DE8805322U1 - Klemmhalterung - Google Patents

Klemmhalterung

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DE8805322U1
DE8805322U1 DE8805322U DE8805322U DE8805322U1 DE 8805322 U1 DE8805322 U1 DE 8805322U1 DE 8805322 U DE8805322 U DE 8805322U DE 8805322 U DE8805322 U DE 8805322U DE 8805322 U1 DE8805322 U1 DE 8805322U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B11/00Umbrellas characterised by their shape or attachment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

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EXQUISiT Kurfc Götz
AumUhle Container Terminal
8700 WUfzbUig I3«2i2/fl/hi
KLEMMHALTERUNG
Gegenstand des vorliegenden Gebrauchsmusters ist die Klemmhaiterung eines Kinderwagenschirmes an dem Schiebegestä'nge oder auch anderen Rohrteilen des Kinder- bzw. Kindersportwageris. Dazu zählen natürlich alle Sorten, auch sogenannte Buggies. Diese Befestigungen sind grundsätzlich so ausgebildet, daß zwei halbschalenformige Teile über ein von diesen entfernter gelegenes Gelenk miteinander schwenkbar in Verbindung stehen und von einer zwischen den Schalen und dem Gelenk angeordneten, beide Nachbarbereiche
der Schale durchgreifende Schraube miteinander verbunden |
sind. Das ist das Grundsystem, die Klauen können K unterschiedlich geformt sein, zum Teil auch dreieckig oder sechseckig insgesamt und dergleichen mehr. Zwischen die beiden Klauen kann außerhalb oder um die Schraube herum eine Spreizfeder vorgesehen sein.
Die Schraube stützt sich an dem einen Klauenschenkel außen
Über Ihren Köpf ab, auf ihr aus dem anderen Schenkel nach außen heraUsragendes Gewinde ist eine Wie auch immer gestaltete, in der Regel hahdbet&tigbafe Schraube aufgesetzt, mit deren Hilfe die Klaue in ihrer Weite verändert werden kann. Diese Veränderungsweite muß verhältnismäßig groß sein, weil im Befestigungszustand die Klauen unter gutem Umgriff an der jeweiligen Hältestange angreifen mÜs-Ben, während im Lösiösefalle die Klaue so weit geöffnet sein muß, daß die Stange durch den Klauenöffnungsschlitz heraus bewegt werden kann bzw. umgekehrt. Dieser verhältnismäßig lange Verstellweg führt dazu, daß man die Schraube mit einem entsprechend langen Gewinde ausgestalten muß. Dies gilt natürlich insbesondere für den Fall, daß die Schraube verhältnismäßig nahe an den eigentlichen Ümgriffsflachen der Klaue angeordnet ist. Dann hat man den besten Hebelarm, die Schraube kann entsprechend dünn ausgeführt werden/ und die Betätigung der Schraube erfordert entsprechend weniger Kraft.
Bislang hat man Hebelschrauben oder dergleichen handbetätigte Schraubelemente verwendet, die von einer normalen Mutterndicke bis etwas darüber gehen, je nach Ausführung, in Kunststoff und dergl. mehr. Dies führt dazu, daß im aufgeklemmten Zustand das Ende des Gewindeschaftes der Schraube aus der handbetätigten Mutter heraussteht. Da - wie vorgeschildert - die Klaue eine gewisse Öffnüngsweite haben muß, ohne daß natürlich der Eingriff zwischen handbetätigtef Mutter und Schraubengewinde verloren gehen soll, ergibt sieh bei Zusammenfahren der Klaue ein verhäitnismäOig lang überstehendes Gewindestück der Schraube. Damit sind aber erhebliche Verletzungsgefahren verbunden. Da natürlich auch in diesem Bereich möglichst gängige Maschinenelemente verwendet werden, kommen Sonderausführun-
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gen der Schraube mit abgerundetem Gewinde und dergX» nicht in Beträcht. Das erhöht ein weiteres Mal die Gefahr des im kiemmUUstarid Und damit im GebfaUchszüstand weit llerausragenden Gewindeabschnittes, insbesondere für das lind.
Hen hat sich bisher dadurch zu helfen versucht, daß man
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iumeist einfach aufgeschlagen. Diese Kugeln gingen aber •ehr schnell verloren, beispielsweise schon dadurch, daß lei Betätigen der handbetätigten Schraube diese zu weit in Richtung des Gewindeendes verschraubt wurde» so daß die Kugeln abgedrängt wurden. Um dies zu verhindern, hat ■ an bereits auf das Ende der Schraube eine Platte aufge-•chweißt, die dann natürlich nicht mehr durch die Muttern abgedrängt werden konnte. Damit ist die Verletzungsgefahr allerdings nicht herabgesetzt, im Gegenteil, und es entsteht der weitere Nächteil, daß bei Abnutzung, lerstörung, Verrosten, usw. des Gewindes eine Auswechslung der Schraube ohne deren Zerstörung nicht möglich ist.
•amit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ilemmbefestigung zu finden, die eine Verletzungsgefahr ausschließt und zugleich ein Auswechseln der Schraube ohne •erstörenden Eingriff ermöglicht.
•ie Lösung besteht darin, einen solchen Klemmbeschlag für tinderwagenschirme mit einer handbetätigten Mutter auszurüsten; die in keiner der Betriebsstellungen, also Klemmlage wie auch Of f enstelluiLg f das Gewindeende freigibt. Dies geschieht durch eine entsprechend in Gewinderichtung gesehen langgestreckte Ausbildung des Mutter-
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teils der handbetätigten Mutter. Dies kann grundsätzlich so geschehen, daß die Mutter nach außen hin gesehen in jeder Verdrehstellung das 5nde des Gewindestiftes der Schraube übergreift, und zwar geschlossen. In bevorzugter Ausführung wird man jedoch im Bereich des Stiftes eine öffaung versehen, weil die Gesamtausdehnung der Mutter lir Gewinderichtung aus folgenden Gründen zu lang werden könnte: Es gibt Benutzer, die die Klaue in einem Zustand, in dem sie kein Rohr durchgreift, völlig zudrehen, möglicherweise in dem Bestreben, die Mutter nicht zu verlieren. Dabei wird also ein über das normale Klemmen hinweggehender Gevlndebereich von der Mutter aufgenommen, das freie Ende des Gewindebolzens würde also dann entsprechend weit in die geschlossene Mutter hineinragen. Beschränkt nan die axiale Ausdehnung der Mutter auf den normalen Betriebsbereich, dann erhält man eine günstige Kleinabmeseung, will man aber diesen Fall des völligen Zusammendrehens mitberücksichtigen, dann wird entweder die Hutmutter zerstört oder aber man muß sie entsprechend langgestreckter ausbilden, was für den normalen Betriebszustand nur störend ist. Aus diesem Grunde wird hinten eine Öffnung gelassen, durch die der Gewindeschaft für den Fall hinaustreten kann, daß die Klemmeinrichtung ohne Rohr völlig aufe^..a.*iderzuverfahren wird. Für diesen, nicht der normalen Betriebsweise entsprechenden Bereich ist insoweit auch keine Verletzungsgefahr zu berücksichtigen.
.Die hafidbetätigte Mutter kann hinsichtlich der axialen Länge ihres Gewindebereiches den gesamten Schaft bis zum offenen oder geschlossenen Ende durchgreifen, Si«· &mdash;aim auch auf einen Teilbereich beschränkt sein, es ist auch ■öglich, beispielsweise in einen Kunststoffkörper eine normale Mutter für das Gewinde einzulegen.
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Der Gegenstand der Erfindung sowie bevorzugte Ausführungsformen sind in den beiliegenden Ansprüchen erfaßt, wobei insbesondere Bezug auf die in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele genommen wird, derer nachfolgende Beschreibung die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Figur 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles der Klemmhalterung seitlich auf einem Abschnitt eines Rohrteiles gesehen;
Figur 2 eine Draufsicht auf die Klemmhalterung gemäß Figur 1 in Längsrichtung des Rohrteiles gesehen ;
Figur 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Klemmhalterung im Lösezustand.
In den Figuren ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Klemmhalterung eines Kinderwagenschirmes wiedergegeben, die an dem Schiebegestänge oder anderen Rohrteilen 2 eines Kinder- bzw. Kindersportwagens mit zwei halbschalenfÖrmigen Teilen 3 und 4 angreift, die über ein von diesen beabstandet angeordnetes Gelenk 5 miteinander schwenkbar in Verbindung stehen und von einer zwischen den Schalen 3 und 4 einerseits und dem Gelenk 5 andererseits angeordneten, beide Nachbarbereiche bzw. Schalenschenkel 7 und 8 abstandsverändernd verbindenden Schraube durchgriffen sind. Die Schraube 6 ist an dem einen Schalenschenkel 8 außenseitig über ihren Schraubenkopf 9 abgestützt und durchgreift den anderen Schalenschenkel 7 mit ihrem Gewindestift 10, dii" außeriSeifcig über* deft Sdhälenäöhenkel
hinausragt und auf den eine - insbesondere für die Handbetätigung ausgebildete - Mutter 11 bzw. 12 aufgeschraubt ist, mit deren Hilfe die Schalen 3 und 4 hinsichtlich ihres Abstandes in verhältnismäßig großem Maße veränderlich einstellbar sind.
Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ist 5 a Festklemmzustand dargestellt, d.h. die Klauen 3 und 4 der Klemmhalterung 1 umgreifen einen Abschnitt des Rohrteils 2, der beispielsweise zum Schiebegestänge des Kinderwagens gehört. Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist demgegenüber im Loslösezustand gezeichnet, d.h. die Schalen 3 und 4 der Klemmhalterung 1 sind so weit voneinander entfernt, daß ein Abschnitt des Rohrteiles 2 zwischen die Klauen 3 und 4 eingeführt werden kann. Daraus wird ersichtlich, daß die mit Hilfe der Schraube 6 einstellbare Öffnungsweite zwischen den Klauen 3 und 4 in verhältnismäßig großem Abstand veränderlich sein muß,
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ist eine Mutter mit einem einarmigen Handbetätigungshebel, eine sogenannte Knebelmutter 11, vorgesehen, deren Gewinde vollständig durch den verhältnismäßig lang ausgebildeten Mutterschaft hindurchgeführt ist und in einer Durchtrittsöffnung 13 für den Gewindestift 10 der Mutter 6 mündet. Wie insbesondere Figur 2 erkennen läßt, bleibt der Gewindestift 10 im festgespannten Zustand der Klemmhalterung 1 um das Rohrteil 2 völlig im Inneren der Mutter, tritt also nicht aus der Durchtrittsöffnung 13 aus. Dies kann allerdings dann geschehen, wenn die Klemmhalterung 1 nach einem Öffnungsvorgang - Figur 3 - von dem Rohrteil 2 abgenommen und dann wieder zugedreht wird, und zwar bis zum Anstoß der beiden halbschalenförmigen Teile 3 Und k aneinander, Was zum Zwecke der Aufbewahrung bzw, zur Verhinderung des Verlustes der Teile ins-
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besondere dann möglicherweise durchgeführt wird, wenn keine Spreizfeder 14 zwischen den Schalenschenkeln 7 und 8 angeordnet ist. Im Falle der beiden dargestellten Ausführungsbeispiele ist eine solche Spreizfeder 14 in Gestalt einer Schraubendruckfeder vorgesehün, die den kopfnahen Schaft- bzw. Stiftbereich der Schraube 6 umgibt.
Für «äiesen Fall des völligen Annäherns der halbschalenförmigen Teile 3 und 4 ohne Aufnahme eines Rohrteils 2 kann somit der Gewindestift 10 durch die Durchtrittsöffnung 13 der Mutter 11 austreten. Da es sich hierbei nicht um einen Gebrauchszustand der Klemmhalterung 1 handelt, ist eine Verletzungsgefahr irrelevant.
Bei dem Ausfü^rungsbeispiel gemäß Figur 3 ist eine Schraube nacn Art einer Flügelschraube 12 vorgesehen, deren Mutterschaftteil außenseitig nach Art einer Hutmutter völlig geschlossen ist. Der Gewindestift 10 der Schraube 6 verbleibt demnach völlig abgedeckt in jeder Betriebsstellung der Klemmhalterung 1 im Inneren der Mutter 12.

Claims (1)

  1. EXQUISIT Kurt Götz F 13 · 212A/f 1/b
    KLEMMHALTERUNG
    Schutzansprüche
    1. Klemmhalterung (1) eines Kinderwagenschirmes an dem Schiebegestänge oder anderen Rohrteilen j (2) eines Kinder- bzw. Kindersportwagens mit
    zwei halbschalenförmigen Teilen (3, 4), die über ein von diesen beabstandet angeordnetes Gelenk
    (5) miteinander schwenkbar in Verbindung stehen und von einer zwischen den Schalen (3, 4) und dem Gelenk (5) angeordneten, beide Nachbarberaiche der Schalen (3, 4) abstä/idveränderlich verbindenden Schraube (6) durchgriffen sind, wobei die Schraube
    (6) an dem einen Schalenschenkel (8) außen über ihren Kopf (9) abge tützt ist und an ihrem aus dem anderen Schalenschenkel (7) nach außen herausragenden Gewinde (10) eine vor allem handbetätigbare Mutter (11; 12) trägt, mit deren Hilfe die Schalen (3, 4) hinsichtlich ihres Abstandes in verhältnismäßig großem Mäße veränderlich einstellbar sind, gekennzeichnet durch eine in Gewinderichtung derart langgestreckte Ausbildung
    der Mutter (11; 12), daß diese das Ende des Gewindes (10) der Schraube (6) auch in der Klemmstellung umgibt.
    Klemmhalterung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (12) das Gewindeende (10) der Schraube (6) in jeder Betriebsstellung über^eift (Hutmutter).
    3. Klemmhalterung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (11) eine Durchtrittsöffnung (13) für das Gewindeende (10) der Schraube (6) aufweist.
    4. Klemmhalterung nach einem der Ansprüche 1-3,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Mutter (11; 12) über zumindest den Großteil der axialen Muttererstreckung hinweggeführt ausgebildet ist.
    5. Klemmhalterung nach einem der Ansprüche 1-3,
    dadurch gekennzeichnet, daß als Gewindeträger eine handelsübliche Sechskantmutter in die Mutter (11; 12) eingesetzt ist.
    6. Klemmhalterung nach einem der Ansprüche 1-5,
    dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Schalenschenkel (7, 8), insbesondere um die Schraube (6) herum angeordnet, eine Spreizfeder (14; eingesetzt ist.
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