DE8805212U1 - Greiferkopf - Google Patents
GreiferkopfInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Neuerung geht aus von einem Greiferkopf mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Aus der EP 0187 120 A2 ist ein Greiferkopf bekannt, bei
dem die Nadeln zum Greifen eines Materialstücks aus Stoff o.a. von einem Stapel solcher Materialstücke stirnseitig
an konzentrisch zueinander angeordneten hohlzylindrischen Nadelhaltern angebracht sind, die zwecks Aufnehmens des
Materialstücks in einem Gehäuse in einander entgegengesetzten Richtungen drehbar angeordnet sind und schraubenlinienförmige
Führungsschlitze mit entgegengesetzter Steigungsrichtung haben, die bewirken, dass die Nadelhalter beim
axialen Vorschub eine gegenläufige Drehung ausführen, wobei die in Ruhelage gegenüber dem Gehäuserand zurückstehenden
Nadelspitzen unter gegenläufiger Drehung paarweise gekreuzt über den Gehäuserand hervorragen. Nachteilig hieran ist,
dass sich die Nadelhalter nach dem Einstechen der Nadeln in das Materiaistück noch weiterdrehen müssen, bis die Nadeln
das Materialstück sicher halten können. Die weitere Drehbewegung der Nadeln kann leicht dazu führen, dass z.B. ein
Stoffgewebe an der Einstichstelle geweitet oder der Gewebeverband sogar gelockert wird, was u.U. zu einer Beschädigung
des Materialstücks führt, zumindestens aber sein Aussehen beeinträchtigt. Ein weiterer Nachteil ist die aufwendige
Konstruktion des Greifierkopfes t um die lineare Antriebsbewegung
der Kolbenstange in eine gegenläufige Drehbewegung der Nadelhalter umzusetzen. Diese aufwendige Konstruktion führt
auch dazu, dass dann, wenn beispielsweise die Nadelhalter zwecks Anpassung des Greiferkopfes an andersartige Material-
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stücke gegen Nadelhalter mit arideten Nadeln ausgetauscht
werden sollen, der Greiferkopf völlig demontiert werden
muss, was sehr zeitaufwendig ist und einen weiteren Nachteil
darstellt.
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Aufgabe der Neuerung ist es, einen Greiferkopf mit Nadelhaltern zu schaffen, der sich durch einen einfachen mechanischen
Aufbau auszeichnet Und der die vorgenannten Nachteile nicht mehr aufweist.
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Herausragende Merkmale des neuerungsgemäßen Greiferkopfes sind
— Nadelhalter, die im Gehäuse des Greiferkopfes mittels
Führungselementen auf Bewegungsbahnen, die in radialen Ebenen in einem in Bezug auf die Achse einer im Greiferkopf
als Betätigungsorgan der Nadelhalter angeordneten Kolben-Zylinder-Einheit von 90° verschiedenen Winkel verlaufen,
in der Gebrauchslage des Greiferkopfes schräg nach unten verschiebbar oder verschwenkbar sind, wobei
sie sich von der Achse der Kolben-Zylinder-Einheit entfernen und
— Nadeln, die in Ebenen liegen, die auch die jeweiligen Bewegungsbahnen der Nadelhalter enthalten.
Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
- keine Ausweitung der Einstichstelle der Nadeln in dem aufzunehmende
Materialstück durch die Weiterbewegung der NaU=.ln
nach derem Einstechen und somit keine Gefahr mehr ^i? r Be-
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Schädigung des Materialstücks, auch nicht bei z.B. empfindlichsten Stoffen, da nach dem Einstechen der
Nadeln sich die weitere Nadelbewegung gleichsinnig wie beim Einstechen fortsetzt, bis die Nadelhalter ihre
untere Endlage, in der sie das Materialstück sicher halten, eingenommen haben; gienauso materialschonend
erfolgt das anschließende Herausziehen der Nadeln aus dem Materialstück beim Zurückziehen der Nadelhalter in
ihre obere Endlage im antere-n Gehäuseteil;
- es ist möglich, aufgrund der ausschließlich in radialen Ebenen verlaufenden Bewegungsbahnen der Nadelhalter in
einem Greiferkopf auch mehr als zwei Nadelhalter in einer Ebene um seine Längsachse anzuordnen, so dass gleichzeitig
an mehreren, in einem Abstand zueinanderliegenden Stellen Nadeln in ein aufzunehmendes Materialstück einstechen
und durch ihre Ausrichtung in verschiedene, voneinander fortstrebende Richtungen sicher halten und,
wenn es z.B. ein Materialstück aus Stoff ist, zwischen sich straffen und dadurch besonders sicher transportieren können;
durch mehrere Nadelhalter in einem Greiferkopf ist es auch möglich, ein Materialstück unabhängig von seinem Schwerpunkt
sicher i,u halten, so dass der Greiferkopf nicht mehr
vor dem Aufnehmen eines Materialstücks dementsprechend mit seinen Nadelhaltern ausgerichtet und positioniert werden
muss, wodurch sich sein Einsatz nunmehr viel leichter handhaben läßt; dies wirkt sich z.B. besonders vorteilhaft dann
aus, wenn die von einem Greiferkopf zu transportierenden Materialstücke aus Stoff sind, weil bei dem neuerungsgemäßen
Greiferkopf die Sicherheit des Transports unabhängig vom Stoffzuschnitt ist;
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es ist möglich, wegen der durch die Führungselemente exakt vorgegebenen Bewegungsbahnen der Nadelhalter in
einer radialen Ebene, in denen auch die Nadeln liegen, die untere Endfläche des Gehäuses des neuerungsgemäßen
Greiferkopfes bis auf Durchlässe für die Nadeln z.B.
durch einen Deckel zu verschließen, wobei die Durchlässe sehr schmal ausgebildet sein können, da nur
Nadeln hindurchzuführen sind; diese Durchlässe können schmale Schlitze, aber auch nur Löcher mit geringfügig
größerem Durchmesser als der der Nadeln sein; ein f§
solcher Deckel schützt die Antriebsmechanik der Nadelhalter im Inneren des Greiferkopfes vor schädigenden
Einflüssen aus der Arbeitsumwelt; darüberhinaus kann ein solcher Deckel vorteilhaft eine Anlagefläche beim Aufnehmen
und Transportieren sowie eine Abstreifhilfe beim Loslassen von Materialstücken durch Zurückziehen der
Nadeln in den Greiferkopf sein;
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- es ist möglich, wegen des vorgesehenen Bewegungsablaufs | der Nadelhalter im Greiferkopf auf Bewegungsbahnen schräg
nach unten, die Nadeln so an den Nadelhaltern anzuordnen, dass sie - auch im Hinblick auf ihre leichte Zugängigkeit
von der unteren Endfläche des Greiferkopfes - ohne besonderen Aufwand demontierbar und gegen andere, dem jeweiligen
Material der vom Greiferkopf zu transportierenden Materialstücke entsprechende Nadeln austauschbar sind.
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Der neuerungsgemäße Greiferkopf dient z.B. zum Vereinzeln von Materialstücken aus den unterschiedlichsten Materialien
wie z.B. Filz, Leder, Stoff und sonstigen Geweben aber auch aus Schaumkunststoff, die gestapelt sind, wobei der Greiferkopf
auf dem Stapel aufsetzt, die an seiner Unterseite herausfahrenden Nadeln in ein einzelnes Materialstück einstechen
und es aufnehmen; danach wird es vom Greiferkopf an einen anderen Ort transportiert und dort durch Einziehen
der Nadeln in den Greiferkopf abgelegt. Für das Aus-IQ fahren und Wiedereinziehen der Nadeln ist in einem oberen
Gehäuseteil des erfindungsgemäßen Greiferkopfes eine pneumatisch betätigte Kolben-Zylinder-Einheit angeordnet, während
die von Nadelträgern gehaltenen Nadeln in einem unteren Gehäuseteil angeoi Jnet sind. Die Verwendung einer solchen
Kolben-Zylinder-Finheit bringt es in Verbindung mit den in radialen Ebenen bewegten Nadelhaltern mit sich, dass auch der
neuerungsgemäße Greiferkopf vorzugsweise ein zylindrisches Gehäuse hat. Die zylindrische Gehäuseform ermögliche es vorteilhaft,
vorzugsweise am Umfang des Gehäuses einen Stellring als Betätigungsorgan für eine Anordnung zur Hubbegrenzung
des Kolbens der Kolben-Zylinder-Einheit zwischen dem oberen und unteren Gehäuseteil vorzusehen, wobei diese vorzugsweise
durch achsparallel zur Längsachse des Gehäuses angeordnete Abstandsbuchsen starr miteinander verbunden sind. Der Stellring
trägt auf seinem äußeren Umfang einen Skalenring und ist an seinem inneren Umfang mit einem Gewinde versehen, das auf
das entsprechende äußere Gegengewinde an einem koaxial zur Kolben-Zylinder-Einheit geführten Anschlag, der zur Hubbegrenzung
des Kolbens dient, wirkt. Die Anordnung des Stellrings
am Umfang des Greifergehäuses hat den Vorteil, dass die
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Einstellung der Hubbegrenzung griffgünstig und wegen des nicht zu kleinen Durchmessers des Gehäuses schnell z.B.
bis auf 0,01 mm genau stufenlos eingestellt werden kann, womit die Ausfahrweite der Nadeln aus dem Greiferkopf einstellbar
ist. Der Skalenring dient zur Kontrolle der ein-
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gestellten Hubbegrenzung/ ist vorteilhaft auch dann eine nützliche Hilfe, wenn mehrere Greifer im Wechsel ^um Einsatz kommen, weil z.3. die damit aufzunehmenden Materialstücke in ihrer Materialdicke partienmässig schwanken.
gestellten Hubbegrenzung/ ist vorteilhaft auch dann eine nützliche Hilfe, wenn mehrere Greifer im Wechsel ^um Einsatz kommen, weil z.3. die damit aufzunehmenden Materialstücke in ihrer Materialdicke partienmässig schwanken.
Da der Anschlag für den Kolben vorzugsweise sowohl auf den Abstandsbuchsen wie auch im Zylinder der Kolben-Zy3inder-Einheit
geführt ist, ergibt sich eine hohe Präzision dieser Hubbegre'nzungseinstellvorrichtung.
Die im unteren Gehäuseteil des neuerungsgemäßen Greiferkopfes angeordneten Nadelhalter sind vorzugsweise an Führungsblöcken
befestigt, die ebenfalls im unteren Gehäuseteil längs der Bewegungsbahnen verschiebbar angeordnet sind. Das hat den Vorteil,
dass die Nadelhalter, die vorzugsweise Platten sind, ohne besonderen Aufwand, insbesondere ohne die Notwendigkeit, den
gesaraten Greiferkopf demontieren zu müssen, &zgr;-B. nach dem
Lösen einer Befestigungsschraube austauschbar sind, zumal sie an der Unterseite des Greiferkopfes leicht zugängig sind.
Zur Führung der Führungsblöcke sind als Führungselemente vorzugsweise
zwei Führungsstangen für jeden Führungsblock vorgesehen, die in dem unteren Gehäuseteil befestigt sind.
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Der Vorteil dieser Führung der FÜhrüngsblÖcke mit den
Nadelhaltern liegt in ihrer Einfachheit und zeigt sich insbesondere auch im Vergleich zum Stand der Technik^
in dem durch aufwendige Maßnahmen die lineare Bewegung der Kolbenstange einer Kolben—Zylinder-Einheit in eine
Drehbewegung der hohizylindEischen Nadelhalter umgesetzt
werden muss.
Bei dem neuerungsgemäßen Greiferkopf wird die Auf- und Abbewegung des Kolbens der Kolben-Zylinder-Einheit zur Betätigung
der Nadelhalter dadurch auf die Führungsblöcke und die daran befestigten Nadelhalter übertragen, dass in den
Führungsblöcken jeweils ein Druckstift befestigt ist, der parallel zu den Führungsstangen der Führungsblöcke verläuft
und dessen eines Ende an der Mantelfläche einer auf der Kolbenstange von unten nach oben zunehmenden Verdickung,
vorzugsweise in der Form eines Kegels t anliegt»
Dieses Antriebsprinzip zeichnet sich nicht nur durch eine besondere Einfachheit aus, sondern es ermöglicht vorteilhaft,
auch das übersetzungsverhältnis von der Kolbenbewegung über den Führungsblock (und den Nadelhalter} auf die Nadelbewegung
z.B. dadurch an unterschiedliche Erfordernisse anzupassen, dass der Antriebskegel der Druckstifte auf der Kolbenstange
gegen einen Kegel mit einem anderen öffnungswinkel ausgetauscht
wird.
Vorzugsweise ist zwischen der Umfangswand des unteren Gehäuseteils
und jedem der Führungsblöcke koaxial zu den Druckstiften eine Druckfeder angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass bei
druckloser Kolben-Zylinder-Einheit die Führungsblöcke mit den Nadelhaltern von den Druckfedern aus einer unteren Stellung,
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in der die Nadeln aus dem unteren Gehäuse ausgefahren sind,* |
in die obere Stellung zurückgedrückt werden, in der die Nadeln in das untere Gehäuseteil zurückgezogen sind. Dieses
Zurückziehen der Nadeln wird darüberhinaus vorzugsweise durch eine dritte Druckfeder unterstützt* die zwischen dem Kolben
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des Kolbens angeordnet ist. Durch diese Federanordnürigen |
muss die Kolben-Zylinder«Einheit nur zum Ausfahren der Nadeln
aus dem Greiferkopf mit Druckluft beaufschlagt werden, nicht aber zum Zurückziehen der Nadeln in den Greiferkopf, in den
die Nadeln mit Hilfe der Druckfedern selbsttätig zurückkehren können. Auf diese Weise vermindert sich der steuerungstechnische
Aufwand für die Kolben-Zylinder-Einheit.
Um den neuerungsgemäßen Greifer vielseitig einsetzen zu können, d.h. z.B. auch für den Transport von unsymmetrischen Materialstücken,
wie es bei Stoffanschnitten oft der Fall ist, die ein besonders sicheres Aufnehmen und Halten erfordern, sind an dem
Greiferkopf vorzugsweise vier Nadelhalter vorgesehen, die paarweise um 90° gegeneinander versetzt angeordnet sind* Auf diese
Weise werden die zu transportierenden Materialstücke an vier Stellen gleichzeitig gehalten und aufgrund der in entgegengesetzte
Richtungen fortstrebenden Nadeln besonders sicher gehalten .
Die Änschlagfläche für die Materialstücke an der Unterseite des unteren Gehäuseteils des Greifefköpfes ist vorzugsweise als
Deckel ausgebildet, in dem die Durchlässe für die Nadeln als Schlitze ausgebildet sind. Auf diese Weise wird das Innere des
Greiferkopfes mit der Antriebsmechanxk der Führungsblöcke der Nadelhalter vorteilhaft gegen Verschmutzungen geschützt. Andererseits
dient der Deckel vorteilhaft auch als Abstreifhilfe, wenn
die Nadeln aus dem Materialstück herausgezogen und in das untere Gehäuseteil zurückgezogen werden.
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Ein Äüsführürigsbeispiel der Neuerung ist schemätisch
in der beigefügten Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben.
Figur 1 zeigt einen Greiferkopf mit ausgefahrenen Nadeln in Seitenansicht;
Figur 2 zeigt den Greiferkopf aus Fig. 1 von unten;
Figur 3 zeigt den Greiferkopf aus Fig. 1 im Längsschnitt mit eingezogenen Nadeln und
Figur 4 zeigt den Greiferkopf aus Fig. 1 im Längsschnitt mit voll ausgefahrenen Nadeln.
Der in Fig. 1 in Gebrauchslage dargestellte Greiferkopf 1
hat ein zylindrisches Gehäuse mit einem oberen Gehäuseteil 2 und einem unteren Gehäuseteil 3, zwischen denen am Umfang
ein drehbarer Stellring 4 zur Voreinstellung der Aüsfahrweite der Nadeln des Greiferkopfes 1 aus seinem unteren
Gehäuseteil 3 angeordnet ist, der auf seinem äußeren Umfang einen Skalenring 5 trägt. Aus dem an seiner unteren Endfläche
durch einen Deckel 6 verschlossenen unteren Gehäuseteil 3 sind durch Durchlässe Gruppen von Nadeln 7 schräg
nach unten und voneinander fortstrebend ausgefahren, über
einen Anschluß 8 ist Luft für ein pneumatisches Betätigungsorgan im Inneren des Greiferkopfes 1 für die Nadelbewegung
züführbar und über einen Anschluß 9 ist Luft zuführbar f die
aus dem unteren Gehäuseteil 3 zwischen die Nadeln 7 geblasen
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werden kann/ um beim Aufnehmen von luftdurchlässigen
Materialstücken von einem Stapel die Materialsttieke, z.B.
aus Stoff j zu Vereinzeln. Die Bohrungen 10 sind für die
Befestigung des Greiferkopfes z.B. an einem Greiferarm vorgesehen.
In Fig. 2 ist dargestellt, dass die Durchlässe für die in Fig. 1 gezeigten Gruppen von Nadeln 7 im Deckel 6 des
unteren Gehäuseteil^ 3 als Schlitze Ü ausgebildet sind,
und zwar für vier paarweise um 90° gegeneinander versetzt angeordnete Gruppen von Nadeln 7. Der Deckel 6 dient als,
Anlagefläche für die aufzunehmenden Materialstücke.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Längsschnitt durch den Greiferkopf 1 zeigt als Betätigungsorgan für die im unteren
Gehäuseteil 3 angeordneten Nadelhalter 12 eine Kolben-Zylinder^Einheit,
wobei der Zylinder 13 eine zentrische Bohrung in dem zylindrischen oberen Gehäuseteil 2 ist.
Der Kolben 14 ist mit einer Kolbenstange 15 verbunden, die in dem unteren Gehäuseteil 3 geführt ist. Der zwischen dem
oberen- Gehäuseteil 2 und dem unteren Gehäuseteil 3 am Umfang drehbar angeordnete Stellring 4 trägt auf seinem äußeren
Umfang einen Skalenring 5 und hat an seinem inneren Umfang ein Gewinde, das auf einen mit einem entsprechenden äußeren
Gegengewinde versehenen koaxial zur Kolbenstange 15 geführten
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Anschlag/zur HuK-^grenzung des Kolbens 14 wirkt, wobei der Anschlag 16 in Richtung der Achse eLss Kolbens 14 im Zylinder 13 verschiebbar ist. Das obers Gehäuseteil 2 und das untere Gehäuseteil 3 sind durch Abstandsbuchsen 17 starr miteinander verbunden, auf denen der Anschlag 16 geführt ist» Zwischen dem Kolben 14 und dem Anschlag 16 ist eine Druckfeder 18 an-
Anschlag/zur HuK-^grenzung des Kolbens 14 wirkt, wobei der Anschlag 16 in Richtung der Achse eLss Kolbens 14 im Zylinder 13 verschiebbar ist. Das obers Gehäuseteil 2 und das untere Gehäuseteil 3 sind durch Abstandsbuchsen 17 starr miteinander verbunden, auf denen der Anschlag 16 geführt ist» Zwischen dem Kolben 14 und dem Anschlag 16 ist eine Druckfeder 18 an-
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geordnet, die den Kolben 14 im drucklosen Zustand der Kolben-Zylinder-Einheit in seine obere Totpunktlage drückt.
Im unteren Gehäuseteil 3 sind die als Platten ausgebildeten Nadelhalter 12 an Führungsblöcken 19 austauschbar durch
Schrauben befestigt. Als Führungselemente der Führungsblöcke 19 sind jeweils zwei Führungsstangen 20 vorgesehen,
auf denen die Führungsblöcke 19 verschiebbar angeordnet sind. Die Führungsstangen 20 sind in einem inneren Teil 31
des zweiteilig ausgebildeten unteren Gehäuseteils 3 befestigt. In den Führungsblöcken 19 ist jeweils ein Druckstift
21 in einem gleichen Abstand parallel zu den beiden Führungsstangen 20 befestigt, der im inneren Teil 3' des
unteren Gehäuseteils 3 verschiebbar geführt ist. Ein Ende der Druckstifte 21 liegt an der Mantelfläche eines auf der
Kolbenstange 15 von unten nach oben in der Form eines Kegels 22 zunehmenden Verdickung an. Zwischen der ümfangswand des
unteren Gehäuseteils 3 und den Führungsblöcken 19 ist jeweils eine Druckfeder 23 koaxial zu den Druckstiften 21 angeordnet.
An den Nadelhaltern 12 sind an der der Rückseite der Anlagefläche des Deckels 6 zugewandten Fläche jeweils mehrere Nadeln
7 in Gruppenformation in einem im Bezug auf die Anlagefläche von 90° verschiedenen Winkel schräg nach unten und voneinander
von den in Fig. 3 und 4 einander gegenüberliegend dargestellten Nadelhaltern 12 in entgegengesetzter Richtung fortstrebend befestigt,
wobei die Achsen der Nadeln 7 parallel zu den Achsen der Führungsstangen 20 verlaufen.
Beim Beaufschlagen des Zylinders 13 mit Druckluft bewegt sich der Kolben 14 gegen die Kraft der Druckfeder 18 nach unten
in eine in Fig. 4 dargestellte untere Totpunktlage. Dabei wurden die Druckstifte 20 und mit den Druckstiften 20 die Führungs-
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blocke 19 mit den Nadelhaltern 12 und den Gruppen von
Nadeln 7 von der Mantelfläche des Kegels 22 gegen die Kraft der jeweiligen Druckfedern 23 in radialen Ebenen
auf Bewegungsbahnen, die in einem in Bezug auf die Achse der Kolben-Zylinder-Einheit von 90° verschiedenen Winkel
verlaufen, schräg nach unten verschoben, wobei sie sich von der Achse der Kolben-Zylinder-Einheit entfernen. Bei
dieser Bewegung treten die Gruppen von Nadeln 7 durch die Schlitze 11 im Deckel 6 des unteren Gehäuseteils 3 parallel
zur Richtung der Führungsstangen 20 aus dem unteren Gehäuseteil 3 heraus und stechen in das aufzunehmende Materialstück
geradlinig ein, ohne an ihm zu zerren. Zum Loslassen des aufgenommenen Materialstücks wird die Kolben-Zylinder-Einheit
drucklos gemacht. Daraufhin drückt die Druckfeder 18 den Kolben 14 in seine obere Totpunktlage und die Druckfedern
23 die Führungsblöcke 19 in ihre obere Endlage zurück, wobei die Gruppen von Nadeln 7 aus dem Materialstück herausgezogen
und in das untere Gehäuseteil 3 zurückgezogen werden. Die Anlagefläche des Deckels 6 dient dabei als Abstreifer
für die loszulassenden Materialstücke.
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Claims (1)
- . - ; PjAJ?NT4NVf !,TE;DR. RUDOLF BAUfR-" DfPL.-ING. HELMUT HUBBUCH DIPL.-PHYS. ULRICH TWELMEIERWESTLICHE 29-31 (AM LEOPOLDPLATZ)7530 PFORZHEIM (west-Germany)&zgr; (07231) 102290/70^PATVARK TELEX 7S3929 palma d18.04.1988 IV/BeHerr Friedhelm Sommer/ D-7530 Pforzheim" Greiferkopf "Ansprüche:1. Greiferkopf zum Aufnehmen von Stoffstücken oder ähnlichem anstechbaren Material, mit einem Gehäuse, in dessen (in Gebrauchslage) oberem Teil eine pneumatische Kolben-Zylinder-Einheit und in dessen (in Gebrauchslage) unteren Teil wenigstens zwei durch die Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einheit gemeinsam betätigte Nadelhalter mit einer oder mehreren Nadeln angeordnet sind, wobei die (in Gebrauchslage) untere Endfläche des unteren Teils des Gehäuses als Anlagefläche für die Stoffstücke ausgebildet ist und die Nadeln an der der Rückseite der Anlagefläche zugewandten Fläche der Nadelhalter in einem in Bezug auf die Anlagefläche von 90° verschiedenen Winkel schräg nach unten und voneinander in von Nadelhalter zu Nadelhalterunterschiedlxchen Richtungen fortstrebend angeordnet sind und bei Betätigung der Nadelhalter durch Durchlässe in der Anlagefläche aus dem unteren Gehäuseteil herausfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelhalter (12) mittels Führungselementen (20) in radialen Ebenen auf Bewegungsbahnen, die in einem in Bezug auf die Achse der Kolben-Zylinder-Einheit von 90° verschiedenen Winkel verlaufen, schräg nach unten verschiebbar oder verschwenkbar sind, wobei sie sich von der Achse der Kolben-Zylinder-E_nheit entfernen und dass diö Nadeln (7) in Ebenen liegen, die auch die jeweiligen Bewegungsbahnen enthalten.2. Greiferkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelhalter (12) Platten sind.3. Greiferkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelhalter (12) austauschbar an Führungsblöcken (19) befestigt sind, die im unteren Gehäuseteil (3) längs der Bewegungsbahn verschiebbar angeordnet sind,4. Greiferkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass die Führungselemente zwei Führungsstangen (20)für jeden Führungsblock (19) sind.5. Greiferkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,dass die Achsen der Nadeln (7) parallel zn den Achsen der Führungsstangen (20) verlaufen.6. Greiferkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungsblöcken (19) jeweils ein Druck** f « · I I HiI < 1 I * ·stift (21) befestigt ist# der parallel zu den Führungsstangen (20) verläuft und dessen eines Ende an der Mantelfläche einer auf der Kolbenstange (15) von unten nach oben zunehmenden Verdickung, vorzugsweise in der Form eines Kegels (22), anliegt*7» Greiferkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,dass zwischen der Ümfartgswanä des unteren Gehäuseteils (3) und den Führungsblöcken (19) eine Druckfeder (23) koaxial zu den Drückstiften (21) angeordnet ist.8. Greiferkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Nadelhalter (12) vorgesehen sind, die paarweise um 90° gegeneinander versetzt angeordnet sind.9. Greiferkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche a;m unteren Gehäuseteil (3) alsDeckel (6) und die Durchlässe für die Nadeln (7) als Schlitze (11) ausgebildet sind.
2010. Greiferkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Gehäuseteil (2) starr mit dem unterenGehäuseteil (3) verbunden ist und dass zwischen den beiden Gehäuseteilen am Umfang ein drehbarer Stellring (4) angeordnet ist, der an seinem inneren Umfang mit einem Gewinde versehen ist, das auf einen koaxial zur Kolbenstange {!By geführten Anschlag (16) für den Kolben (&Idigr;4) mit einem entsprechenden äußeren Gegengewinde wirkt und dass der Anschlag (16) in Richtung der Achse des Kolbens (14) verschiebbar ist.< I « I II· · · · I, i > < &igr; &igr; &igr; &igr; &igr; f « &igr; t < I* , · Ii i ItII,,,,n ii &igr; Ii ' 'Ii* Greiferkopf nach Anspruch lö, dadurch gekennzeichnet,dass der Anschlag (16) in dem Zylinder" (13) verschiebbar angeordnet ist.12. Greiferkopf nach Anspruch lO, dadurch gekennzeichnet,ässs das cijs—&bgr; GshMusstsÜL '2) vind dsE vmfeevEö dBiili^LSS" teil (3) durch Abstandsbuchsen (17) starr miteinander verbunden sind, auf denen der Anschlag (16) geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805212U DE8805212U1 (de) | 1988-04-20 | 1988-04-20 | Greiferkopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805212U DE8805212U1 (de) | 1988-04-20 | 1988-04-20 | Greiferkopf |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805212U1 true DE8805212U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6823151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805212U Expired DE8805212U1 (de) | 1988-04-20 | 1988-04-20 | Greiferkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805212U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009142636A1 (en) * | 2008-05-22 | 2009-11-26 | Ethicon, Inc. | Process and apparatus for coating a porous substrate with a coating liquid |
| DE102009007703B4 (de) * | 2009-02-05 | 2019-08-29 | Daimler Ag | Verfahren zum Herstellen eines Kunststoffbauteils mit Verstärkungsstruktur |
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1988
- 1988-04-20 DE DE8805212U patent/DE8805212U1/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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