DE8804888U1 - Splitterschutznetz - Google Patents

Splitterschutznetz

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DE8804888U1
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Bergische Gardinen-Industrie 5277 Marienheide De GmbH
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Bergische Gardinen-Industrie 5277 Marienheide De GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein SpLitterschutznetz nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein SpLitterschutznetz der vorgenannten Art wird an einer
Stange aufgehängt/ die von zwei an der Wand befestigten
Auflagern gehalten wird. Die Breite des Netzes ist gleich
dem Zweifachen der Breite des Fensters, hinter dem das Netz
befestigt ist. Das Netz ist 1,5 mal so lang wie das Fenster
hoch ist. Der untere Teil des Netzes liegt in Falten in
einem oben offenen Behälter. Der untere Rand ist mit einer
Bleischnur beschwert.
Tritt vor dem Fenster eine Explosion auf, durch die das Glas des Fensters zersplittert wird, dann fliegen die Splitter |
in das Netz, das sich dabei ballonartig aufbläht, wobei |
die Stange sich von ihren Auflagern Löst. %
Nachteilig ist hierbei, daß je nach der Stärke der Explosion
das Netz mit den Splittern sackartig in den Bereich hinter |
dem Fenster geschleudert wird und Schaden dabei verursachen |
kann. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß zum f
Reinigen des Fensters das Netz abgenommen werden muß. Wegen \
seiner sehr engen Maschen, ist es zudem relativ luftundurch- f.
lässig. I
Es besteht die Aufgabe, das Netz und seine Anbringung hinter
dem Fenster so zu verbessern, daß ein wirksamer Splitterschutz auch unmittelbar hinter dem luftdurchlässigen Netz
gewährleistet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den |
Unteransprüchen entnehmbar. 1
· · ti
Nebert dem Vorteil eines wirksamen SpLitterschutzes auch Unmittelbar hinter dem als (Sardine ausgebildeten Netz ergibt sich der Vorteil der Luftdurchlässigkeit des Netzes. Die Gardine kann/ wenn die untere Kordel von den Haken gelöst 1st, wie eine normale Gardine aufgezogen und zugezogen werden, bo daß es jederzeit möglich i st, die Fenster zu öffnen und/oder diese zu reinigen. Die Gardine kann in herkömmlicher Weise an einer Gardinenschiene aufgehängt werden, welche an der Decke hinter der verglasten Fläche verankert ist. Es ist möglich, mit einer einzigen Gardine eine ganze Fehsterwänd tu schützen.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, die in perspektivischer Ansicht die Gardine und ihre Anbringung hinter einem Fenster verdeutlicht.
Die in der Zeichnung dargestellte Gardine 1 ist linksseitig im gerafften Zustand dargestellt. Sie weist oben ein mit ihr vernähtes Schienenband 2 auf/ in welchem Rollen 3 eingehängt sind/ die in einer herkömmlichen Gardinenschiene 4 geführt sind. Diese Gardinenschiene 4 ist an der Decke hinter dem zu schützenden Fenster 5 befestigt.
Bevorzugt handelt es sich um eine rascheIgewirkte Gardine 1 aus Polyesterfasern. Die maximale Maschenweite bzw. Karogröße 6 beträgt 20 &khgr; 20 mm. Liegt eine Maschenweite im Bereich von •axisnst 2Q mti vor, dann wird eine mindestens fünf- bis sechsfache Raffung der Gardine 1 gewählt, d.h. die Breite der Gardine 1 beträgt das mindestens Fünf- bis Sechsfache der Breite der verglasten Fläche 5, wobei dann die Gardine 1 auf eine Breite gerafft wird, die etwas größer ist als die Breite der verglasten Fläche 5.
An ihrer Unterseite ist die Gardine 1 umgeschlagen und weist somit einen stabilen, vernähten Saum 8 auf. In diesen Saum 8 ist eingelegt eine Kordel 9, welche in Abständen als Schleife 10 aus dem Saum herausgeführt ist. Der Abstand zwischen
&igr; ««um &igr;
«a
den Schlaufen 10 beträflt böi nichtgeraffter Gardine 1 bevorzugt etwa 30 cm. Die Kordel 9 kann mit dem Saum 8 vernäht'sein*
jhfrch diese Schlaufen 10 ist eine gespannt gehaltene Kordel 11 geführt. Diese gespannte Kordel 11 wird in gleichmäßigen Abständen von Haken 12 lösbar gehalten. Hierbei kann es sich beispielsweise um in die Kordel 11 eingehängte Bajonetthaitken handeln. Der A stand zwischen den Hakisn 12 beträgt bevorzugt nicht mehr als 1/5 m. Die Kordeln 9, 11 bestehen bevorzugt ebenfalls wie die Gardine 1 aus !Polyesterfasern.
Die Gardine 1 wird zwischen der Gardinenschiene 4 und der Kordel 11 hinter der verglasten Fläche 5 gespannt gehalten. Sie kann sich über mehrere verglaste Flächen S erstrecken* Wird die Kordel 11 von den Haken 12 gelöst, dann ist ein Auf- und Zuziehen der ISardine 1 in herkömmlicher Weise möglich.
Da die Gardine 1 luftdurchlässig ist, bietet sie einen wirksamen Splitterschutz. Im Falle einer Explosion vor der verglasten Fläche 5 werden die dann entstehenden Glässplitter gegen die Gardine 1 gelschleudert, welche sie infolge ihrer Elastizität und der Elastizität der Kordeln 9, 11 auffängt. Infolge der Karogröße von bevorzugt 8 mm und der Raffung von bevorzugt 1:3 wird verhindert, daß auch kleine Splitter durch die Gardine 1 in den Raum hinter der Gardine 1 hindurchtreten. Die von der Gairdine 1 aufgefangenen Glassplitter fallen sodann im Bereich zwischen der Gardine 1 und der Fläche 5 auf den Fußboden.
Bei der vorgenannten naschenweite weist die Gardine ein fiuädratmetergewicht völfi etwa 180 g auf. Bei einer raschelgewirkten Gardine sind bevorzugt Verstärkungsfäden in Laufrichtung vorgesehen.

Claims (9)

· · * im a · a &bgr; &bgr; 4 cat· Ansprüche
1. SpLi tterschutznetZjr das hinter einer verglasten Fläche oberhalb der Verglasung aufgehängt ist und den hinter dem Netz befindlichen Bereich im Falle einer Explosion vor der verglasten Fläche vor Glassplittern schützt, wobei die Breite des in Falten hängenden Netzes größer ist als die Breite der verglasten Fläche, dadurch gekennzei <; h &eegr; e t, daß das Netz aus einer Gardine (1) mit einer Masclienwei te (6) von unter 20 mm besteht, die Gardine (1) oben und unten hinter der verglasten Fläche C5) gerafft gespannt gehalten wird und bei ihr unten lösbare Befestigungsmittel vorgesehen sind.
2. Splitterschutznetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaschenweite (6) zwischen 5 und 1P mm liegt und die Breite der Gardine (1) etwa das l/reifache der Elreite der verglasten Fläche (5) ist.
3. Splitterschutznetz nach Anspruch 1 oder ?., dsdurch gekennzei chnet, daß die Gardine (1) oben ein Schienenband (2.) zum Einhängen der Gardine (1) in eine herkömmliche Gardinenschiene (4) aufweist und unten von einer Kordel (11) gehalten wird, die in in Abständen angeordnete Haken (12) lösbar eingehängt ist.
4. Splitterschutznetz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kordel (11) durch Schlingen (10) am unteren Rand der Gardine (1) geführt ist, die von einer weiteren am unteren Rand befestigten Kordel (9) gebildet werden.
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5. SpLitterschutznetz nach Anspruch 4, dadurch g e kennzei c h &eegr; e t, daß die weitere Kordel. (9) in den Saum (8) der Gardine (1) eingelegt ist.
6. SpLitterschutznetz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Schlingen (10) bei nichtgeraffter Gardine (1) etwa 30 cm betragen.
7. SpIitterschutznetz nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzei c h &eegr; &egr; t, daß i)ie Abstände zwischen der Haken (12) unter 2 m liegen.
8. Splitterschutznetz nach Anspruch 7, dadurch gekennzei chnet, daß die Abstände zwischen den Haken (12) unter 1,5 m liegen.
9. Splitterschutznetz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gardine (1) eine gewirkte Gardine, bevorzugt eine raschelgewirkte Gardine (1) aus Polyesterfasern mit einer Karogröße von etwa 8x8 mm ist, deren Quadratmetergewicht etwa 180 g beträgt und welche Verstärkungsfäden in Lauf ri cSi tung aufweisen.
1Q« Splitterschutznetz nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzei chnet, daß die weitere Kordel (9) mit dem Saum (8) vernäht ist.
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DE8804888U 1988-04-14 1988-04-14 Splitterschutznetz Expired DE8804888U1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8804888U DE8804888U1 (de) 1988-04-14 1988-04-14 Splitterschutznetz
DE19893911107 DE3911107A1 (de) 1988-04-14 1989-04-06 Splitterschutznetz
CH133189A CH679688A5 (en) 1988-04-14 1989-04-07 Glass splinter protection curtain
AT83189A AT394306B (de) 1988-04-14 1989-04-10 Splitterschutznetz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8804888U DE8804888U1 (de) 1988-04-14 1988-04-14 Splitterschutznetz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8804888U1 true DE8804888U1 (de) 1988-05-26

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ID=6822902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8804888U Expired DE8804888U1 (de) 1988-04-14 1988-04-14 Splitterschutznetz

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AT (1) AT394306B (de)
CH (1) CH679688A5 (de)
DE (1) DE8804888U1 (de)

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DE102006005509A1 (de) * 2006-02-07 2007-08-30 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Splitterschutz mit optischer und thermischer Funktionalität

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Publication number Publication date
AT394306B (de) 1992-03-10
CH679688A5 (en) 1992-03-31
ATA83189A (de) 1991-09-15

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