrleitung ausführen kann,aber auch dadurch, daß
sie in der Rohrleitung dauerhaft fest sitzen und die
bereits in ihrer unmittelbaren Nähe Schweißarbeiten an
der Rohrleitung ausführen kann,aber auch dadurch, daß
sie in der Rohrleitung dauerhaft fest sitzen und die
Telecopyiinternat.49)(0)511-84|.23[.'2*..-'.!po^gij:e:2^ 24 11-304 Han (BLZ 250 100 30)
Rohrleitung gas- und flüssigkeitsdicht abschließen. Durch
Aufhebung der auf die Metallkörper wirkenden Kraft ist dann der Pfropfen, wenn es gewünscht wird, auch sofort
wieder aus der Rohrleitung entfernbar. Im Gegensatz hier- tu weisen Absperrgeräte, die durch eine mit einem Druckmedium
aufblasbare Blase in der Rohrleitung festsetzbar Sind den Nachteil auf, daß die Blase durch von Schweißarbeiten
anfliegenden Funken, aber auch durch im Rohr liegende Metallspäne, welche vom Anbohrvorgang des Rohres
herrühren können, leicht zerstört wird. Das bringt die Gefahr von Gasexplosionen an der Arbeitsstelle mit sich.
Eingangs genante, mit einem vollen Elastomerkörper ausgestattete
Absperrgeräte hingegen haben den Nachteil, daß sie für ihre Einführung in Rohrleitungen große Anbohrlöcher
benötigen, weil ihr Durchmesser nicht weit genug vergrößerbar ist.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Absperrgerät
der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, ddß der Durchmesser des Elastomerkörpers in viel
weiteren Grenzen veränderbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der E^astomerkörper
in der Mitte zwischen den beiden Metallkörpern einen größeren Durchmesser aufweist und/oder daß das Elastomer
in der Mitte zwischen den beiden Metallkörpern eine geringere Shore-Härte als an den Rändern aufweist.
Während bisher derartige Elastomerkörper lediglich von den beiden Metallkörpern mit Druck beaufschlagt wurden,
kann der Elastomerkörper der vorliegenden Erfindung durch Anwendung von Zug auf die beiden Metallkörper in seinem
Durchmesser gegenüber dem unbeaufschlagten Zustand verringert werden, wählend er durch Druckbeaufschiagung
• ··♦··'■· « · "4 #3 f™ · a
in seinem Durchmesser erweitert wird. Das bringt eine erhell ^ i~hn Ci"wei tpn.ing der Vor iationsmüg 1 ichkeit des
Durchmessers bereits durch die Form des Elastomerkörpers mit sich. Diese Möglichkeit wird noch dadurch erweitert,
daß der E1nstomerkörper in seiner Mitte zwischen den
beiden Metallkörpern eine geringere Shore-Härte als an den Rändern aufweist. Hierdurch wird erreicht, daß insbesondere
der Mittelteil des Elastomerkörpers sich stärker
aufweitet als es bei bisher in Absperrgeräten verwendeten F1astomerkörpern der Fall ist.
Diese stärkere /*ufweitungsmögl ichkeit läßt sich noch
zusätzlich dadurch vergrößern, daß der Elastomerkörper aus dr'M fest zusammengefügten Teilen besteht, von denen
der mittlere konische Stirnseiten aufweist. Bei dieser Ausführurqsform weisen die Randteile des Elastomerkörpers
an ihrer größeren Stirnseite eine trichterförmige Ausnehmung auf, die an den konischen Stirnseiten des mittleren
Teiles befestigt ist. Dadurch bilden die Randteile des Elastomerkörpers eine Art von Schirm, der sich bei
Pressung stärker aufrichtet und dadurch in seinem Durchmesser vergrößert. Dieser Schirm gibt der weicheren
mittleren Teil nach den Seiten zu einen festen Halt, so daß dieser mittlere Teil viel stärker aufweiten kann.
Vorteilhaft ist es, wenn die beiden Metallkörper fest mit dem Elastomerkörper verbunden sind, vorzugsweise
anvulkanisiert oder angeklebt sind.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung des Elastomerkörpers
kann die Vorrichtung,mit der die beiden Metallkörper zur Pressung des Elastomerkörpers relativ zueinander
bewegbar sind, vorteilhafterweise in drei verschiedenen Ausführungsformen gestaltet werden:
Eine Ausführungsform besteht darin, daß der Elastomerkörper
zentrisch von der Seele eines Bowdenzuges durch-
setzt ist, die an dem einen Metallkörper befestigt ist, während der Schlauch des Bowdenzuges an dem anderen Metallkörper befestigt ist.
Eine weitere Ausführungsform besteht darin, daß der Elastomerkörper zentrisch von dem Schaft einer Schraube durchsetzt ist, deren eines Ende mit dem einen Metallkörper
fest verbunden ist, während eine auf der Schraube befindliche Mutter mit dem anderen Metallkörper axial fest
aber drehbar verbunden ist.
Eine dritte Möglichkeit besteht darin, daß der Elastomerkörper zentrisch von einer Welle durchsetzt ist, die
im Bereich des mittleren weichen Teiles des Elastomerkörpers von einem Schutzrohr umgeben ist, und die mit einem
Rechts- und einem Linksgewinde versehen ist, die in die mit entsprechenden Gewinden ausgestatteten Metallkörper eingreifen. Das Schutzrohr dient dabei dazu, zu verhindern, daß der weiche Teil des Elastomerkörpers sich
an die Welle anlegt und dadurch die Drehung der Welle behindert.
Die Einführung dieses Absperrgerätes in die Rohrleitung durch ein Loch wird im gestreckten Zustand vorgenommen,
damit dieses Loch möglichst klein ausgeführt werden kann und dadurch die Festigkeit des Rohres möglichst wenig
beeinträchtigt. Im gestreckten Zustand weist das Absperrgerät jedoch eine größere Länge auf. Damit es trotzdem durch das relativ kleine Loch in die Rohrleitung
gut einführbar ist, ist es zweckmäßig, wenn die Schraube oder die Welle mit Gelenken ausgestattet ist.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen,
• ··■»»*·· ■ · ■ ^a &rgr;« a
in der oberen Hälfte jeweils in Ansicht, in der unteren im Querschnitt:
Fig. 3 ein Absperrgerät mit Bowdenzug ohne Kraftbeaufschlagung,
Fig. 4 das Absperrgerät mit Bowdenzug bei Druckbeaufschlagung, Fig. 5 das Absperrgerät mit Bowdenzug bei Zugbeaufschlagung,
Fig. 6 ein Absperrgerät mit einer Schraube, Fig. 7 ein Absperrgerät mit einer Welle,
Fig. 8 eine Ansicht einer hohlen Seele eines Bowdenzuges, Fig. 9 ein Absperrgerät mit hohler Seele des Bowdenzuges,
Fig. 10 eine kr&nenförmige Metalleinlage in Seitenansicht, Fig. 11 das aus härterem Gummi bestehende Teil des Elastomerkörpers,
Fig. 12 einen mit kronenförmigen Metalleinlagen hergestellten Elastomerkörper.
Der Elastomerkörper 1 ist auf beiden Seiten mit einem Metallkörper 2 versehen. Diese Metallkörper 2 sind vorzugsweise in Form von Ringscheiben, zweckmäßigerweise
mit abgerundeter äußerer Außenkante gebildet. Je nach der Art der Vorrichtung, mit der die beiden Metallkörper 2
zur Pressung des Elastomerkörpers 1 relativ zueinander bewegbar sind, sind die Achslöcher der Metallkörper 2
gestaltet. Diese Metallkörper 2 sind zweckmäßigerweise fest an den Elaston>erkörper 1 anvulkanisiert oder angeklebt.
• · «ait t t ·■
teil 3 und zwei härteren Randteilen 4. Der weiche Mittelteil 3 weist zweckmäßigerweise auf beiden Seiten eine
konische Stirnfläche 5 auf, während die härteren Randteile 4 auf der dem Metallkörper 2 abgewandten Seite ebenfalls
eine konische Stirnfläche 6 aufweist, die sich aber trichterförmig in den härteren Randteil 4 herein erstreckt,
während die konische Stirnfläche 5 jeweils aus dem mittleren Teil 3 heraustritt. Während die Außenfläche des weicheren Mittelteiles 3 zylindrisch ist, erweitert sich
die Außenfläche 7 der härteren Randteile 4 von einem kleinsten Querschnitt am Metallkörper 2 auf einen größeren
Querschnitt an der konischen Stirnfläche 6. Hierdurch entsteht zwischen der konischen Stirnfläche 6 und der
sich erweiternden Außenfläche 7 ein aufweitbarer Schirm, der bei Pressung des Elastomerkörpers 1 sich aufweitet
un^ in seinem Querschnitt vergrößert und damit dem weichen
Mittelteil 3 Jes Elastomerkörpers 1 beidseitig einen festeren Halt -gibt. Hierdurch kann sich der mittlere
Teil 3 des Elastomerkörpers 1 erheblich weiter aufweiten.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 bis 5 ist durch das Zentralloch 8 die Seele 9 des Bowdenzuges geführt und
mit dem einen Metallkörper 2A fest verbunden. Der Schlauch 10 des Bowdenzuges hingegen ist mit dem anderen Metallkörper 2B fest verbunden. Am Ende des Bowdenzuges sind
bekannte, nicht dargestellte Arbeitsmittel für eine Relativverschiebung der Seele des Bowdenzuges gegenüber
dem Schlauch des Bowdenzuges vorgesehen.
Während in Fig. 3 das Absperrgerät in seiner Transport- und Lagerstellung dargestellt ist, in der auch der Elastomerkörper dargestellt ist, also in einer Stellung
ohne Zug- oder Druckbeaufschlagung, ist in Fig. 4 das Absperrgerät bei Druckbeaufschlagung dargestellt, hier
haben sich die Schirme der Randteile 4 des Elastomer-
t · 111
körpers aufgerichtet und in ihrem Querschnitt erweitert, noch erheblich hat sich der weichere Mittelteil des Elastomerkörpers in seinem Außendurchmesser vergrößert.
In diesem Zustand wird der Elastomerkörper zur Absperrung von Rohren benutzt, weil sich durch die Aufweitung des
Mittelteiles dessen äußerer Umfang an die Innenwand des abzusperrenden Rohres angelegt hat. - In Fig. 5 ist das
Absperrgerät bei Zugbeaufschlagung gezeigt, hier sind
die beiden Metallkörper 2 sehr viel weiter aus «nandergezogen und ziehen nun auch den weichen Mittelteil 3
des Elastomerkörpers 1 weit auseinander, so daß dieser seinen äußeren Durchmesser gegenüber der in Fig. 3 dargestellten Grundstellung verringert. In dieser Stellung
wird das Absperrgerät in die Rohrleitung durch ein in die Wandung der Rohrleitung eingebohrtes Loch eingeführt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 ist das Zentralloch 8 von dem Schaft einer Schraube 11 durchsetzt, deren
Kopf 12 an einer Dichtscheibe 13 anliegt, die ihrerseits fest am einen Metallkörper 2 anliegt. Der andere Metallkörper 2A ist hier in besonderer Weise ausgebildet, er
nimmt nämlich drehbar, aber axial unverschiebbar in einer Ausnehmung 14 den Flansch 15 einer Mutter 16 auf, die
mit ihrem Irinengewinde auf dem Außengewinde der Schraube 11 verdrehbar angeordnet ist und zur Aufbringung der
Druck- bzw. Zugbeaufschlagung des Elasto.nerkörpers 1
dient. Schraube und Mutter sind gegeneinander durch bekannte Arbeitsmittel, beispielsweise einen Bowdenzug,
vordrehbar.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist das Zentralloch 8 von einer Welle 17 durchsetzt, die für den einen Metallkörper 2 ein Linksgewinde 18, für den anderen Metallkörper 2 ein Rechtsgewinde 19 aufweist. Die beiden
Metallkörper weisen entsprechende Innengewinde im Zentralloch 8 auf. Auf das freie Ende der Welle 17 ist
ein halbkugelförmiger Führungskörper 20 aufgesetzt. Die
Arbeitsmittel zur relativen Verdrehung der Welle 17 gegenüber
dem dem Wellenende abgewandten Metallkörper 2 können wieder aus einem Bowdenzug bestehen.
Anstelle von Bowdenzügen können auch Flexballzüge verwendet werden. Es können aber auch andere Arbeitsmittel,
zur Herstellung der Relativdrehungen bzw. Relativverschi
£bu&eegr;ye" verwendet
Die in Fig. 8 dargestellte Seele 9 des Bowdenzuges ist aus
pinem Kunststoff hergestellt, der durch Fasern 23, die
kreuzweise gelegt und gewebt sind, verstärkt. In Fig. 9 ist ein Absperrgerät mit einer derartigen hohlen Seele
dargestellt. Durch den Hohlraum der Seele kann Gas durch die Einführungsschleuse für das Absperrgerät hindurchgeführt
werden und um die Reparaturstelle, die durch zwei derartige Geräte abgesperrt ist, umgeleitet werden, wenn
die beiden Seelen der beiden Absperrgeräte gasdicht miteinander verbunden werden. Dieser Hohlraum 24 gibt somit
die Möglichkeit, mit einfachen Mitteln eine Gasumleitung zu realisieren. Am vorderen Ende ist an der Seele 9 eine
Verstärkung in Form eines hohlen Führungskörpers 20 angebracht, welcher fest mit dem ihm benachbarten Metallkörper
2 durch Kleben verbunden ist.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 10 bis 12 ist in den Elaste
[tierkörper I eine kronenförmige Federmetalleinlage 25 einj-sarbeitet.
Es handelt sich hier um ein geschlitztes Rohr aus Federmetall, dessen Schlitze 26 nicht über die ganze
Länge des Rohres, sondern nur über den größten Teil sich erstrecken. Dadurch bleibt am Ende ein ringförmiger Teil 2/
stehen, von dem aus sich einzelne Blattfedern axial erstrecken, die in einem mittleren Bereich nach außen hin
abgebogen sind. Diese Blattfedern 28 sind in die härteren Randteile 4 des Elastomerkörpers 1 während der Produktion
eingelegt und fest eingepreßt, während der Vulkanisation
vulkanisiert, das Gummi an diese Teile an. Diese Blattfedern 28 verstärken die Schirmwirkung des konisch sich aufweitenden Teiles dieser Randteile 4.
vulkanisiert, das Gummi an diese Teile an. Diese Blattfedern 28 verstärken die Schirmwirkung des konisch sich aufweitenden Teiles dieser Randteile 4.
Liste der Bezugszeichen:
A Geometrische Achse
1 Elastomerkörper
2 Metallkörper
3 Weicher Mittelteil des Elastomerkörpers
4 Härterer Randteil des Elastomerkörpers
6 konische Stirnfläche
6 konische Stirnfläche
7 sich erweiternde Außenfläche 6 Zentralloch
9 Seele des Bowdenzuges
10 Schlauch des Bowdenzuges
11 Schraube
12 Schraubenkopf
13 Dichtscheibe
14 Ausnehmung
15 Flansch
16 Mutter
17 Welle
18 Linksgewinde
19 Rechtsgewinde
20 Füh^ungskörper
21 Schutzrohr
22 Gelenk &iacgr;3 Faser
24 Hohlraum
25 Federmetalleinlage
26 Schütze
27 ringförmiger Teil
28 Blattfedern
Claims (8)
1. Absperrgerät für Rohrleitungen,
bestehend aus einem Elastoinerkörper, zwei an diesem
anliegenden Metallkörpern und einer Vorrichtung, mit
der die beiden Metallkörper zur Pressung des Elastonjerkörpers relativ zueinander bewegbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerkörper (1) in der Mitte zwischen den beiden Metallkörpern (2) einen größeren Durchmesser aufweist und/oder
daß das Elastomer in der Mitte zwischen den beiden Metallkörpern (2) eine geringere Shore-Härte als
an den Ränciorn aufweist.
2. Absperrgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerkörper (1) aus drei fest zusammengefügten Teilen (3, 4) besteht, von denen der mittlere
(3) konische Stirnseiten (5) aufweist.
3. Absperrgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Metallkörper (2) fest mit dem Elastomerkörper (1) verbunden sind, vorzugsweise anvulkanisiert oder angeklebt sind.
4. Absperrgerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Elastomerkörper (1) zentrisch von der Seele (9) eines Bowdenzuges (9,10) durchsetzt ist, die an
dem einen Metallkörper (2) befestigt ist, während der Schlauch (10) des Bowdenzuges (9, 10) an dem
anderen Metallkörper (2) befestigt ist, oder
daß der Elastomerkörper (1) zentrisch von dem Schaft
einer Schraube (11) durchsetzt ist, deren eines Ende mit dem einen Metallkörper (2) fest
verbunden ist, während eine auf der Schraube befindliche Mutter (16) mit dem anderen Metallkörper (2)
axial fest, aber drehbar verbunden ist, oder
daß der Elastomerkörper (1) zentrisch von einer Welle (17) durchsetzt ist, die im Bereich des mittlren
weichen Teiles (3) des Elastcmerkörpers (1) vorc einem Schutzrohr (21) umgeben ist, und die mit einem Rechtsund einem Linksgewinde versehen ist, die in die mit
entsprechenden Gewinden ausgestatteten Metallkörper (2) eingreifen.
5. Absperrgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraube (11) oder die Welle (17) mit zwei Gelenken (22) ausgestattet ist.
6. Absperrgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Härte des Elastomerkf)rpers( 1) von den Rändern
zur Mitte hin kontinuierlich abnimmt.
7. Absperrgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß kronenförmige Federmetalleinlagen (25) im Gummi
angeordnet sind.
8. Absperrgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bowdenzug (9,10) als Gasschlauch ausgebildet
ist.
Absperryerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seele (9) des Bowdenzuges (9, 10) hohl ist und vorzugsweise von einem faserverstärkten
Kunststoffrohr gebildet ist, das vorzugsweise gewellt ist oder durch Ringe verstärkt ist.
iü. Ab s per rye rät nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet,
daQ die Seele des Bowderzuges aus einem Kunststoffstab
gebildet ist, welcher mit achsparallelen
Fasern verstärkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805908U DE8805908U1 (de) | 1988-05-04 | 1988-05-04 | Absperrgerät für Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805908U DE8805908U1 (de) | 1988-05-04 | 1988-05-04 | Absperrgerät für Rohrleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805908U1 true DE8805908U1 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=6823694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805908U Expired DE8805908U1 (de) | 1988-05-04 | 1988-05-04 | Absperrgerät für Rohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805908U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-04 DE DE8805908U patent/DE8805908U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4002057C2 (de) | ||
| DE2832614A1 (de) | Verbindungsstueck fuer rohrleitungen | |
| DE2413748A1 (de) | Anschluss fuer druckmittelleitungen | |
| DE1264184B (de) | Kupplung, insbesondere fuer Rohre | |
| DE2703156C2 (de) | Dichtungsgarnitur mit radialer Kompression für teleskopisch ineinander gesteckte Rohrleitungen | |
| DE2657504C3 (de) | Geräuschdämpfungseinsatz für Sanitärarmaturen | |
| DE2457412B2 (de) | Vorrichtung zum Absperren einer Rohrleitung | |
| DE2223417C3 (de) | Schraubverbindung mit Dichtungsring | |
| DE4300004C2 (de) | Anschlußarmatur für Rohre | |
| DE8705276U1 (de) | Rohrverbindung | |
| DE8805908U1 (de) | Absperrgerät für Rohrleitungen | |
| DE19521834C2 (de) | Absperrvorrichtung für Rohrleitungen und Vorrichtung zum Setzen der Absperrvorrichtung | |
| DE3003480C2 (de) | ||
| DE3536297A1 (de) | Schlauch und kupplung umfassende anordnung sowie schlauchkupplung hierfuer | |
| DE3815090C2 (de) | Absperrgerät für Rohrleitungen | |
| DE10324041B4 (de) | Gasströmungswächter | |
| DE1970807U (de) | Schlauchfassung. | |
| EP0748977A2 (de) | Absperrvorrichtung für Rohrleitungen und Vorrichtung zum Setzen der Absperrvorrichtung | |
| DE2259571A1 (de) | Rohrverbindung mit abdichtung | |
| DE3707432C2 (de) | ||
| DE2214803C3 (de) | Schnappmanschette für Bohrrohre und Bohrgestänge | |
| DE3419767C2 (de) | Kompensator für Rohrleitungen | |
| CH718536A2 (fr) | Vorrichtung zur Durchführung einer Leitung durch eine Gebäudehülle. | |
| DE3821650A1 (de) | Absperrvorrichtung fuer rohrleitungen | |
| AT390132B (de) | Rohrkupplung |