DE880554C - Haubenverschluss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Haubenverschluss, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE880554C DE880554C DEG6830A DEG0006830A DE880554C DE 880554 C DE880554 C DE 880554C DE G6830 A DEG6830 A DE G6830A DE G0006830 A DEG0006830 A DE G0006830A DE 880554 C DE880554 C DE 880554C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/16—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets
- E05B83/24—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets for car bonnets
- E05B83/247—Simultaneously actuated fasteners at separated positions
Landscapes
- Superstructure Of Vehicle (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
- Haubenverschluß, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Haubenverschlüsse, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
- Mit einem Haubenverschlug nach der Erfindung kann die Haube, wahlweise- von der, einen oder von der anderen Längsseitei her geöffnet werden. Die Haube kann also durch eine Schwenkung so aufgeklappt werden:, da.ß sie sich entweder nach der einen oder nach der anderem Längsseite öffnet, wobei ihre Schwenkachse jeweils in Längsrichtung des Wagens an der der Öffnung gegenüberliegenden Seite liegt.
- Bei derartigen Haubenkonstruktionen wurde ein Teil der Ha,ubenverrieigelung an jeder Seite der Haube angebracht, während der übrige Teil an ein Scharnier am Wagenkasten angelenkt wurde. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein Teil der Haubenverriegelung .aus einem hakenförmigen Glied besteht, während der andere Teil durch einen Stiftgebildet wird. Die Teile 5, 7 führen beim verriegeln eine relative Drehung zueinander um eine Achse aus, die im rechten Winkel zur Scharnierachse liegt, so, daß die auf diese, Weise miteinander in Eingriff gebrachten Teile einen Teil des Scharniers bilden.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, da,ß diel Haubenverriegelung jeder Seite durch ein gemeinsames Glied betätigt wird, das aus zwei durch ein Gelenk miteinander verb undenen Teilen. besteht. Diese sind so, angeordnet, daß das Betätigungsglied in axialer Richtung so weit aus der Haube heuausgezogen werden kann, bis sein Gelenk aus der Haube heraus ist und, der herausgezogene Teil des Betätigungsgliedes um ungefähr einen rechten Winkel umgelegt werden kann und dann in einer Ebene parallel- zur Haube liegt. Er dient dann ais Hebel zum Drehen des Betätiigungsg'Iiedes.
- Im n.achs.tehenden: ist die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel im einzelnem. beschrieben.
- In der Zeichnung stellt Fig. i eiine Draufsicht auf eine Ausführungsform der grfindu.ng dar; Fig. 2 ist ein Schnitt durch die gleiche -Ausführungsform längs der Linie II-II in 'Fig. i und zeigt zwei Stellungen der - Haube, diei eine mit ausgezogenien Linien, die andere mit gestrichelten Linien; Fig. 3 ist eine Seitenansicht e@in&:s Einzelteiles dergleichen Ausführungsform, teilweise im Schnitt; Fig. 4 ist ein Längsschnitt längs der Linie IV-IV in Fig.3; Fig. 5 ist ein Schnitt durch ein anderes Einzelteil der gleichen Ausführungsform; Fig. 6 ist ein Schnitt durch das gleiche, in, Fig. 5 dargestellte Einzelteil, jedoch in einer anderen Stellung; Fig. 7 veranschaulicht in: Draufsicht zwei Stellun@gen weiterer Einzelteile der gleichen Ausführungsform. -In Fig: i und 2 ist die Konstruktion des Haubenverschlusses im ganzen veranschaulicht. DTehbar an der Wagenkastenwand 2 angelenkt, die in dieser Gegend durch die Kotfiügedinnen,wand gebildet wird, befinden sich längs jeder Seite der Haube i ein. Paar gebogene Scharnierteile 3,. Auf jedem der Scharnierteile 3 ist ein Konsölchen 4 befestigt, das ein Paar nebemeinanderliegende, hakenförmige Glieider 5 trägt, die den: einen Teil de=s Verschlusses bilden-.
- Jedes der Konsblchen weist außerdem ein Loch (nicht dargestellt) auf, in das ein an der Haube sitzender Führungsstift (nicht dargestellt) eingreift. Die Scharnierteile 3 liegen in Längsrichtung in einem Abstand voneinander und haben eine gemeinsame in Längsrichtung verlaufende Achse.
- An der Unterseite der Haube und längs ihrer beiden Seitenkanten befinden sich im gleichen Abstand wie die hakenförmi=gen Glieder 5 ein Paar Kurbeln 6, die um eine Querachse so, drehbar sind, däß sie mit leim Kurbelarm 7 in das zugehörige Hakenpaar 5 eingreifen. Jede der Kurbeln; 6 ist durch eine nachgiebige Stoßstange 8, die, z. B. aus einem mit einem Knick versehenen Stahldraht hergestellt sein kann, mit einem gemeinsamen Hebel 9 verbunden, .der in der Haube um eine Achse drehbar ist, die senkrecht steht, wenn die Haube geschlossen ist.
- Dieser gemeinsame Hebel 9 (F.ig. 5), an dem die inneren. Enden; der Stoßstangen 8 berfesti,gt sind, ist fest mit einem Rohr 2o verbunden, in dessen Innerem ein Dübel 21 von quadratischem Querschnitt gleitet, der aus- einem oberen Teil 22 und einem unteren Teil 23 besteht, die durch ein Gelenk miteinander verbunden; sind. In der normalen Schließstellung ist der Dübel 21 mit Ausnahme eineis außenliegenden Knopfes 24 in dem Rohr 2o verborgen.
- Beim Öffnen: des Haubenverschlusses wird der Knopf 2@q, in die in; Fi;g. 6 in vollen Linien dargestellte Stellung nach oben gezogen., so daß der obere Dü belteil 22 aus dem Rohr 2o herauskommt. Dieser Teil kann; dann im reichten Winkel in die in 'Fig. 6 in punktierten Linien angegebene Lage umgelegt werden und wird als Hebel benutzt, um den unteren. Teil 23 des Dübels zu drehen, wodurch weiterhin die Stoßstangen, 8 aus der in Fig.7 in vollen Linien gezeichnetem: Stellung in die in gestrichelten Linien angedeutete Stellung übergehen. Die unter den Haken 5 liegenden Kurbelteile 7 (volle Linien in Fig. 3 und 4) werden dadurch in die in gestrichelten Linien. angedeutete Stellung gebracht. Diese Seite der Haube kann nun angehoben werden. Nach dem Herablassen dieser Seite d.ear Haube i bewirken; die umgekehrten Bewegungen eiinen Eingriff der 1,',-urbellteile 7 in die Haken 5, wobei die inneren Enden der Stoßstangen 8 über die Totpunktlage hinausgehen, damit die Kurbeln 6 unter Spannung gehalten werden. Der obere Teil des Dübels 21 kann dann wieder reit dem Rohr 2o in eine Richtung gebracht und versenkt werden.
- Es können auch andere Formen von drehbaren Gliedern, z. B. gewöhnliche Griffe oder Knaufe, verwendet werden. Kugelsperren können benutzt werden., um Klappern und: ungewolltes Ausklinken zu verhindern: Bringt man die Haken an der Haube und die Kurbeln an dem festen Teil des Wagenkastens an, kehrt man also die oben beschriebene Anordnung um, so können bei=de Seiten durch einen gemeinsamen Betätigungsgriff vom Armaturenbrett aus bedient werden. Die gleichzeitige Drehung der beiden Kurbeln kann auch durch einen; Bowdenzug erfolgen.
- Durch ein Ausklinken beider Seiten der Haube kann diese leicht abgenommen werden.. -
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Haubenverschluß; insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem der eine Teil der Haubenverriegelung an den beiden Seiten der Haube selbst angebracht ist, während der andere Teil an einem Scharnier am Wagenkasten angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil der Verriegelung aus einem Haken (5) besteht, während ihr anderer Teil (6, 7) aus einem vorzugsweise zu einer Kurbel gebogenen Bolzeini (7) besteht, wobei die beiden Teile (5, 7), um in Eingriff mitein=ander zu gelangen, sich relativ zueinander um eine Achse drehen können, die im rechten Winkel zu der Scharnierachse liegt, so d'aß die Verriegelung dann zugleich einen Teil des Haubenscharniers bildet. a. Haubenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungen auf jeder Seite derHaube paarweise, angeordnet sind. 3. Haubenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung jedes der Riegelpaare ein gemeinsames Betätigungsglied (21) vorgesehen ist, das zum Verriegeln und zum Entriegeln drehbar ist und in seiner Längsrichtung aus der Haube (i) herausgezogen und wieder versenkt werden kann. Haubenv erschluß nach Anspruch i, dadurch gekenn.zeiichnet, daß das gemeinsame Betätigungsglied (21) für jedes Riegelpaar mit diesen Riegeln durch ein Paar nachgiebige Schubstangen, (8) verbunden ist, wobei jede der beiden Schubstangen mit den Riegeln so verbunden ist, daß eine Drehung des gemeinsamen Betätigungsgliedes (2i1) die inneren Enden der Schubstangen über diel Totpunktlage eines Hebels (9) gehen läßt und dadurch die Verriegelung herbeiführt. 5. Haubenverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Riegelpaar ein gemeinsames Betätigungsglieid (21) vorgeseh ,ein ist, das aus. zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (22, 23) besteht, die so angeordnet sind, daß das Betätigungsglied als ganzes in Längsrichtung aus der Haube (i) so weit herausgezogen werden kann, bis das Gelenk aus der Haube heraus ist, und der herausgezogene Teil (22) um etwa go° umgelegt werden kann, so, daß er parallel zur Ebene .der Haube liegt und als Hebel zum Drehen des Betätigungsgliedes benutzt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB880554X | 1950-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880554C true DE880554C (de) | 1953-06-22 |
Family
ID=10633083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6830A Expired DE880554C (de) | 1950-09-01 | 1951-08-24 | Haubenverschluss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880554C (de) |
-
1951
- 1951-08-24 DE DEG6830A patent/DE880554C/de not_active Expired
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