DE8805820U1 - Werkzeug-Montagehalter - Google Patents
Werkzeug-MontagehalterInfo
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Description
He Erfindung betrifft einen Werkzeug-Montagehalter, wie er
vor allem fUr solche Werkzeug-Aufnahmescha'fte geeignet 1st,
die einen Maschinen-Spannschaft, an dessen einem Ende einen Über den Spannschaft vorstehenden, r1ngbundförmigen Schaftflansch
und eine Werkzeugaufnahme aufweisen, die zum Einsetzen
unterschiedlicher Werkzeuge von der vom Spannschaft abjekehrten
Seite des Schaftflansches her zugänglich 1st.
Zur Aufnahme bzw. Halterung des Aufnahmeschaftes weist der
Hontagehalter mindestens eine Aufnahmeöffnung für den Spannschaft auf, so daß der Werkzeug-Aufnahmeschaft vor oder nach
dem Einsatz 1n einer Werkzeugmaschine sicher gehalten 1st, um Werkzeuge zu befestigen, zu lösen, auszuwechseln, zu
justieren, nachzuschärfen oder ähnliches.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Montagehalter
der genannten Art zu schaffen, der eine siciiere und dennoch
leicht auswechselbare sowie schonende Halterung von
Werkzeug-Aufnähme schaften ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe 1st die Aufnahmeöffnung bei einem
ifierkzeug-Montaijehalter der beschriebenen Art gemäß der Erfindung
so ausgebildet, daß sie den Spannschaft des Aufnahmeschaftes
1m wesentlichen spannungsfrei aufnehmen kann. Im Gegensatz zu einer konischen Aufnahmeöffnung fUr Aufnahmeschäfte
mit Stellkegel, die eine Aufnahme mit einer gewissen
Kellspannung bewirken, wird dadurch eine sehr schonende Halterung
erzielt. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe kann auch dadurch gelöst werden, daß die Aufnahmeöffnung 1n
Ihrer Formgebung für die Insbesondere klemmungsfreie Halterung
eines zylindrischen Spannschaftes ausgebildet 1st, also
z.B. im wesentlichen nur von parallel zu ihrer Mittelachse liegenden Mantellinien begrenzt 1st. Dadurch können auch
Aufnahmeschäfte mit Zylinder-Spannschäften für die Werkzeugmontage
sicher gehaltert werden. Die Halterung eines solchen Spannschaftes erfolgt 1m Montagehalter somit anders als in
der Werkzeugmaschine, 1n welcher in der Regel eine Radialspannung vorgesehen 1st.
Die lichte Weite der Aufnahmeöffnung ist vorteilhaft kleiner
oder nur geringfügig größer als ihre Axialerstreckung, wobei
sich eine Weit" bzw. ein Innendurchmesser der Aufnahmeöffnung
zwischen etwa der Hälfte und fünf Viertel der Axialerstreckung als zweckmäßig erwiesen hat.
Damit Aufnahmeschäfte mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern
an ein und demselben Montagehalter sicher aufgenommen werden können, ist die Aufnahmeöffnung zweckmäßig &tgr;· inem
lösbar an einem Grundkörper angeordneten Aufnahmekörper vorgesehen, der gegen Aufnahmekörper mit unterschiedlich dimen-
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sion1i»rten Aufnahmeöffnungen ausgewechselt werden kann. Die
Außenweite des Aufnahmekörpers 1st vorteilhaft mehrfach größer,
beispielsweise mindestens zwei- bis sechsfach größer
als die Nennweite der Aufnahmeöffnung, so daß sich kein
rohrförmiger bzw. dünnwandiger Aufnahmekörper ergibt, sondern eine relativ große Wandungsdicke bzw. Außenweite gegeben
1st, die trotz flacher Ausbildung des Aufnahmekörpers eine sichere Abstützung gegenüber dem Grundkörper gewährleistet.
Der Aufnahmekörper läßt sich z.B. sehr einfach auswechseln
und mit anderen Aufnahmekörpern bei geringem Raumbedarf eng
anliegend sowie stabil übereinander stapeln, wenn er scheibenförmig, Insbesondere r1ngsche1benförm1g 1st, wobei vorzugsweise
seine Dicke in der Größenordnung von etwa einem Drittel seiner Außenweite Hegt.
Zur Verdrehsicherung gegenüber dem Grundkörper könnte der
Aufnahmekörper eine von der kreisrunden Außenform abweichende, beispielsweise eckige Außenform aufweisen, jedoch ergeben
sich eine besonders einfache Herstellung sowie eine unkomplizierte
Montage, wenn der Aufnahmekörper 1n einer eng an Ihn angepaßten Senköffnung des Grundkörpers verdreht werden
kann, z.B. am Außenumfang kreisrund 1st. Unabhängig von der Außenform 1st es zweckmäßig, wenn der Aufnahmekörper am
Außenumfang 1m wesentlichen nur von zur Mittelachse der Aufnahmeöffnung parallelen KantenflSehen bzw. einer zylindrischen
Kantenf 1 a'che oder so begrenzt 1st, daß er sich von
selbst in der Senköffnung des Grundkörpers nicht verspannen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung 1st die Aufnahmeöffnung
nur etwa höchstens so lang wie der Spannschaft, wobei sie für kleinere Schaftdurchmesser von beispielsweise etwa
20 mm eine ihrem Durchmesser etwa gleichende Axialerstreckung aufweisen kann, während sie für größere Schaft-
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durchmesser von beispielsweise 30, 40 und 50 mm zunehmend
bis etwa zur Hälfte Ihres Nenndurchmessers kürzer sein kann.
Dadurch 1st 1n jedem Fall das vom Schaftflansch entfernte
Ende des Spannschaftes leicht zugänglich. Dies wird 1m Falle
der Verwendung eines den Aufnahmekörper tragenden Grundkörpers noch wesentlich dadurch verbessert, wenn der Boden der
Senköffnung auf einer gegenüber der Aufnahmeöffnung größeren Weite für die Zugänglichkeit des Spannschaftes durchbrochen
1st.
Damit der Montagehalter auch bei eingesetztem Aufnahmeschaft
z.B. so aufgestellt werden kann, daß der Aufnahmeschaft annähernd vertikal steht oder ggf. Hegend gehaltert 1st,
liegt die Aufnahmeöffnung 1m Abstand oberhalb einer insbesondere
durch den unteren Rand eines Gehäusemantels gebildeten Standfläche, wobei durch den Gehäusemantel eine Zugänglichkeit
des eingesetzten Spannschaftes von der Standfläche her gegeben sein kann. Die Außenweite des Gehäusemantels 1st
zweckmäßig geringfügig kleiner als die eines die Aufnahmeöffnung
aufnehmenden Kopfteiles und die Innenweite des Gehäusemantels
ist zweckmäßig mehrfach größer als die Aufnahmeöffnung und bevorzugt auch größer als die Hchte Weite des
beispielsweise zylindrischen Durchbruches 1m Boden der Senköffnung,
so daß Innerhalb des Gehäusemantels die Hand einer
Bedienungsperson gut Platz hat.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfirdungsgegenstandes
besteht darin, daß der Montagehalter für den eingesetzten Spannschaft eine gesonderte Zugangsöffnung aufweist,
die vorzugsweise seitlich bzw. an einer zur Mittelachse der Aufnahmeöffnung etwa parallelen Seite des Montagehalters
Hegt, so daß dieser mit seiner Standfläche auch auf einer Konsole festgespannt angeordnet werden kann und trotzdem
ein Eingriff in dem Gehäusemantel möglich 1st. Zweckmäßig reicht diese Zugangsöffnung über den größten Teil der
Höhe des Gehäusemantels, nämlich annähernd bis zum Boden der
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Senköffnung bzw. bis zum davon abgekehrten Rand des Gehäusemantels. Damit ein bequemer Eingriff gewährleistet 1st,
weist die Montage- und Handöffnung mit etwa 120 mm zumindest
Handbreite auf, wobei Ihre Höhe mit etwa 60 mm demgegenüber
kleiner, z.B. etwa um die Hälfte kleiner sein kann. Die
Breite der Handöffnung Hegt dabei etwa In der Größenordnung
der AuBenweite des Aufnahmekörpers.
Der Gehäusemantel bzw. der Kopfteil können in einfacher Welse
<fisrch den Grundkörper gebildet bzw. einteilig miteinander
ausgebildet sein. Zweckmäßig bestehen sie aus Gußwerkstoff,
wie Aluminium.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st der Montagehalter, Insbesondere der Grundkörper, in Ansicht parallel
zur Aufnahmeöffnung 1m wesentlichen eckig, vorzugsweise quadratisch begrenzt, so daß er bei hoher Festigkeit raumsparend
aufbewahrt bzw. gestapelt werden kann und einen sicheren Stand gewährleistet. Des weiteren ergibt sich dadurch
die Möglichkeit, den Gehäusemantel an einer Rechteckseite annähernd vollständig geöffnet zu lassen und dadurch die
Handöffnung zu bilden, so daß nur drei 1m rechten Winkel
zue1nanderllegende Kantenflächen die Standfläche bilden.
Damit der Aufnahmekörper auch beim Einsetzen und Entnehmen
von Aufnahmeschäften sicher an dem Grundkörper hält, 1st eine Sicherung vorgesehen, deren Sicherungsglied bei einer
einfachen AusfUhrungsform durch zwei Senkschrauben gebildet
sein kann, die zwei einander beiderseits der Aufnahmeöffnung
gegenüberliegende Durchgangsbohrungen des Aufnahmekörpers
durchsetzen und 1n Durchgangsgewindebohrungen 1m Boden der Senköffnung eingreifen. Es 1st aber auch ein Schnellverschluß
zwischen dem Aufnahmekörper und dem Grundkörper in Form beispielsweise eines bajonettartigen Verschlusses denkbar,
der jedoch nach beiden Drehrichtungen gesichert sein miJßte.
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Zur Befestigung des gesamten Montagehalters bzw. des Grundkörpers an einem Werkzeugtisch, -schrank, einer Konsole,
einer Werkzeugmaschine o.dgl. sind zweckmäßig ebenfalls Befestigungsglieder
in Form vorzugsweise von Spanngliedern vorgesehen, mit welchen der Montagehalter mit seiner Standfläche
verspannt werden kann. Die zugehörigen Befestigungsglieder sind zweckmäßig außerhalb des Außenumfanges des Aufnahmekörpers
beispielsweise in zwei gegenüberliegenden Eckbereichen bzw. um etwa 45° gegenüber den Sicherungsgliedern
versetzt vorgesehen und können ebenfalls Senkbo' ungan für die versenkte Aufnahme von Spannschrauben sein.
Obwohl es denkbar ist, die Auf&rgr;ihmeöffnung mit minimalem
Spiel, beispielsweise nach Art eines Schiebesitzes, an den Spannschaft anzupassen oder ein verhältnismäßig großes Radialspiel
von mehr als 0,5 mm vorzusehen, ergibt sich eine
besonders präzise Halterung bei leichter Auswechselbarkelt,
wenn die Aufnahmeüffnung mit einem Radialspiel zwischen vorzugsweise
ein bis drei Zehntel Millimeter für den zugehörigen
Spannschaft bemessen 1st.
Damit der Aufnahmeschaft nach dem Einsetzen 1n den Montage-IiaHer
auch 1n Drehrichtung festgelegt ist, 1st vorteilhaft eine Verdrehsicherung vorgesehen. Für solche Aufnahmeschäfte,
die 1m Schaftflansch neben dem Spannschaft, also exzentrisch, eine Ausrichtbohrung aufweisen, kann diese Verdrehsicherung
1n einfacher Welse durch ein Indexierglied, beispielsweise
einen ZyHnderstift, gebildet sein. Die Verdrehsicherung
1st zweckmäßig nicht am Grundkürper, sondern am Aufnahmekörper vorgesehen, so daß sie mit diesem gemeinsam
auszuwechseln 1st.
Insbesondere bei Vorsehen von Radialspiel zwischen dem Spannschaft und der Aufnahmeöffnung kann auch eine Einrichtung
vorgesehen sein, mit welcher dieses Radialspiel nach
dem vollständigen Einsetzen des Aufnahmeschaftes im wesent-
lichen wieder aufgehoben werden kann. Diese Einrichtung kann 1n einfacher Welse unmittelbar durch das Indexiergl1 ed gebildet
sein, wenn dieses 1m wesentlichen rad1al spiel frei an
die Ausrichtbohrung angepaßt ist.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen
der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen
Merkmale .jeweils fUr sich allein oder zu mehreren 1n Form
von Unterkombinationen bei einer AusfUhrungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie f'Jr sich schutzfähige Ausführungen darstellen
können, fUr die hler Schutz beansprucht wird. Ein Ausführungsbeisp1el
der Erfindung 1st 1 &eegr; den Zeichnungen dargestellt
und wird 1m folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen erf1ndungsgemäßen Werkzeug-Montagehalter
1m Querschnitt;
F1g. 2 den Montagehalter gemäß Fig. 1 1n Ansicht von
rechts;
F1g. 3 den Aufnahmekörper des Montagehalters gemäß
F1g. 1 1n Draufsicht;
Fig. 5 den Montagehalter gemäß Fig, 2 in Ansicht von unten;
Fig. 6 einen ausschnittsweisen Axialschnitt durch
einen Eckbereich des Montagehalters gemäß Fig. 4;
Fig. 7 einen ausschnittswe1sen Axialschnitt durch
eine Seltenwand des Montagehalters gemäß
F1g. 4.
Wie die rig. 1 bis 7 zeigen, 1st ein erfindungsgemäßer Montagehalter
1 fUr die außerhalb einer Werkzeugmaschine vorgesehene
Halterung eines 1n F1g. 1 strichpunktiert angedeuteten Werkzeug-Aufnahmeschaftes 2 vorgesehen, der einen 1m
wesentlichen zylindrischen, ggf. entlang eines Mantelbereiches
gezahnten Spannschaft 3, an dessen einem Ende einen Schaftkopf bzw. Schaftflansch 4 und in diesem eine Werkzeugaufnahme
5 aufweist.
Der Montagehalter 1 besteht 1m wesentlichen aus zwei leicht
lösbaren Teilen, nämlich einem Grundkörper 6 und einem auswechselbar 1n diesen eingesetzten, ringscheibenförmigen Aufnahmekörper
7, wobei die Mittelachsen beider Teile 1m zusammengsetzten Zustand zusammenfallen und in der Mittelachse
des Spannschaftes 3 des Aufnahmeschaftes 2 liegen. Der
Grundkörper 6 weist an seinem oberen Ende einen nahezu schalenförmigen Kopfteil 8 auf, an dessen Unterseite ein 1n der
Außenweite geringfügig reduzierter sowie höherer Geha'usemantel
9 anschließt. Der Kopfteil 8 und der Gehä'usemantel 9
sind gegeneinander durch einen ringscheibenförmigen Querboden
11 abgesetzt, der 1n Höhe des Ubergangsbereiches zwischen dem Kopfteil 8 und dem Gehä'usemantel 9 Hegt und in
Form eines Ringbundes nur über die Innenselten des Kopfteiles
8 und des Gehäusemantels 9 vorsteht. Die Innenseite des
Kopfteiles 8 bildet eine nach oben auf voller Weite offene,
flachzylindrische Senköffnung 10, deren Innenweite etwa
gleich der kleinsten Innenweite des Gehäusemantels 9 ist.
Diese kleinste Innenweite liegt parallel zu den Außenseiten des in Axialansicht quadratischen Grundkörpers 6, wobei sowohl
der Kopfteil 8 als auch der Gehäusemantel 9 in dieser Weise quadratische Außenform haben.
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Der einteilig mit dem Kopfteil 8 bzw. dem Gehäusemantel 9
ausgebildete Boden 11 bildet den Boden der Senköffnung 10 und die obere Begrenzung des taschenförmigen Inneren des Gehäusemantels
8, wobei der Boden 11 von einem 1m wesentlichen lyl1ndr1sehen Durchbruch 12 durchsetzt 1st, dessen Innendurchmesser
kleiner als der der Senköffnung 10 bzw. kleiner als die kleinste Innenweite des Gehäusemantels 9, jedoch
größer als der Durchmesser des Spannschaftes 3 1st. Dadurch trgibt sich eine ringförmige Anlagefläche für die zugehörige
Stirnseite des Aufnahmekörpers 7. In eingesetztem Zustand
ichließt die davon abgekehrte Stirnseite des Aufnahmekörpers 7 bündig mit der vom Gehä'usemantel 9 abgekehrten zugehörigen,
außen quadratisch begrenzten Stirnfläche des KopfteHes &bgr; ab.
Der Aufnahmekörper 7 weist eine zylindrische, mit leichtem
Schiebesitz 1m wesentlichen radialsp1elfrei an die Senköffnung
10 angepaßte Unifangsfläche 15 sowie an beiden Selten
Jeweils eine plane Stirnfläche auf, wobei beide ringförmigen Stirnflächen 16, 17 ebenenparallel zueinander und rechtwinklig
zur Mittelachse des Aufnahmekörpers 7 Hegen. Nahe benachbart zur Umfangsf1äche 15 weist der Aufnahmekörper 7
iwe1 einander diametral gegenüberliegende Durchgangsbohrungen 18 für nicht näher dargestellte Senkschrauben auf. Mit
Jeder Durchgangsbohrung 18 fluchtet eine Gewindebohrung 19
Im Boden 11, die sich jeweils etwa in der Mitte zwischen der
Innenseite des Kopfteiles 8 bzw. des Gehäusemantels 9 und dem Durchbruch 12 befindet. Die beiden Gewindebohrungen 19
liegen in einer Axialebene des Montagehalters bzw. des Aufnahmekörpers 7, die parallel zu zwei einander gegenüberliegenden
Außenseiten des Kopfteiles 8 bzw. des Gehäusemantels 9 vorgesehen 1st. Die Durchgangsbohrungen 18 sind an ihren
der äußeren Stirnseite 17 des Aufnahmekörpers 7 zugehörigen
Enden mit Senkbohrungen so versehen, daß die Köpfe der einzusetzenden Senkschrauben vollständig versenkt im Aufnahmekörper
7 bzw. bündig mit dessen Stirnfläche 17 Hegen.
In seiior Mi11**1 achse weist der Aufnahmekörper 7 eine zylindrische
Aufnahmeöffnung 20 auf, die im Bereirn der Stirnseite
17 mit einer kegel stumpfförmigen EinfUhrerweiterung to
Form einer Ansenkung versehen 1st. Die Aufnahmeöffnung 20
1st wenige Zehntel Millimeter weiter als der Außendurchmester des Spannschaftes 3, der über die Unterseite des Bodens
11 vorstehen kann. Benachbart zur Aufnahmeöffnung 20 und mit
feringem Radi al abstand außerhalb von dieser 1st 1m Aufnahmekörper 7 eine abgesetzte Durchgangsbohrung 22 vorgesehen, in
deren erweiterten, an die Stirnfläche 17 anschließenden Teil
tin Indexiergl ied 21 1n Form beispielsweise eines ZyMnder-Itiftes
eingesetzt, vorzugsweise so eingepreßt 1st, daß das Indexierqlled 21 mit seinem inneren Ende an der Ringschulter
!wischen den abgesetzten Bohrungstellen der Durchgangsbohrung
22 anliegt. Dem geringfügig beispielsweise um ein etwa
feinem Durchmesser entsprechendes Maß über die Stirnfläche
17 des Aufnahmekörpers 7 vorstehenden Indexierglled 21 1st
1m Schaftflansch 4 eine benachbart zum Außenumfang des
Spannschaftes 3 Hegende Ausrichtbohrung 23 o.dgl. zugeordnet,
in die das Indexierglled 21 im wesentlichen spielfrei
tingreifen kann. In Axialansicht liegt das Indexierglied 21
Innerhalb der Innenbegrenzung des Durchbruches 12, der gegenüber der Aufnahmeöffnung 20 wesentlich weiter ist.
0er Gehäusemantel 9 des Grundkörpers 6 bildet mit seiner vom Kopfteil 8 abgekehrten Kante eine Standfläche 13, die jedoch
nur 1n den Eck* -^pichen des Gehäusemantels 9 vorgesehen ist,
da die Kantenflächen zwischen diesen Eckbereichen geringfügig
vertieft sind, Eine Wandung des Gehäusemantels 9 ist »nnähernd über ihre gesamte Breite bzw. die zugehörige lichte
Weite des Gehäusemantels 9 und annähernd über dessen r?«^-
te Höhe zur Bildung einer Zugangsöffnung 14 durchbrochen,
deren obere, horizontale Begrenzung nur geringfüg r; -erlialb
des zu ihr etwa parallelen Bodens 11 liegt und die nach unten auf voller Weite bis zur Unterseite des Gehäusemantels
9 reicht.
a 24141 :.j-.!: * L·!!!1- :&ugr;:&Ogr;
In den Eckbereichen 1st der Kopfteil 8 gemäß den Fig. 6
und 7 doppelwandig ausgebildet, wobei ein äußerer, unmittelbar an den Gehäusemantei 9 anschließender Wandungstell den
Außenumfang und ein mit Abstand Innerhalb diesem Hegender
Wandungsteil die Senköffnung 10 bildet. Die beiden Wandungstelle sind an der vom Boden 11 abgekehrten Stirnseite des
Kopfteiles 8 über Stirnwandteile einteilig miteinander verbunden. An zwei einander diametral gegenüberliegenden Eckbereichen sind die zugehörigen, zu diesem Zweck dicker ausgeführten Stirnwandteile jeweils mit einer Senkbohrung 24 versehen, die so wie anhand der Senkbohrungen 18 beschrieben
ausgebildet sein können. In diese Senkbohrungen 24 einzusetzende Senkschrauben Hegen Innerhalb des Gehausemantels 9 1n den zugehörigen Eckbereichen geschützt und stehen nach unten über die Standfläche 13 vor, so daß sie in entsprechende
Gewindebohrungen einer Konsole o.dgl. eingeschraubt werden
können.
und 7 doppelwandig ausgebildet, wobei ein äußerer, unmittelbar an den Gehäusemantei 9 anschließender Wandungstell den
Außenumfang und ein mit Abstand Innerhalb diesem Hegender
Wandungsteil die Senköffnung 10 bildet. Die beiden Wandungstelle sind an der vom Boden 11 abgekehrten Stirnseite des
Kopfteiles 8 über Stirnwandteile einteilig miteinander verbunden. An zwei einander diametral gegenüberliegenden Eckbereichen sind die zugehörigen, zu diesem Zweck dicker ausgeführten Stirnwandteile jeweils mit einer Senkbohrung 24 versehen, die so wie anhand der Senkbohrungen 18 beschrieben
ausgebildet sein können. In diese Senkbohrungen 24 einzusetzende Senkschrauben Hegen Innerhalb des Gehausemantels 9 1n den zugehörigen Eckbereichen geschützt und stehen nach unten über die Standfläche 13 vor, so daß sie in entsprechende
Gewindebohrungen einer Konsole o.dgl. eingeschraubt werden
können.
Claims (17)
1. Werkzeug-Montagehalter (1) fUr mit einem Maschinen-Spantischaft
(3), einem Über diesem vorstehenden Schaftflansch (4) und einer Werkzeugaufnahme (5) versehene
Werkzeug-Aufnahmeschäfte (2), mit mindestens einer Aufnahmeöffnung
(20) fUr den Spannschaft (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20) für die 1m
wesentlichen spannungsfreie Aufnahme eines Zylinder-Spannschaftes (3) ausgebildet 1st.
2. Montagehalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20) 1m wesentlichen zylindrisch
1st und Ihr Durchmesser vorzugsweise zwischen etwa der Hälfte und fllnf Viertel Ihrer Axialerstreckung
Hegt.
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3. Montagehalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20) In einem lösbar
an einem Grundkörper (6) angeordneten Aufnahmekörper (7) vorgesehen 1st, dessen Außenweite vorzugsweise mindestens
zwei- bis sechsfach größer als die Weite der
Aufnahmeöffnung (20) 1st.
4. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Grundkörper
(6) und mehreren auswechselbaren Aufnahmekörtern (7)
besteht.
5. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (7) scheibenförmig, insbesondere ringscheibenf örin* g 1st und
daß vorzugsweise seine Dicke 1n der Größenordnung von einem Drittel seiner Außenweite liegt.
6. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (7) am
Außenumfang mit zur Mittelachse der Aufnahmeöffnung (20) parallelen Kantenf 1 ä'^hen begrenzt ist, die vorzugsweise
von einer zylindrischen, 1n dieser Mittelachse
Hegenden Umfangsf 1 a'che (15) gebildet sind.
7. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (7) 1n
eine eng angepaßte Senköffnung (10) des Grundkörpers (6) eingesetzt 1st und daß vorzugsweise seine äußere
Stirnfläche (17) 1m wesentlichen bündig mit der zugehörigen
Oberfläche des Grundkörpers (6) abschließt.
8. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20)
höchstens so lang wie, Insbesondere bis etwa zur Hälfte
kllrzer als der Spannschaft (3) 1st und daß vorzugsweise
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der Boden (11) der Senköffnung (10) auf einer gegenüber
der Aufnahmeöffnung (20) größeren Weite für den Durchtritt
des Spannschaftes (3) durchbrochen 1st.
9. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20) 1m
Abstand oberhalb einer Insbesondere durch den unteren Rand eines Gehäusemantels (9) gebildeten Standfläche
U 3) des Montagehalters (1) liegt und daß die Außenseite des Gehäusemantel s (9) vorzugsweise geringfügig
kleiner als (He eines die Aufnahmeöffnung (20) aufnehmenden
Kopftolles (8) 1st.
10. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß fllr einen vom Schaftflansch
(4) entfernt Hegenden Endabschnitt des Spannschaftes (3) als Montage- und Handöffnung eine Zugangsöffnung
(14), vorzugsweise 1n Form eines Ausschnittes im Gehäusemantel (9) vorgesehen 1st, der etwa vom Boden (11)
der Senköffnung (10) bis zum unteren Rand des Gehäusemantels (9) reicht und/oder nur an einer Seite des Gehäusemantels
(9) Hegt.
11. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aufnahmeöffnung
(20) gegenüber der Höhe des Gehäusemantels (9) bzw. der Zugangsöffnung (14) kleiner 1st und daß vorzugsweise
die Breite der Zugangsöffnung (14) größer als ihre Höhe ist.
12. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusemantel (9) und/oder der Kopfteil (8) durch den Grundkörper (6)
gebildet und insbesondere einteilig aus Gußwerkstoff o.dgl. ausgebildet sind.
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13. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Montagehalter (1), Insbesondere
der Grundkörper (6), In Ansicht parallel zur Aufnahmeöffnung (20) 1m wesentlichen eckig, vorzugsweise
quadratisch begrenzt 1st.
14. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Sicherungsnlinrl
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dem Grundkörper (6) vorgesehen 1st, wobei vorzugsweise zwei einander beiderseits der Aufnahmeöffnung (20) gegenüberliegende,
Durchgangsbohrungen (18) des Aufnahmekörpers (7) durchsetzende, Senkschrauben o.dgl. vorgesehen
sind.
15. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungsgl1eder zur
Befestigung des Montagehalters (1) an einer Konsole o.dgl. vorgesehen sind, wobei der Grundkörper (6) vorzugsweise
außerhalb des Aufnahmekörpers (7) in zwei gegenüberliegenden Eckbereichen Senkbohrungen (24) für
Spannschrauben aufweist.
16. Montagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (20)
für die Aufnahme des Spannschaftes (3) mit einem Radialspiel
zwischen vorzugsweise ein bis drei Zehntel Millimeter ausgebildet 1st.
17. Hontagehalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zur Aufnahmeöffnung (20), insbesondere im Aufnähmekörper (7), ein Indexierglied
(21) für eine exzentrische Ausrichtbohrung (23) des Schaftflansches (4) vorgesehen und vorzugsweise
im Durchmesser im wesentlichen spielfrei an die Ausrichtbohrung (23) angepaßt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805820U DE8805820U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Werkzeug-Montagehalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805820U DE8805820U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Werkzeug-Montagehalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805820U1 true DE8805820U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6823625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805820U Expired DE8805820U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Werkzeug-Montagehalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805820U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-03 DE DE8805820U patent/DE8805820U1/de not_active Expired
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