DE8804958U1 - Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung - Google Patents

Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung

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DE8804958U1
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Description

• ant ti·, s,
Dr. Ludwig Siinmet, Landshut>
Und Ludwig 0. Stimmet, Zweikirchen
Schützhülle für einy_Agplikatiph3yprrichtung yon_injektionsgütj
insbesondere zur instrumentgllen Besamung oder Embryoübertragung
Beschreibung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Diese Äpplikationsvorrichtungen werden insbesondere, aber nicht ausschließlich im Veterinärwesen ium Zweck der instrumenteilen Besamung oder zur Embryoübertragung verwende^ wobei zunächst die äußere, für den Einmalgebrauch bestimmte, zu-■eist aus Kunststoff bestehende Schutzhülle aufgezogen wird, die an ihrer distalen Spitze konisch zusammenläuft, und am proximalen Ende an der Kanüle befestigt wird, woraufhin vom proximalen Ende her die Packung mit dem Injektionsgut zunächst in die Kanüle eingeschoben wird und dann, nach Einführen der Applikationsvorrichtung in z.B. die Scheide einer Kuh mit Hilfe des Mandrins nach vorne ausgepreßt wird. Die Fackung kann auch •»or dem Aufziehen der Schutzhülle von vorne eingeschoben werden. Das Applikationsgerät eignet sich außerdem zum Einbringen von Medikamenten in flüssiger oder pastöser Form.
Als Einzelpackungen sind neben Ampullen beiderseits verschlossene Kunststoff röhrchen in verschiedenen Größen bekannt, die in wenigstens zwei üblichen Standarddurchmessern auf dem Markt sind. Entsprechend werden dickere oder dünnere Kanülen und am distalen Ende eine größere oder kleinere Endöffnung aufweisende konische Spitzen benötigt, und sisd Schutzhüllen größeren und kleineren Durchmessers üblich. Es ist jedoch wichtig, daß die Schutzhülle mit ihrem distalen Ende hinsichtlich der Kanüle genau zentriert ist, damit das Injektionsgut durch die Öffnung hindurchtreten kann.
Für die Befestigung der Schutzhülle am distalen Ende ist eine Konstruktion nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt (DE-OS 31 06 306, Fig.
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3), Wobei das Formstück vorne iri die Hülse eingeklebt ist und mit dieser auf die Kanüle aufgezogen wird, wobei der konische Bereich für eine Zentrierung sorgt. Bei der Applikation tritt dann die Gefahr auf, daß sich durch den gegen den Innenkonus des Formstücks anschlagenden und nach vorne drückenden, die Packung auspressenden Kolben das Formstück von der Hülse löst, abgerissen wird Und dann im Organ zurückbleibt. Solche Kolben sind häufig kleine Kugeln - als Verschlußkugeln der Packung oder bei einem Mandrin mit kugelförmiger Spitze - von beispielsweise 3 nun Durchmesser, die in der Packung vorgeschoben werden und diese auspressen. Trifft die Kugel schließlich auf die Konusschräge, so übt lie ihre Schubkraft auf diese aus.
Durch die Neuerung soll eine leicht herstellbare, und montierbare selbst-■entrierende Schutzhülle geschaffen werden, bei der keine Gefahr des Abreissens der Spitze während des Gebrauchs besteht. Dies wird durch die In den Ansprüchen gekennzeichnete Neuerung erreicht. Demnach wird beim Aufziehen der Schutzhülle am distalen Ende aufgrund des Konus eine sichere Zentrierung dickerer und dünnerer Packungen bewirkt, ohne daß &bull;ine Gefahr besteht, daß der Formkörper durch den Druck des die Packung auspressenden Kolbens abgerissen wird und dann im Organ zurückbleibt. Dadurch, daß der aufgesetzte Formkörper außen auf der Hülse sitzt, kann aämlich der im Konus schiebende z.B. kugelförmige Kolben, der auf die konische Innenfläche des Innen-Formkörpers drückt, diese Formkörper nicht von der Hülse abreissen. Andererseits läßt sich auch bei dieser Ausführung des Formkörpers ein abgerundetes distales Ende schaffen, das ein leichtes und gefahrloses Einführen der Applikationsvorrichtung begünstigt. Die Befestigungsweise der Hülse an den Formkörpern, nämlich daß
das distale Ende der Hülse in den Spalt zwischen dem Außen-Formkörper und dem Innen-Forrakörper eingeklemmt ist, ist - etwa im Vergleich zu einer Klebung - besonders leicht darstellbar. Die Formkörper können zum distalen Ende zu noch durch nicht&mdash;konische Teile verlängert sein, wodurch es leicht ist, eine außen abgerundete Form zu schaffen und nach Anspruch 3 eine Kopplung zwischen den beiden Formteilen insbesondere in diesem nicht-konischen Bereich zu schaffen. Nach Anspruch 4 ist die Kopplungsmöglichkeit ein Schnapp-Koppelmechanismus, mit dem der kombinierte Formkörper fest am Hülsenende befestigt wird. Er ist dann ebenso wie die Hülse nur für einmaligen Gebrauch bestimmt. Alternative Möglichkeiten wären eine Schraubverbindung oder eine Bajonetteverbindung. Durch eine in axialer Richtung starre Verbindung kann leicht die Maßnahme nach
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Anspruch 5 erzielt V/erden, die eine glatte Vörderflache der Gesamtheit der beiden Formkörper ergibt*
Nach Anspruch 6 kann das Hülsenmateriäl ursprünglich zylindrisch söin und wird erst durch das Einklemmen in den konischen Spalt im Hülsen-End^ bereich konisch verformt· Das Hülsenmaterial kann dann Meterware sein.
Die Maßnahme nach Anspruch 7 dient dazu, eine möglichst kleine Stufe am Beginn des Innen-Formkörpers zu haben, so daß die eingeschobene Packimg In den konischen Längskanal des Innen-Formkörpers hineinreicht und nicht an dessen Endfläche hängenbleibt.
Die Ausführung mit Außen"- und Innen-Formkorjier ergibt einen sehr festen Hält des kombinierten Formkörpers an der Hülse, so daß ein Ablösen desselben von der Hülle praktisch ausgeschlossen ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 im Längsschnitt eine neuerungsgemäße Applikationsvorrichtung in zum Einführen in einen Tierkörper bereiter Ausrüstung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das distale Hülsenende mit aufgesetztem zweiteiligem Formkörper nach einer abgewandelten Ausführungsi^rm.
Die in Fig. 1 dargestellte Applikationsvorrichtung ist zusammengesetzt aus einer Kanüle (1), die aus einem dünnwandigen langen Metallrohr besteht und in die zum Zwecke der Applikation eine Packung (2) eines Injektionsguts, insbesondere ein Samenröhrchen mit tierischem Samen, eingesetzt ist, und einem Mandrin (3), mit dessen Hilfe zunächst die Packung (2) bis zum distalen Ende der Kanüle (l) durchgeschoben wird und dann ein in der Packung (2) befindlicher Verschluß- und Kolbenkörper
Form einer Kugel (4) unter Auspressung der Packung (2) vorgedruckt wirä. Zu diesem Zweck weist der Mandrin (3) an seinem distalen Ende noch einen knopfartigen Kopf auf, der in seinem Durchmesser der zu verwendenden Packung angepaßt, ist. Um auch dünne Packungen, die üblicherweise als Kolben einen Baumwoiidöcht enthalten, auspressen zu können., stehen zweck&mdash;
mäßigerweise zwei verschiedene dicke Mandr.ine wahlweise zur Verfügung. Am proximalen Ende des Mandrins sitzt eine Daumenplatte. Zur Einführung der Applifcationsvorrichtung in einen Tierkörper umfaßt sie weiterhin eine auf die Kanüle (1) mantelartig aufgezogene Schutzhülle (5), die nach jedem Gebrauch der Applikationsvorrichtung abgenommen und durch eine neue oder frische Schutzhülle ersetzt wird.
Die Schutzhülle (5) ist an ihrem distalen Ende zu einer Öffnung (7) konisch verjüngt. Sie besteht aus einer Hülse (6) aus flexiblem Kunststoff und aus einer Spitze (8) aus festem Kunststoff.
Durch den konischen Tnnenraum im Endstück der Schutzhülle (5), dessen Zuspitzung so ist, daß sich auch Röhrchenpackungen, die einen relativ kleinen Durchmesser aufweisen, noch abstützen können, wird die eingeschobene Packung (2) also unabhängig von ihrem Durchmesser sauber zentriert und kann durch die Öffnung (7) entleert werden» Beim Vorschieben der Kugel (4) oder eines Baumwolldochts durch den Mandrin (3) drückt zunächst die Wand der Packung (2) und später die Kugel (4) bzw. der Kopf des Mandrins (3) selbst von innen gegen den Konus.
Da die Abstützung, also die Aufbringung der Gegenkraft gegen die über den Mandrin ausgeübte Auspreßkraft, über die Hülse (6) verläuft, muß diese an der Kanüle (1) bzw*, an einem an dieser befindlichen Griff fest verankert sein. Diese Verankerung erfolgt am proximalen Ende (12) der Hülse (6) mit Hilfe einer Klemmvorrichtung, beispielsweise eines Klemmbackenfutters oder einer Exzenter-Klemmvorrichtung, die am proximalen Ende (13) der Kanüle (1) sitzt. Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer solchen Klemmvorrichtung, mit zwei exzentrisch gegeneinander verdrehbaren Kunststoffrohrstücken (15) und (l8).
Fig. 2 zeigt die distale Spitze der Schutzhülle (5) mit an der Spitze (8) aufgesetztem Außen-Formkörper (38) und Innen-Formkörper (39)· Zwischen einer konischen Innenwand (40) des Außen-Formkörpers (38) und einer konischen Außenwand (41) des Innen-Formkörpers (39), die beide gleichen Konuswinkel haben, befindet sich ein schmaler Spalt (42), in den das distale Ende der Hülse (6) eingeklemmt ist.
Der Inneü-Förmkörper (39) ist inisgesamt konisch rohrförmig ausgebildet, an seinem vorriefen^ also diütä/lett Ende Weist er ein zylindrisch««;
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Rohrstück (43) mit einer nach außen gerichteten Schnappschulter (44) auf, an das sich ein konisches Rohrstück (45) anschließt, dessen Innenkonuswinkel zum Ende (46) des Innen-Formstücks (39) zu zunimmt, so daß dessen Wandstärke am Ende (46) nur noch gering ist. Das Ende (46) legt sich beim Aufziehen dür Hülse (6) auf die Kanüle (1) an deren distale Stirnfläche an, die eingeschobene Packung bleibt jedoch keinesfalls mehr am Ende (46) hängen, sondern zentriert sich automatisch an der konischen Innenwand des Rohrstücks (45)·
Der Außen-Formkörper (38) weist im Bereich seines distalen Ender ein nicht-konisches Längskanalstück mit einer einwärtsgerichteten umlaufenden Rippe (50) auf, die zum distalen Ende zu eine der Schnappschulter (44) entsprechende radiale Begrenzung und auf der entgegengesetzten Seite eine konische Begrenzung (51) aufweist. Im montierten Zustand liegt die Rippe (50) an der Schnappschulter (44) an, wobei aufgrund der Bemessung der beiden Formkörper die distale Endfläche (52), die sich aus den Flächen der beiden Formkörper zusammensetzt, glatt und stufenlos ist.
Die beiden Formkörper (38) und (39) bestehen aus elastischem Kunststoff mit glatter Außenfläche. Die Elastizität bewirkt eine gewisse radiale Dehnbarkeit des Außen-Formkörpers (38) und eine radiale Zusammendrückbarkeit des Innen-Formkörpers (39)· Bei der Montage wird zunächst die Hülse (6) auf den Innen-Formkörper (39) aufgezogen, was, wenn es sich um eine konisch zugespitzte Hülse (6) handelt, unter leichter konischer Aufweitung erfolgt, und wenn es sich um eine rein zylindrische Hülse (6) handelt, durch einfaches Einschieben des Formkörpers (39)· Die Montage aus Hülse (6) und Innen-Formkörper (39) wird nun in die weite Öffnung des Außea-Formkörpers (38) eingeschoben, wobei sich im Fall einer zylindrischen Hülse (6) diese im sich bildenden Spalt (42) selbst konisch formt. Erreicht beim Einschieben die distale Endfläche des Formkörpers (39) die konische Begrenzung (51) der Rippe (50), so wird der Außen-Formkörper (38) gedehnt und der Innen-Formkörper (39) zusammengedrückt, bis nach Überwindung der Rippe (5) durch die Schnappschulter (44) die Formkörper wieder ihre normalen Maße annehmen und die fertig montierte Hülsenspitze unverrückbar festlegt. Ein noch weiteres Vorschieben des Innen-'Formkörpers (39) Wird durch den Kontakt der Wände (40) und (41) unter Zwischenläge der Hülse (6) verhindert. Die Hülse (6) ist zwischen diesen konischen Wänden so fest eingespannt, daß ein Heräusschlupfen nicht möglich ist, zürääl die Anwendung einer Schubkraft äüf dcü löncü-
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Formkörper (39) in Richtung auf die distale Endfläche (52) zu den Klemmschluß immer fester werden läßt.
Die auf die Hülse (6) aufgebrachte Spitze (8) aus den beiden Formkörpern (38) und (39)j die aus einfachen, billigen Kunststoffteilen bestehS, wird nach Gebrauch zusammen mit der Hülse (6) weggeworfen.
Die Applikationsvorrichtung umfaßt beim beschriebenen Beispiel noch eine Folienhülle (25), die aus einer dünnen Schutzfolie besteht und die Schutzhülle (5) vom distalen Ende her biskura vor das proximale Ende umgibt und einhüllt. Hierbei ist auch die Öffnung (7) durch die Folienhülle (25) zunächst verschlossen. Aufgrund der leichten Zerreißbarkeit des Folienmaterials am distalen Ende, erforderlichenfalls auch aufgrund einer dort angebrachten Sollreißstelle (26), kann durch Zurückziehen der Folienhülle (25) deren geschlossenes Vorderende aufgerissen und damit die Öffnung (7) freigelegt werden. Die Folienhülle (25) weist an ihrem proximalen Ende eine Fahne (27) auf, die mit zwei Fingerlöchern (28) versehen ist. An dieser Fahne (27) kann die Folienhülle (25) unter Ausübung einer Gegetkraft auf den Flansch (15) zurückgezogen und damit vorne aufgerissen werfen. Eine Verschmutzung der Hülse (6) insbesondere im Bereich ihrer Öffnung (7) während des Einführens der Applikationsvorrichtung wird. verhindert, wenn die Folienhülle vorne erst aufgerissen wird, wenn die Applikationsvorrichtung schon so weit eingefühlt ist, daß ihr distales Ende diejenigen Stellen, an denen eine Kontamination zu befürchten ist, bereits passiert hat. Zweckmäßigerweise sind die Schutzhüllen (5) bereits in ihrem Vorrat mit der Folienhülle (25) versehen, die also eine Art Einzelverpackung darstellt.
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Claims (8)

Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur .instrumenteilen Besamung oder Embryoübertragung Schutzansprüche
1. Schutzhülle für eine aus einer beiderseits offenen hohlzylindrischen Kanüle (1), in die vom proximalen oder vom distalen Ende (13) her eine röhrchenförmige Packung (2) mit dem Injektionsgut und vom proximalen Ende her ein Mandrin (3) zum Auspressen der Packung einschiebbar sind, bestehende Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, bestehend aus einer austauschbaren rohrförmigen Hülse (6), die auf die Kanüle aufziehbar ist, mit ihrem proximalen Ende (12) lösbar am proximalen Ende der Kanüle zu befestigen ist, an ihrem distalen Ende eine Öffnung (7) für den Austritt des Injektionsguts aufweist und im Bereich dieser distalen Öffnung (7) zu dieser zu konisch verjüngt ist und mit einem einen Längskanal aufweisenden, rotationssymmetrischen Formkörper (8) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper ein Außen-Formkörper (38) ist, dessen Längskanal gleichlaufend mit der Hülsen-Außenwand konisch verjüngt ist und in dessen Längskanal die Hülse (6) und ein Innen-Formkörper (39) eingesetzt sind, wobei der Innen-Formkörper eine konische Außenfläche (41)4 deren Konizität der konischen Wand (40) des Längskanals des Außen-Formkörpers gleicht und zwischen der und der Wand dieses Längskanals der konische Teil der Hülse eingeklemmt ist, und eine konische Innenfläche, die sich zum distalen Ende (52) zu Verjüngt, aufweist.
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2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) unmittelbar anschließend an das distale Ende (52) zwischen diesem und den konischen Wandflächen (40, 41) nicht-konische, im wesentlichen zylindrische Innen- bzw. Innen- und Außenflächen aufweisen (bei 43)·
3. Schutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) zusammenkoppelbar sind.
4· Schutzhülle nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, d-»^ der Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) einen Schnapp-Koppelmechanisinus (44» 50) aufweisen.
5· Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4j dadurch gekennzeichnet, daß der Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) stufenlos ineinander übergehende distale Endflächen (52) aufweisen.
6. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die konische Verjüngung des distalen Endes der Hülse (6) zwischen den entsprechenden Wänden (40, 41) des Außen-Formkörpers (38) und des Innen-Formkörpers (39) durch Stauchung beim Aufbringen der Formkörper gebildet ist.
7· Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die V'andstärke des Innen-Formkörpers (39) zwischen seiner konischen Außenfläche (41) und seiner konischen Innenfläche gegen das vom distalen Ende (52) abgewandte Ende (46) dieses Formkörpers zu abnimmt.
8. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß sie von einer Folienhülle (25) aus einer dünnen Schutzfolie lose überzogen ist, die am distalen Ende geschlossen, jedoch durch Zug an der Hülle in Richtung zum proximaltn Ende aufreißbar ist und die im Bereich des proximalen Endes einen Zuggriff (27) aufweist,.
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9· Schutzhülle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet f daß die Folienhülle (25) im Bereich des pröximälen Endes eine seitliche Fahne (27) mit einem oder mehreren Fihgeflocherh (28) aufweist<
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4419726A1 (de) * 1993-06-04 1994-12-08 Kwahak International Co Vorrichtung zur künstlichen Befruchtung und Embryonenüberführung

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DE4419726A1 (de) * 1993-06-04 1994-12-08 Kwahak International Co Vorrichtung zur künstlichen Befruchtung und Embryonenüberführung

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