DE8804829U1 - Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt - Google Patents
Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten AufenthaltInfo
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Description
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Beschreibung:
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unbefugten Aufenthalt.
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Ständig zunehmende Einbruchdelikte verlangen in erhöhtem Maße den Schutz von Eigentum. Aus diesem Grunde kennt man Alarmanlagen als
Außensicherung und Innensicherung. Bei der Innensicherung werden häufig Bewegungsmelder für einzelne Räume eingesetzt. Solche Bewegungsmelder
arbeiten regelmäßig auf Infrarot- oder Ultraschallbasis, oder reagieren auf Lüftdruckveränderungen. Dadurch wird zwar das
Eindringen von Einbrechern erfaßt und gemeldet, jedoch unbefugter Aufenthalt praktisch nicht unterbunden. Hier setzt die Erfindung ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Sichern
von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt zu schaffen, die sich durch einfache, funktionsgerechte und kompakte Bauweise auszeichnet»
Diese Aufgabe löst die Erfindung in der Kennzeichnung einer gattungsgemäßen
Sicherungsvorrichtung durch einen Reizgasbehälter mit einem Sprühventil, einen auf das Sprühventil arbeitenden Hebelmechanismus,
einen zwischen zwei definierten Endstellungen auf den Hebelmechanismus arbeitenden Antrieb und eine Ein- und Ausschaitvorrichtup-g für den
Antrieb. ^ Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß bei eingeschaltetem Antrieb Reizgas in den zu sichernden Raum gesprüht
wird und folglich einen Einbrecher dazu zwingt, den so gesicherten Raum fluchtartig zu verlassen. Als Reizgasbehälter findet bevorzugt
eine handelsübliche Tränengasflasche mit einem fingerbetätigbaren Sprühventil Verwendung. Das Einschalten des Antriebs erfolgt über
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die Ein- und Ausschaltvorrichtung, die beispielsweise an eine Alarmanlage
angeschlossen sein kann. Die Ein- und Ausschaltvorrichtung kann aber auch als Überfalltaster oder Funkempfänger für Fernbedienung
ausgebildet sein* Derartige Lösungen bieten sich zum Schutz von Bank- und Tresorräumen an, der Anschluß an eine Alarmanlage
empfiehlt sich zur Sicherung privater Räume aber auch für Boote, Wohnmobile od. dgl. Die Sprühdauer der Tränengasflasche läßt sich
unschwer über eine geeignete Elektronik einstellen, das gleiche gilt für eine evtl. Verzögerung des Sprühbeginns. Der Hebelmechanismus
betätigt das Sprühventil in seiner einen definierten Endstellung und befindet sich in seiner anderen definierten Endstellung in Bereitschaftsstellung.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt.
So kann die Tränengasflasche auswechselbar in einem Flaschenhalter fehalten sein, damit leichter Austausch einer entleerten Tränengaaflasche
möglich ist. Nach einem Vorschlag der Erfindung, dem selbstetändige
Bedeutung zukommt, ist vorgesehen, daß der Hebelmechanismus einen Koppelhebel und einen Betätigungshebel mit abgewinkeltem Drückfinger
für das Sprühventil der Tränengasflasche aufweist, daß der Betätigungshebel an seinem einen Ende unterhalb des Drückfingers an
einem Standprofil schwenkbar gelagert und mit seinem anderen Ende an den Koppelhebel und der Koppelhebel an den Antrieb angeschlossen ist.
Bei eingeschaltetem Antrieb wird der angeschlossene Koppelhebel aus der Bereitschaftsstellung in die Betätigungsstellung derart bewegt, daß
der angelenkte Betätigungshebel verschwenkt wird und der Drückfinger
das Sprühventil infolge Druckbetätigung öffnet. Der Hebelmechanismus erfüllt also praktisch die Funktion eines Getriebes zwischen dem Antrieb
und dem Drückfinger zur Betätigung des Sprühventils. Der
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Flaschenhalter kann unmittelbar an dem Standprofil befestigt sein, se
daß sich das Sprühventil der Tränengasflasche unmittelbar unterhalb
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ModSllservo oder Getriebämotor mit einer Kurbelscheibe bzw. einem
Kurbelarm ausgebildet, wobei der Koppelhebol unter Bildung eines Kurbelarmes verstellbar an die Kurbelscheibe bzw. an den Kurbelarm
angeschlossen ist. Nach einer Ausführungsvariante kann der Antrieb als Elektromagnet ausgebildet Und der Koppelhebel an den Anker des
Elektromagneten angeschlossen sein. Für den elektrisch betätigten Antrieb ist vorzugsweise ein Akku mit Notstromversorgung vorgesehen.
Unabhängig davon kann die Ein- und Abschaltvorrichtung aber auch an das Stromnetz angeschlossen sein. Zumindest der Antrieb und das
Standprofil sind auf einer gemeinsamen Gestellplatte angeordnet. Der Hebelmechanismus ist zwischen Antrieb und Standprofil gelagert,
während die Tränengasflasche unter Zwischenschaltung des Flaschenhalters
dem Standprofil zugeordnet ist. Sämtliche Bauteile mit Ausnahme eines Überfalltasters können in einem Gehäuse mit Sprühfenster für das
Sprühventil der Tränengasflasche untergebracht sein.
Im Ergebnis wird eine Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten
Aufenthalt verwirklicht, die sich durch einfache, funktionssichere
und kompakte Bauweise auszeichnet. Darüber hinaus erübrigt sich eine aufwendige Installation, vielmehr läßt sich die erfindungsgemäße
Sicherungsvorrichtung ohne Montageaufwand und mit hoher j Mobilität wirkungsvoll einsetzen. i
Im folgenden wird die Erfindung anhand lediglich ein Ausfühx· 6a— j
j beispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen : ·
Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung in schematischerj
Seitenansicht und Bereitschaftsstellung,
Fig. 2 ausschnittsweise den Gegenstand nach Fig. 1 in betätigter |
Sprühstellung,
Fig. 3 eine Frontansicht auf den Gegenstand nach Fig. 1,
eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1.
In den Figuren ist eine Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten
Aufenthalt dargestellt. Diese Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Reizgasbehälter 1 mit einem Sprühventil 2, einen auf das
Sprühventil 2 arbeitenden Hebelmechanismus 3, 4, einen zwischen zwei
definierten Endstellungen auf den Hebelmechanismus 3, 4 arbeitenden Antrieb 5 und eine Ein- und Ausschaltvorrichtung 6 für den Antrieb
Der Reizgasbehälter ist als handelsübliche Tränengasflasche 1 mit einem fingerbetätigbaren Sprühventil 2 ausgebildet. Die Tränengasflasche 1
ist auswechselbar in einem Flaschenhalter 7 gehalten. Der Hebelmechanismus weist einen Koppelhebel 3 und einen Betätigungshebel 4
mit abgewinkeltem Drückfinger 8 für das Sprühventil 2 der Tränengasflasche
1 auf. Ferner ist der Betätigungshebel 4 an seinem einen Ende unterhalb des Drückfingers 8 an einem Standprofil 9 schwenkbar gelagert
und mit seinem anderen Ende an den Koppelhebel 3 und der Koppelhebel 3 an den Antrieb 5 angeschlossen. Der Flaschenhalter 7
ist an dem Standprofil 9 befestigt. Der Antrieb 5 ist als Modellservo
oder Getriebemotor mit einer Kurbelscheibe 10 ausgebildet. Der Koppelhebel 3 ist unter Bildung eines Kurbelarmes a verstellbar an die
Kurbelscheibe 10 angeschlossen. Durch den verstellbaren Anschluß lassen sich unterschiedliche Endstellungen definieren. Für den elektrisch
betätigten Antrieb S ist ein Akku 11 mit NotstiomVersoifgung Vor gesehen*
Die Ein- und ÄUsädhältvörTichtUflg ist bei dem AUöführungsbeispiei als
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Überfalltaster 6 ausgebildet, es kann sich aber auch um einen Funkempfänger
für Fernbedienung handeln. Zumindest der Antrieb 5 und das Standprofil 9 sind auf einer gemeinsamen Gestellplatte 12 angeordnet.
Sämtliche Bauteile - mit Ausnahme des Überfalltasters - können in einem angedeuteten Gehäuse 13 mit Sprühfenster 14 für das Sprühventil
2 dsr Tränengasflasche 1 untergebracht sein.
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Claims (11)
1. Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt,
gekennzeichnet durch einen Reizgasbehälter (1) mit einem Sprühventil (2), einen auf das bprühventü (2) arbeitenden Hebelmechanismus
(3, 4), einen zwischen zwei definierten Endstellungen auf den Hebelmechanismus (3, 4) arbeitenden Antrieb (5) und eine Ein-
und Ausschaltvorrichtung (6) für den Antrieb (5).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß der
Reizgasbehälter als handelsübliche Tränengasfläsche (&Idigr;.) mit fingerbe"
tätigbarem Bprühventü (2) ausgebildet ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
i die Tränengasflasche (1) auswechselbar in einem Flaschenhalter (7)
i gehalten ist.
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4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-I
zeichnet, daß der Hebelmechanismus einen Koppelhebel (3] und einen j Betätigungshebel (4) mit abgewinkeltem Drückfinger (8) für das Sprüh-"")
ventil (2) der Tränengasflasche (1) aufweist, und daß der Betätigungs-
; hebel (4) an seinem einen Ende unterhalb des Drückfingers (8) an
j einem Standprofil (9) schwenkbar gelagert und mit seinem anderen Ende
&igr; an den Koppelhebel (3) und der Koppelhebel (3) an den Antrieb (5)
! angeschlossen ist,
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flaschenhalter (7) an dem Standprofil (9) befestigt I ist.
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6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (5) als Modellservo oder Getriebemotor mit einer Kurbelscheibe (10) ausgebildet ist und der Koppelhebel 13) unter
' Bildung eines Kurbelarmes (a) verstellbar an die Kurbelscheibe .10)
!angeschlossen ist.
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7. Vorrichtung nach einem der Anspruchs 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (5) als El3kt.romagnet ausgebildet und der
Koppelhebel (3) an den Anker des Elektromagneten angeschlossen *st.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 &Mgr;&egr; 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für den elektrisch betätigten Antrieb (5) ein Akku (11) mit Notstromversorgung vorgesehen ist.
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9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ein- und Aüsschaltvöfrichtüng als Überfalltaster (6)i
oder Funkempfänger für Fernbedienung ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der Antrieb (6} und das Standprofil (9) auf einer gemeinsamen Gestellplatte (12) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 j dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Bauteile mit Ausnahme des Überfalltasters in einem Gehäuse (13) mit Sprühfenster (14) für das Sprühventil (2) der
Tränengasflasche (1) untergebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804829U DE8804829U1 (de) | 1988-04-13 | 1988-04-13 | Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804829U DE8804829U1 (de) | 1988-04-13 | 1988-04-13 | Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804829U1 true DE8804829U1 (de) | 1988-06-01 |
Family
ID=6822857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804829U Expired DE8804829U1 (de) | 1988-04-13 | 1988-04-13 | Vorrichtung zum Sichern von Räumen gegen unbefugten Aufenthalt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804829U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4328697A1 (de) * | 1993-08-26 | 1995-03-02 | Hans Dieter Niemann | Anlage zur Vernebelung von geschlossenen Räumen |
| DE9410989U1 (de) * | 1994-07-08 | 1995-05-04 | Wockelmann, Günther, 44359 Dortmund | Vorrichtung zur Einbruchsicherung an einer Tür |
-
1988
- 1988-04-13 DE DE8804829U patent/DE8804829U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4328697A1 (de) * | 1993-08-26 | 1995-03-02 | Hans Dieter Niemann | Anlage zur Vernebelung von geschlossenen Räumen |
| DE9410989U1 (de) * | 1994-07-08 | 1995-05-04 | Wockelmann, Günther, 44359 Dortmund | Vorrichtung zur Einbruchsicherung an einer Tür |
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