DE8805063U1 - Belüftungsvorrichtung für eine Waage - Google Patents

Belüftungsvorrichtung für eine Waage

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DE8805063U1
DE8805063U1 DE8805063U DE8805063U DE8805063U1 DE 8805063 U1 DE8805063 U1 DE 8805063U1 DE 8805063 U DE8805063 U DE 8805063U DE 8805063 U DE8805063 U DE 8805063U DE 8805063 U1 DE8805063 U1 DE 8805063U1
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opening
buffer volume
ventilation device
housing
scale
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DE8805063U
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Sartorius AG
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Sartorius AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/30Means for preventing contamination by dust

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Description

• &igr; · ■
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Belüftungsvorrichtung für eine Waage, die gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Stäuben geschützt ist und eine öffnung im Gehäuse zum Ausgleich von Luftdruckssehwankungen aufweist.
Belüftungsvorrichtungen dieser Art sind allgemein bekannt iind dienen dazu, die Kapselung des Waagengehäuses an einer Stelle definiart zu unterbrechen, um einen Luftdruckausgleich zwischen dem Innenraum des Waagengehäuses und dem Außenraum zu erlauben. Diese Belüftungsvorrichtungen sind naturgemäß eine Schwachstelle des Schutzes gegen das Eindringen besonders von Flüssigkeiten: öffnungen in einer Seitenfläche des Waagengehäuses können beim Abspritzen dar Waage zum Eindringen von Wasser führen, durch öffnungen in der Unterseite des Waagengehäuses kann Wasser, das sich unter der Waage gesammelt hat, in das Innere des Waagengehäuses eindringen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Belüftungsvorrichtung anzugeben, die einen verbesserten Schutz gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und/oder Stäuben in das Innere der Waage bietet.
Erfindungsgemäß wird dies Ziel dadurch erreicht, daß die öffnung im Gehäuse das Äußere des Gehäuses mit einem Puffexvolumen verbindet, daß eine weitere öffnung das Puffervolumen mit dem Innenraum verbindet und daß diese weitere öffnung sich am Ende eines rüsselförmigen Vorsprunges etwa in der Mitte des Puffervolumens befindet.
SW 8803
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Durch das zwischengeschaltete Puffervolumen kann eindringende Flüssigkeit erstmal nur in das Puffervolumen gelangen. Da die Verbindung zwischen Puffervolumen und Innenraum des Waagengehäuses durch eine Öffnung am Ende eines rüsselförmigen Vorsprunges erfolgt, können geringe eingedrungene Flüssigkeitsmengen auch bei beliebigem Verkippen der Waage nicht vom Puffervolumen in den Innenraum fließen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenc?*sn anhand der schematischen Figuren beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der ganzen Waage mit schematisch angedeuteter Belüftungseinrichtung nach Fig. 2,
Fig. 2 eine erste Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung im Schnitt,
Fig. 3 eine zweite Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung im Schnitt und
Fig. 4 eine dritte Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung im Schnitt.
In Fig. 1 ist die elektronische Waage perspektivisch dargestellt. Man erkennt das Waagengehäuse 1, die Waagschale 2 und einen Anzeige- und Bedienvorbau 3. Die Belüftungsvorrichtung ist erkennbar, deren zugehörige Öffnung im Waagengehäuse sich entweder auf dar Unterseite oder an der Rückseite befindet.
Eine erste Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung ist in Fig. 2 im Schnitt gezeigt. Durch eine Wand 5 ist in einer Ecke des Waagengehäuses I1 ein Puff^rvolumen 8 abgegrenzt.
£W 8803
Nach oben wird dieses Puffervolumen 8 durch einen Deckel 6
abgeschlossen. Vom Deckel 6 ragt ein russeiförmiger Vorsprung 9 in das Puffervoluxen 8 hinein und am Ende dieses
rüsselförmigen Vorsprunges 9 stellt eine öffnung 10 eine
Verbindung zwischen dem Puffervolumen 8 und dem Innen-
raum 11 der Waage dar. Die Verbindung zwischen dem Puffer- |
volumen 8 und dem Außenraum wird durch eine kleine |
öffnung 7 erreicht. Die öffnungen 7 und 10 sind seitlich |
gegeneinander versetzt, damit ein eventueller Flüssig- f
keitsstrahl durch die öffnung 7 nicht auch direkt durch die *
öffnung 10 gelangen kann. Die öffnung 7 befindet sich an j
der tiefsten Stelle des Puffervolumens 8, damit eventuell I
in das Puffervolumen eingedrungene Flüssigkeit wieder j
restlos ablaufen kann. Der rüsselförmige Vorsprung 9 sorgt f
dafür, daß in das Puffervolumen eingedrungene Flüssigkeit |
beim Schrägstellen und eventuellen Kippen der Waage nicht |
in das Innere 11 der Waage gelangen kann. |
In Fig. 3 ist eine zweite Ausgestaltung der Belüftungs- |
vorrichtung im Schnitt gezeigt. Das Puffervolumen 8* ist |
hier durch ein gesondertes Gehäuse 12 - beispielsweise aus |
Plastik - mit einem Deckel 13 vom restlichen Innenraum 11* |
abgeteilt. Der Deckel 13 weist wieder einen rüsselförmigen |
Vorsprung 14 mit einer öffnung 15 auf. Die Verbindung 1
zwischen Puffervolumen 81 und Äußerem der Waage wird durch |
eine öffnung 16 hergestellt, wobei die Wandung 17 mit einem |
Außengewinde versehen ist, so daß das ganze Teil 12 in eine f
Gewindebohrung im Waagengehäuse 1'' eingeschraubt werden |
kann. Die öffnung 16 ist wieder gegenüber der öffnung 15 |
seitlieh vsrsstst. dasit ©in Flüssigkeitsstrahl nicht durch
beide Öffnungen gelangen kann. Weiter ist in Fig. 3 eine Abdeckung 19 aus eines porösen Material zu erkennen, das
nochmal den Innenraum 18 des rüsselformigen Vorsprunges zum Innenraum 11· abschließt. Diese Abdeckung 19 stellt nochmal eine Barriere für Staub/ Flüssigkeitstropfen etc. dar. S In Fig« 4 ist eine dritte Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung im Schnitt gezeigt. Diese Ausführungsform ähnelt der in Fig. 2 gezeigten, nur ist hier das Verbindungsiöch 24 zwischen dem Puffervolumen 8'r und der Außenwelt in der Seitenwand des Waagengehäuses 1'·· angebracht und das Puffervolumen wird durch ein Plastikteil 21, das den rüs&bgr;eiförmigen Vorsprung 22 mit der Öffnung 23 mit beinhaltet, vom Innenraum II'1 der Waage Abgetrennt. Der rüsselförmige Vorsprung 22 ist auch in dieser Ausgestaltung durch ein Stück porösen Materials zum Innenraum II'1 der Waage hin abgeschlossen.
SW 8803

Claims (7)

  1. SartoriUs GmbH Akte SW 8803
    Weender Landstraße 94-108 Kö/ek
    D-3400 Göttingen
    Belüftungsvorrichtung für eine Waage
    Ansprüche:
    Ii Belüftungsvorrichtung für eine Waage, die gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Stäuben geschützt ist und eine öffnung im Gehäuse zum Ausgleich von Luftdruckschwankungen aufweist, dadurch cfrekenn &zgr; elehnet. daß die ftffnung (7,16,24) im Gehäuse (1,1',1",I1") das Äußere des Gehäuses mit einem Puffervolumen (8,8·,81·) verbindet, daß eine weitere Öffnung (10,15,23) das Puffervolumen (8,8',811) mit dem Innenraum (11,11·,11'') verbindet und daß diese weitere öffnung (10,15,23) sich am Ende eines rüsselförmigen Vorsprunges (9,14,22) etwa in der Mitte des Puffervolumens (8,8',8··) befindet.
    ·«· » *tll
    .1.V14V11T1Vi
  2. 2. Belüftüngsvorrichtürig nach Anspruch 1, dadurch gekenn-, zeichnet f daß sich die Öffnung (7,16,24) im Gehäuse (1, 1 ·, I' *, 1 · · ') an der tief stein Stelle des Puffervölümens (&bgr;,&Bgr;',&bgr;") befindet.
  3. 3. Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 od&r 2, dadurch gekennzeichnet f daß sich die öffnung (7,16) im
    UiiteiTäejLue befindet Una äaS
    der rüsselförmige Vorsprung (9,14) mit der weiteren
    10 öffnung (10,15) von der Oberseite des Puffervolumens
    (8,8*) in dieses hineinragt.
  4. 4. Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (7,16) zwischen dem Äußeren
    15 des Gehäuses (1·,1··) und dem Puffervolumen (8,8·) und I die öffnung (10,15) am Ende des rüsselförmigen Vor-
    I Sprunges (9,14) gegeneinander versetzt sind.
    \
  5. 5. Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    1 20 dadurch gekennzeichnet. daß das Puffervolumen (81) durch
    ein Plastikteil (12) gebildet wird, das innen am Gehäuse
    (1··) befestigt ist.
  6. 6. Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, \ 25 dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Pufferi Volumens (8,8··) teilweise Bestandteil des Gehäuses
    &Igr; (1·,1···) . Ind.
    *>
  7. 7. Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    I 30 dadurch gekennzeichnet. daß die Öffnung (15,23) zwischen I dem Puffervolumen (8',8··) und dem Innenraum (U1,!!")
    durch ein poröses Material (19,25) abgedeckt ist.
    SW 8803
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