DE8805792U1 - Vorrichtung zur Gewinnung von Gefäßwandzellen - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung von Gefäßwandzellen

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DE8805792U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/02Prostheses implantable into the body
    • A61F2/04Hollow or tubular parts of organs, e.g. bladders, tracheae, bronchi or bile ducts
    • A61F2/06Blood vessels
    • A61F2/062Apparatus for the production of blood vessels made from natural tissue or with layers of living cells

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Description

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Beschreibung
Vorrichtung zur Gewinnung von GefäßwandzeLL en
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung von Gefäßwandzellen aus einem Blutgefäß. Solche Vorrichtungen werden zum Beispiel zur Gewinnung von Endothelzellen aus Nabelschnüren eingesetzt und sind b <- '■ a &pgr; &eegr; t -
Ein Problem bei de*· Gewinnung von Gefäßwandzellen aus einem Blutgefäß besteht darin, daß mit der üblicherweise verwendeten Blutabnahmekanüle durch das Einstecken sehr leicht die Zellen und das Gefäß beschädigt werden. Das hat bei der Gewinnung von EndothelzelLen zur Folge, daß zugleich Zellen tieferI&iacgr;egender Ze I I schichten gewonnen werden. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen zur Gewinnung von Gefäßwandzellen besteht darin, daß sie eine schwierige Präparation erfordern, technisch aufwendig sind und ihre Verwendung zeitraubend ist. Besonders große Probleme bereitet die Verbindung und das Dichtmachen des Gefäßendes. Weiterhin sind die bekannten Vorrichtungen oftmals schwierig zu reinigen und ihro innenseitige Sauberkeit ist nicht optisch erkennbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sie ohne Gefahr einer Beschädigung der Gefäßwand in ein Blutgefäß eingesetzt werden kann, kostengünstig herstellbar und leicht zu reinigen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß djdurch gelöst, daß die Vorrichtung ein rotationssymmetrisches Endstück mit einer koaxialen Durchgangsbohrung aufweist, welches zwischen einem vorderen und hinteren Zy I inderbereich einen flanschartigen Bund hat/ und daß auf dem hinteren ZyHnderbereich ein Schlauch sitzt, in den von der dem End-
stück abgewandten Seite ein AnschIußstück für eine Spritze eingeschoben ist.
Eine solche Vorrichtung ist sehr einfach aufgebaut und deshalb kostengünstig herstellbar. Da sie aus drei einfach aufgebauten Einzelteilen besteht, kann man diese zum Reinigen voneinander trennen und sich nach dem Reinigen durch einen Blick davon überzeugen, dall diese Teile sauber sind und einen freien Durch LaH haben. Da der vordere ZyIinderbereich des Endstückes nicht spitz ausgebildet ist, besteht beim Einschieben der Vorrichtung in ein Blutgefäß kei.ne Gefahr einer Beschädigung der Gefäßwand. Das Einschieben d-.r Vorrichtung und die anschließende Benutzung wird auch dadurch begünstigt, daO die Vorrichtung durch den das Endstück und das Anschlußstück verbindenden Schlauch biegsam ist, wodurch ebenfalls Beschädigungen der Gefäßwand bei Bewegungen mit der Spritze verhindert werden und die Vorrichtung insgesamt freier und beweglicher zu handhaben ist. Hervorzuheben ist auch, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung Leicht durch Dampf und/oder Gas sterilisiert werden kann. Bei Bruch, Verschleiß oder nicht rückgängig zu machender Verschmutzung kann man das Endstück sehr leicht gegen ein neues auswechseln.
Das Spannband fixiert nicht nur die Vorrichtung im Blutgefäß, sondern gleichzeitig den Schlauch auf dem Endstück. Dadurch wird ausgeschlossen, daß der Schlauch sich bei hohem Druck vom Endstück abschiebt und die einzufüllende Flüssigkeit oder die auslaufende Zellsuspension verlorengeht oder unsteril werden könnte.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wurde bisher versuchsweise in Nabelschnurvenen und Nabelschnurarterien eingesetzt und hat dort ihre Funktions tuchtigkeit bewiesen. Die Vorrichtung kann natürlich bei entsprechender Bemessung ihres Endstückes auch in Blutgefäße größeren Durch-
messers, zum Beispiel in die Aorta, eingesetzt werden.
Sie eignet sich auch dazu, Blutgefäße steril zu spülen.
Die Befestigung der in ein Blutgefäß eingeschobenen Vorrichtung kann auf einfache Weise und ohne Sterilitätsprobleme erfolgen, wenn auf dem hinteren Zylinderbereich über den aufgeschobenen Schlauch ein Klemmband gespannt ist. Ein solches Klemmband kann wie eine Schlauchschelle über beispielsweise die Nabelschnur mit dem Blutgefäß
gespannt werden und hält die Vorrichtung auch beim Eingeben der die Endothelzellen lösenden Flüssigkeit zuverlässig dichtend fest. Da das Klemmband über dem Zylinderbereich des Endstückes sitzt, wird auch bei hohen Spannkräften der Strömungsquerschnitt im Endstück nicht durch Verformung des Endstückes aufgrund der Spannkräfte verringert. Würde man das Klemmband über einen Bereich des Schlauches spannen, der sich nicht über einem ihn vor
einem Zusammendrücken schutzenden Zylinderbereich befindet, denn wäre der freie Fluß im Schlauch nicht mehr
gewährleistet und es könnte zu Schwierigkeiten führen,
die Zellen aus dem System herausfließen zu lassen.
Die einfache Form des Endstückes ermöglicht es, dieses
als Drehteil auszubilden und deshalb als Werkstoff Polytetrafluorethylen vorzusehen. Dieser Werkstoff gibt auch bei Langzeitgebrauch in die Flüssigkeit und ZeI I suspension keine toxischen Substanzen ab, wodurch die Züchtung der Zellen verhindert würde. Polytetrafluorethylen
konnte für vergleichbare Vorrichtungen jedoch nicht eingesetzt werden, da diese keine ausreichend einfache Form haben .
Eine hohe Elastizität des Schlauches ergibt sich, wenn
er aus einem Silikonkautschuk besteht. Auch dieser Werkstoff gibt selbst bei Langzeitgebraijch keine toxischen
Subs tanzen ab.
Vorteilhaft handelt es sich bei dem Anschlußstück um ein bei Spritzen übliches Ed &igr;? Istahlbauteil. Natürlich könnte dieses Anschlußstück auch aus einem geeigneten Kunst-Stoff bestehen. Wichtig ist, daß eine Spritze angeschlossen werden kann.
tür weiteren Verdeutlichung des Grundprinzips der Erfin-Oung ist eine Ausführungsform in der Zeichnung dar ge ~ Stellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt Sinen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung.
feie dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus fcinem aus Polytetrafluorethylen gefertigten Endstück 1 , linen auf dieses aufgeschobenen Schlauch 2 aus Silikonkautschuk und einem üblichen Anschlußstück 3 aus Edelstahl zum Verbinden mit einer nicht gezeigten Spritze. Has Endstück 1 hat vor einem umlaufenden Bund 4, der Itwa 6 mm Durchmesser hat, einen vorderen Zylinderbeireich 5 und auf der anderen Seite des Bundes 4 einen hinteren Zylinderbereich 6, auf den der Schlauch 2 gr~ Schoben ist. über diesen Schlauch 2 wird zur dichtenden (Befestigung der Vorrichtung in einem Blutgefäß ein übliches Spannband 8 gespannt, indem d i e ■? e über beispielsweise die das Blutgefäß aufweisende Nabelschnur gezogen taird, so daß diese fest auf dem Schlauch 2 und der Schlauch 2 dadurch fest auf dem Zylinderbereich 6 des Endstückes 1 sitzt. Zur Zuführung und Abführung von Flüssigkeit hat das Endstück 1 eine koaxiale Durchgangsbohrung 1 0.
Das Anschlußstück 3 ist mit einer SchI auch tu I I e 9 von der dem Endstück 1 abgewandten Seite her in den Schlauch 2 gesteckt. An ihm ist eine übliche, nicht gezeigte Spritze anschließbar.
Zur Gewinnung von beispielsweise Endothelzellen steckt man von zwei Seiten her jeweils eine der beschriebenen Vorrichtungen mit dem Endstück 1 so weit in das Blutgefäß, bis e'er Bund 4 dichtend in ihm zu sitzen kommt und befestigt die Vorrichtung dann mit dem Spannband 8 , i &eegr; d 3 m man dieses beispielsweise über die auf die Vorrichtung geschobene Nabelschnur an der dem Auslaß abge-Mandten Seite des Bundes 4 spannt. Dann kann man auf flbliche Weise eine die Endothe I ze(Ie&eegr; lösende Flüssigkeit einspritzen und anschließend die Flüssigkeit mit ien Endothelzellen durch die Vorrichtung abfließen lasten. Durch die durchmessergroße öffnung in der Stirnfläche des Endstückes 1 und den großen Querschnitt der &bull;urchgangsbohrung 10 im Endstück ist eine schonende Isolierung der Zellen möglich.

Claims (5)

·* · r· ··■■ &bull; * · · I 1 &bull; · · · II &bull; · · I &bull; - ~ &diams; r · ··■ 6 Ansprüche
1. Vorrichtung zur Gewinnung von Gefäßwandzellen aus einem Blutgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein rotationssymmetrisches Endstück (1) mit einer koaxialen Durchgangsbohrung (10) aufweist, welches zwischen einem vorderen und hinteren Zylinderbereich (5, 6) einen flanschartigen Bund (4) hat, und daß auf dem hinteren Zylinderbereich (6) ein Schlauch (2) sitzt, in den von der dem Endstück (1) abgewandten Seite ein Anschlußstück (3) für eine Spritze eingeschoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem hinteren Zylinderbereich (6) über den aufgeschobenen Schlauch (2) ein Klemmband (8) gespannt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (1) aus Polytetrafluorethylen besteht.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) aus einem Silikonkautschuk besteht.
5. Vorrichtung nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (3) ein bei Spritzen übliches Ede Istah I bautei I ist.
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