DE8804958U1 - Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung - Google Patents
Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder EmbryoübertragungInfo
- Publication number
- DE8804958U1 DE8804958U1 DE8804958U DE8804958U DE8804958U1 DE 8804958 U1 DE8804958 U1 DE 8804958U1 DE 8804958 U DE8804958 U DE 8804958U DE 8804958 U DE8804958 U DE 8804958U DE 8804958 U1 DE8804958 U1 DE 8804958U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- molded body
- protective cover
- conical
- distal end
- sleeve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 title claims description 29
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 11
- 238000002347 injection Methods 0.000 title claims description 9
- 239000007924 injection Substances 0.000 title claims description 9
- 230000009027 insemination Effects 0.000 title claims description 4
- 210000001161 mammalian embryo Anatomy 0.000 title claims description 4
- 238000012546 transfer Methods 0.000 title claims description 4
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 7
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- KWGRBVOPPLSCSI-WPRPVWTQSA-N (-)-ephedrine Chemical compound CN[C@@H](C)[C@H](O)C1=CC=CC=C1 KWGRBVOPPLSCSI-WPRPVWTQSA-N 0.000 claims 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 6
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 4
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 4
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 4
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 3
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 3
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 239000003814 drug Substances 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 description 1
- 241001631457 Cannula Species 0.000 description 1
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 241000506680 Haemulon melanurum Species 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 229940079593 drug Drugs 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 1
- 229920002457 flexible plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 235000011837 pasties Nutrition 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 210000000582 semen Anatomy 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 210000001215 vagina Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M31/00—Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61D—VETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
- A61D19/00—Instruments or methods for reproduction or fertilisation
- A61D19/04—Instruments or methods for reproduction or fertilisation for embryo transplantation
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61D—VETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
- A61D19/00—Instruments or methods for reproduction or fertilisation
- A61D19/02—Instruments or methods for reproduction or fertilisation for artificial insemination
- A61D19/027—Devices for injecting semen into animals, e.g. syringes, guns, probes
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Reproductive Health (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Transplantation (AREA)
- Anesthesiology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Hematology (AREA)
- Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
Description
• ant ti·,
s,
Dr. Ludwig Siinmet, Landshut>
Und Ludwig 0. Stimmet, Zweikirchen
Schützhülle für einy_Agplikatiph3yprrichtung yon_injektionsgütj
insbesondere zur instrumentgllen Besamung oder Embryoübertragung
insbesondere zur instrumentgllen Besamung oder Embryoübertragung
Beschreibung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Diese Äpplikationsvorrichtungen
werden insbesondere, aber nicht ausschließlich im Veterinärwesen ium Zweck der instrumenteilen Besamung oder zur Embryoübertragung verwende^
wobei zunächst die äußere, für den Einmalgebrauch bestimmte, zu-■eist
aus Kunststoff bestehende Schutzhülle aufgezogen wird, die an ihrer distalen Spitze konisch zusammenläuft, und am proximalen Ende an
der Kanüle befestigt wird, woraufhin vom proximalen Ende her die Packung
mit dem Injektionsgut zunächst in die Kanüle eingeschoben wird und dann, nach Einführen der Applikationsvorrichtung in z.B. die Scheide einer Kuh
mit Hilfe des Mandrins nach vorne ausgepreßt wird. Die Fackung kann auch
•»or dem Aufziehen der Schutzhülle von vorne eingeschoben werden. Das
Applikationsgerät eignet sich außerdem zum Einbringen von Medikamenten in flüssiger oder pastöser Form.
Als Einzelpackungen sind neben Ampullen beiderseits verschlossene Kunststoff
röhrchen in verschiedenen Größen bekannt, die in wenigstens zwei üblichen Standarddurchmessern auf dem Markt sind. Entsprechend werden
dickere oder dünnere Kanülen und am distalen Ende eine größere oder kleinere Endöffnung aufweisende konische Spitzen benötigt, und sisd
Schutzhüllen größeren und kleineren Durchmessers üblich. Es ist jedoch
wichtig, daß die Schutzhülle mit ihrem distalen Ende hinsichtlich der Kanüle genau zentriert ist, damit das Injektionsgut durch die Öffnung
hindurchtreten kann.
Für die Befestigung der Schutzhülle am distalen Ende ist eine Konstruktion
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt (DE-OS 31 06 306, Fig.
ill
4 < f ·
i · t ·
3), Wobei das Formstück vorne iri die Hülse eingeklebt ist und mit dieser
auf die Kanüle aufgezogen wird, wobei der konische Bereich für eine
Zentrierung sorgt. Bei der Applikation tritt dann die Gefahr auf, daß sich durch den gegen den Innenkonus des Formstücks anschlagenden und
nach vorne drückenden, die Packung auspressenden Kolben das Formstück
von der Hülse löst, abgerissen wird Und dann im Organ zurückbleibt.
Solche Kolben sind häufig kleine Kugeln - als Verschlußkugeln der Packung oder bei einem Mandrin mit kugelförmiger Spitze - von beispielsweise
3 nun Durchmesser, die in der Packung vorgeschoben werden und diese
auspressen. Trifft die Kugel schließlich auf die Konusschräge, so übt
lie ihre Schubkraft auf diese aus.
Durch die Neuerung soll eine leicht herstellbare, und montierbare selbst-■entrierende
Schutzhülle geschaffen werden, bei der keine Gefahr des Abreissens der Spitze während des Gebrauchs besteht. Dies wird durch die
In den Ansprüchen gekennzeichnete Neuerung erreicht. Demnach wird beim
Aufziehen der Schutzhülle am distalen Ende aufgrund des Konus eine sichere Zentrierung dickerer und dünnerer Packungen bewirkt, ohne daß
•ine Gefahr besteht, daß der Formkörper durch den Druck des die Packung auspressenden Kolbens abgerissen wird und dann im Organ zurückbleibt.
Dadurch, daß der aufgesetzte Formkörper außen auf der Hülse sitzt, kann aämlich der im Konus schiebende z.B. kugelförmige Kolben, der auf die
konische Innenfläche des Innen-Formkörpers drückt, diese Formkörper
nicht von der Hülse abreissen. Andererseits läßt sich auch bei dieser Ausführung des Formkörpers ein abgerundetes distales Ende schaffen, das
ein leichtes und gefahrloses Einführen der Applikationsvorrichtung begünstigt.
Die Befestigungsweise der Hülse an den Formkörpern, nämlich daß
das distale Ende der Hülse in den Spalt zwischen dem Außen-Formkörper und dem Innen-Forrakörper eingeklemmt ist, ist - etwa im Vergleich zu einer Klebung - besonders leicht darstellbar. Die Formkörper können zum distalen Ende zu noch durch nicht—konische Teile verlängert sein, wodurch es leicht ist, eine außen abgerundete Form zu schaffen und nach Anspruch 3 eine Kopplung zwischen den beiden Formteilen insbesondere in diesem nicht-konischen Bereich zu schaffen. Nach Anspruch 4 ist die Kopplungsmöglichkeit ein Schnapp-Koppelmechanismus, mit dem der kombinierte Formkörper fest am Hülsenende befestigt wird. Er ist dann ebenso wie die Hülse nur für einmaligen Gebrauch bestimmt. Alternative Möglichkeiten wären eine Schraubverbindung oder eine Bajonetteverbindung. Durch eine in axialer Richtung starre Verbindung kann leicht die Maßnahme nach
das distale Ende der Hülse in den Spalt zwischen dem Außen-Formkörper und dem Innen-Forrakörper eingeklemmt ist, ist - etwa im Vergleich zu einer Klebung - besonders leicht darstellbar. Die Formkörper können zum distalen Ende zu noch durch nicht—konische Teile verlängert sein, wodurch es leicht ist, eine außen abgerundete Form zu schaffen und nach Anspruch 3 eine Kopplung zwischen den beiden Formteilen insbesondere in diesem nicht-konischen Bereich zu schaffen. Nach Anspruch 4 ist die Kopplungsmöglichkeit ein Schnapp-Koppelmechanismus, mit dem der kombinierte Formkörper fest am Hülsenende befestigt wird. Er ist dann ebenso wie die Hülse nur für einmaligen Gebrauch bestimmt. Alternative Möglichkeiten wären eine Schraubverbindung oder eine Bajonetteverbindung. Durch eine in axialer Richtung starre Verbindung kann leicht die Maßnahme nach
t >
Anspruch 5 erzielt V/erden, die eine glatte Vörderflache der Gesamtheit
der beiden Formkörper ergibt*
Nach Anspruch 6 kann das Hülsenmateriäl ursprünglich zylindrisch söin
und wird erst durch das Einklemmen in den konischen Spalt im Hülsen-End^
bereich konisch verformt· Das Hülsenmaterial kann dann Meterware sein.
Die Maßnahme nach Anspruch 7 dient dazu, eine möglichst kleine Stufe am
Beginn des Innen-Formkörpers zu haben, so daß die eingeschobene Packimg
In den konischen Längskanal des Innen-Formkörpers hineinreicht und nicht
an dessen Endfläche hängenbleibt.
Die Ausführung mit Außen"- und Innen-Formkorjier ergibt einen sehr festen
Hält des kombinierten Formkörpers an der Hülse, so daß ein Ablösen
desselben von der Hülle praktisch ausgeschlossen ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Neuerung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 im Längsschnitt eine neuerungsgemäße Applikationsvorrichtung in
zum Einführen in einen Tierkörper bereiter Ausrüstung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das distale Hülsenende mit aufgesetztem
zweiteiligem Formkörper nach einer abgewandelten Ausführungsi^rm.
Die in Fig. 1 dargestellte Applikationsvorrichtung ist zusammengesetzt
aus einer Kanüle (1), die aus einem dünnwandigen langen Metallrohr besteht und in die zum Zwecke der Applikation eine Packung (2) eines
Injektionsguts, insbesondere ein Samenröhrchen mit tierischem Samen, eingesetzt ist, und einem Mandrin (3), mit dessen Hilfe zunächst die
Packung (2) bis zum distalen Ende der Kanüle (l) durchgeschoben wird und
dann ein in der Packung (2) befindlicher Verschluß- und Kolbenkörper
Form einer Kugel (4) unter Auspressung der Packung (2) vorgedruckt wirä. Zu diesem Zweck weist der Mandrin (3) an seinem distalen Ende noch einen knopfartigen Kopf auf, der in seinem Durchmesser der zu verwendenden Packung angepaßt, ist. Um auch dünne Packungen, die üblicherweise als Kolben einen Baumwoiidöcht enthalten, auspressen zu können., stehen zweck—
Form einer Kugel (4) unter Auspressung der Packung (2) vorgedruckt wirä. Zu diesem Zweck weist der Mandrin (3) an seinem distalen Ende noch einen knopfartigen Kopf auf, der in seinem Durchmesser der zu verwendenden Packung angepaßt, ist. Um auch dünne Packungen, die üblicherweise als Kolben einen Baumwoiidöcht enthalten, auspressen zu können., stehen zweck—
mäßigerweise zwei verschiedene dicke Mandr.ine wahlweise zur Verfügung.
Am proximalen Ende des Mandrins sitzt eine Daumenplatte. Zur Einführung der Applifcationsvorrichtung in einen Tierkörper umfaßt sie weiterhin
eine auf die Kanüle (1) mantelartig aufgezogene Schutzhülle (5), die
nach jedem Gebrauch der Applikationsvorrichtung abgenommen und durch
eine neue oder frische Schutzhülle ersetzt wird.
Die Schutzhülle (5) ist an ihrem distalen Ende zu einer Öffnung (7)
konisch verjüngt. Sie besteht aus einer Hülse (6) aus flexiblem Kunststoff und aus einer Spitze (8) aus festem Kunststoff.
Durch den konischen Tnnenraum im Endstück der Schutzhülle (5), dessen
Zuspitzung so ist, daß sich auch Röhrchenpackungen, die einen relativ
kleinen Durchmesser aufweisen, noch abstützen können, wird die eingeschobene Packung (2) also unabhängig von ihrem Durchmesser sauber zentriert
und kann durch die Öffnung (7) entleert werden» Beim Vorschieben der
Kugel (4) oder eines Baumwolldochts durch den Mandrin (3) drückt zunächst die Wand der Packung (2) und später die Kugel (4) bzw. der Kopf
des Mandrins (3) selbst von innen gegen den Konus.
Da die Abstützung, also die Aufbringung der Gegenkraft gegen die über
den Mandrin ausgeübte Auspreßkraft, über die Hülse (6) verläuft, muß
diese an der Kanüle (1) bzw*, an einem an dieser befindlichen Griff fest
verankert sein. Diese Verankerung erfolgt am proximalen Ende (12) der Hülse (6) mit Hilfe einer Klemmvorrichtung, beispielsweise eines Klemmbackenfutters
oder einer Exzenter-Klemmvorrichtung, die am proximalen Ende (13) der Kanüle (1) sitzt. Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer solchen
Klemmvorrichtung, mit zwei exzentrisch gegeneinander verdrehbaren Kunststoffrohrstücken
(15) und (l8).
Fig. 2 zeigt die distale Spitze der Schutzhülle (5) mit an der Spitze
(8) aufgesetztem Außen-Formkörper (38) und Innen-Formkörper (39)· Zwischen
einer konischen Innenwand (40) des Außen-Formkörpers (38) und
einer konischen Außenwand (41) des Innen-Formkörpers (39), die beide
gleichen Konuswinkel haben, befindet sich ein schmaler Spalt (42), in
den das distale Ende der Hülse (6) eingeklemmt ist.
Der Inneü-Förmkörper (39) ist inisgesamt konisch rohrförmig ausgebildet,
an seinem vorriefen^ also diütä/lett Ende Weist er ein zylindrisch««;
i · (I If I fl IfIt Il
t * I I f f · Iff Il
if Il ( ti»
I fill Il
« 4 1 4 ( ItHt Mf «· *
• flfffl I I I · ·
*t it ff &igr; ti iff &kgr;
Rohrstück (43) mit einer nach außen gerichteten Schnappschulter (44)
auf, an das sich ein konisches Rohrstück (45) anschließt, dessen Innenkonuswinkel
zum Ende (46) des Innen-Formstücks (39) zu zunimmt, so daß
dessen Wandstärke am Ende (46) nur noch gering ist. Das Ende (46) legt
sich beim Aufziehen dür Hülse (6) auf die Kanüle (1) an deren distale
Stirnfläche an, die eingeschobene Packung bleibt jedoch keinesfalls mehr
am Ende (46) hängen, sondern zentriert sich automatisch an der konischen Innenwand des Rohrstücks (45)·
Der Außen-Formkörper (38) weist im Bereich seines distalen Ender ein
nicht-konisches Längskanalstück mit einer einwärtsgerichteten umlaufenden Rippe (50) auf, die zum distalen Ende zu eine der Schnappschulter
(44) entsprechende radiale Begrenzung und auf der entgegengesetzten
Seite eine konische Begrenzung (51) aufweist. Im montierten Zustand liegt die Rippe (50) an der Schnappschulter (44) an, wobei aufgrund der
Bemessung der beiden Formkörper die distale Endfläche (52), die sich aus den Flächen der beiden Formkörper zusammensetzt, glatt und stufenlos ist.
Die beiden Formkörper (38) und (39) bestehen aus elastischem Kunststoff
mit glatter Außenfläche. Die Elastizität bewirkt eine gewisse radiale Dehnbarkeit des Außen-Formkörpers (38) und eine radiale Zusammendrückbarkeit
des Innen-Formkörpers (39)· Bei der Montage wird zunächst die Hülse
(6) auf den Innen-Formkörper (39) aufgezogen, was, wenn es sich um eine
konisch zugespitzte Hülse (6) handelt, unter leichter konischer Aufweitung erfolgt, und wenn es sich um eine rein zylindrische Hülse (6)
handelt, durch einfaches Einschieben des Formkörpers (39)· Die Montage aus Hülse (6) und Innen-Formkörper (39) wird nun in die weite Öffnung
des Außea-Formkörpers (38) eingeschoben, wobei sich im Fall einer zylindrischen Hülse (6) diese im sich bildenden Spalt (42) selbst konisch
formt. Erreicht beim Einschieben die distale Endfläche des Formkörpers (39) die konische Begrenzung (51) der Rippe (50), so wird der Außen-Formkörper
(38) gedehnt und der Innen-Formkörper (39) zusammengedrückt, bis nach Überwindung der Rippe (5) durch die Schnappschulter (44) die
Formkörper wieder ihre normalen Maße annehmen und die fertig montierte Hülsenspitze unverrückbar festlegt. Ein noch weiteres Vorschieben des
Innen-'Formkörpers (39) Wird durch den Kontakt der Wände (40) und (41)
unter Zwischenläge der Hülse (6) verhindert. Die Hülse (6) ist zwischen
diesen konischen Wänden so fest eingespannt, daß ein Heräusschlupfen
nicht möglich ist, zürääl die Anwendung einer Schubkraft äüf dcü löncü-
11 Il >
II· · ItIi M
< ti <· I ... 1 Hf Il I
• »•»i« · I llf
Formkörper (39) in Richtung auf die distale Endfläche (52) zu den Klemmschluß immer fester werden läßt.
Die auf die Hülse (6) aufgebrachte Spitze (8) aus den beiden Formkörpern
(38) und (39)j die aus einfachen, billigen Kunststoffteilen bestehS,
wird nach Gebrauch zusammen mit der Hülse (6) weggeworfen.
Die Applikationsvorrichtung umfaßt beim beschriebenen Beispiel noch eine
Folienhülle (25), die aus einer dünnen Schutzfolie besteht und die
Schutzhülle (5) vom distalen Ende her biskura vor das proximale Ende
umgibt und einhüllt. Hierbei ist auch die Öffnung (7) durch die Folienhülle
(25) zunächst verschlossen. Aufgrund der leichten Zerreißbarkeit des Folienmaterials am distalen Ende, erforderlichenfalls auch aufgrund
einer dort angebrachten Sollreißstelle (26), kann durch Zurückziehen der Folienhülle (25) deren geschlossenes Vorderende aufgerissen und damit
die Öffnung (7) freigelegt werden. Die Folienhülle (25) weist an ihrem proximalen Ende eine Fahne (27) auf, die mit zwei Fingerlöchern (28)
versehen ist. An dieser Fahne (27) kann die Folienhülle (25) unter Ausübung einer Gegetkraft auf den Flansch (15) zurückgezogen und damit
vorne aufgerissen werfen. Eine Verschmutzung der Hülse (6) insbesondere
im Bereich ihrer Öffnung (7) während des Einführens der Applikationsvorrichtung
wird. verhindert, wenn die Folienhülle vorne erst aufgerissen wird, wenn die Applikationsvorrichtung schon so weit eingefühlt ist, daß
ihr distales Ende diejenigen Stellen, an denen eine Kontamination zu
befürchten ist, bereits passiert hat. Zweckmäßigerweise sind die Schutzhüllen (5) bereits in ihrem Vorrat mit der Folienhülle (25) versehen,
die also eine Art Einzelverpackung darstellt.
*
* 1 $ &igr;« 11 11 »
• It t I I
I Il If I ||
Claims (8)
1. Schutzhülle für eine aus einer beiderseits offenen hohlzylindrischen
Kanüle (1), in die vom proximalen oder vom distalen Ende (13) her eine röhrchenförmige Packung (2) mit dem Injektionsgut und vom
proximalen Ende her ein Mandrin (3) zum Auspressen der Packung
einschiebbar sind, bestehende Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, bestehend aus einer austauschbaren rohrförmigen Hülse (6), die
auf die Kanüle aufziehbar ist, mit ihrem proximalen Ende (12) lösbar am proximalen Ende der Kanüle zu befestigen ist, an ihrem distalen
Ende eine Öffnung (7) für den Austritt des Injektionsguts aufweist
und im Bereich dieser distalen Öffnung (7) zu dieser zu konisch verjüngt ist und mit einem einen Längskanal aufweisenden, rotationssymmetrischen
Formkörper (8) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper ein Außen-Formkörper (38) ist, dessen Längskanal
gleichlaufend mit der Hülsen-Außenwand konisch verjüngt ist und in dessen Längskanal die Hülse (6) und ein Innen-Formkörper (39) eingesetzt
sind, wobei der Innen-Formkörper eine konische Außenfläche (41)4 deren Konizität der konischen Wand (40) des Längskanals des
Außen-Formkörpers gleicht und zwischen der und der Wand dieses
Längskanals der konische Teil der Hülse eingeklemmt ist, und eine
konische Innenfläche, die sich zum distalen Ende (52) zu Verjüngt, aufweist.
t *
Il ff I »* «*·4 # «
♦ * M f I I * * *
t*4
»*
it * &eegr; &tgr; · 11
2. Schutzhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außen-Formkörper
(38) und der Innen-Formkörper (39) unmittelbar anschließend
an das distale Ende (52) zwischen diesem und den konischen Wandflächen (40, 41) nicht-konische, im wesentlichen zylindrische
Innen- bzw. Innen- und Außenflächen aufweisen (bei 43)·
3. Schutzhülle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) zusammenkoppelbar
sind.
4· Schutzhülle nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, d-»^ der Außen-Formkörper
(38) und der Innen-Formkörper (39) einen Schnapp-Koppelmechanisinus
(44» 50) aufweisen.
5· Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 4j dadurch gekennzeichnet,
daß der Außen-Formkörper (38) und der Innen-Formkörper (39) stufenlos ineinander übergehende distale Endflächen (52) aufweisen.
6. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die konische Verjüngung des distalen Endes der Hülse (6) zwischen den entsprechenden Wänden (40, 41) des Außen-Formkörpers
(38) und des Innen-Formkörpers (39) durch Stauchung beim Aufbringen
der Formkörper gebildet ist.
7· Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die V'andstärke des Innen-Formkörpers (39) zwischen seiner
konischen Außenfläche (41) und seiner konischen Innenfläche gegen das vom distalen Ende (52) abgewandte Ende (46) dieses Formkörpers
zu abnimmt.
8. Schutzhülle nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet,
daß sie von einer Folienhülle (25) aus einer dünnen Schutzfolie lose überzogen ist, die am distalen Ende geschlossen, jedoch durch
Zug an der Hülle in Richtung zum proximaltn Ende aufreißbar ist und
die im Bereich des proximalen Endes einen Zuggriff (27) aufweist,.
I * I t I f f < # ·
< I· I II* I It«* 4
• « Il IfIIf II* I «
«»III I I · &iacgr;
I
ti I I I 1141« «
'»«»ir * I &igr; ♦ · ·«
if« «II It·»
i III f lit M · ·
a I·· till··· ·* ·
• I # t i .11·
■ II 111 ti I * ' *·
9· Schutzhülle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet f daß die Folienhülle
(25) im Bereich des pröximälen Endes eine seitliche Fahne (27)
mit einem oder mehreren Fihgeflocherh (28) aufweist<
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804958U DE8804958U1 (de) | 1987-04-22 | 1988-04-15 | Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8705864U DE8705864U1 (de) | 1986-04-23 | 1987-04-22 | Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung |
| DE8804958U DE8804958U1 (de) | 1987-04-22 | 1988-04-15 | Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804958U1 true DE8804958U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=25951710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804958U Expired DE8804958U1 (de) | 1987-04-22 | 1988-04-15 | Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804958U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4419726A1 (de) * | 1993-06-04 | 1994-12-08 | Kwahak International Co | Vorrichtung zur künstlichen Befruchtung und Embryonenüberführung |
-
1988
- 1988-04-15 DE DE8804958U patent/DE8804958U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4419726A1 (de) * | 1993-06-04 | 1994-12-08 | Kwahak International Co | Vorrichtung zur künstlichen Befruchtung und Embryonenüberführung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1914754C3 (de) | Applikator für Medikamente | |
| DE2513241C3 (de) | Vorrichtung zum Einführen eines intrauterinen Einlagekörpers | |
| EP2826514B1 (de) | Katheter-Set | |
| DE1566053C3 (de) | Vorrichtung zum Erleichtern der Entnahme physiologischer Flüssigkeiten und sonstiger strömungsfähiger Medien aus Hohlräumen der Körper von Lebewesen | |
| EP0006430B1 (de) | Tubenartiger Vorratsbehälter für ein medizinisches Spritzgerät zum Mischen und Austragen von pastösen Medien | |
| DE2233007A1 (de) | Setznadel | |
| DE2056963A1 (de) | Apphkatorrohre fur Suppositorien und dergleichen | |
| DE2114332A1 (de) | Vorrichtung zum Einfuehren von Harnroehrenkathetern | |
| DE2729428A1 (de) | Injektionspistole fuer tiere, insbesondere fuer die kuenstliche besamung von rindern | |
| DE1284148B (de) | Injektionspistole fuer die kuenstliche Besamung | |
| EP1212984B1 (de) | Spritze zum dosierten Abgeben von dentalen Werkstoffen | |
| DE8705864U1 (de) | Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung | |
| DE3217044A1 (de) | Behaelter fuer plastische massen | |
| DE3913186C1 (de) | ||
| DE8804958U1 (de) | Schutzhülle für eine Applikationsvorrichtung von Injektionsgut, insbesondere zur instrumentellen Besamung oder Embryoübertragung | |
| DE4008391C1 (de) | ||
| DE2328718B2 (de) | Blutentnahmevorrichtung | |
| EP0148473A2 (de) | Besamungshülle für die künstliche Besamung von Tieren | |
| DE4102775C1 (de) | ||
| DE102013201460A1 (de) | Composite-Kapsel und Verfahren zum Ausbringen einer Dentalmasse | |
| DE69814045T2 (de) | Einweg-sicherheitsvorrichtung zur blutübertragung | |
| EP0195080A1 (de) | Vorrichtung zum einführen eines diaphragmas. | |
| DE20016131U1 (de) | Applikator für Gewebekleber | |
| EP1380269B1 (de) | Besamungskatheter und Spermatube für die künstliche Besamung von Nutztieren | |
| AT256696B (de) | Spritze, insbesondere Injektionsspritze |