DE88052C - - Google Patents

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DE88052C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C3/00Cyanogen; Compounds thereof
    • C01C3/08Simple or complex cyanides of metals
    • C01C3/12Simple or complex iron cyanides

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)

Description

BERHN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. PATENTSCHRIFT
    Jl /M
    KLASSE 12: Chemische Apparate und Processe.
    HENRY BOWER in PHILADELPHIA (V. St. A.).
    verbindungen enthaltenden Flüssigkeiten.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 84. Dezember 1895 ab.
    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Abscheidung der in Gaswässern enthaltenen Cyanverbindungen und zur gesonderten Gewinnung der Schwefelcyan- und Ferrocyanverbindungen in einer Form, in welcher sie zur Gewinnung von verschiedenen marktgängigen Salzen geeignet sind.
    Man fügt nach vorliegender Erfindung zu dem kalten Ammoniakwasser, bevor es erwärmt oder der Einwirkung von Säuren ausgesetzt worden ist, metallisches Eisen oder ein Eisensalz oder beide in solcher Menge hinzu, dafs die in irgend einer Form vorhandene Blausäure in Ferrocyaneisen und die Rhodansäure in Rhodaneisen umgewandelt wird. Man läfst dann die Mischung in · einen Behälter ■ mit Rührvorrichtung, laufen, setzt Kalk im Ueberschufs hinzu, um Ammoniak auszutreiben, und destillirt das letztere durch Wärme und Umrühren in bekannter Weise ab.
    Bis zu diesem Punkte bietet das Verfahren nichts Neues dar.
    Nachdem das Ammoniak ausgetrieben worden ist, fügt man zu der Flüssigkeit, in welcher sich Ferrocyancalcium und Rhodancalcium in Lösung befinden, eine angesäuerte Cuprosalzlösung (am besten Kupferchlorür) in einer Menge hinzu, welche zur Zersetzung des Ferrocyan- und Rhodancalciums genügt. Eine Chlorverbindung ist vorzuziehen, weil sie eine lösliche Calciumverbindung ergiebt, und ein Cuprosalz ist vorzuziehen, weil die entsprechende Rhodanverbindung unlöslich ist. Man erhält so einen Niederschlag, der ein mechanisches Gemenge von Ferrocyan- und Schwefelcyankupfer darstellt.
    Der Niederschlag wird, nachdem er durch Absetzen, Filtration oder in anderer bekannter Weise abgeschieden worden ist, im nassen Zustande und am besten durch Umrühren mit einer hinreichenden Menge von fein vertheiltem metallischen Eisen, wie Eisenfeilspäne, Drehspäne oder dergleichen, behandelt, um die Kupferverbindungen zu zersetzen, wobei das Ferrocyankupfer in Ferrocyaneisen und das Rhodankupfer in Rhodaneisen umgewandelt wird; ersteres; ist unlöslich, letzteres geht in Lösung, und aufserdem wird metallisches Kupfer' abgeschieden.
    Bei Behandlung des Ferxocyaneisens mit einem Alkali, einem Alkalisalz oder einer alkalischen Erde entsteht das Ferrocyanid des benutzten Alkalis oder .Erdalkalis, wogegen beim Eindampfen der Rhodaneisenlösung Rhodaneisenkrystalle entstehen. Dieses Salz kann auch im unreinen Zustande durch Eindampfen bis zur Trockne aufser Berührung mit Luft erhalten werden.
    Die Abscheidung von unlöslichen Cyankupferverbindungen aus Cyanverbindungen enthaltenden Lösungen ist an sich bekannt.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Verfahren zur Darstellung von Cyanverbindungen aus lösliche Ferrocyanverbindungen und Schwefelcyanverbindungen enthaltenden Flüssigkeiten, darin bestehend, dafs die aus den Flüssigkeiten in bekannter Weise abgeschiedenen Kupferverbindungen (Ferrocyankupfer und Schwefelcyankupfer) mit metallischem Eisen behandelt werden, um neben unlöslichem Ferrocyaneisen eine Lösung von Schwefelcyaneisen zu gewinnen.
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