DE8804915U1 - Verpackung, insbesondere sterile Verpackung für steril zu haltende Gegenstände - Google Patents

Verpackung, insbesondere sterile Verpackung für steril zu haltende Gegenstände

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DE8804915U1
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Hiltner Claus M Dipl-Biol 8500 Nuernberg De
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Hiltner Claus M Dipl-Biol 8500 Nuernberg De
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06114Packages or dispensers for needles or sutures
    • A61B17/06133Packages or dispensers for needles or sutures of parallelepipedal shape, e.g. made of rectangular or slightly oval panels

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackung/ insbesondere eine sterile Verpackung für steril zu haltende Gegenstände, z.B. chirurgisches Nahtmaterial*
Bekanntlich wird chirurgisches Nahtmaterial in einem speziellen Behälter oder einer Dose untergebracht/ aus der die Faden zum Zwecke des Erfassens bis zu einem gewissen Grade herau&ragen. Solche Dosen werden in einer sterilen Verpackung untergebracht, die in bekannter Weise aus einem Beutel besteht, dessen Rückflächö meist aus einem beschichteten Papier und dessen Vwjrderflache aus durchsichtiger Kunststofffolie besteht, wobei beide Flächen miteinander verschwelet oder sonstwie verbunden sind.
Solche Beutel sind darüberhinaus noch in unsterilen Beuteln verpackt, die im allgemeinen als Aufreißbeutel ausgebildet sind. Bei der Handhabung solcher Beutel wird so vorgegangen, daß zunächst der unsterile Beutel geöffnet wird, so daß dann die sterile Verpackung mit dem chirurgischen Nahtmaterial dem Arzt gereicht werden kann. Dieser öffnet nun diese sterile Verpackung. Bei den bekannten sterilen Verpackungen bereitet das öffnen gewisse Schwierigkeiten, insbesondere dann, wenn die Einreißschlitze nicht ordnungsgemäß angebracht sind oder , insgesamt das Material festigkeitsmäßig so gewählt ist, d\ß das Aufreißen mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Hinzu kommt, daß beim Aufreißen der sterilen Verpackung wegen der meist aus Papier bestehenden Rückfläche des Beutels Fasern abfallen, was nicht erwünscht ist.
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Der Erfindung liegt demzufolge dial Aufgabe zügrunde, eine Verpackung, insbesondere sterile Verpackung für steril zu Haltende Gegenstände, insbesondere chirurgisches Nahtmaterial, zu schaffen, welche das öffnen erleichtert, und die so ausgebildet ist, daß die Verpackung wahlweise voll oder auch teilweise geöffnet werden kann. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Vorderfläche teilweise (streifenförmig) abziehbar ausgebildet ist.
Im einzelnen ist die Ausbildung dabei so getroffen, daß die Vorderflache im Vergleich zur Rückflache im Eckbereich des Beutels freiliegt. Eine bevorzugte AusfUhrungsform besteht dabei darin, daß die RUckfläche des Beutels im Eckbereich schräg abgeschnitten ist. Darüberhinaus weist die freiliegende Fläche einen Einschnitt auf, der unmittelbar heben der Haftfläche zwischen Rückfläche und Vorderfläche liegt. Daher verläuft die Haftfläche am Ende des Einschnittes quer zur Reißrichtung, so daß beim Einreißen der Vorderfläche das Ablösen der Vorderfläche von der RUckfläche Über die gesamte Breite der Haftflache erfolt.
Dadurch ist nunmehr der Benutzer in der Lage, entweder den Aufziehbeutel insgesamt zu öffnen und die darin befindliche Box mit dem Nahtmaterial zu entnehmen, oder aber lediglich einen Seitenstreifen, und zwar einen vorderen Seitenstreifen, aufzureißen, indem die freiliegende Fläche erfaßt wird, so daß der Behälter seitlich aus dera Böötsl entnommen werden kann. Der Vorteil bei dieser AusfUhrungsform besteht dabei darin, daß eine Beschädigung der aus beschichtetem Papier bestehenden RUckfläche nicht eintreten kann, mithin auch die sonst beim Aufreißen solcher Beutel auftretende Zerfaserung der RUckfläche des Beutels nicht stattfindet und mithin Faserflug vermieden ist.
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In iier Zeichnung 1st eine beispielsweise AüsfÜhrungsförm dargestellt.
Fig* 1 zeigt die sterile Verpackung in Aufsicht; 2 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A.
Die Verpackung in Form eines Aufziehbeutels besteht aus elnür Rückfläche 1 (gepunktet dargestellt) aus beschichtetem Papier, z.B. kunststoffbeschichtetem Papier oder Aluminiumfolie.
Auf dieser Rückfläche ist die Vorderfläche 2 in Form einer durchsichtigen Kunststoffolie angebracht. Diese Kunststofffolie ist mit der Rückfläche 1 verbunden, und zwar an den durch Kreuze 3 gekennzeichneten Flächen (Haftfläche).
An der linken oberen Ecke bei 4 ist im Eckbereich die !Folie 2 nicht mit der Rückfläche 1 verbunden, sondern liegt lose auf. An der rechten oberen Ecke befindet sich nur die Kunststoffolie 2, während die Rückfläche 1 schräg bei 6 abgeschnitten ist. Dadurch liegt die Vorderfläche, also die Kunststoffolie, im Eckbereich frei. Der freiliegende Teil ist &bull;it 7 bezeichnet. In diesem Eckbereich i<st auch ein Einschnitt 8 unmittelbar neben der Haftfläche 3 angebracht/ der das teilweise Abziehen der vorderen Fläche erleichtert. Der Einschnitt ist so angebracht, daß in Reißrichtung die Haftfläche in ihrer vollen Breite "b" gelöst wird.
Durch diese Art der Verpackung ist der Benutzer in der Lage, entweder die Vorderfläche 2 insgesamt abzureißen, indem er an der linken Ecke den mit der Rückseite 1 nicht verbundenen Teil erfaßt und dann die Vorderfläche abzieht, oder aber der Benutzer erfaSt den freiliegenden Teil 7 und reißt nur den rechten Teil der Vorderfläche 2 in einer entsprechenden Streifenbreite auf, so daß die Haftfläche mit gelöst wird und SGiüit der Beutel seitlich zugänglich ist und der darin befindliche Gegenstand 9 entnommen werden kann.

Claims (7)

1. Ottokar Dahmer
Dag-Hammarskjöld-Straße 55 3500 Kassel
2. Dipl.-Biol. Claus M. Hiltner Esperanto-Str. 5
8500 Nürnberg
A_n_s_E_r_Ü_c_h_e
1. Verpackung, insbesondere sterile Verpackung für steril zu haltende Gegenstände wie z*B* chirurgisches Nahtmaterial, bestehend aus einem Beutel mit Vorder- und Rückfläche
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderfläche (2) teilweise (streifenförmig) abziehbar ausgebildet ist.
-2-
Poslgiroamti
Frankfurt/Main
1493 59 · 602 (BLZ500 lOO 60)
&bull; · it «
aid . j i
Koiflctsonbank · ·
Dresdner Öank
425 4VS 300 (BLZ 520 800 SO)
-2-
2. Verpackung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel ein Aufziehbeutel ist.
3. Verpackung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderflache (2) im Vergleich zur Röckflache (1) im Eckbereich des Beutels freiliegt (7).
4. Verpackung nach Anspruch 1 dadurch gekenzeichnet, daß die Rückflache (1) des Beutels im Eckbereich schräg (6) abgeschnitten ist.
5. Verpackung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß die freiliegende Fläche (7) ainan Einschnitt (8) aufweist.
6. Verpackung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt (8) unmittelbar neben der Haftfloche (3) liegt.
7. Verpackung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß am Ende dee Einschnittes (8) die Haftflache (3) quer zur Reißrichtung verläuft.
-3-
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DE8804915U 1988-01-28 1988-04-14 Verpackung, insbesondere sterile Verpackung für steril zu haltende Gegenstände Expired DE8804915U1 (de)

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