DE8804554U1 - Phasengesteuerte Antenne - Google Patents
Phasengesteuerte AntenneInfo
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Description
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Siemens Aktiengesellschaft
Phasengesteuerte Antenne*
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Die Erfindung betrifft eine phasengesteuerte Antenne mit einer Vielzahl von in einem bestimmten gegenseitigen Abstand angeordneten
aktiven Antennenmödulen mit jeweils einem Sende-/ Empfangsmodul (S/E-Modul) und mindestens einem Strahler-VA/
Iq element- Derartige phasengesteuerte Antennen (Phased Array)
sind bereits allgemein bekannt und werden hauptsächlich in der Radartechnik angewendet (NTZ Bd.39, 1986, H.9, Seiten 630-635).
Eine phasengesteuerte Antenne besteht aus einer großen Anzahl von gleichartigen Strahlerelementen, die auf einer meist ebenen
Fläche von bestimmter geometrischer Form in äquidistanten Zeilen und Spalten angeordnet sind. Die elektronische Schwenkung
des Richtdiagramms der Antenne erfolgt im allgemeiner» durch elektronisch veränderbare, in die Speiseleitung eines jeden
Strahlerelementes eingeschaltete Phasenschieber. Damit ist es möglich, den Antennenstrahl schnell und ohne mechanische Bewegung
der Antenne zu schwenken. Außerdem kann man mit solchen Antennen auch sehr große Leistungen abstrahlen. Dabei muß aber
für eine ausreichende Ableitung der auftretenden Verlustwärme gesorgt werden. Bei bisher bekannten Phased-Array-Antennen ist
es üblich (a.a.O. Seite 635), die Verlustwärme vertikal abzuführen, indem Frischluft durch die Spaltenzwischenräume
von unten nach oben durchgeblasen wird, wobei die Frischluft von der V<?.rte\lerseite her über die Leitungsführungen für Hochfrequenz
und Stromversorgung hinweg den aktiven jeweils mit einem S/E-Modul ausgebildeten Antennenmodulen zugeführt wird.
Bei dieser Art der Kühlmittelführung verhindert insbesondere der für einen genügend großen Luftdurchlaß freizuhaltende
Querschnitt eine kompakte und hinsichtlich der Leltungsführung optimale Anordnung von zugehörigen Baugruppen. Die erwärmte
Kühlluft wird an der Strahlerseite der Antennenmodule, also an der Vorderseite der Antenne, abgeführt. Dies hat zur Folge,
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daß die Antenne als wärmestrahlendes Objekt von Ortungssystemen mit auf Wärmestrahlung ansprechenden Sensoren erfaßt
Werden kann· Außerdem lassen sich mit Luftkühlung hohe Verlustleistungen
in dei Größenordnung von etwa 50 kW hur schwierig öder gär nicht mehr abführen* Der Kühlung kömmt bei
phasengesteuerten Antennen aber eine sehr große Bedeutung zu, weil davon die Große der produzierbaren Ausgangsleistung, die
Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit der Anlage sowie der Schutz gegen ortende IR-Sensoren in entscheidendem Maße ab^
hängen.
&Dgr; Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer phasengesteuerten Antenne der eingangs genannten Art bei
möglichst kompakter und hinsichtlich der Leitungsführung optimaler Anordnung der zugehörigen Baugruppen insbesondere die
Kühlung der S/E-Module gegenüber bisher bekanntgewordenen Lösungen deutlich zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder S/E-Modul für sich an seinem strahlerseitigen Ende an
einer in Empfangsrichtung gesehen hinter den Strahlerelementen liegenden gemeinsamen Montageplatte befestigt ist, und daß die
Montageplatte über ihre gesamte Fläche mit Kühlkanälen für eine Kühlflüssigkeit ausgebildet ist.
Bei einer derartigen Antenne wird unter gleichzeitiger Beachtung der übrigen Forderungen insbesondere die Kühlung der
S/E-Module gegenüber der bekannten Luftkühlung wesentlich verbessert. Allgemein lassen sich mit der vorgeschlagenen Flüssigkeitskühlung
höhere Verlustleistungen als bei Luftkühlung in der Größenordnung von etwa 50 kW und mehr abführen. Ferner kann
die Bauteiletemperatur bei den S/E-Modulen infolge sines
besseren Wärmeübergangs zwischen Metall und Kühlflüssigkeit und
erheblich größeren Wärmeaufnahmevermögens der Kühlflüssigkeit wesentlich niedriger gehalten werden. Ein weiterer Vorteil
der vorgeschlagenen Lösung besteht darin, daß der sonst für eine Kühlluftführung erforderliche Raum frei wird und nunmehr
für die unterbringung von elektrischen Leitungen und
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Verteilern zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde und infolge
der Anordnung der gleichzeitig eine Montageplatte darstellenden Kühlplatte im Bereich des strählerseitigen Endes der S/E^Module
und der Strählerelemente läßt sich eine kompakte und hinsichtlich der Leitungsführung optimale Anordnung von zum
Phased-Array-Radar gehörender Baugruppen realisieren. Außerdem tritt bei einer erfindungsgemäßen Antenne keine Erwärmung an
der Vorderseite der Strahlerelemente infolge Abführung erwärmter Kühlluft auf (Warmluftschicht), so daß gegenüber der
bekannten Luftkühlung ein besserer Schutz gegen Ortungssysteme mit auf Wärmestrahlung ansprechenden Sensoren gegeben ist*
Die Erfindung führt somit für die Entwicklung eines z.B. für ein Phased-Array-Radar bestimmten aktiven S/E-Antennenmoduls
zu einem Konfigurationskonzept, das hinsichtlich
a) der Anordnung der einzelnen Strahlerelemente,
b) der Anordnung der S/E-Module und der zugehörigen Steckverbinder,
c) der Leitungsführung und Verteilung für die HF, die Steuer- und Uberwachungssignale und die Versorgungsspannungen,
d) der Anordnung von Stromversorgungsmodulen,
e) der Wartbarkeit, insbesondere der leichten Austauschbarkeit der S/E-Module,
f) der Entdeckungsmöglichkeit durch ER-Sensoren und
g) der Kühlung der S/E-Module
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eine optimale Lösung bietet.
Bei einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Antenne ist die Montageplatte zwischen den Strahlerelementen
und den S/E-Modulen angeordnet, wobei die S/E-Mödule mit ihrer
strahlerseitigen Stirnseite an der Montageseite befestigt sind und die Montageplatte mit Querdurchbrüehen für die Befestigung
und den HF-Anschluß der Strahlerelemente an den S/E-Modulen ausgebildet ist. Damit ist die Montageplatte so gestaltet, daß
sie die Durchführung des zu jedem S/E-Modul gehörenden Strahlerelementes ermöglicht und die Anbringung einer ausreichenden
Anzahl von Kühlkanäl«n gestattet.
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Eine andere vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Antenne ist sd aufgebaut, daß die Montageplatte derart mit Ausnehmungen zum Durchstecken der S/E-Module ausgebildet
ist, daß sie eine wabenartige Struktur aufweist, daß die S/E-Module an ihrem strahlerseitigen Ende mit einem Ansatz
Versehen sind, dessen dem strahlerseitigen Ende der S/E-Module
abgewandte Seite nach dem Durchstecken eines S/E-Moduls durch eine Ausnehmung der Montageplatte eine Befestigungs- und
Kontaktflache für die Befestigung eines S/E-Moduls an der
Montageplatte bzw* für den Wärmeübergang vom S/E-Modul auf die Montageplatte bildet, und daß die Strahlerelemente direkt an
der freien, strahlerseitigen Stirnseite der S/E-Module befestigt und angeschlossen sind.
Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist hier die Montägeplatte
also nicht zwischen den Strahlerelementen und den S/E-Modulen angeordnet, sondern mit Ausnehmungen versehen, durch
die die S/E-Mödule von der Frontseite der Antenne her durch die
Montageplatte gesteckt werden können. Außerdem sind die Strahlerelemente nicht durch die Montageplatte gesteckt,
sondern direkt am S/E-Modul angebracht. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, daß die S/E-Module im Wartungsfall von der
Frontseite der Antenne her ausgewechselt werden können, so daß keine Maßnahmen zur Herstellung der Zugänglichkeit der S/E-Module
von der Antennenrückseite her, also von der Verteileiseite her, erforderlich sind.
Bei beiden Ausführungsformen ist es zweckmäßig, wenn jeder S/E-Modul fur den Wärmetransport innerhalb des Moduls und
zur Montageplatte mit einer Grundplatte entsprechender Dicke ausgebildet ist, um den Temperaturunterschied längs des S/E-Moduls
gering zu halten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den übrigen U teransprüchen
angegeben.
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., §7G 121EDEOi
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der schematischen Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
Fig.l und 2 in Seitenansicht bzw. in Vorderansicht II eine
erste Ausführungsform einer Kühlanordnung für eine phasengesteuerte Antenne,
Fig. 3 in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform,
Fig. 4 und 5 in Seitenansicht bzw. im Schnitt IV-IV eine gleichzeitig als Kühlplatte ausgebildete Montageplatte und
Fig. 6 in perspektivischer Darstellung eine Hälfte einer
Montageplatte nach den Figuren 4 und 5.
Die Anordnung in den Figuren 1 und 2 zeigt eine Anzahl von in
einem bestimmten gegenseitigen Abstand (Raster) angeordneten aktiven Antennenmodulen für eine phasengesteuerte Antenne,
wobei die Antennenmodule jeweils einen Sende-/Empfangsmodul (S/E-Modul) 4 mit mindestens einem Strahlerelement 1 aufweisen.
Für die einzeln gespeisten Strahlerelemente werden in erster Linie Dipole, offene Hohlleiter und Streifenleitungsstrahler
verwendet. Der Antennenmodul, der früher ein Strahlerelement und einen Phasenschieber enthielt, umfaßt nunmehr in bereits
bekannter Weise darüberhinaus auch einen Teil des Senders und/oder des Empfängers als S/E-Modul, so daß der Antennenmodul
zum aktiven Modul wird. Damit erzeugen die S/E-Module aber auch Verlustwärme. Jeder der S/E-Module 4 ist daher
für sich an seinem strahlerseitigen Ende an einer gleichzeitig als Kühlplatte ausgebildeten gemeinsamen Montageplatte 3 befestigt,
die in Empfangsrichtung gesehen hinter den Strahlerelementen 1 liegt und dadurch zur Kühlplatte wird, daß sie über
ihre gesamte Fläche mit Kühlkanälen 7 für eine Kühlflüssigkeit ausgebildet ist. Die Montageplatte 3 ist bei der Ausführung
nach Fig.l zwischen den Strahlerelementen 1 und den S/E-Modulen 4 angeordnet. Dabei ist die Montageplatte 3 mit Querdurchbrüchen
für die Befestigung und den HF«Anschiuß der Strahlerelement^
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an den S/E-Modulen ausgebildet. Die Strahlerelemente 1 sind
also bei der Darstellung in Fig.l von der linken Seite der Montageplatte 3 her auf diese zugeführt und mit einem Entkoppelstift
mit Befestigungsschraube 2 sowie einem antennenseitigem HF-Stecker 5 durch die Querdurchbrüche der Montageplatte
geführt und mit den S/E-Modulen, die damit mit ihrer strahlerseitigen Stirnseite an der Montageplatte befestigt
werden, mechanisch und elektrisch verbunden. Am anderen Ende sind die S/E-Module 4 über einen HF-Stecker 6 und einen
Führungsstift 8 mit einem demontierbaren Spaltenverteiler 9 verbunden. Im Wartungsfalle sind die S/E-Module 4 nach Entfernen
dieses Spaltenverteilers 9 und Losen der Befestigungs schraube 2 von der Montageplatte abnehmbar, d.h. von der
Antennenrückseite oder der Verteilerseite her herausziehbar. Wie in Fig.l bei dem untersten der S/E-Module 4 zu sehen ist,
sind diese für den Wärmetransport innerhalb des Moduls und zur Montageplatte mit einer Grundplatte 10 entsprechender Dicke
ausgebildet, um den Temperaturunterschied längs des S/E-Moduls gsring zu halten.
Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig.l ist bei der Anordnung in Fig.2 die Montageplatte 3a nicht zwischen den
Strahlerelementen 1 und den S/E-Modulen 4a angeordnet, sondern lediglich im Bereich des strahlerseitigen Endes der S/E-Module
vorgesehen und zusätzlich zu den Kühlkanälen 7 noch mit Ausnehmungen 11 versehen, durch welche die S/E-Module 4a von der
Frontseite der Antenne her durch die Montageplatte 3a gesteckt werden können. Außerdem sind die S/E-Module 4a an ihrem
strahlerseitigen Ende mit einem Ansatz 12 versehen, dessen dem strahlerseitigen Ende abgewandte Seite eine Befestigungs- und
Kontaktfläche für die Befestigung eines S/E-Moduls 4a an der Montageplatte 3a bzw. für den Wärmeübergang vom S/E-Modul auf
die Montageplatte bildet. Zur Befestigung der S/E-Module an der Montageplatte ist jeweils eine in die Montageplatte
eindringende Befestigungsschraube 2a vorgesehen. Demzufolge sind hierbei also die Strahlerelemente 1 direkt an der freien
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strahlerseitigen Stirnseite der S/E-Module 4a befestigt bzw.
mittels eines HF-Steckers 5 auf den S/E-Modul aufgesteckt.
Die nähere Ausbildung einer Montageplatte ergibt sich aus dem in den Figuren 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel. Die
Montageplatte 3a (Fig.5) besteht aus zwei im wesentlichen gleich ausgebildeten und z.B. durch Löten miteinander verbindbaren
Hälften, die an den einander zugekehrten Flächen jeweils mit einem mäanderförmig verlaufenden Kühlkanal 7a bzw. 7b
ausgebildet sind. Der dann von den beiden aneinanderliegenden Hälften der Montageplatte 3a gebildete Kühlkanal ist - wie
Fig.5 zeigt - durch eine eingelegte Leiste 13 in zwei getrennte Kühlkanäle 7a und 7b aufgeteilt. Dabei sind - wie aus Fig.4 und
5 hervorgeht - Zu- und Ablauf der getrennten Kühlkanäle 7a und 7b jeweils so angeordnet, daß es zu einem Gegsnstromlauf der
Kühlflüssigkeit in den beiden Hälften der Montageplatte 3a kommt. Damit wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die
gesamte Montageplatte erreicht. Die Ausnehmungen 11 der Montageplatte ?a zum Durchstecken der S/E-Module 4a sind
zwischen den einzelnen Mäanderschleifen des Kühlkanals 7a bzw. 7b angeordnet und hier als dicht hintereinander liegende, im
Querschnitt rechteckförmige Durchbrüche (Fig.4 und 6) ausgebildet.
Außerdem ist die Montageplatte 3a noch in nicht näher dargestellter Weise mit Gewindebohrungen für die Befestigungsschrauben
2a ausgebildet.
Der in den Fig.4 bis 6 gezeigte Aufbau einer Montageplatte ist
im Prinzip auch für die in Fig.l vorgeschlagene Lösung anwendbar.
Es entfallen dann jedoch die rechteckigen Durchbrüche 11 und es treten an deren Stelle die Bohrungen für die
Befestigungsschrauben 2.
9 Schutzansprüche
6 Figuren
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Claims (9)
1. Phasengesteuerte Antenne, mit einer Vielzahl von in einem bestimmten gegenseitigen Abstand angeordneten aktiven Antennenmcdulen
mit jeweils einem Sende-/Empfangsmodul (S/E-Modul) und mindestens einem Strahlerelement,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder S/E-Modul (A,4a) für sich an seinem strahlerseitigen Ende an einer in
Empfangsrichtung gesehen hinter den Strahlerelementen (1) liegenden gemeinsamen Montageplatte (3,3a) befestigt ist, und
daß die Montageplatte (3,3a) über ihre gesamte Fläche mit Kühlkanälen (7,7a,7b) für eine Kühlflüssigkeit ausgebildet ist.
2. Phasengesteuerte Antenne nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, aaß die Montageplatte
(3) zwischen den Strahlerelementen (1) und den S/E-Modulen (4) angeordnet ist, daß die S/E-Module (4) mit
ihrer sLrahlerseitigen Stirnseite an der Montageplatte (3) befestigt sind- und daß die Montageplatte (3) mit Querdurchbrochen
für cLe Befestigung und den HF-Anschluß der Strahlerelemente (1) an den S/E-Modulen (4) ausgebildet ist.
3. Phasengesteuerte Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
(3a) derart mit Ausnehmungen (11) zum Durchstecken der S/E-Module (4a) ausgebildet ist, daß sie eine wabenartige
Struktur aufweist, daß die S/E-Module (4a) an ihrem strahlerseitigen Ende mit einem Ansatz (12) versehen sind, dessen
dem strahlerseitigen Ende der S/E-Module (4a) abgewandte Seite nach dem Durchstecken eines S/E-Moduls (4a) durch eine
Ausnehmung (11) der Montageplatte (3a) eine Befestigungs- und Kontaktfläche für die Befestigung eines S/E-Moduls (4a) an der
Montageplatte (3a) bzw. für den Wärmeübergang vom S/E-Modul (4a) auf die Montageplatte (3a) bildet, und daß die Strahlerelemente
(1) direkt; an der freien, strahlerseitigen Stirnseite
der S/E-Module (4a) befestigt Und angeschlossen sind.
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4. Phasengesteuerte Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkanäle (7,7a,7b) der Montageplatte (3,3a) mäanderförmig
verlaufen.
5. Phasengesteuerte Antenne nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausnehmungen (11) der Montageplatte (3a) zum Durchstecken der S/E-Module (4a) zwischen den einzelnen Mäanderschleifen dicht
hintereinanderliegend angeordnet und als im Querschnitt rechteckige Durchbrüche ausgebildet sind,
6. Phasengesteuerte Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte (3a) aus zwei z.B. durch Löten miteinander verbindbaren Hälften besteht, die an den einander
zugekehrten Flächen jeweils mit einem Kühlkanal (7a,7b) ausgebildet sind.
7. Phasengesteuerte Antenne nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden aneinanderliegenden Hälften der Montageplatte (3a)
gebildete Kühlkanal durch eine eingelegte Leiste (13) in zwei getrennte Kühlkanäle (7a,7b) aufgeteilt ist.
8. Phasengesteuerte Antenne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Zu= und
Ablauf der getrennten Kühlkanäle (7a,7b) jeweils so angeordnet
sind, daß fcs zu einem Gegenstromlauf der Kühlflüssigkeit in
den beiden Hälften der Montageplatte (3a) kommt.
9. Phasengesteuerte Antenne nach einem tip.x vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder S/E-Modul (4,4a) für den Wärmetxansport innerhalb
des Moduls und zur Montageplatte (3,3a) mit einer Grundplatte
(10) entsprechender Dicke ausgebildet 1st, um den Temperaturunterschied
längs des S/E-Moduls gering zu halten*
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